Nachrichtenarchiv der Schule 2018

Mehrweg-Idee für die Cafeteria kommt gut an

Einfälle reduzieren die Abfälle! Auf eine gute Resonanz trifft eine neue Aktion in der Cafeteria des Kuniberg Berufskollegs. Das Schulbistro Schollin bietet Heißgetränke in Mehrwegbechern an. Vorteile des pflegeleichten Gefäßes: Bei jeder "Füllung" spart der Kunde 0,10 Euro. Der Becher hält Heißgetränke länger warm und passt unter alle gängigen Kaffeemaschinen. Der Betreiber des Schulbistros verspricht zudem, dass der Mehrwegbecher bei guter Behandlung "lange nutzbar" sei.

Studienbörse präsentiert breites Informationsangebot

Jede Menge Informationen zum Thema Studium und Weiterbildung – und zwar aus erster Hand! Das verspricht die Studienbörse 2018 am 26. April (Donnerstag). Die Schülerinnen und Schüler aus dem Wirtschaftsgymnasium, die Mittelstufe der Kaufmännischen Assistenten, die Oberstufe der Höheren Handelsschule sowie mehrere Bildungsgänge aus der Berufsschule und Gäste vom Theodor-Heuss-Gymnasium erwartet von 10 bis 13 Uhr ein vielseitiges Angebot.

Aus dem Hochschulbereich kommen die Universität Duisburg-Essen, die Westfälische Hochschule, die Fachhochschule Münster die Europäische Fachhochschule Neuss, die FOM, die Internationale Berufsakademie und die PFH Göttingen. Über Ausbildung und Duales Studium informieren die Sparkasse Vest und die Volksbank Waltrop, die Steuerberaterkammer, die IHK Nord Westfalen und die Bundeswehr.

Im Präsentationsforum des Kuniberg Berufskollegs bauen außerdem die Agentur für Arbeit, das Amtsgericht Recklinghausen, die Bundespolizei und das Team Confides – Steuerberatungsgesellschaft aus Recklinghausen – Stände auf. Zwischen den Vorträgen haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich dort ausgiebig zu informieren.

Die FOS 13 bildet eine attraktive Alternative

Abitur in einem Jahr: Chance für kurzentschlossene Kaufleute

Landauf, landab bereiten sich die Auszubildenden auf ihre Abschlussprüfungen vor. Noch wissen etliche junge Erwachsene nicht, wie es für sie nach dem erfolgreichen Finale der Berufsausbildung weitergeht. Um sich langfristig gut auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren, bietet der Besuch der Fachoberschule (FOS) 13 eine attraktive Alternative. Dort können Jugendliche und junge Erwachsene, die über die Fachhochschulreife und eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung verfügen, innerhalb eines Jahres das Abitur erwerben.

Die FOS 13 mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt gibt es in der Region nur am Kuniberg Berufskolleg. Während der aktuelle Jahrgang in zwei Monaten zu den Abiturprüfungen zugelassen wird, laufen im Hintergrund die Vorbereitungen für das neue Schuljahr und damit die sechste Auflage des Angebotes in Recklinghausen. „Mit der FOS 13 / Wirtschaft leisten wir einen Beitrag zum Erreichen des Ziels, die Zahl der Absolventen mit Allgemeiner Hochschulreife zu erhöhen“, kommentiert Schulleiterin Michaela Korte und verweist auf die besondere Bedeutung der FOS 13 für die Bildungsregion Vest Recklinghausen.

Gute Nachricht für alle Auszubildenden, die ihre Zukunft noch nicht exakt geplant haben: Die Tür für das Schuljahr 2018/19 ist weiter geöffnet, Interessierte sollten sich allerdings mit ihrer Entscheidung nicht zu viel Zeit lassen. Das Abitur in der FOS 13, das das Zugangsrecht zu allen Studienrichtungen an den Universitäten des In- und Auslands bedeutet, können auch die Schülerinnen und Schüler erwerben, die die kaufmännischen Assistentenbildungsgänge absolviert haben. „Damit setzen wir sowohl im Kreis als auch im südlichen Münsterland Maßstäbe“, freuen sich Martin Debus und Jochen Sänger, die den Bildungsgang FOS 13 koordinieren.

Wer sich genauer erkundigen möchte:

https://kuniberg-bk.de/index.php/fachoberschule-13-fos-13-401.html

Auslandspraktikanten starten Freitag in die Ferne

Ins europäische Ausland schwärmen am Freitag (23. März) 28 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums aus. Sie absolvieren das vierwöchige Auslandspraktikum in sechs verschiedenen Ländern. Diesmal geht es nach Irland, Spanien, Schweden, Finnland, Rumänien und in die Türkei. Im kommenden Schuljahr kommt mit Dänemark ein weiteres Land dazu. "Mittelfristig wünschen wir uns, dass wir auch eine Partnerschaft mit Italien aufbauen können", informiert "Europa-Koordinatorin" Andrea Thommes. 

Abiturienten schmeckt das gesponserte Frühstück

Ereignisreich sind die letzten Schultage für die Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums, die am Freitag (23. März) erfahren, ob sie zu den Abiturprüfungen zugelassen werden. Am Donnerstag der traditionellen Mottowoche frühstückten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam. Gesponsert wurde die Mahlzeit von Rewe Kramer. Die Kontakte hatte Fachlehrer Rainer Lewe hergestellt. 

Recklinghausen rückt ins nationale Scheinwerferlicht

Einladung auf den Kuniberg ausgesprochen: Peter Maffay und Armin Laschet lesen (K)Unikat

Engagement gegen Rassismus und für Toleranz und Völkerverständigung: Peter Maffay (l.) und Armin Laschet im Festspielhaus.

Für sein Engagement gegen Rassismus und für Toleranz und Völkerverständigung ist Peter Maffay im Ruhrfestspielhaus  mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet. Durch die Feierstunde, die unter hohen Sicherheitsvorkehrungen stattfand, führte die ZDF-Moderatorin Gundula Gause. Die Preisverleihung  war die Auftaktveranstaltung zur bundesweiten Woche der Brüderlichkeit mit dem Titel „Angst überwinden – Brücken bauen“. In 100 deutschen Städten werden von den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit rund 750 Veranstaltungen organisiert, die dem Dialog der Religionen dienen.

Zu den etwa 1000 Gästen im großen Theatersaal des Ruhrfestspielhauses gehörten aus dem Kollegium des Kuniberg Berufskollegs Pfarrerin Bärbel Baucks und Werner Rhein, Mitglied der erweiterten Schulleitung.

Besonders zu schätzen wussten die beiden Kollegiumsmitglieder die Einladung des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, zu einem anschließenden Empfang mit einem großartigen Bankett. Im Kassiopeia-Saal und auf der Galerie nutzten sie die Gelegenheit, sowohl dem ausgezeichneten Sänger („Über sieben Brücken musst du gehn“) als auch dem Landesvater persönlich zu begegnen.

Werner Rhein überbrachte Glückwünsche und Grüße des Kuniberg Berufskollegs und überreichte außerdem zwei Ausgaben der jeweils zum Schuljahresende erscheinenden Schulzeitung (K)Unikat. „Dass dabei auch die Einladung ausgesprochen wurde, unser Berufskolleg einmal zu besuchen, versteht sich von selbst“, berichtet der Verwaltungsleiter.

Einen Zusammenschnitt der Preisverleihung finden Interessierte in der ZDF-Mediathek unter dem Titel „Brücken bauen“.

 

Kuniberg räumt beim "Deutschen Klimapreis" ab

Über 150 Schulen nehmen an der zehnten Auflage des Wettbewerbs teil

Nachhaltigkeit gehört neben Wirtschaft und Internationalität zu den Säulen der Unterrichtsarbeit am Kuniberg Berufskolleg. Dafür ist die Schule jetzt von der Allianz Umweltstiftung im Wettbewerb „Deutscher Klimapreis“ mit einem Anerkennungsbetrag von 1.000 Euro ausgezeichnet worden.

„Ich freue mich riesig. Wir fühlen uns in unserem Engagement bestärkt und werden uns auch zukünftig gemeinsam für Klima und Nachhaltigkeit einsetzen“, kommentierte Schulleiterin Michaela Korte die Prämierung, die das Recklinghäuser Berufskolleg für die jährlich stattfindende Klimawoche erhalten hat.

Seit 2009 verleiht die Allianz Umweltstiftung den Deutschen Klimapreis, um die Naturschutz-Aktivitäten von Schulen auszuzeichnen. „Der Wettbewerb soll Schüler wie Lehrer dazu motivieren, sich dem wichtigen Thema ,Klimaschutz‘ mit Freude und positivem Engagement zu widmen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

In seinem persönlichen Glückwunschschreiben motiviert Projektmanager Peter Wilde das Kuniberg Berufskolleg, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro ist zweckgebunden für Klimaschutz-Projekte in den kommenden zwei Jahren zu verwenden: „Vielleicht zählt Ihre Schule dann mit einer erneuten Bewerbung beim nächsten Wettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung zu den Hauptgewinnern.“

Angelika Bakenfelder, die die sehr aktive Gruppe Nachhaltigkeit und Umwelt auf dem Kuniberg leitet, wird mit ihrem Team kurzfristig Ideen für innovative Projekte entwickeln. Die positive Rückmeldung durch die Umweltstiftung stärkt die Position des Arbeitskreises schulintern und nach außen.

Zur zehnten Auflage des Deutschen Klimapreises waren bei der Jury über 150 Bewerbungen von gut 5.500 Schülerinnen und Schülern eingegangen. Dazu gehörten Energiesparmaßnahmen an Schulgebäuden, die Ausbildung von Energiebeauftragten, Aktionswochen und Ausstellungen zum Klimaschutz sowie Musikvideos und Apps zum Energiesparen.

Aus allen Beiträgen schafften es 20 in die Endrunde. Neben den fünf Hauptgewinnern, die mit jeweils 10.000 Euro dotiert waren, wurden die 15 anderen Einsendungen mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet.

 

 

 

 

"Lohn und Gehalt" liegen der Steuer-Mittelstufe

Komplimente erntete die Mittelstufe der Steuerfachangestellten bei den Praxistagen "Lohn und Gehalt" am Dienstag und Mittwoch (13./14. März): "Die Lerngruppe ist super durchmarschiert", lobte Fachlehrerin Anke Kress die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler in dem zweitägigen DATEV-Projekt. Bei der Organisation erhielt das Lehrerteam Unterstützung vom Steuerbüro Bothe, das durch Svenja Röpke persönlich vertreten war. 

Studierende der Fachschule sind jetzt "fit für Rating"

"Fit für Rating?" Der Workshop zum innovativen Finanzmanagement im Mittelstand bildet eine verlässliche Grundlage, dass die Studierenden der Fachschule für Wirtschaft die Frage bejahen können. Am Freitag und Samstag (9., 10. März) arbeitet die Oberstufe gemeinsam mit Thomas Burchett von der AMB Bottrop zum Beispiel über traditionelle Finanzierungsinstrumente, alternative Finanzierungskonzepte und besondere Finanzierungskonzepte in schwierigen Situationen.

Sanierung der Sporthalle schreitet nach Plan voran

Gebäude wird von außen und innen erheblich aufgewertet

Die Sanierung der Sporthalle des Kuniberg Berufskollegs schreitet nach Plan voran. Beim ersten Baugespräch in diesem Kalenderjahr tauschte sich die neue Schulleiterin Michaela Korte am Mittwoch (28. Februar) mit dem Architekten, den Fachplanern und den Vertreten der Schulverwaltung (Immobilienwirtschaft) über die nächsten Schritte aus. Es ist vorgesehen, dass die sanierte Halle im Februar 2019 für den Schulsport zur Verfügung steht.

Die Fachleute gaben den Schulvertretern „Hausaufgaben“ mit auf den Weg: „Dabei geht es zum Beispiel um die Farbe des Hallenbodens und der Innenwände“, informierte Werner Rhein, in der erweiterten Schulleitung des Kuniberg Berufskollegs der Fachmann für das Bauwesen. „Solche Fragen stimmen wir mit der Fachkonferenz Sport und Gesundheitslehre ab.“

Die „neue“ Sporthalle passt sich äußerlich an das Hauptgebäude an. Innen erwartet die Nutzer aus Schule und Vereinssport einige Veränderungen. Der Cateringbereich wird ausgeweitet. Im Untergeschoss entsteht ein Fitness-Kraftraum. Im oberen Stockwerk gibt es künftig einen Workshop-/Seminarraum, durch den einige Sitzplätze im Tribünenbereich wegfallen. Umkleidekabinen und sanitäre Anlagen werden erneuert. Die Halle kann weiterhin in drei Felder unterteilt werden. Außerdem wird an einer Seite eine Kletterwand installiert.

Bis zur Inbetriebnahme der derzeit entkernten Halle (Foto unten) läuft der Sportunterricht des Kuniberg Berufskollegs an fünf unterschiedlichen Standorten, unter anderem in der Vestischen Arena Alfons Schütt auf dem Campus Vest.

Assistenten sind den Nicht-Käufern auf der Spur

Umfrage für den Media-Markt: Professionelle Präsentation überzeugt alle

Warum besuchen Kunden den Media-Markt im Palais Vest, ohne dort etwas zu kaufen? Um die Motive der Nicht-Käufer drehte sich die aktuelle Umfrage der Kaufmännischen Assistenten im Auftrag des renommierten Unternehmens. Am Mittwoch (21. Februar) hat die Mittelstufe 2 ihre Ergebnisse präsentiert: Die Mehrheit der Kunden verlässt den Media-Markt, da der Besuch im Ladenlokal zum Informieren gedacht war.

Mangelnde Beratung oder lange Wartezeiten spielen dagegen keine Rolle. Schon eher der Preis, den die Nicht-Käufer im Anschluss an den Informationsbesuch in aller Ruhe mit den anderen Anbietern vergleichen. Übrigens: Der Media-Markt hat viele Stammkunden. Von den 395 befragten potenziellen Käufern waren nur zwölf Prozent erstmals in dem Geschäft.

Die Klasse ASM 2 hatte die Umfrage im Fach Projektmanagement vorbereitet und vom 20. bis zum 25. November durchgeführt. Anschließend erfolgten unter der Anleitung von Fachlehrerin Monika Tomazic die Auswertung und die Aufbereitung der Resultate. „Die Schülerinnen und Schüler haben im Laufe des Projekts einen großen Schritt nach vorne gemacht“, lobte die Pädagogin das Engagement und die Ausdauer der Lerngruppe, die auch durch ihr professionelles Auftreten bei der Präsentation Pluspunkte sammelte.

Sowohl Media-Markt-Geschäftsführer Michael Herbstmann als auch Schulleiterin Michaela Korte äußerten sich sehr positiv über die detaillierte, aber jederzeit nachvollziehbare Präsentation der Umfrageergebnisse. Michael Herbstmann hätte am liebsten direkt die Projektmappe studiert, um die dort aufgeführten Verbesserungspotenziale zu sichten. „Schließlich wollen wir immer besser werden.“

Der Media-Markt, so ein Resultat der Umfrage, zieht besonders junge Menschen an, die sich besonders für Software, Spiele und Smartphones interessieren. Wer nicht kauft, recherchiert zunehmend im Internet nach möglicherweise preisgünstigeren Angeboten. Auffällig: Im Vergleich zu den Vorjahren hielten sich die Nicht-Käufer im November 2017 weniger lange im Ladenlokal auf.

Die „Marktforscher“ aus der ASM 2 räumten ehrlich ein, dass sie nicht nur vor der Präsentation am Mittwoch Lampenfieber hatten. Auch der „Feldeinsatz“ im Palais Vest stellte eine Herausforderung dar. Beim Ansprechen fiel ihnen die Kontaktaufnahme zu den jüngeren Nicht-Käufern leichter. „Sie waren offener für unsere Fragen“, lautete das Fazit der Schülerinnen und Schüler.

Weitere Fotos auf der Seite der Kaufmännischen Assistenten (Nachrichtenspalte).

"My Sister Syria" bereichert die Kuniberg Vest-Spiele

Premiere feierte am Dienstag (20. Februar) das Stück "My Sister Syria" von Paul Stebbings, das die American Drama Group in der Aula des Kuniberg Berufskollegs aufführte. Die Begrüßung der Zuschauer übernahmen Schülerinnen und Schüler der Unterstufe 2 aus dem Bildungsgang Kaufmännische Assistenten / FHR. Die Lerngruppe hatte mit Klassenlehrerin Ulla Olbrischewski die Aufführung der Kuniberg Vest-Spiele gemanagt.

Berufsfachschüler träumen von Weihnachtswichteln

Siegerehrung des Wettbewerbs "Mathe im Advent"

Die Sieger des Wettbewerbs „Mathe im Advent“, an dem die Berufsfachschule (BFS) I teilgenommen hatte, sind am Freitag (16. Februar) geehrt worden. Auf Grund des dreiwöchigen Schulpraktikums war der Termin verschoben worden. Was ist daran besonders, dass man es selbst im Februar erwähnt, wenn die Tage schon wieder länger werden?

Ganz einfach: Einen Adventskalender haben viele Klassen in der Weihnachtszeit, doch der Kalender der BFS I war ein ganz besonderer. Die Schülerinnen und Schüler haben vom 1. bis zum 24. Dezember 2017  jeden Tag ein Türchen geöffnet. Dahinter verbarg sich immer eine - in einen adventlichen Zusammenhang mit „Mathe-Wichteln“ eingebundene – lustige Mathematikaufgabe, die es zu lösen galt.

Gefördert wird „Mathe im Advent“ von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, vom Deutschen Bundestag, von Unternehmen und Schulbuchverlagen. Die BFS I hatte sich nicht offiziell registriert, sondern klassenintern die täglich erscheinenden Aufgaben gelöst. Denn für viele Schüler galt dabei, nicht nur die Mathematik hinter den Aufgaben zu lösen, sondern zunächst den oft über eine Seite langen Text der Übung zu verstehen. Für jemanden, der noch nicht lange in Deutschland ist, stellt dies eine doppelte Herausforderung dar.

Umso erfreulicher das Ergebnis: Alan und Mahmoud arbeiteten im Team. Sie reichten zusammen 19 von 24 Aufgaben ein – mit 17 richtigen Lösungen. Ahmad hatte allein gearbeitet und insgesamt 16 von 24 Aufgaben eingereicht, von denen alle richtig waren. Einer der drei Gewinner sagte bei der Siegerehrung, er habe im Dezember schon von Weihnachtswichteln geträumt.

Diese tolle Leistung veranlasste den stellvertretenden Schulleiter Heinz Erzkamp dazu, jedem der drei syrischen Schüler als Anerkennung eine Urkunde und einen vom Förderverein des Kuniberg Berufskollegs gesponserten Geldpreis zu überreichen.

Fazit der Aktion: „Weitersagen erlaubt – Mathe macht Spaß!“

Aktueller geht es nicht: "My Sister Syria" in der Aula

Politisch hoch aktuell ist das Theaterstück, mit dem die American Drama Group am Dienstag (20. Februar) in der Aula des Kuniberg Berufskollegs gastiert. Gespielt wird "My Sister Syria". Die Aufführung aus der Feder von Paul Stebbings greift die aktuelle Flüchtlingskrise in Europa auf. Beginn ist um 11.30 Uhr. Die Unterstufe 2 der Kaufmännischen Assistenten mit Klassenlehrerin Ulla Olbrischewski kümmert sich um den reibungslosen Ablauf des englischen Theaters im Rahmen der Kuniberg Vest-Spiele.

Ausschuss für Bildung tagt im Kuniberg Berufskolleg

Michaela Korte begrüßt als Gastgeberin die Sitzungsteilnehmer

Der Ausschuss für Bildung des Kreistages hat am Donnerstag (8. Februar) im Kuniberg Berufskolleg getagt. Dabei begrüßte der Ausschuss-Vorsitzende Jens Bennarend die neue Schulleiterin Michaela Korte. Diese hieß als Gastgeberin die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sitzung auf dem Kuniberg willkommen. Als Vertreter der Schulleiterinnen und Schulleiter nahm Dr. Rainer Podleschny das Rederecht wahr.

Weltladen-Wahlkurs bietet begehrte Berliner an

An Weiberfastnacht gibt es auf dem Kuniberg Berliner. Auch am 8. Februar versorgte der Wahlkurs des Weltladens Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium mit dem leckeren Gebäck. Der Erlös aus dem Berliner-Verkauf unterstützt die Projekte des Weltladens in Peru.

Dualer Studiengang feiert eine erfolgreiche Premiere

Verabschiedung der Steuerfachangestellten in der Aula des Kuniberg Berufskollegs

Über ein ausgezeichnetes Prüfungsergebnis freute sich Volker Kaiser, Präsident der Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe, bei der feierlichen Verabschiedung der Steuerfachgestellten in steuer- und wirtschaftsberatenden Berufen am Mittwoch (7. Februar) in der Aula des Kuniberg Berufskollegs. Besonders erfolgreich abgeschnitten haben die Absolventen des ersten Jahrgangs aus dem Dualen Studiengang „Betriebswirtschaftslehre mit Rechungswesen und Steuern“.

„Die ausgezeichneten Ergebnisse der ersten Generation sind die beste Werbung für dieses Pilotprojekt“, betonte Volker Kaiser, der nach der Begrüßung durch die Schulleiterin Michaela Korte die Festansprache hielt und auf den hohen Stellenwert der dualen Ausbildung im europäischen Vergleich hinwies.

Dr. Walter Schulte, bis zum 31. Januar Leiter des Kuniberg Berufskollegs und einer der Väter des Dualen Studiengangs, richtete sich ebenfalls besonders an die Absolventen des komplexen Projekts, bei dem die Steuerberaterkammer, das Studienwerk, das Berufskolleg und die Fachhochschule Münster konstruktiv kooperieren. Die Prüfungsergebnisse seien eine Bestätigung für den innovativen Prozess.

Prof. Dr. Dirk Kiso, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft an der Fachhochschule Münster, lobte das Pilotprojekt aus der Perspektive des Dozenten. Er verwies auf die Belastung der Studierenden und freute sich mit ihnen über den erfolgreichen Abschluss der ersten Etappe, sprich der Berufsausbildung.

Dann gab es die begehrten Zeugnisse, die der Kammer-Präsident – nach den einzelnen Prüfungsausschüssen geordnet – an die neuen Steuerfachangestellten überreichte. Sechs Absolventen durften ein zweites Mal auf die Bühne: Sie haben die Prüfung mit der Note „sehr gut“ bestanden und wurden mit Buchgeschenken ausgezeichnet.

Der traditionelle Fototermin wurde in zwei Abschnitten abgewickelt. Zunächst waren alle 72 Prüflinge an der Reihe, dann die 43 Studierenden aus dem Dualen Studiengang, die sich anschließend noch einmal herzlich bei den beiden Klassenlehrern Berthold Lange und Anke Kress bedankten.

Großer Bahnhof für Michaela Korte

Feierstunde zur Einführung: Erste Frau an der Spitze in über 180 Jahren

Mit Michaela Korte betritt das Kuniberg Berufskolleg Neuland. Zum ersten Mal in der über 180-jährigen Geschichte kaufmännischer Schulen in Recklinghausen steht eine Frau an der Spitze. Anders als ihre Vorgänger hat die neue Schulleiterin zuvor nicht auf dem Kuniberg unterrichtet – und sie kommt aus einem anderen Regierungsbezirk, wie der stellvertretende Schulleiter Heinz Erzkamp bei der Feierstunde zur Einführung von Michaela Korte am Dienstag (6. Februar) hervorhob.

Den Werdegang der neuen Chefin beschrieb Dezernentin Barbara Herlinger, die Michaela Korte bereits am 1. Februar in einer Dienstbesprechung zur Leiterin des Berufskollegs ernannt hatte. Ausdrücklich dankte die Dezernentin allen Beteiligten für den „nahtlosen Übergang“ in der Schulleitung.

Das Kreishaus hat die neue Schulleiterin auf ihrer Seite. Landrat Cay Süberkrüb hieß Michaela Korte „im schönsten Kreis der Welt“ willkommen und sicherte dem „Zukunftsmodell Berufskolleg“ seine Unterstützung zu. Im Namen der acht Berufskollegs im Kreis sprachen Juliana Brüggemann und Dr. Rainer Podleschny. Sie überreichten Michaela Korte zur Begrüßung ein „Schulleiter-Survival-Paket“ und freuten sich auf die Zusammenarbeit im Vestischen Berufskolleg-Verbund.

Herzliche Worte richtete auch der Sprecher des Lehrerrates am Kuniberg Berufskolleg, Rainer Lewe, an die neue Chefin. Ihm schloss sich die Schüler-Vertretung (SV) mit Leonie Chudzinski und Joshua Kampmann an. Philippe Lim aus der Unterstufe 2 der Kaufmännischen Assistenten sorgte zwischen den Wortbeiträgen am Piano für die musikalische Unterhaltung.

Michaela Korte nutzte die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen. Sie ist in Aachen-Land aufgewachsen und fühlt sich – durch die Jugend im Dreiländereck geprägt – als echte Europäerin. Handball und Schwimmen gehören zu ihren Lieblingssportarten. Dem Wasser fühlt sie sich nach wie vor besonders verbunden. Und Handball hat sie auf derselben Position gespielt wie ihr Vorgänger Dr. Walter Schulte, nämlich im halbrechten Rückraum. Das Ruhrgebiet schätzt die neue Schulleiterin wegen des reichhaltigen Kunst- und Kulturangebotes.

Projekttag der "12er" zum Nationalsozialismus

Stadtrundgang lässt die Theorie greifbar werden

Die Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums hat sich am Dienstag (30. Januar) bei einem Projekttag mit dem Thema Nationalsozialismus auseinander gesetzt. Die Schülerinnen und Schüler befassten sich während des Vormittags mit der Erziehung im Dritten Reich und der Verfolgung der Juden sowie mit dem Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Im Rahmen eines „Stationenlernens“ erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler selbstständig mit den  genannten Schwerpunkten. Dabei wurden sie von ihren Gesellschaftslehre-Lehrerinnen Kathrin Kunstmann, Christina Meister und Melanie Sandmann begleitet.

Anschließend haben die drei Klassen der Jahrgangsstufe 12 mit ihren Lehrerinnen einen Rundgang durch die Innenstadt Recklinghausens gemacht, bei dem verschiedene Stationen besucht wurden, die mit dem Nationalsozialismus und der Verfolgung der Juden in Verbindung stehen, so zum Beispiel die Stolpersteine vor dem Polizeipräsidium und das Mahnmal am Finanzamt, das an die schrecklichen Ereignisse der Reichpogromnacht erinnert. Schüler des Differenzierungskurses „Flucht und Asyl“ (Buddy-Projekt) hatten zu den einzelnen Stationen kurze Vorträge vorbereitet, die sie ihren Mitschülern präsentierten. Ziel des Stadtrundganges war es, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass Judenverfolgung auch in ihrer unmittelbaren Umgebung stattgefunden hat. So wurden Gedenktafeln, Mahnmale und Stolpersteine zu Orten der Begegnung, die die Theorie greifbar werden ließen.

Starker Andrang beim 10. Info- und Beratungstag

Erlös der Cafeteria fließt die Abschlussfahrt der FOS 13

Stark nachgefragt wurde am Samstag (3. Februar) die zehnte Auflage des Informations- und Beratungstages. Zahlreiche Zehntklässler und ihre Eltern nutzten die Gelegenheit, sich noch einmal ausführlich über die konkreten Möglichkeiten für ihre schulische Zukunft zu erkundigen. Mit Rat und Tat stand den Ratsuchenden auch die neue Schulleiterin Michaela Korte zur Verfügung. Um die Verpflegung der Gäste kümmerte sich die FOS 13, die den Erlös aus der Cafeteria in die Finanzierung ihrer Klassenfahrt nach Berlin investieren möchte.

10. Info- und Beratungstag steigt am 3. Februar

Kuniberg kompakt: Vertreter der Angebotsbildungsgänge stehen für individuelle Fragen zur Verfügung

Einer für alle, alle für einen: Zum zehnten Mal richtet das Kuniberg Berufskolleg am 3. Februar (Samstag nach den Halbjahreszeugnissen) den Informations- und Beratungstag aus. Jugendliche, die am Ende dieses Schuljahres die Fachoberschulreife erwerben oder den Hauptschulabschluss erlangen, sind gemeinsam mit ihren Eltern eingeladen, sich über die vielfältigen Angebote des Recklinghäuser Berufskollegs zu informieren.

Die Verantwortlichen des Wirtschaftsgymnasiums, des Bildungsgangs Kaufmännische Assistenten/Fachhochschulreife, der Höheren Handelsschule und der Berufsfachschule möchten in der Zeit von 10 bis 13 Uhr mit allen Interessierten konkret ins Gespräch kommen. „Es bietet sich wiederum die Gelegenheit, auf individuelle Fragen und Bedingungen einzugehen“, verspricht Schulleiter Dr. Walter Schulte.

In den Informationstag integriert ist die Vorstellung der Fachoberschule Klasse 13 (FOS 13), die das Kuniberg Berufskolleg im Schuljahr 2018/19 schon zum fünften Mal anbietet: Mit dem Besuch dieses Bildungsgangs können Jugendliche und junge Erwachsene, die über die Fachhochschulreife und eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung verfügen, innerhalb eines Jahres das Abitur erwerben.

Für Schüler, die die Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk anstreben, bieten sich am Wirtschaftsgymnasium des Kuniberg Berufskollegs zwei Wahlmöglichkeiten, und zwar das „Abitur mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre“ sowie das „Abitur und Fremdsprachenkorrespondent / in“. „Wer die Zukunft nach dem Abschluss der Sekundarstufe I zu spät plant, steht im Sommer möglicherweise nur auf einer Warteliste“, betont Martin Debus, Leiter des Wirtschaftsgymnasiums.

Wichtiger Hinweis: Schülerinnen und Schüler, die ein Gymnasium besuchen und sich früh spezialisieren möchten, können nach Abschluss der neunten Klasse in die Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums wechseln. Konkrete Fragen dazu werden vor Ort beantwortet.

Während des Informations- und Beratungstages besteht auch unmittelbar die Möglichkeit der Anmeldung. Dazu sind das aktuelle Halbjahreszeugnis sowie gegebenenfalls die Dokumente für das Schüler-Online-Verfahren mitzubringen.

 

Infos im Überblick

  1. Informations- und Beratungstag
  • Datum: 3. Februar (Samstag), 10 bis 13 Uhr im Präsentationsforum (3. Stock)
  • Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10
  • Informationen über: Wirtschaftsgymnasium, Kaufmännische Assistenten, Höhere Handelsschule, Berufsfachschule I und II, FOS 13
  • Es informieren: Lehrerinnen und Lehrer, aktuelle Schülerinnen und Schüler, Ehemalige
  • Weitere Schwerpunkte: Auslandspraktika, Exzellenzlabel „Certi Lingua“, Hochschul-Übergangsberatung, Weltladen, Schüler-Vertretung
  • Anmeldung: 2. Februar bis 2. März

"1. FC Jochen" gewinnt das 24. Kuniberg-Masters

Spannendes Endspiel krönt das faire Turnier auf Kunstrasen

Was für eine Moral! Im Endspiel gegen den "SV Dieta Belle" (AH 12c) hatte der "1. FC Jochen" (HHO 2) schon mit 0:3 hinten gelegen. Doch die Höheren Handelsschüler steckten nicht auf, holten den Rückstand Tor für Tor auf und schafften mit der letzten Aktion des spannenden Finales durch Ahmad Omeirat den 4:3-Siegtreffer.

Selbst Uli Nowak, der als Vertreter der Schulleitung die Siegerehrung vornahm, war begeistert und  überreichte den Gewinnern des 24. Kuniberg Masters den großen Wanderpokal. Zum zweiten Mal in der Geschichte des Hallenfußballturniers wurde "auswärts" gespielt. Wegen der Sanierung der Kuniberg-Sporthalle kickten die 16 teilnehmenden Klassen aus dem Angebotsbereich auf den Kunstrasenfeldern von "Zoca's" an der Hubertusstraße.

Während die HHO 2 (Klassenlehrerin Jutta von Lukowicz) den Turniersieg feierte, zog das Team der Schüler-Vertretung mit den Verbindungslehrern Julia Joemann und Jose Molina zufrieden Bilanz: Die 31 Begegnungen des Fußballturniers waren gutklassig und fair verlaufen. Die drei Schiedsrichter Furkan Dinc, Simon Tenkamp und Jochen Sänger hatten leichtes Spiel. Das Endspiel wurde auf die Minute genau um 12.30 Uhr angepfiffen. Hinter dem "1. FC Jochen" und "SV Dieta Belle" belegte das Team "Kleine Cabrons" (AH 13b) den dritten Platz.

Michaela Korte hat die Schulleitung übernommen

Dezernentin Barbara Herlinger überreicht die Ernennungsurkunde

Michaela Korte (Foto links) hat am Donnerstag (1. Februar) die Leitung des Kuniberg Berufskollegs übernommen. In einer Dienstbesprechung überreichte Dezernentin Barbara Herlinger der neuen "Chefin" die Ernennungsurkunde, mit der diese gleichzeitig zur Oberstudiendirektorin befördert worden ist. Michaela Korte nutzte die Gelegenheit, sich dem Kollegium kurz vorzustellen. Sie bedankte sich für die offene Aufnahme, die sie bereits im Vorfeld erfahren habe: "Ich freue mich auf eine kooperative Zusammenarbeit." Offiziell eingeführt wird die neue Schulleiterin am kommenden Dienstagnachmittag (6. Februar). 

Schulfamilie sagt Dr. Walter Schulte auf Wiedersehen

Kolleginnen und Kollegen verbeugen sich vor dem scheidenden Schulleiter

In einer bewegenden Feierstunde hat die Schulfamilie des Kuniberg Berufskollegs Dr. Walter Schulte in den Ruhestand verabschiedet. Vertreterinnen und Vertreter aus den unterschiedlichen Gremien erinnerten am Mittwoch (31. Januar) in Wort, Bild und Musik an die Leistungen des scheidenden Schulleiters. Viele wichtige Ereignisse der vergangenen elf Jahre wurden noch einmal lebendig. Durch das Programm führten Heinz Erzkamp als stellvertretender Schulleiter und für den Lehrerrat Rainer Lewe. Die Lehrerband spielte Lieblingsstücke des "Chefs" - und die Fachkonferenz Religionslehre merkte mit Verweis auf das Buch Kohelet an, "dass alles im Leben seine Zeit hat". Nach dem offiziellen Teil lud Dr. Schulte seine Gäste zu Grünkohl mit Mettwurst ein.

Dr. Walter Schulte in den Ruhestand verabschiedet

Teamorientierter Führungsstil war ein Markenzeichen des scheidenden Schulleiters

Wachwechsel auf dem Kuniberg: Dezernentin Barbara Herlinger, der  scheidende Schulleiter Dr. Walter Schulte, seine Nachfolgerin Michaela Korte und Landrat Cay Süberkrüb (v.l.).

Auf Wiedersehen, Dr. Walter Schulte! Nach elf Jahren an der Spitze des Kuniberg Berufskollegs ist der Schulleiter am Dienstag (30. Januar) offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden. Dr. Schulte, bereits von 1994 bis 1998 stellvertretender Leiter auf dem Kuniberg und anschließend etwas mehr als acht Jahre Chef des Konrad-Klepping-Berufskollegs in Dortmund, hinterlässt in Recklinghausen ein gut bestelltes Feld.

Sichtbarstes Zeichen seiner Ägide ist die Sanierung des 50 Jahre alten Schulgebäudes, das dank der schicken Fassade und der exponierten Lage zu den architektonischen Besonderheiten der Festspielstadt gehört. Während die Erneuerung der Dreifachsporthalle voranschreitet, hat der scheidende Schulleiter sich in den vergangenen Monaten auch den Planungen für das Multifunktionsgebäude gewidmet, das in Zukunft die marode Aula ersetzen wird.

Noch vielfältiger waren die Impulse, mit denen der 65-Jährige seit 2007 in seinem teamorientierten Führungsstil die Schulentwicklung forcierte. Er prägte das plakative Kuniberg-Markenzeichen „Kompetenz für Wirtschaft, Internationalität und Nachhaltigkeit“. In seiner Amtszeit wurde das Kuniberg Berufskolleg beispielsweise zur Europaschule in Nordrhein-Westfalen „befördert“ und erwarb das Gütesiegel „Individuelle Förderung“. Dazu erhielt das Berufskolleg die Auszeichnung „faire Schule“ und gilt wegen der unterschiedlichen Aktivitäten im Umweltbereich als „Schule der Zukunft“.

Daneben wirkte Dr. Walter Schulte an einer Neustrukturierung der Berufsschule, gewann weitere Bildungsgänge für sein Schulzentrum und trug zur Etablierung des Dualen Studiengangs „Betriebswirtschaftslehre mit Rechungswesen und Steuern“ bei. Bis zuletzt unterrichtete Dr. Walter Schulte im gesamten Spektrum des Kuniberg Berufskollegs, um den Kontakt zur Basis der Schule mit ihren insgesamt 21 Bildungsgängen zu behalten.

Um die Interessen des Kunibergs zu wahren, nutzte der „Netzwerker“ seine Kontakte in Stadt, Kreis und Land, ging dabei – wenn nötig – auch Konflikten nicht aus dem Weg. Davon wird die gesamte Schulfamilie mittel- und langfristig profitieren. Ein vorzeitiges Abschlusszeugnis hat der scheidende Schulleiter schon im Frühjahr 2016 erhalten, als das Kuniberg Berufskolleg bei der Qualitätsanalyse durch die Schulaufsicht hervorragend abschnitt.

Die Liste der Festredner wurde am Dienstag angeführt von der Vertreterin der Bezirksregierung, Dezernentin Barbara Herlinger, von Landrat Cay Süberkrüb und von Rainer Lewe als Sprecher des Lehrerrates am Kuniberg Berufskolleg.

"Faires Frühstück" meldet eine Rekordbeteiligung

Erlös aus der Veranstaltung unterstützt die Arbeit von Schwester Soledad in Peru

Das „Faire Frühstück“ am Kuniberg Berufskolleg wird immer beliebter. Fast 160 Schülerinnen und Kollegen sowie Lehrerinnen und Lehrer genossen am Donnerstag (25. Januar) die ungewöhnliche Pause in der riesigen Tischgemeinschaft. Der Raum 308/09 und dazu erstmals auch der Raum 307 waren für den guten Zweck umgewidmet worden.

In gewohnter Manier übernahm der Weltladen-Kurs aus der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums die Regie. Angesichts der großen Resonanz war das Büffet diesmal auf einer Tischreihe in der Mitte des „Frühstücksaals“ aufgebaut worden. „Die Idee hat sich bewährt. Dadurch hatten alle mehr Platz, und es gab kein Gedränge“, stellte Monika Tomazic, Vorsitzende des Weltladens, in einer ersten Bilanz zufrieden fest.

Der Weltladen möchte – auch mit dem „Fairen Frühstück“ – dazu beitragen, dass Schüler und Lehrer ihre globale Verantwortung erkennen und sich den ökologischen Gedanken „Bewahrung des Lebensraums“ bewusst machen. Der Verein pflegt einen intensiven Kontakt mit dem Partnerland Peru und unterstützt die Arbeit von Schwester Soledad. Die Ordensfrau investiert das auf dem Kuniberg erwirtschaftete Geld, also auch den Erlös aus dem Frühstück, in verschiedene soziale Projekte, die immer nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ angelegt sind.

Längst verinnerlicht haben die Gäste der etablierten Veranstaltung, dass Brot und Brötchen, Käse und Wurst, Ei und Salz, Tee und Kaffee, Quark und Müsli, Saft und Wasser aus dem fairen Handel stammen. Wer möchte, darf mit ausdrücklicher Genehmigung von Schulleiter Dr. Walter Schulte die Pause um eine Unterrichtsstunde verlängern. Die Zeit wird nicht nur zum Essen genutzt, sondern vor allem dazu, sich mit den Zielen des Weltladens auseinander zu setzen.

Assistenten profitieren von Debeka-Bewerbungstipps

"Schülerinnen und Schüler arbeiten sehr gut mit"

Schritt für Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Bewerbung: Das trainieren am Mittwoch (24. Januar) und am Donnerstag (25. Januar) die beiden Mittelstufen-Klassen der Kaufmännischen Assistenten gemeinsam mit einem Team der Debeka-Geschäftsstelle Recklinghausen. Die Bezirksleiter Julian Michalski und Rolf Lewanskowski sowie Cedric Kluge, Kaufmann für Versicherungen und Finanzen in der Ausbildung, vermitteln Tipps und Kniffe für das richtige Anschreiben und das angemessene Verhalten im Vorstellungsgespräch. „Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sehr gut mit“, lobt Julian Michalski. Initiiert worden sind die Workshops mit der Debeka von der Koordinatorin für Studien- und Berufsorientierung am Kuniberg Berufskolleg, Johanna Krabbe.

Vive la France - vive l'Allemagne

Schülergruppe lässt sich von technischen Problemen nicht irritieren

Wie jedes Jahr am 22. Januar arbeitete  sich auch am Montag eine kleine Gruppe von  sechs Schülerinnen und Schülern der  AH 11a/b  unerschütterlich und motiviert durch alle Module des Online-Wettbewerbs des Institut Français. Sie taten dies  in Erinnerung an das historische Ereignis der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages vor genau 55 Jahren durch  Konrad Adenauer und Charles de Gaulle.

Dass von den zehn zu bearbeitenden Modulen auf Nachfrage beim Institut Français nur acht angekommen waren,  lag  nicht etwa am zu langsamen Arbeiten der Schüler, sondern an dem mangelhaften Funktionieren der neuen  Plattform des Wettbewerbs. Zudem war die Telefon-Hotline, anders als vorher in der Info zum Wettbewerb angekündigt, nicht besetzt. „Daher konnten unsere Probleme mit der Technik  auch nicht vom Kollegen Mark Voigt gelöst werden“, ärgerte sich Anna Fimpeler-Becker, die den Deutsch-Französischen Tag auf dem Kuniberg koordinierte. Nach dem Beenden der letzten beiden Module blieb  nur ein grauer Bildschirm zurück; zudem konnte ein Video bei TV 5 nicht geladen werden, so dass die Schüler die Antworten nur „raten“ konnten.

Doch bei allem Stress mit der Durchführung überwog die Freude darüber, dass man auch nach erst vier Jahren Französischunterricht den Wettbewerb schon auf Niveaustufe drei schaffen kann, dabei von Modul zu Modul mehr versteht, wenn man sich gegenseitig hilft, sich taktisch klug verhält und erkennt , dass sich beim Lesen  der oft schwierigen Texte viele Wörter aus dem Kontext erschließen...

Zur Belohnung für das Engagement der Schülerinnen und Schüler gab es anschließend für die Gruppe eine Invitation von der Fachlehrerin zu einem Petit déjeuner in der Boulangerie Schollin mit Croissant und Café au lait oder Chocolat chaud, wobei alle mindestens eine neue Redewendung aus dem Wettbewerb anwenden konnten : Bonne bouffe!

 Anna Fimpeler-Becker für die AH 11a/b

Studientag der FOS 13 an der Ruhr-Universität Bochum

Wie wird an der Ruhr-Universität Bochum gearbeitet? Die Schülerinnen und Schüler der FOS 13 am Kuniberg Berufskolleg schauten sich am Mittwoch (17. Januar) auf dem Campus der Hochschule um, besuchten ausgewählte Lehrveranstaltungen und warfen einen Blick in die Universitätsbibliothek. Begleitet wurde die Lerngruppe bei dem "Schnuppertag" von Johanna Krabbe, Koordinatorin für Studien- und Berufsorientierung auf dem Kuniberg.