Nachrichtenarchiv der Schule Juni 2018

Sekretariat schließt am 9. Juli schon um 13.30 Uhr

Am 9. Juli (Montag) schließt das Schulsekretariat bereits um 13.30 Uhr. Grund ist eine Personalversammlung der Kreisangestellten.

Verwaltungsfachangestellte für Deutschland bei der WM

Julia Strach hat mit dem KV Adler Rauxel den Deutschen Pokal und den "Europa-Shield" gewonnen

Julia Strach im Trikot des KV Adler Rauxel

Alle Welt spricht von der Weltmeisterschaft in Russland, sogar die Nachrichtensendungen. Julia Strach hat die WM auch im Kopf, allerdings eine ganz andere. Die 20-Jährige spielt vom 7. bis zum 14. Juli für Deutschland bei der U-21-Korfball-Weltmeisterschaft in Budapest.

Für den Titel wird es in der ungarischen Hauptstadt wohl nicht reichen, vermutet die angehende Verwaltungsfachangestellte, die zurzeit den zweiten Unterstufen-Schulblock am Kuniberg Berufskolleg absolviert.

„Die Niederlande sind als Favorit gesetzt. Dort ist Korfball ein Volkssport. Die Trainer der führenden Vereine können ihren Job hauptamtlich ausüben“, berichtet Julia Strach, die in der deutschen Korfball-Hochburg Castrop-Rauxel beheimatet ist und für den KV Adler Rauxel antritt.

Mit sechs, sieben Jahren ist sie über Freundinnen und Freunde aus der Nachbarschaft zu dem hierzulande eher exotischen Sport gekommen. „Zwischendurch war ich bei der Leichtathletik, habe Handball gespielt, bin geschwommen und geritten. Aber Korfball hat mir am meisten gelegen“, blickt Julia zurück.

Korfball weist Parallelen zum Basketball auf. Doch die beiden Körbe hängen höher und befinden sich nicht an den beiden Spielfeldenden. Es gibt Angriffs- und Abwehrfächer. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass die Mannschaften beim Korfball aus vier Frauen und vier Männern bestehen. Die Spielregeln schreiben vor, dass im direkten Zweikampf Frauen auf Frauen und Männer auf Männer treffen.

In der zurückliegenden Saison hat Julia Strach mit dem KRV Adler Rauxel „nur“ den vierten Platz in der höchsten deutschen Spielklasse – Regionalliga Nord-West – belegt, dafür aber durch ein „Golden Goal“ im Finale gegen den TuS Schildgen (bei Bergisch Gladbach) den Deutschen Pokal gewonnen. Außerdem siegte das Team als erste deutsche Vereinsmannschaft im Januar beim Europa-Shield in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon.

Auch auf Grund der Erfolge ist Korfball angesagt in Castrop-Rauxel. „Es gab zwischendurch eine Phase, da hatten wir weniger Nachwuchs. Mittlerweile boomt der Sport wieder“, befindet die künftige Verwaltungsfachangestellte, die ihre Ausbildung im Rathaus der Heimatstadt absolviert.

Dass sie für die WM in Ungarn Sonderurlaub erhalten hat, geht auch auf die Unterstützung ihres Bildungsgangleiters am Kuniberg Berufskolleg, Ulrich Heinisch, und die Zustimmung von Bereichsleiter Ulrich Nowak sowie der Schulleiterin Michaela Korte zurück. „Dafür möchte ich mich herzlich bedanken“, betont die Nationalspielerin.

AH 11c befragt den Landrat zur Kreishaus-Diskussion

Aktuelle Stunde zur Diskussion um den Neubau des Kreishauses: Nachdem der Gesellschaftslehre-Kurs der Klasse 11c des Wirtschaftsgymnasiums am Kuniberg Berufskolleg vor gut einer Woche die Kreistagssitzung mit der Abstimmung über die Sanierung des bisherigen oder die Errichtung eines neuen Kreishauses vor Ort verfolgt hatte, begrüßte die Lerngruppe mit Fachlehrerin Jutta von Lukowicz am Mittwoch (20. Juni) Landrat Cay Süberkrüb im Unterricht. Der erste Bürger des Vestischen Kreises beantwortete offen alle Fragen der Schülerinnen und Schüler zu dem komplexen Thema.

Dabei brachte er seinen Zuhörern anschaulich näher, warum die Kreisverwaltung der Politik die Errichtung eines neuen Kreishauses empfiehlt. In dem gut 45-minütigen Gespräch bedauerten sowohl der Landrat als auch die Schülerinnen und Schüler die aktuelle Tendenz, politische Diskussionen vermehrt über Schlagzeilen und weniger sachorientiert zu führen. Bei der aktuellen Stunde zu dem aktuellen Thema der Kommunalpolitik waren auch Schulleiterin Michaela Korte sowie Bildungsgang- und Klassenleiterin Annika Scholz zu Gast.

Bankkaufleute beraten andere Auszubildende

Schüler beraten Schüler: Das ist ein Modell, das am Kuniberg Berufskolleg zunehmend und erfolgreich Schule macht. Am Montag (18. Juni) informierten die angehenden Bankkaufleute die Auszubildenden aus fünf anderen Bildungsgängen über die Möglichkeiten, die die Vermögenswirksamen Leistungen bieten. In persönlichen Gesprächen beraten wurden Schülerinnen und Schüler aus den Unterstufen des Büromanagements, des Einzelhandels, der Kaufleute für Dialogmarketing, der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten sowie der Verwaltungsfachangestellten. 

Weltladen bietet faire WM-Obstspieße an

Zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hat der Weltladen am Freitag (15. Juni) bunte WM-Obstspieße angeboten, und zwar in den Landesfarben der Teilnehmerländer Deutschland, Peru und Portugal. Gleichzeitig informierte der Weltladen-Kurs über den fairen Handel in Verbindung mit "König Fußball" - zum Beispiel bei der Produktion von Bällen und Trikots. Wiederholt wird die Aktion am 27. Juni.

Kuniberg bei Akademie "#Nachhaltigkeit"

„#Nachhaltigkeit – audiovisuelle und interaktive Medien“ lautete das Thema einer Schülerakademie am Mittwoch (13. Juni). Bei der von der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW in Recklinghausen organisierten Veranstaltung war auch eine Gruppe des Kuniberg Berufskollegs mit Biologie-Fachlehrerin Johanna Krabbe dabei. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Wahl zwischen unterschiedlichen Workshops.

Sina Weber aus der Klasse 12a des Wirtschaftsgymnasiums entschied sich für das Angebot „Erstellen von Filmen mit dem Schnittprogramm Edius“. Vermittelt wurden Einblicke in die Möglichkeiten des Programms. Anschließend probierten die Teilnehmer das Schneiden von Filmbeiträgen aus.

Steffi Wesselbaum, ebenfalls aus der Klasse 12a, machte im Workshop „Professionell vor der Kamera agieren: Interview und Moderation“ mit. Die Schauspielerin und Moderatorin Miss Miri zeigte den Schülern den richtigen Umgang mit Kamera und Mikrofon.

„Für die Rezertifizierung zur ,Schule der Zukunft‘ gilt es, eine bestimmte Anzahl an Veranstaltungen der Natur- und Umweltschutz-Akademie zu besuchen. Dies war eine davon“, berichtet Johanna Krabbe, die sich selbst über das wachsende Angebot der Nachhaltigkeits-Apps informierte.

"Unterricht" bei Fringe auf dem grünen Hügel

Auf Einladung des Theaterpädagogen Alois Banmeyer durften Schülerinnen und Schüler des Kuniberg Berufskollegs erneut die Ruhrfestspiele besuchen. Dabei bot das Fringe-Stück „Déconcerto“ virtuoses Musikkabarett. Egal ob Klassik, Walzer oder Country, das „Duo Gama“ aus Belgien und Frankreich rockte das Fringe-Zelt. Die beiden Künstler ließen unter anderen Bachs Präludium Nr.1 in einer fantastischen Bierflaschen-Version ploppen, spielten Mozart auf Gläsern  und meisterhaft zusammen auf einer Gitarre. Dieser 60-minütige Mix aus Konzert, Pantomime und Clownerie bescherte den Zuschauern am Mittwoch (13. Juni) einen amüsanten und unterhaltsamen Nachmittag.

 

Alle Tourismuskaufleute schneiden sehr gut ab

Besser geht es nicht: Die fünf Tourismuskaufleute des Kuniberg Berufskollegs, die ihre Ausbildung am Dienstag (12. Juni) mit der mündlichen Prüfung abgeschlossen haben, erreichten allesamt die IHK-Abschlussnote "sehr gut". Nach dem tollen Finale stellte sich das Erfolgsquintett zum Gruppenfoto auf. 

Brandschutzhelferschulung mit praktischer Übung

Brandschutzhelferschulung: Die Ersthelfer und die Brandschutzbeauftragten aus dem Kollegium des Kuniberg Berufskollegs durften am Mittwoch (13. Juni) nachsitzen. Im Anschluss an den regulären Unterricht vermittelte Norbert Kaiser, Brandamtmann a.D., den Kolleginnen und Kollegen rechtliche und theoretische Grundlagen zu ihrem zusätzlichen Einsatzfeld. Abschließend gab es noch eine praktische Übung. Ausprobiert wurde die richtige Anwendung des Feuerlöschers.

 

Fabian Stritzel öffnet am Kuniberg die richtigen Türen

In vier Jahren Ausbildung, Fachhochschulreife und Abitur geschafft

Ein Marathonläufer, der nach gutem Start zurückfällt und dann ehrgeizig auf die Überholspur wechselt: Der Vergleich kennzeichnet den Bildungsweg von Fabian Stritzel, der sich in wenigen Tagen mit seinem sehr guten Abiturzeugnis für ein Lehramtsstudium an der Ruhr-Universität Bochum bewerben wird. Die „Karriere“ des 23-Jährigen geht problemos als Werbespot für das Berufskolleg durch.

Vor vier Jahren kam der Hertener mit der Fachoberschulreife auf den Kuniberg. Jetzt ist er Kaufmann für Büromanagement und hat neben der Fachhochschulreife am 30. Juni auch die allgemeine Hochschulreife in der Tasche. Und das als bester Schüler seiner Klasse! Fabian hat die Chancen, die ihm das Berufskolleg geboten hat, konsequent genutzt.

„Die Einstellung hatte ich früher nicht“, gesteht der Schalke-Fan und Hobby-Gitarist selbstkritisch ein. Sein erster Versuch, das Abitur zu erwerben, endete in der Jahrgangsstufe 10 des Städtischen Gymnasiums Herten. Fabian wiederholte sein letztes Schuljahr. „Da passte es nicht mehr richtig. Meine Kumpel waren weiter. Ich habe mich nicht mehr wohl gefühlt.“

Er verließ das Gymnasium mit der „mittleren Reife“ und absolvierte ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Deutschen Roten Kreuz in seiner Heimatstadt. „Durch die zwölf Monate bin ich wohl gereift“, erkennt der Abiturient rückblickend. Mit einer Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement bei der Vestischen ging es weiter.

In den ersten Wochen der Berufsschule erfuhr Fabian von der Möglichkeit, am Kuniberg Berufskolleg parallel zur Ausbildung die Fachhochschulreife (FHR) zu erwerben – in Form eines ergänzenden Abendunterrichts. „Es lief für mich gut im Betrieb und in der Schule. Also habe ich das Angebot wahrgenommen“, erinnert er sich.

Eine Entscheidung, die der 23-Jährige nicht bereut hat, auch wenn die langen Tage mit Berufsschulunterricht am Vormittag, Arbeit im Betrieb am Nachmittag und dem zusätzlichen Abendunterricht ganz schön viel Kraft kosteten. „Wir sind super auf die FHR-Prüfung vorbereitet worden“, betont Fabian, der zwischendurch mit dem Gedanken spielte, an der Fachhochschule etwas Wirtschaftsaffines zu studieren.

Wenig später keimte aber sein ursprünglicher Berufswunsch wieder auf. „Ich wollte früher Grundschullehrer werden. Jetzt stelle ich es mir reizvoller vor, mit älteren Schülern zu arbeiten.“ Also entschloss er sich, nach erfolgreicher Berufsabschluss- und FHR-Prüfung am Kuniberg Berufskolleg die Fachoberschule (FOS) 13 anzuhängen.

„Durch das zusätzliche Schuljahr kann ich das Abitur erwerben und habe bei der Studienwahl quasi unbegrenzte Möglichkeiten“, erklärt Fabian, der die Vorhersage seines Bereichsleiters bei den Büroberufen erfüllte. Studiendirektor Stephan Breuer hatte prognostiziert, dass er in der FOS 13 zu den besten Absolventen gehören würde.

„Das letzte Jahr hat mich noch einmal anders gefordert“, gibt Fabian Stritzel zu.  Auf dem Papier gab es mehr freie Zeit, die er mit Erfolg in die selbstständige Vor- und Nachbereitung des Unterrichts investierte. Ein gutes Training für das Lehramtsstudium. Englisch und Geschichte will der Kino-Liebhaber später einmal unterrichten. „Das historische Interesse habe ich wohl von meiner Mutter geerbt“, schmunzelt der Abiturient.

Abiturgottesdienst in der St.-Petrus-Canisius-Kirche

Der Gottesdienst zum Auftakt der Verabschiedung der Abiturienten wird am 30. Juni (Samstag) wieder in der St.-Petrus-Canisius-Kirche begangen, nachdem er vor einem Jahr in der Liebfrauen-Kirche gefeiert worden war. Beginn ist um 9.30 Uhr. Vorbereitet wird der Gottesdienst von den Schülerinnen und Schülern der Religionskurse aus der Jahrgangsstufe 13 des Wirtschaftsgymnasiums und von den Absolventen der FOS 13.