Nachrichtenarchiv der Schule 2013

Lebensmittelspenden für das Gasthaus

Kompetenz für Wirtschaft, Internationalität und Nachhaltigkeit hat sich das Kuniberg Berufskolleg auf die Fahnen geschrieben. Im wahrsten Sinne nachhaltig ist die Sammlung von Lebensmitteln für das Recklinghäuser Gasthaus, die es schon seit mehreren Jahren in der Adventszeit auf dem Kuniberg gibt. Diesmal übernahmen die Religionskurse der Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums die Verantwortung für die Aktion. Pfarrer Ludger Ernsting (2.v.l.) holte die Lebensmittel, die über die Feiertage im Gasthaus verwendet werden, ab und feierte den weihnachtlichen Gottesdienst mit. Erstmals suchten die Schülerinnen und Schüler für den Gottesdienst nicht eine der Kirchen im Hinsberg auf. Gefeiert wurde im Eingangsbereich des sanierten Schulgebäudes. „Das hat mir sehr gut gefallen“, war Schulleiter Dr. Walter Schulte (l.) beeindruckt.

Einweihung: Fassade ist neues "Markenzeichen"

„Applaus, Applaus“ sang die Lehrerband des Kuniberg Berufskollegs zum Auftakt der Feierstunde. Damit traf sie nicht nur stimmlich den richtigen Ton. Dank und Stolz prägten sowohl den offiziellen Teil als auch den anschließenden Empfang, mit dem die erfolgreiche Sanierung des Schulgebäudes begangen wurde.

Dass sich das Kuniberg Berufskolleg die Kompetenz für Wirtschaft, Internationalität und Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben hat, wurde bei der Veranstaltung am Dienstag (10. Dezember) in vielerlei Hinsicht deutlich. Bank- und Automobilkaufleute sowie Kaufleute für Dialogmarketing stellten im europäisch geschmückten Foyer beispielhafte Projekte vor. Dort zeigten Schüler aus dem belgischen Genk praktische Ergebnisse des EMAS-Umweltengagements. Es gab französische Crepes und spanische Tapas von Schülerinnen und Schülern aus dem Wirtschaftsgymnasium. Die Feierstunde in der Aula der Europaschule wurde zweisprachig moderiert. Im Präsentationsforum hatten sich zuvor 120 Schülerinnen und Schüler zu einem „fairen Frühstück“ getroffen.

Landrat Cay Süberkrüb dankte in seiner Festansprache dem Kreistag, der die Mittel für die Erneuerung der maroden Kuniberg-Fassade und die Brandschutzmaßnahmen bewilligt hatte. Der Landrat bezeichnete „Bildung als das Wichtigste in unserem Land“. Er brach eine Lanze für die Arbeit der Berufskollegs, deren Schülerzahlen entgegen der Prognosen konstant hoch seien. „Die neue Gebäudehülle macht Eindruck“, stellte Süberkrüb zufrieden fest.

Für Rainer Steffens, Leiter der nordrhein-westfälischen Landesvertretung bei der Europäischen Union in Brüssel, repräsentiert der „neue“ Kuniberg endlich die wertvolle Arbeit der Schule. Gleich nach seinem Eintreffen in Recklinghausen hatte er sich über die Kosten der Sanierung informiert. „Sie stehen viel besser da als andere Großbaustellen in Deutschland“, lobte Steffens schmunzelnd. Ein Aspekt, den auch Cay Süberkrüb und Schulleiter Dr. Walter Schulte thematisierten: Das vorgesehene Kostenvolumen von 8,5 Millionen Euro wurde deutlich unterschritten.

Dr. Schulte begann seine Rede nicht mit der Sanierung und ihren besonderen Herausforderungen. Er hob zunächst auf das „Kerngeschäft Unterricht“ und die positiven Leistungsnachweise seiner Schule ab. Beispielsweise schneidet das Wirtschaftsgymnasium im Zentralabitur in Englisch und Betriebswirtschaftslehre signifikant besser ab als der Landesdurchschnitt. Die „innere Stärke“ werde nun auch durch eine „schöne Hülle“ verdeutlicht. Die Investition in die Modernisierung des 1968 errichteten Gebäudes wertete der Schulleiter als „lebendiges Zeichen, dass der Kreis Bildung ernst nimmt“.

„Mr. Sanierung“ Werner Rhein und Sandra Wessels vom Architektur-Büro Wallmeyer-Stummbillig sowie Peter Goller als Vertreter der Immobilienwirtschaft des Kreises und Lehrerrat Rainer Lewe gingen in einer Talkrunde auf konkrete Details der Sanierung ein. Das Gespräch wurde von Stephan Breuer und Jutta von Lukowicz moderiert. Werner Rhein sagte voraus, dass die neue Fassade das Markenzeichen der Schule werden könne.

 

FOS 13: Infoabend läutet die zweite Runde ein

Auf Anhieb durchgestartet ist ein neues und einmaliges Bildungsangebot im Kreis Recklinghausen: In diesem Schuljahr hat das Kuniberg Berufskolleg die Fachoberschule (FOS) 13 mit betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt eingerichtet. Auf Grund der positiven Erfahrungen von Schülern und Lehrern geht die FOS 13 im Schuljahr 2014/15 in die zweite Runde.

Mit dem Besuch dieses Bildungsgangs können Jugendliche und junge Erwachsene, die über die Fachhochschulreife und eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung verfügen, innerhalb eines Jahres das Abitur erwerben. „Mit der FOS 13 / Wirtschaft leisten wir einen Beitrag zum Erreichen des Ziels, die Zahl der Absolventen mit Allgemeiner Hochschulreife zu erhöhen“, verweist Schulleiter Dr. Walter Schulte auf die Bedeutung des Angebotes für die Struktur der Bildungsregion Vest Recklinghausen.

Das Zugangsrecht zu allen Studienrichtungen an den Universitäten des In- und Auslands können auch die Schülerinnen und Schüler erwerben, die die kaufmännischen Assistentenbildungsgänge absolviert haben. „Damit setzen wir sowohl im Kreis als auch im südlichen Münsterland Maßstäbe“, freuen sich Martin Debus und Stephan Breuer, die den Bildungsgang FOS 13 koordinieren.

Weitergehende Fragen zu den Zugangsvoraussetzungen, den Prüfungsfächern und der Stundenplanung werden bei einem Informationsabend am 12. Dezember (Donnerstag) um 18 Uhr im Kuniberg Berufskolleg beantwortet.

Talentförderung am Kuniberg Berufskolleg

Am Dienstag (3. Dezember) war Jutta von Lukowicz vom Kuniberg Berufskolleg bei der Fachtagung „TalentPerspektiven Ruhr“ mit auf dem Podium zum Thema „Talentscouting – gemeinsame Talentförderung“. Zusammen mit Suat Yilmaz, Koordinator „Meine Talentförderung“ der Westfälischen Hochschule, zeigte sie, wie die Schule mit Unterstützung des Programms unentdeckte Talente findet und fördert.
 Experten aus Unternehmen, Wissenschaft und Bildung tauschten sich bei der ganztägigen Fachtagung in Essen über Möglichkeiten und Perspektiven in der Förderung junger, talentierter Menschen aus. Denn im Ruhrgebiet schlummert viel mehr Potenzial, als öffentlich wahrgenommen wird. Die Veranstaltung gab darum jungen Talenten unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion sowie Bildungsbiographie und Einkommen der Eltern eine Bühne und schärfte das Bewusstsein dafür, wie wertvoll und unverzichtbar sie für Gesellschaft und Wirtschaft sind.
Das Kuniberg Berufskolleg zeigte in einem Workshop, wie es die Schule schafft, Talente zu erkennen und individuell zu fördern. Lehrer der Schule schlagen dem Talentförderer der Hochschule, Suat Yilmaz, studienwillige und talentierte Schüler für das Programm „Meine Talentförderung“ vor. Er berät die Schüler dann individuell und hilft mit seinen Kollegen von „Meine Talentförderung“ dabei, die Schüler bestmöglich auf ein Studium vorzubereiten – angefangen beim Förderunterricht bis hin zur Beantragung von Stipendien.
„Durch die Talentförderung haben wir gemerkt, wie viel wir selbst mit ein wenig Aufwand bewegen können. Wichtig ist: selbst die Verantwortung zu übernehmen, einfach anzufangen und dann in solche Projekte hineinzuwachsen. Es gibt kein Patentrezept. Aber das Programm zeigt, dass wir Schüler, die sonst wahrscheinlich nicht den Sprung ins Studium wagen würden, motivieren und sie auf diesen Schritt vorbereiten können“, sagt Jutta von Lukowicz. Suat Yilmaz ergänzt: „Ich hoffe darum, dass unser Programm durch die Tagung Schule macht.“
Die Westfälische Hochschule hat 2009 das Strategie-Programm FH-INTEGRATIV entwickelt und behandelt darin die für einen Hochschulabschluss relevanten Phasen: EINSTEIGEN (Übergang an die Hochschule), DURCHSTEIGEN (Studium) und AUFSTEIGEN (Übergang in den Arbeitsmarkt). Hieraus entstand unter anderem die Initiative „Meine Talentförderung“, die systematisch die vielfältigen Potenziale in den Einzugsbereichen der Hochschulstandorte Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen sucht, findet und fördert. Dabei geht es insbesondere darum, in enger Kooperation mit den regionalen Akteuren aus Schulen, Wirtschaft, Kommunen und Non-Profit-Organisationen talentierten Jugendlichen aus Nicht-Akademiker-Familien, aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte sowie aus einkommensschwachen Familien Perspektiven und Zugänge für eine Hochschulausbildung zu eröffnen.
Weitere Informationen: http://www.kuniberg-bk.de; www.meinetalentförderung.de; www.talentmetropoleruhr.de.

"Bulgarien liegt doch nicht auf dem Mond"

Seit 23 Jahren unterrichtet Silvija Nedyalkova Deutsch. In der Bundesrepublik war sie mehrfach, aber noch nie hat sie einen solch intensiven Kontakt zu Schülerinnen und Schülern pflegen können wie in den vergangenen drei Wochen. Zwei Wochen hat die Pädagogin aus Bulgarien am Kuniberg Berufskolleg hospitiert, eine Woche war sie zu Gast am Hittorf-Gymnasium.

Die frischen Unterrichtseindrücke wirken nach. „Ich erkenne viele Parallelen, aber auch Unterschiede“, erklärt Silvija Nedyalkova, die während ihres Aufenthaltes bei Sabine Simon-Lewe und Rainer Lewe gewohnt und die Gastfreundschaft genossen hat. Ein Beispiel: Die Stundentafel des Fremdsprachengymnasiums „Ivan Vasov“ in Plovdiv weist grundsätzlich dieselben Fachdisziplinen auf wie auf dem Kuniberg. Allerdings fehlt die Religionslehre. Dort wird ausschließlich Ethik unterrichtet.

Plovdiv ist mit 350.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Bulgariens. Das Fremdsprachengymnasium, an dem die Mutter von zwei Töchtern (26 und 16 Jahre alt) beschäftigt ist, gilt als Eliteschule. Die Zahl der Anmeldungen übersteigt regelmäßig die freien Plätze. In den vergangenen drei Jahren hat das Interesse noch einmal zugenommen: Seitdem darf das Gymnasium als so genannte DSD-Schule das „Deutsche Sprachdiplom Stufe II“ vergeben.

Zum „Ivan Vasov“ gehen 1200 Schülerinnen und Schüler, die ihren Schwerpunkt auf fünf unterschiedliche Sprachen legen können. Für Deutsch, Spanisch und Englisch gibt es in den fünf Jahrgängen (Stufe acht bis Stufe zwölf) jeweils zwei Parallelklassen, für Französisch und Italienisch eine. Dass ihre Schule „sieben“ darf, macht sich bei den Leistungen bemerkbar: „Zu uns kommen nur die besten Schüler aus der Region.“

Aufgenommen werden übrigens die Bewerber, die neben einem guten Zeugnis in der siebten Klasse zwei zentrale Aufnahmeprüfungen (Schwerpunkte Mathematik und Bulgarisch) bestehen. Im ersten Jahr am Gymnasium werden dann die fremdsprachlichen Grundlagen geschaffen. „Die Schüler haben 22 Wochenstunden Deutsch, ein Schuljahr später sind es dann 7,5 und in der zehnten Klasse sechs Stunden“, berichtet die Pädagogin.

Ein weiterer Unterschied zu Deutschland: In der achten Klasse zählen alle Klassen am „Ivan Vasov“  exakt 26 Schüler, und zwar immer 13 Mädchen und 13 Jungen. „Koedukation ist in unserem Konzept ganz wichtig“, erklärt Silvija Nedyalkova. „Die Jungen holen den Reiferückstand nach unseren Erfahrungen schnell auf.“ Die Deutsch-Klassen werden in zwei Lerngruppen aufgeteilt. Die personellen Voraussetzungen machen das möglich.

Eine Folge: Im Unterricht gibt es spontane Diskussionen. Eine Meldung durch Handzeichen, in größeren Klassen für die Ordnung unumgänglich, entfällt meist. „In Deutschland habe ich die Lehrer eher als Moderatoren kennen gelernt. Bei uns nehmen wir einen stärkeren Einfluss“, zieht Silvija Nedyalkova einen Vergleich. Als interessant stuft sie den von ihr beobachteten Unterschied bei den Sozialformen ein: „In Bulgarien arbeiten die Schüler in den Gruppen lebhaft; die Präsentation im Plenum erfolgt dann sehr diszipliniert. Hier erscheint es mir tendenziell umgekehrt zu sein.“ Ihr Credo: „Lautstärke ist gerade im Fremdsprachenunterricht wichtig.“

Ein wenig gestaunt hat die Deutsch-Lehrerin, wie wenig die Schülerinnen und Schüler in Recklinghausen über Bulgarien wissen. „Als ob unser Land auf dem Mond liegt“, konstatiert Silvija Nedyalkova ironisch. Mit Lerngruppen aus ihrer Schule unternimmt sie regelmäßig Sprachreisen in die Bundesrepublik, damit die Schüler ihre Fremdsprachenkenntnisse praktisch ausprobieren können. „Nicht nur deswegen ist der EU-Beitritt unseres Landes ein Segen.“

 

 

"A Christmas Carol" begeistert wieder

Ein Dauerbrenner auf der Bühne in der Aula des Kuniberg Berufskollegs ist "A Christmas Carol" nach Charles Dickens. Am Donnerstag (28. November) spielte die American Drama Group das beliebte Stück einmal mehr vor ausverkauftem Haus. Die zweite Aufführung der Theater-Saison 2013/14 hatte neben Schülerinnen und Schülern des Kuniberg Berufskollegs etliche Gäste von Schulen aus der Region angelockt.

Für die Organisation der Kuniberg Vest-Spiele zeichnete einmal mehr die Unterstufe der Kaufmännischen Assistenten verantwortlich. Die Schüler kümmerten sich am Aufführungstag um die Betreuung der Zuschauer. Sie sorgten darüber hinaus für das Catering und ermittelten durch eine Befragung die Zufriedenheit der Theater-Besucher.

Kaufmännische Assistenten stellen sich vor

 

Im Reigen der Informationsabende sind am Donnerstag (28. November) die Kaufmännischen Assistenten an der Reihe. In dem Bildungsgang erwerben die Schülerinnen und Schüler die Fachhochschulreife und einen Berufsabschluss nach Landesrecht. Die erfolgreichen Absolventen können im Anschluss die Fachoberschule (FOS) 13 besuchen und dort das Abitur erwerben. Der Informationsabend beginnt um 18 Uhr.

 

Sparda-Bank spendet für KBK-Nachhaltigkeit

 

Nachhaltigkeit ist ein Markenzeichen des Kuniberg Berufskollegs. Im Frühjahr ist die Schule für ihre Bemühungen im Umwelt- und Naturschutz mit dem EMAS-Zertifikat ausgezeichnet worden. "Das Engagement ist sehr sinnvoll", lobte Michael Schulze. Der Leiter der Sparda-Bank West in Recklinghausen überreichte Martin Debus, Schatzmeister des Fördervereins am Kuniberg Berufskolleg, jetzt einen Scheck in Höhe von 1000 Euro. Der Betrag soll dazu beitragen, die Kosten der EMAS-Zertifizierung zu finanzieren.

 

SV-Team schmeißt die Waffeleisen an

Auftakt nach Maß für die "neue" Schüler-Vertretung (SV): Bei der ersten Großveranstaltung hat die SV am Mittwoch (20. November) Waffeln gebacken. In den beiden Pausen um 9.30 und 11.20 Uhr wurden dafür fünf Eisen gleichzeitig angeschmissen. Das funktionierte, weil alle SV-Schülerinnen und -Schüler einen guten Job machten. Insgesamt fertigte das Backteam knapp 200 knusprige Waffeln.

 

"Fibu-Praxistage" der Steuerfachangestellten

Die „Fibu-Praxistage“ sind ein Markenzeichen des Bildungsgangs „Steuerfachangestellte“: Bei dem rechnergestützten
Unterrichtsprojekt üben die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe einerseits die traditionelle manuelle Buchführungstechnik; auf der anderen Seite lernen sie, wie die Daten mit Hilfe des Programms „DATEV-Kanzlei-Rechnungswesen“ am PC verarbeitet werden.

Mit dem Unternehmen „Martin Muster-Meier“ (An- und Verkauf von Möbeln sowie Reparaturen) begegnen den Schülern grundlegende Probleme der Finanzbuchführung am Beispiel eines kleinen Handelsbetriebes (Einrichtung des Mandanten, Eröffnungsbuchungen, Kauf von Sachanlagevermögen, geringwertige Wirtschaftsgüter, Warenbestandsveränderungen, Umsatzsteuer der Finanzbuchführung). Viele praxisnahe Buchungsbelege veranschaulichen die einzelnen Aufgabenstellungen.

„Wir möchten unseren Schülern einen praxisgerechten Einstieg in das Fach Rechnungswesen ermöglichen und die enge Verzahnung von schulischer Buchführung und praktischer Finanzbuchführung aufzeigen“, erläutern die beiden Fachlehrerinnen Stephanie Hidde und Anke Kress die Intention des zweitägigen Unterrichtsprojektes. Für Schüler, die bereits über Vorkenntnisse im Fach Rechnungswesen verfügen, eignet sich das Lehrkonzept zur Auffrischung und Wiederholung der bisher erworbenen Kenntnisse.

 

Bürgermeister empfängt die Gäste aus Spanien

Die spanischen Lehrerinnen und Lehrer, die sich - wie berichtet - in dieser Woche im Kuniberg Berufskolleg und an anderen Schulen der Region über das deutsche Bildungswesen informiert haben, sind auch vom Recklinghäuser Bürgermeister Wolfgang Pantförder empfangen worden. Der erste Bürger der Stadt, der vor seinem Amtsantritt auf dem Kuniberg unterrichtete, führte die Gäste durch das Rathaus.

Beirat ist vom "neuen" Kuniberg begeistert

Zum dritten Mal hat am Donnerstag (14. November) der Beirat des Fördervereins am Kuniberg Berufskolleg getagt. Die Zusammenkunft des Gremiums, dem Vertreter der unterschiedlichen Ausbildungsberufe angehören, begann ausnahmsweise nicht in Raum 21, sondern mit einem Rundgang durch das erneuerte Foyer. Schulleiter Dr. Walter Schulte nutzte den "Lokaltermin", um den beeindruckten Beiräten Eckdaten der groß angelegten Sanierung zu skizzieren.

Er lud die Mitglieder herzlich zur Teilnahme an der Einweihungsfeier ein. Am 10. Dezember wird der Abschluss der Sanierung offiziell begangen. Nach einer Feierstunde in der Aula gibt es im Foyer einen "Markt der Möglichkeiten", bei dem sich verschiedene Bildungsgänge unter den Leitbegriffen "Kompetenz für Wirtschaft, Internationalität und Nachhaltigkeit" präsentieren.

Nicht ohne Stolz informierte der Schulleiter den Beirat über den erfolgreichen Start dreier neuer Angebote auf dem Kuniberg: Fast 30 Auszubildende möchten parallel zum Besuch der Berufsschule die Fachhochschulreife erwerben. Die Vorbereitungen für das Zusatzangebot "IHK Europaassistent" sind weit fortgeschritten. Die neue Fachoberschule (FOS) 13 ist gut angelaufen. Gleichzeitig hat sich das Berufskolleg auf die Zunahme an dualen Studiengängen eingestellt. In den kommenden Monaten soll darüber hinaus die Konzeption selbstorganisierten Lernens konkretisiert werden.      

Infoabende mit System starten am 14. November

Dass viele Wege zum Ziel führen, macht die Entscheidung nicht einfacher. Wie kann es für die Zehntklässler im Sommer 2014 weitergehen? Das Kuniberg Berufskolleg bringt System in die Vielfalt der Angebote und zeigt interessierten Jugendlichen vollzeitschulische Perspektiven auf.

Das Wirtschaftsgymnasium macht am 14. November (Donnerstag) den Anfang. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die an ihrer „alten“ Schule die Fachoberschulreife samt Qualifikationsvermerk im Auge haben und die im Anschluss ihr Abitur bauen möchten. Die Allgemeine Hochschulreife kann am Wirtschaftsgymnasium  mit zwei unterschiedlichen Schwerpunkten erworben werden: Betriebswirtschaftslehre und Fremdsprachenkorrespondent/in. Der Informationsabend beginnt um 18 Uhr.

Eine Woche später, also am 21. November (Donnerstag), stellt sich die Höhere Handelsschule vor. Ziel des zweijährigen Bildungsgangs ist die Fachhochschulreife – zudem werden berufliche Kenntnisse vermittelt. Bei den Kaufmännischen Assistenten, die sich am 28. November (Donnerstag) präsentieren, streben die Schüler parallel die Fachhochschulreife und einen Berufsabschluss nach Landesrecht an.

Das Ziel „Fachoberschulreife“ – gegebenenfalls mit Qualifikationsvermerk – verfolgen die die Schülerinnen und Schüler der Integrierten Handelsschule, die sich am 5. Dezember (Donnerstag) vorstellt. Den Reigen der Informationsabende schließt das jüngste Angebot des Kuniberg Berufskollegs ab. Die Fachoberschule (FOS) Klasse 13 führt ihre Absolventen in einem Jahr zum Abitur. Voraussetzung für den Eintritt in die FOS 13: Fachhochschulreife und eine abgeschlossene Ausbildung. Der Informationsabend am 12. Dezember (Donnerstag) beginnt wie alle anderen Veranstaltungen um 18 Uhr.

Spanische Lehrer suchen mit Erfolg Raúls Spuren

„Hallo“ statt „hola“, Berufskollegs anstelle von „Centros de Formación“: Über das deutsche Berufsbildungssystem informieren sich in dieser Woche zwei Lehrerinnen und sieben Lehrer aus dem spanischen Galizien. Sie besuchen mehrere Berufskollegs in der Region – den Anfang machten sie auf dem Kuniberg, wo sie eine intensive Gesprächsrunde mit Schulleiter Dr. Walter Schulte führten.

Angeführt wird die Delegation José Luis Gozález Entenza, der seit fünf Jahren die Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums am Kuniberg Berufskolleg bei ihren Auslandspraktika auf der iberischen Halbinsel betreut. Er kommt wie ein Großteil der Gruppe aus Pontevedra. Die Stadt liegt ungefähr 50 Kilometer vom berühmten Wallfahrtsort Santiago de Compostela entfernt. „Der Jakobsweg-Tourismus hat zu einem enormen wirtschaftlichen Aufschwung beigetragen“, berichtet der spanische Pädagoge.

Allerdings ist die Jugendarbeitslosigkeit auch in Galizien erschreckend hoch. „Vor dem Hintergrund wird ein europäischer Informationsaustausch immer wichtiger“, erläutert Fachlehrerin Anna Fimpeler, für die Gäste während ihres Aufentshalts in Recklinghausen die erste Ansprechpartnerin. Dass das Leonardo-Projekt, in dessen Rahmen der Besuch erfolgt, den Arbeitstitel „La Formación Dual“ trägt, kommt nicht von ungefähr: Die Spanier inspizieren das in Deutschland fest verankerte duale System der Berufsausbildung, um zeitnah Verbesserungen für die Situation in ihrer Heimat zu initiieren.

Die Besucher, die besonders die „Organisation von Schule“ interessiert, unternahmen auch eine kurze Stippvisite zum Studienseminar Gelsenkirchen, um sich dort über die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern am Berufskolleg zu informieren. Sie haben sich in der Vergangenheit auch schon in anderen europäischen Ländern informiert, zum Beispiel in Polen und Tschechien.

Die „Dienstgeschäfte“ werden ergänzt durch ein vielseitiges Rahmenprogramm mit einem Empfang bei Landrat Cay Süberkrüb, einem Besuch im Recklinghäuser Rathaus bei Bürgermeister Wolfgang Pantförder sowie eine Besichtigung des Düsseldorfer Landtags, den der Abgeordneter Andreas Becker organisiert hatte. Außerdem steht eine Exkursion zum Opelwerk in Bochum an sowie eine Führung durch die Veltins-Arena. „Schalke ist für unsere Gäste wegen Raúl sehr wichtig“, verrät Anna Fimpeler. Ein Ausflug nach Münster und ein Tag in den Niederlanden runden die Woche ab.

 

Teamtraining fördert das Gemeinschaftsgefühl

Mit Beginn des Schuljahres 2013/14 haben mehrere Unterstufen-Klassen, aber auch eine Mittelstufen-Klasse den Projekttag „Teamtraining“ absolviert. Die Schülerinnen und Schüler sollten durch die Aktionen und Aktivitäten ihr Gemeinschaftsgefühl fördern. Darüber trug die gemeinschaftliche Bewältigung der Aufgaben dazu bei, sich mit den eigenen Stärken und Grenzen auseinander zu setzen und somit insgesamt ein besseres Gruppenbewusstsein zu erreichen.

Dank der Witterung konnten die „pädagogischen Spielchen“ – wie ein Schüler treffend bemerkte – im Stadtpark oder auf dem Bauernhof ausprobiert werden. Einige Klassen mussten wetterbedingt in die Aula des Kuniberg Berufskollegs umziehen.

Sozialarbeiter Achim Köppeler aus dem Beratungsteam hatte die Trainingstage vorbereitet. Die Schüler nutzten die Möglichkeiten, den Teamgeist in ihrer Lerngruppe zu testen, bereitwillig. „Wir haben dabei Verantwortungsgefühl, Wahrnehmung, Mut und ganz viel Motivation beobachtet. Es zeigten sich aber auch auch Ängste und Respekt“, berichtet Achim Köppeler.

Mit dabei waren Draufgänger, die mit ihren körperlichen Fähigkeiten die Zuschauer begeisterten. Aber auch die sehr sportlichen Typen lernten schnell, dass die Schwächeren „mitgenommen“ werden müssen. Die Bilanz des Sozialarbeiters: „Abschließend lässt sich sagen, dass alle viel Spaß hatten und diese Form von Aktions- und Erlebnistagen gerne wiederholen würden.“

Sekretariat in den Herbstferien geschlossen

Wegen Bauarbeiten bleibt das Sekretariat vom 21.10. bis zum 31.10.2013 geschlossen.

Tobias Konert ist neuer Schülersprecher

Tobias Konert (Wirtschaftsgymnasium, Klasse 12c) ist zum neuen Schülersprecher gewählt worden. Bei der konstituierenden Sitzung der Schüler-Vertretung (SV) am Mittwoch (16. Oktober) wurde Jessica Piwowarczyk (Kaufmännische Assistenten, Oberstufe 2) zu seiner Stellvertreterin bestimmt.

Direkt nach dem Ende der Herbstferien wird das zehnköpfige SV-Team gemeinsam mit den drei Verbindungslehrern Les Bulling, Melanie Sandmann und Jochen Sänger konkret planen, welche Schwerpunkte die Arbeit in diesem Schuljahr prägen soll. Zur SV gehören sowohl Schülerinnen und Schüler aus dem Vollzeitbereich als auch Berufsschüler.

"Ohne Limit - die Droge für Reichtum und Macht"

Die Suchtprävention nimmt in der Arbeit der Integrierten Handelsschule einen hohen Stellenwert ein. Daher haben die Schülerinnen und Schüler der drei Unterstufen-Klassen am Kinoprojekt der Drogenberatungsstelle teilgenommen. Gezeigt wurde der Film „Ohne Limit – die Droge für Reichtum und Macht“.

Der Film erzählt vielschichtig, wie Drogen das alltägliche Leben bestimmen können. Er thematisiert auch, warum Geschäftsleute zu Suchtmitteln greifen. Sie glauben, so ihre Leistung steigern zu können, und sie sind bereit, für den wirtschaftlichen Erfolg auch Beeinträchtigungen der eigenen Persönlichkeit hinzunehmen.

Nach dem Film diskutierten die Handelsschüler intensiv mit dem Filmkritiker Michael Kleinschmidt und mit Christof Sievers von der Drogenberatung Westvest (Marl) über den Film sowie das Projekt, das unter dem Leitgedanken „Rausch und Realität“ steht.



"The Wave" erfasst ausverkaufte Aula

Die Saison 2013/14 der Kuniberg Vest-Spiele ist eröffnet. Zum Auftakt melden die Kaufmännischen Assistenten, die das englische Theater in der Aula des Kuniberg Berufskollegs organisieren, ein volles Haus. Die American Drama Group aus München spielte am Donnerstag (10. Oktober) „The Wave“ nach Morton Rhue.

Das Stück, das in einer nordamerikanischen Kleinstadt angesiedelt ist, handelt von dem Geschichtslehrer an einer Highschool, der seinen Schülern mit Hilfe eines Experiments anschaulich die Entstehung des Nationalsozialismus‘ verdeutlicht.

Verantwortlich für die Zuschauerakquise, den Verkauf der Eintrittskarten und das Catering in der Aula waren die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe 1 der Kaufmännischen Assistenten. Klassenlehrerin Angelika Bakenfelder freute sich über den umsichtigen Einsatz ihrer Schützlinge.

Auf dem Spielplan der Saison 2013/14 stehen nach „The Wave“ am 28. November (Dienstag) „A Christmas Carol“ nach Charles Dickens und „Peter Pan“ aus der Feder von James Matthew Barrie am 10. März (Montag).

"Profilklasse" begleitet das Duale Studium

Da junge Menschen sich zunehmend für eine Kombination aus Ausbildung und Studium interessieren, hat das Kuniberg Berufskolleg sein Angebot erweitert. Für die Studierenden ist erstmals eine Profilklasse eingerichtet worden, in der die prüfungsrelevanten Fächer ausschließlich an einem Berufsschultag erteilt werden. "Dadurch reduziert sich für die Studierenden die Berufsschulzeit", berichtete Katharina Hemme, Koordinatorin des Bildungsgangs Groß- und Außenhandel, bei einer Informationsveranstaltung am Montag (7. Oktober).

Das Zeitargument wurde von den Vertretern der anwesenden Unternehmen als "sehr attraktiv" bewertet. Neben den Betrieben, die sich für ein Duales Studium im Rahmen des Großhandels interessieren, nahm die FOM als Hochschulpartner an der Veranstaltung teil. Die drei Sprecher nutzten die Gelegenheit, um den Studienablauf an ihrer Hochschule zu beschreiben. Das Studium läuft dort meist in Abendform.

Dr. Walter Schulte, Leiter des Kuniberg Berufskollegs, stellte in seiner Begrüßungsangsprache das differenzierte Bildungsgangangebot seiner Schule vor. Mit Beginn dieses Schuljahres ist es im Berufsschulbereich möglich, neben dem Berufsschulabschluss auch die Fachhochschulreife zu erwerben. Die Internationalität des Berufskollegs wird durch die Einrichtung des Bildungsgangs Europaassistent/in (IHK) unterstrichen.

 

 

Neu: Über Ausbildung und Studium informieren



Die Kombination aus Ausbildung und Studium wird immer beliebter. Die regionale Wirtschaft hat längst darauf reagiert und bietet ihren Auszubildenden verstärkt die Möglichkeit eines dualen Studiums an. Das Kuniberg Berufskolleg ist auf diese Entwicklung gut vorbereitet und plant, das neue Bildungsgang-Angebot zum 1. August 2014 einzurichten.

„Das Gelingen des dualen Studiums stellt eine Herausforderung für alle Beteiligten dar. Diese ist leichter zu meistern, wenn Industrie- und Handelskammer (IHK), Ausbildungsbetriebe, Hochschule und Berufskolleg gut kooperieren“, erklärt Katharina Hemme, Koordinatorin des Bildungsgangs Groß- uns Außenhandel am Recklinghäuser Berufskolleg.

Sie lädt die Vertreter der Ausbildungsbetriebe aus dem Großhandel am 7. Oktober (Montag) zu einer Informationsveranstaltung ein, an der auch die FOM Marl als Hochschulpartner und die IHK Westfalen Nord teilnehmen.

Gemeinsam sollen die Möglichkeiten des dualen Studiums erörtert werden. „Vor allem geht es uns aber um die Gelegenheit, engere Kontakte zu knüpfen“, informiert Katharina Hemme. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr in Raum 318/19 des Kuniberg Berufskollegs.

Fremdsprachentag: Zusehen - Zuhören - Mitmachen



Zusehen – Zuhören – Mitmachen: Unter diesem Leitgedanken ist am Donnerstag (26. September) der Fremdsprachentag am Kuniberg Berufskolleg organisiert worden. Rund 100 Zehntklässler von vier Realschulen aus der Region lernten die internationale Ausrichtung des Wirtschaftsgymnasiums kennen.

Bei der Begrüßung machte Schulleiter Dr. Walter Schulte deutlich, dass den Jugendlichen eine „Entscheidung mit Tragweite“ bevorstehe. Er forderte die Gäste auf, sich intensiv mit ihrer Zukunft zu beschäftigen. Die Wahl für das Wirtschaftsgymnasium sei da nur eine Perspektive – eine reizvolle allerdings, das machte der Vormittag auf dem Kuniberg deutlich.

Die Verantwortung für die Informationsveranstaltung 2013 trug das Fremdsprachenteam des Berufskollegs. Die organisatorischen Fäden hielten Barbara Erzkamp und Heidrun Werner in den Händen.

In Gruppen, die von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 als Paten betreut wurden, fanden die jungen Gäste ganz unterschiedliche Zugänge zum Fremdsprachenunterricht auf dem Kuniberg: Sie hospitierten beim bilingualen Gesellschaftslehre-Unterricht, lernten die Kuniberg-Vestspiele kennen und besuchten den „KBK-Bookclub“.

„Lernen an Stationen“ lief in einem Französisch-Projekt; die „Spanier“ vermittelten Alltagsdialoge für Anfänger und präsentierten in einem Landeskundeprojekt Interessantes über die iberische Halbinsel. Verwöhnt wurden die Gäste an der Tapas-Bar. Die "Niederländer" lockten mit einem Quiz und frischen Poffertjes. Dazu waren Informationsstände zum Wirtschaftsgymnasium sowie zum Exzellenzlabel „CertiLingua“ und zu den KMK-Sprachprüfungen aufgebaut worden. Darüber hinaus bot der Weltladen im Präsentationsforum einen Ausschnitt aus seinem Warensortiment an.

Zum Abschluss stellten Schülerinnen aus der Klasse 13a des Wirtschaftsgymnasiums ihre Erfahrungen mit dem Auslandspraktikum in Wort und Bild vor. Die Aufnahmen aus Schweden, Irland, Spanien, Ungarn und Rumänien machten Eindruck. Vor dem Heimweg gab es einen Blumenstrauß für Felicitas Esche-Poetsch, die den Fremdsprachentag seit Jahren federführend organisiert  hat und diesmal zum letzten Mal in der aktiven Dienstzeit dabei war.

Beratungsteam entwickelt sein Konzept weiter

Das Beratungsteam am Kuniberg Berufskolleg ist in Klausur gegangen, um sich nach der Pensionierung von Christa Krause neu auszurichten. Wegen der Sanierung auf dem Kuniberg konnte die Schulleitung der Tagung auf dem Annaberg in Haltern nicht beiwohnen. Im Mittelpunkt des Tages stand neben der Festlegung von Arbeitsschwerpunkten für das neue Schuljahr die Weiterentwicklung des Beratungskonzeptes.

Das Team knüpfte an die Fortbildung zum Thema "Umgang mit psychisch auffälligen und schwierigen Schülern" mit Dr. Michael Kroll von der Universität Leipzig an. Zu dem Thema soll ein Workshop-Angebot für das Kollegium erarbeitet werden. Außerdem möchte das Beratungsteam die Netzwerkarbeit in dem Bereich ausbauen.




"Faire Woche": HHO 2 spricht mit Magda Reza

Wie wirkt sich "Fairtrade" ganz konkret auf das Leben der Kaffeebauern in Lateinamerika aus? Magda Reza von der Kaffeekooperative Sonomoro hat am Donnerstag (19. September) einen praktischen Einblick in das Leben der Menschen in Peru ermöglicht. In der Aula des Petrinums waren auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse HHO 2 des Kuniberg Berufskollegs dabei.

Die Peruanerin, die anlässlich der "Fairen Woche" durch die Republik reist und anschaulich über das Leben in ihrer Heimat berichtet, zeigte sich beeindruckt von den Möglichkeiten, die das Bildungssystem den jungen Menschen in Deutschland eröffnet. Im peruanischen Urwald helfen die Kinder schon früh auf den Kaffeeplantagen mit, obwohl sie lieber die Schule besuchten.

Ob sie und ihre Familie durch die Zusammenarbeit mit "Faitrade" deutlich mehr verdienten, wurde Magda Reza gefragt. "Das ist nicht entscheidend", antwortete die Sprecherin der Kaffeekooperative. Ihr geht es um die besseren Strukturen, die sich zum Beispiel in Mitbestimmung und guter Ausbildung zeigten.

Dass Nachhaltigkeit beim Kaffeeanbau mehr denn je gefordert ist, zeigen die Anzeichen des Klimawandels im peruanischen Urwald. Magda Reza, die etwa 400 Kilometer östlich der Hauptstadt Lima lebt, berichtete über eine Verschiebung der Jahreszeiten und extreme Witterungsverhältnisse. So habe die Kafee-Ernte in diesem Frühjahr unter dem starken Regen gelitten.

 





Realschüler sind zu Gast beim Fremdsprachentag

Mehr als 100 Zehntklässler von vier Realschulen aus der Region haben sich bereits für den traditionellen Fremdsprachentag am 26. September (Donnerstag) angemeldet. Die Europaschule in Nordrhein-Westfalen stellt sich den Jugendlichen international vor: Es gibt Angebote mit englischem, französischem, spanischem, niederländischem und schwedischem Bezug. Patenschüler aus dem Wirtschaftsgymnasium betreuen die jungen Gäste während ihres Besuches auf dem Kuniberg.

"Von Schülern für Schüler": Das ist das Prinzip des Tages, den Barbara Erzkamp und das Fremdsprachenteam mit mehreren Klassen vorbereitet haben. Neben den Wirtschaftsgymnasiasten informieren die Kaufmännischen Assistenten die Realschüler über beispielhafte Unterrichtsprojekte. Es läuft auch eine Stunde im bilingualen Unterricht. Darüber hinaus gibt es spanische Alltagsdialoge und eine Einführung in das englische Theater der Kuniberg Vest-Spiele.

Wie gewohnt sucht das Fremdsprachenteam des Kuniberg Berufskollegs auch das Gespräch mit den Realschullehrerinnen und Realschullehrern. Gleichzeitig wird konkret über die KMK-Sprachprüfungen und das Exzellenzlabel "Certi Lingua" informiert. Außedem öffnet der Weltladen seine Pforten für die jugendlichen Gäste und seine Begleiter. Die organisatorischen Fäden für den Fremdsprachentag hält Heidrun Werner in den Händen.

 

Doppelqualifikation: Neue Chance für Berufsschüler

Doppelt hält besser: Ab dem Schuljahr 2013/14 lädt das Kuniberg Berufskolleg die Berufsschülerinnen und Berufsschüler ein, neben dem Berufsschulabschluss auch die Fachhochschulreife zu erwerben. Mit dem Angebot der Doppelqualifizierung ist das Recklinghäuser Berufskolleg ein Vorreiter im Regierungsbezirk Münster, zumindest für den kaufmännischen
Bereich.

„Immer wieder erreichen uns Anfragen von Berufsschülern mit Fachoberschulreife ohne Qualifikationsvermerk, die parallel zu ihrer dualen Berufsausbildung gern die Fachholschulreife erlangen möchten“, erläutert Schulleiter Dr. Walter Schulte. „Auch die zuständige Industrie- und Handelskammer hat ihr Interesse an der Erweiterung des Berufsschulunterrichts bekundet.“

Mit dem Angebot verbessern sich die Perspektiven der jungen Absolventen, eine attraktive und zukünftig sehr gefragte Karriere zu starten. Zum Beispiel ermöglicht es die mit der Doppelqualifikation erworbene Fachhochschulreife den Absolventen, direkt nach der Ausbildung die FOS 13 zu besuchen. In dem Bildungsgang, den das Kuniberg Berufskolleg ebenfalls zum 1. August 2013 neu anbietet, könnten sie nach einem weiteren Jahr die Abiturprüfung ablegen.

„Wir reagieren mit den Innovationen auf den stark zunehmenden Trend zum Studium, und das speziell auch vor dem Hintergrund des prognostizierten Rückganges der Schülerzahlen“, verdeutlicht Fachlehrer Rainer Lewe als Ansprechpartner für die Doppelqualifikation. Er macht das Angebot auch den Betrieben schmackhaft: „Wenn diese ihr Einverständnis zu der Doppelqualifizierung geben, investieren sie zwar in die Zeit von zwei oder drei zusätzlichen Schulstunden pro Woche, die im Abendunterricht erteilt werden. Gleichzeitig gewinnen ausbildende Betriebe so höher motivierte und qualifizierte Mitarbeiter, die schon früh auf innerbetriebliche Karrierewege vorbereitet werden können.“

Die Anmeldung zu der Doppelqualifizierung kann direkt mit der Anmeldung zur Berufsschule erfolgen. Schülerinnen und Schüler, die noch ein wenig Bedenkzeit benötigen, können unbesorgt sein. Das Kuniberg Berufskolleg bietet zu Beginn des neuen Schuljahres umfangreiche Informationen und Beratungsmöglichkeiten zu der interessanten Neuerung an. Auch danach ist eine Anmeldung noch möglich.

Info – Sekretariat des Kuniberg Berufskollegs, Telefon 0 23 61 9 48 30.

Bankenaward: "Umgang mit Pfändungskunden"

 

Die TOJIVASE-Gruppe gewinnt für die Sparkasse Vest Recklinghausen

Auch in diesem Jahr fand der Bankenaward für uns Schülerinnen und Schüler der Bankenklassen statt. Das Thema war „der wertschätzende Umgang mit Pfändungskunden: Entwicklung eines Konzepts zur Vereinbarkeit von wertschätzendem Umgang mit P-Kontoinhabern und der Notwendigkeit zur Ertragserzielung bei einer Bank“.

Unsere Klassen haben sich in Vierergruppen aufgeteilt und arbeitsteilig ein neues Konzept entwickelt. Während der Unterrichtszeit und auch außerhalb der Schule wurde fleißig in den Gruppen gearbeitet. Die Erarbeitung fand in unterschiedlicher Weise statt. Von Plakaten bis hin zu einem selbst gedrehten Video war alles dabei. Es wurde viel Zeit und viel Arbeit in dieses Projekt gesteckt.

Am 12. Juli 2013 wurden die Präsentationen zunächst in den Klassen gehalten. Alle  Gruppen hatten ein individuelles Konzept, das sie stolz den anderen vorstellten. Leider konnten für das große Finale am darauf folgenden Montag nur zwei Gruppen pro Klasse weiterkommen.

Die zwei Gruppen aus jeder Bankenklasse mit den besten Bewertungen von Schüler- und Lehrerseite durften im Finale, das in der Aula stattfand, vor beiden Klassen, vor Schülern anderer Klassen, vor den Fachlehrern und vor den Bankenvertretern ihre Konzepte präsentieren. Jede Ausarbeitung wurde mit individuellen Ideen vorgestellt.

Als Neuerung erfolgte während des Juryentscheids eine von zwei Schülerinnen geleitete Podiumsdiskussion zum Thema: „P-Kunden: Problem- oder Potenzialkunden? Wertschätzung = Gewinnerzielung?“ Zu diesem Zweck hatten sich zwei Mitarbeiterinnen der Schuldnerberatung auf den Weg zum Kuniberg gemacht, wo sie neben zwei Bankenvertretern zu einer angeregten Diskussion beitrugen. Die Fragen der Schüler wurden kompetent und engagiert beantwortet. Potenzial- oder Problemkunde? Diese Frage musste letztlich jeder für sich klären. Denkanstöße für alle Beteiligten gab es reichlich.

Am Ende konnte nur eine Gruppe gewinnen. Die viertplatzierten Jill Kazubski, Alexander Müller, Maren Bergmann und Angelina Blase von der Volksbank Waltrop bekamen eine Flasche Sekt. Die Gruppe mit Elias Froncek, Markus Schneidewind, Philipp Jantos und Ann-Cathrin Adler, ebenfalls von der Volksbank Waltrop, erhielt 50 € für Rang drei. Der zweite Platz ging an die Targo-Bänker Tobias Beckbauer und Andreas Krause. Ihre Arbeit wurde mit 100 € belohnt.

Den Banken Award gewannen Tobias Winter, Jill Zmyslony, Vanessa Gerhardt und Sebastian Lippert von der Sparkasse Vest Recklinghausen. Sie wurden für ihr TOJIVASE (TObias, JIll, VAnessa, SEbastian) Konzept mit 150 € belohnt. Das Geld für die Gewinnergruppen war von der Sparkasse Vest Recklinghausen gespendet worden.

Es lässt sich sagen, dass wir alle sehr viel Spaß beim Erarbeiten eines neues Konzeptes hatten, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, da es für uns alle eine neue Herausforderung war. Jedoch hat uns die Gruppenarbeit, neben dem normalen Schulalltag, auch Abwechslung geboten. Zudem gilt: Der eine oder andere sieht Pfändungskonteninhaber nun in einem anderen Licht...

Tobias Winter, Jill Zmyslony; Vanessa Gerhardt, Sebastian Lippert und Raphael von Hagen



 

 

Sekretariat ist ab 29. August wieder "zu Hause"

Das Sekretariat des Kuniberg Berufskollegs ist in den Sommerferien nur von 9 bis 12 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet. In der vierten und fünften Ferienwoche (12. bis 23. August) sowie im ersten Teil der sechsten Ferienwoche (26. bis 28. August) ist das Sekretariat wegen Sanierungsmaßnahmen im Verwaltungsbereich ausschließlich in der Dependance (ehemalige Fährmannschule), Kurfürstenwall 5, in der Recklinghäuser Innenstadt zu erreichen. Ab dem 29. August (Donnerstag) befindet sich das Sekretariat wieder am gewohnten Platz im Hauptgebäude, Im Kuniberg 79.

Volleyball-Pokal ins Wirtschaftsgymnasium

Volleyball ist angesagt im Wirtschaftsgymnasium: Zwei Klassen aus dem Bereich der Allgemeinen Hochschulreife standen sich im Finale des traditionellen Turniers zum Abschluss des alten Schuljahres gegenüber. Am Ende des über weite Strecken ausgeglichenen Spiels hatte die "11b" doch einen satten Vorsprung herausgearbeitet. Die Klasse gewann mit 42:26 gegen die "11a".

Elke Schröder-Münch und Christoph Hanke, die das Volleyballturnier für die Sport-Fachkonferenz federführung organisiert hatten, waren sowohl mit dem Ablauf als auch mit den gezeigten Leistungen der Schülerinnen und Schüler sehr zufrieden. Allerdings hätten sich die Sportler im KBK-Kollegium ein paar Klassen mehr in der Teilnehmerliste gewünscht. Diesmal pritschten und baggerten insgesamt zehn Mannschaften mit.

 

Katja Polcyn ist die beste Einzelhändlerin

Beifall für die beste Einzelhändlerin: Zum ersten Mal hat der größte Bildungsgang des Kuniberg Berufskollegs bei der Zeugnisübergabe die beste Absolventin ausgezeichnet. Für Katja Polcyn aus der Klasse EO 3 (Klassenlehrerin Linda Zeller) wurde auf dem Abschlusszeugnis die Traum-Durchschnittsnote 1,0 ausgerechnet. Die 22-jährige Einzelhandelskauffrau ist bei Lidl ausgebildet worden.

Tage religiöser Orientierung: Wiederholung erwünscht

Dass der Religionsunterricht am Kuniberg Berufskolleg einen hohen Stellenwert einnimmt, zeigt ein konkretes Beispiel aus der letzten Woche des Schuljahres: Eine Klasse der Höheren Handelsschule weilte zu Tagen religiöser Orientierung (TrO) auf dem Annaberg in Haltern.

Schulleiter Dr. Walter Schulte hatte das Pilotprojekt ausdrücklich unterstützt, verbunden mit der Aufforderung, das dreitägige Seminar im Nachhinein gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern auszuwerten. Die ersten Rückmeldungen sprechen dafür, die Veranstaltung zu wiederholen.

„Die Mischung zwischen der inhaltlichen Arbeit und dem Freizeitangebot stimmte perfekt“, meint etwa Kevin Kenzlers. Sina Fleige, die bereits als Realschülerin an TrO teilgenommen hatte, sieht sich in ihren Erwartungen bestätigt: „Das bringt jedem persönlich etwas und ist außerdem gut für die Klassengemeinschaft.“ Den Eindruck haben auch die beiden begleitenden Lehrer Astrid Faber und Jochen Sänger gewonnen. Sie waren Ansprechpartner für die Schüler, aber nur außerhalb der thematischen Einheiten. „Das Arbeiten soll nicht beeinflusst werden von schulisch geprägten Rollenzuweisungen“, erklärt Daniel Meyer zu Gellenbeck, in der Hauptabteilung Schule und Erziehung des Bischöflichen Generalvikariates Münster für die TrO-Angebote verantwortlich.

Er ist „im Rückblick sehr zufrieden mit dem Kurs“. Im Mittelpunkt standen Fragen und Themen, die sich aus der Lebenssituation und den Lebenserfahrungen der Schüler ergeben hatten. Auf ihren Wunsch hin arbeiteten sie mit dem Pastoralassistenten und den beiden Teamern zu dem Leitgedanken „Blick zurück nach vorn – wer ich war und sein werde“. Es wurde prozessorientiert vorgegangen. Die Reflexion der vergangenen Arbeitseinheit prägte die Planung der nächsten Einheit. Zur ganzheitlichen Ausrichtung gehörte, dass neben unterschiedlichen Gesprächsformen Methoden der Erlebnis-, Spiel- und Theaterprädagogik genauso eine Rolle spielten wie Anstöße für Stille und Besinnung.

Daniel Meyer zu Gellenbeck, der früher selbst an einem Berufskolleg in Münster Religionslehre unterrichtete, ist die Tage in der Halterner Jugendbildungsstätte Gilwell St. Ludger selbst mit einer gewissen Spannung angegangen. In der Klasse HHU 2 (Höhere Handelsschule Unterstufe) gibt es mehrere muslimische Schüler, die im Ramadan fasten. Diese persönliche Herausforderung hat die gemeinsame Zeit aber nicht belastet – im Gegenteil: Die besondere Situation trug dazu bei, dass die Fragen der eigenen Lebensorientierung und Sinnsuche noch ein Stück seriöser bearbeitet wurden. Eine große Hilfe war dabei die Flexibilität des Gilwell-Teams, das es den muslimischen Schülern ermöglichte, nach Sonnenunter- beziehungsweise vor Sonnenaufgang die Küche des Tagungshauses zu nutzen. 

In der Fachkonferenz Religionslehre des Kuniberg Berufskollegs wird das Pilotprojekt direkt nach den Sommerferien evaluiert. Sowohl das TrO-Team des Generalvikariates als auch Schüler und Lehrer haben grundsätzlich ein großes Interesse daran, die Veranstaltung in der Bildungsgangarbeit der Höheren Handelsschule zu verankern.

Standing Ovations für Gerd Keiser und Christa Krause

 


Ein starkes Stück Kuniberg Berufskolleg ist zum Ende des Schuljahres in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. Dr. Gerd Keiser und Christa Krause haben die Entwicklung der Schule über mehr als drei Jahrzehnte mitgeprägt. Beide waren durch ihre vielfältigen Außenkontakte aber auch Visitenkarten des Kunibergs.

Schulleiter Dr. Walter Schulte würdigte in seinen Ansprachen die Verdienste der künftigen Pensionäre. Dr. Keiser hat nicht nur als Leiter der Büroberufe Meilensteine am Berufskolleg gesetzt. Sein besonderes Augenmerk galt der Konzeption modernen Unterrichts, wobei er trotz der hohen fachlichen Ansprüche nie das Menschliche aus den Augen verloren hat.

Das gilt auch für Christa Krause, die schon seit 1978 am Kuniberg Berufskolleg wirkte. Ihr Namen ist unverwechselbar mit dem Aufbau des Beratungssystems an der Schule verbunden. Noch an ihrem vorletzten Tag auf dem Kuniberg hängte sie spontan zwei Stunden an, um zwei Schülern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Das Kollegium schloss sich den guten Wünschen des Schulleiters mit lang anhaltendem Applaus an. Zu den Festrednern gehörte am Donnerstag auch Dr. Schultes Vorgänger Gösta Thoma.



 

Kuniberg-Schüler fragen nach der Klimagerechtigkeit

Mit dem Planspiel „Südsicht“ hat die Klasse 11b des Wirtschaftsgymnasiums bei der siebten Klimawoche am Kuniberg Berufskolleg Neuland betreten. Im Sitzungssaal des Kreishauses dachten sich die Schülerinnen und Schüler in die Situation von Bewohnern einer Küstenstadt in Ghana ein.

In dieser Rolle sind sie häufigen Überschwemmungen ausgesetzt. Sie müssen als Politiker über Hochwasserschutzmaßnahmen entscheiden. In unterschiedlichen Gremien erfahren sie, wie schwer es ist, einen gemeinsamen Beschluss zu erwirken. Die Interessen sind unterschiedlich, die finanziellen Mittel begrenzt.

Felix Bernemann, der als Dr. Sory den Bürgermeister der Kommune Cape Shore verkörperte, fasst seine Eindrücke zusammen: „Einen politischen Konsens zu finden, ist schwierig, da neben den unterschiedlichen Interessen auch die finanziellen Möglichkeiten immer wieder im Weg stehen.“ Beeindruckt zeigten sich die Schüler von der Atmosphäre des Kreissaals mit seiner Sitzungstechnik.

Stammgast auf dem Kuniberg ist mittlerweile die Firma Geoscopia, die einmal mehr schülernah die Ursachen und Folgen des Klimawandelns mit Hilfe von Satellitenbildern beschrieben hat. „Anschaulich wurde der Unterschied zwischen dem Wetter heute und hier sowie dem Klima, das Durchschnittswerte einer Region über einen längeren Zeitraum beschreibt, erläutert“, lobt Fachlehrerin Angelika Bakenfelder, die die Umweltschutzaktivitäten des Berufskollegs koordiniert.

Durch die Kohlendioxid- und Methan-Emissionen des vergangenen Jahrhunderts auf Grund des Energiebedarfs und Fleischkonsums steige die Weltdurchschnittstemperatur mindestens um zwei Grad, bei zukünftig unverändert hohen Emissionen auch um sechs Grad bis zum Ende des Jahrhunderts. Die Menschheit werde sich an diese Veränderungen anpassen müssen, zum Beispiel durch die Errichtung von Deichen, die etwa die Entwicklungsländer nicht aus eigenen Mitteln leisten könnten. Somit stelle sich die Frage der Klimagerechtigkeit.

Die Schüler des Bildungsgangs Großhandel stellten anderen Lerngruppen Arbeitsergebnisse zum Thema „fairer Handel“ am Beispiel der Produktion von Kakao und Schokolade vor. Anschaulich wurden die Herstellung und Verarbeitung von Kakao durch Kinder in Westafrika beschrieben. Alternativ erläuterten die „Großhändler“ mit viel Engagement und Überzeugung die Arbeitsbedingungen beim fairen Handel. Ein Quiz diente als Motivationshilfe.

An einem Tag der Klimawoche verstärkten sie die Werbung für Schokolade aus fairem Handel durch den Verkauf von Schoko-Obstspießen. Die Früchte stiftete der Ausbildungsbetrieb Metro. Die Schokolade kam aus dem Weltladen. „Durch ihr überzeugtes und überzeugendes Auftreten haben die Schüler ihre Kollegen nachdenklich gemacht“, findet Angelika Bakenfelder.

Im Klima-Kino-Kuniberg wurde der Film „Preis der Jeans“ am stärksten nachgefragt. Die Unfälle in asiatischen Textilfabriken, über die in den Medien umfangreich berichtet wurde, haben die Produktion von Jeanshosen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Im Film wird dargestellt, unter welchem Preisdruck der Handelsfirmen die Produzenten die Hosen herstellen müssen. Nach dem Film diskutierten die Schüler, was sie als Konsumenten tun können, um die Situation der Arbeiter zu verbessern.

 

FOS 13: "Run" auf die letzten freien Plätze

An Tagen wie diesen... geht für zahlreiche Berufsschülerinnen und Berufsschüler die Ausbildungszeit erfolgreich zu Ende. Für Absolventen, die neben einer dualen Berufsausbildung auch die Fachhochschulreife im Bereich Wirtschaft und Verwaltung vorweisen können, bietet das Kuniberg Berufskolleg ab dem Schuljahr 2013/14 die Möglichkeit, in einem Jahr das Abitur zu erwerben.

Die Fachoberschule (FOS) 13, die für den kaufmännischen Sektor im Kreis Recklinghausen und im südlichen Münsterland einmalig ist, hat für Kurzentschlossene noch einige wenige Plätze frei. Anmeldungen sind möglich über das Sekretariat, Telefon 0 23 61 9 48 30.

 

Aktion für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe


Das Ausmaß der Hochwasserkatastrophe und die Folgen für die betroffenen Menschen wurden im Politikunterricht der Klasse HU 3 (Integrierte Handelsschule Unterstufe) thematisiert. Im Anschluss an die Unterrichtsreihe machten die Schülerinnen und Schüler spontan den Vorschlag, eine Spendenaktion für die Betroffenen zu initiieren.

Mit einem selbst erstellten Flyer und einer Spendendose ausgerüstet, stellte die Gruppe in den weiteren Klassen der Dependance ihre Idee vor und sammelte den stolzen Betrag von 182,18 Euro, berichtet Klassen- und Fachlehrer Les Bulling.

Die Summe wurde der „Aktion Deutschland Hilft“ zur Verfügung gestellt, um so einen kleinen Beitrag zum Wiederaufbau in den Katastrophengebieten zu leisten.

Beratungsteam arbeitet mit Dr. Michael Kroll

Dr. Michael Kroll (Universität Leipzig) hat das Beratungsteam des Kuniberg Berufskollegs in einer zweitägigen Fortbildung für den "Umgang mit psychisch auffälligen und schwierigen Schülern" geschult. Der Workshop war über das Landesprogramm "Bildung und Gesundheit" (BuG) finanziert und von Matthias Bomba organisiert worden.

Neben den so genannten primären wurden auch sekundäre und tertiäre Präventionsmöglichkeiten für den schulischen Bereich thematisiert. Das Thema ist hochaktuell und eine besondere Herausforderung: Die Zahl der psychisch auffälligen Schüler nimmt ständig zu.

Das Beratungsteam wird sich mit der Problematik auch im nächsten Schuljahr auseinander setzen.

 





Siebte Klimawoche beginnt am Montag (8. Juli)

Aller guten Dinge sind sieben: Von Montag (8. Juli) bis Freitag (12. Juli) steht das Kuniberg Berufskolleg unter dem Zeichen des fairen Handelns („Fair Trade“) und des Klimaschutzes.

Sowohl Schüler als auch Lehrer und Unternehmen haben sich, ihren Fachgebieten nach, Gedanken um diese Themen gemacht und so ein vielseitiges Programm organisiert. Ziel sei es, die Schülerinnen und Schüler für die Themen Klima und auch fairen Handel zu sensibilisieren, erklärt Frau Angelika Bakenfelder, eine Mathematik- und Physiklehrerin des Kuniberg Berufskollegs.

Dass Schüler sich aktiv an der Gestaltung der Klimawoche beteiligen, trägt ebenfalls dazu bei, dass das Verständnis für den Klimaschutz wächst. Hierbei bietet das vielfältige Programm nicht nur Aufklärung über den Klimawandel, sondern auch ein Theaterstück über Dritte-Welt-Länder oder eine Präsentation über den Handel mit Kakao.

Unter den Ausstellern befindet sich Geoscopia, ein Unternehmen aus Bochum, das auf Wetterveränderungen und Klima spezialisiert ist. Mittels mitgebrachten Equipments ist Geoscopia in der Lage, Live-Satellitenbilder zu empfangen, um den Schülern die Auswirkungen des Klimaschutzes deutlich zu machen.

Die Zukunftsperspektive dieser Veranstaltung sei klar definiert, so Angelika Bakenfelder weiter, Maßnahmen gegen den Klimawandel müssen von jedermann ergriffen werden. Eine ausreichende Aufklärung am Kuniberg Berufskolleg sei erst der Anfang. Die Zukunftsplanung sieht vor, das nachhaltige Verhalten auf ganz Nordrhein-Westfalen zu übertragen.

(Der Text ist entstanden im Deutsch-Unterricht der Klasse KDU 1, Kaufleute für Dialogmarketing Unterstufe.)

Betriebswirte ernten Respekt und Anerkennung

Respekt und Anerkennung hat Landrat Cay Süberkrüb am Mittwoch (3. Juli) den 16 staatlich geprüften Betriebswirtinnen und Betriebswirten der Fachschule für Wirtschaft bei ihrer feierlichen Verabschiedung ausgesprochen. Der erste Bürger des vestischen Kreises attestierte den Absolventen "im Vergleich zu früher mehr Chancen, aber auch größere Risiken im Berufsleben".

Der Landrat gratulierte den frisch gebackenen Betriebswirten für ihr Durchhaltevermögen, die zusätzliche Qualifikation neben beruflichen und familiären Verpflichtungen erlangt zu haben. Helena Herrmann nahm als Vertreterin der Studierenden den Ball auf: Sie stellte Ausdauer und Energie in den Mittelpunkt ihrer Ansprache.

Bereits bei der Begrüßung hatte Dr. Walter Schulte die erfolgreichen Fachschüler beglückwünscht. Weiterbildung sei ein wesentlicher Baustein des Kuniberg Berufskollegs. Im Wettbewerb mit den privaten Anbietern sei die Fachschule, die künftig als Fachakademie firmiert, gut aufgestellt. Der Schulleiter nannte den Landrat "einen verlässlichen Partner" und dankte ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit dem Kreishaus.

Nach der Zeugnisverleihung und vor dem Empfang in der Aula des Berufskollegs wurde die erfolgreichste Absolventin geehrt: Martin Debus, Leiter der Fachschule für Wirtschaft und gleichzeitig Schatzmeister des Fördervereins, überreichte einen Geldpreis an Jasmin Leufke. Sie hatte ihr Examen mit der Durchschnittsnote 1,0 bestanden.

 

Kollegiale Fortbildung im münsterischen Mühlenhof

Bei der ganztägigen kollegialen Fortbildung, die auf dem Gelände des Mühlenhofes in Münster am Montag (1. Juli) ausgerichtet wurde, beschäftigte sich das Kollegium des Kuniberg Berufskollegs mit dem Leben und Lernen in vergangenen Jahrhunderten. Neben der Mühle, der Schmiede und der Schusterei schauten sich die Lehrerinnen und Lehrer in dem historischen Schulraum um. Fazit nach der kurzen Unterrichtsstunde: Früher war doch nicht alles besser!

Willkommen am "Tag der offenen Türen"

Ende gut - alles gut: Als nach der Entlassfeier des Wirtschaftsgymnasiums die Sonne hinter den Wolken hervorguckte, stimmte auch der äußere Rahmen für den obligatorischen Fototermin. Die 47 Abiturienten strahlten vor der Kulisse des (noch) eingerüsteten Haupteingangs - Eltern, Freunde und Verwandte schlossen sich gern an.

In den Festansprachen spielten Zahlen eine wichtige Rolle. Dr. Walter Schulte als Leiter des Kuniberg Berufskollegs registrierte in seiner Rede zum Beispiel nicht ohne Stolz, dass 23 Prozent der Absolventen des Wirtschaftsygymnasiums auf ihrem Reifezeugnis eine "Eins vor dem Komma" stehen haben. Der Schulleiter verwies in der Ansprache auf die Bedeutung, die den Eltern auf dem dreijährigen Weg zum Abitur zugekommen sei.

Annika Scholz (AH 13a), Martin Debus (AH 13b) und Karin Tausewald (AH 13c) beleuchteten den Weg der erfolgreichen Wirtschaftsgymnasiasten aus der Klassenlehrer-Perspektive. Als Vertreter der Abiturientinnen und Abiturienten hielten Jan Martens und Hannah-Lea Pelz eine launige Ansprache.

Nach der Zeugnisübergabe tauschte Martin Debus, Leiter des Wirtschaftsgymnasiums, wie gewohnt kurz die Rolle: Als Schatzmeister des Fördervereins auf dem Kuniberg zeichnete er den besten Schüler des Jahrgangs aus. Sebastian Wimmer hat sein Abi mit der Durchschnitsnote 1,0 gebaut.

Mit einem Gottesdienst in der Johanneskirche hatten sich die Abiturienten auf die Entlassfeier eingestimmt. Der Leitgedanke lautete: "Tag der offenen Türen." Die Lehrerband übernahm die musikalische Gestaltung. Vorbereitet worden war der Gottesdienst von Mike Gbur, Mike Stachon, Sebastian Wimmer, Christel Schürmann-Riewe und Astrid Faber.

 

Assistenten erhalten zum Abschied ein Gedicht

Auf Wiedersehen: 30 Kaufmännische Assistenten haben das Kuniberg Berufskolleg am Freitag (28. Juni) mit der Fachhochschulreife und einem Berufsabschluss nach Landesrecht in der Tasche verlassen. In der schönen Feierstunde in der Aula schwang bei Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern reichlich Wehmut mit.

Begonnen hatte der letzte Schultag für die Absolventen der beiden Klassen mit einem Gottesdienst in der Johanneskirche. Nach der Festansprache von Schulleiter Dr. Walter Schulte charakterisierte Bildungsgangleiter Erich Drotleff "seine" Zöglinge persönlich in Gedichtform. Die beiden Klassenlehrer Stephan Breuer (ASO 1) und Ute Rücker (ASO 2) ließen die vergangenen drei Jahre ebenfalls Revue passieren.

Bei der Übergabe der Abschlusszeugnisse hob Erich Drotleff hervor, dass sechs Schülerinnen und Schüler ihren Abschluss mit einer Durchschnittsnote unter 2,0 geschafft hatten. Die besten Absolventen wurden mit Geldpreisen ausgezeichnet - traditionell vom Förderverein gestiftet. Das beste Zeugnis hatte Maike Oelmüller (1,3) vorzuweisen.

Abgerundet wurde die Feierstunde durch Musikstücke, die Rainer Lewe auf dem E-Piano intonierte. Einziger Wermutstropfen an diesem Tag: Wegen des Regenwetters mussten die obligatorischen Aufnahmen fürs Fotosalbum im Gebäude geschossen werden.

"I Dolci" versüßt Abschluss der Höheren Handelsschule

In einer rundum gelungenen Feierstunde sind am Donnerstag (27. Juni) die Absolventen der Höheren Handelsschule verabschiedet worden. In der gut besetzten Aula des Kuniberg Berufskollegs hielt Schulleiter Dr. Walter Schulte die Festansprache; durchs Programm führte die Koordinatorin Dagmar Dramsch-Lipsdorf.

Schülerinnen und Schüler, aber auch den Klassenlehrerinnen und ihren Fachkollegen fiel der Abschied sichtlich schwer. Das machten Iris Klawitter (HHO 1), Simone Mertens (HHO 2), Dagmar Dramsch-Lipsdorf (HHO 3) und Maren Riecken (HHO 4) in ihren kurzen Ansprachen vor der Zeugnisübergabe deutlich. Wie gewohnt wurden die besten Abschlussschüler mit einem von Förderverein des Kuniberg Berufskollegs gestifteten Geldpreis ausgezeichnet.

Für den guten Ton bei der Abschlussfeier sorgte die Chorgruppe "I Dolci" (Süßspeise, Nachtisch) aus Oer-Erkenschwick. Die Formation des Willy-Brandt-Gymnasiums probt täglich. "Bei uns singen die besten Stimmen der Schule", erklärte der Musikpädagoge Wilhelm Gertz, der an der Schule in der Nachbarstadt insgesamt fünf Chöre leitet.

Sportabzeichen: Der Trend geht klar nach oben

 

Besser in Form als vor einem Jahr sind die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 des Wirtschaftsgymnasiums. Das ist der Eindruck, der sich nach dem Sportfest am Dienstag (25. Juni) im Stadion Hohenhorst aufdrängt. Neben den Elfklässlern absolvierten auch einige Schüler aus der Unterstufe der Integrierten Handelsschule die Übungen zur Erlangung des Deutschen Sportabzeichens.

"Wir werten die Ergebnisse jetzt in aller Ruhe aus", warnte Elke Schröder-Münch in einer ersten Zwischenbilanz vor überzogenen Erwartungen. Sie hatte aber "spontan das Gefühl, dass diesmal mehr Schüler die Normvorgaben erfüllen konnten". Abhängig von Alter und Geschlecht wurden die Leistungen im Sprint (100m), über die Mittelstrecke (800, 1000 und 3000m), im Kugelstoßen und Schlagballwerfen sowie im Weit- und Hochsprung gemessen.

Während die Zeiten, Weiten und Höhen für die gute Vorbereitung im Sportunterricht sprechen, setzt die Vorsitzende der Fachgruppe auf einen Lerneffekt bei den Schülern: "Sie sehen, dass sich das Üben lohnt. Wenn sie sich weiter verbessern möchten, reicht der Sportunterricht in der Schule nicht aus. Dann müssen sie auch in ihrer Freizeit arbeiten."

Die zweite Auflage des Sportfestes ging bei ordentlichen äußeren Bedingungen über die Bühne. Nachdem es morgens noch leicht genieselt hatte, riss die Wolkendecke rechtzeitig auf. In den Mittagsstunden waren die Temperaturen angenehm und spornten die jungen Athleten an.

Auffälligem Verhalten professionell begegnen

In ihrem Berufsalltag begegnen Pädagogen und Sozialarbeiter zunehmend Schülerinnen und Schülern mit auffälligem Verhalten. Handlungsansätze für den Umgang mit psychosozialen Besonderheiten sind bei der Fortbildung des Kooperationsteams Schulsozialarbeit der Berufskollegs im Kreis Recklinghausen am Donnerstag (20. Juni) entwickelt worden.

Renate Oendorf, Sprecherin des Kooperationsteams und Schulsozialarbeiterin am Kuniberg Berufskolleg, führte die Teilnehmer der Fortbildung in das Thema ein. Dass sie ihre Ansprache nicht ohne Störung zu Ende bringen konnte, war geplant: Eine Schülergruppe vom Paul-Spiegel-Berufskolleg aus Dorsten demonstrierte pantomimisch typische Ausprägungen des Tagungsthemas.

Im ersten Teil der Fortbildung, die im Max-Born-Berufskolleg ausgerichtet wurde, standen zwei Referate im Mittelpunkt. Die Diplom-Psychologin Britta Hülder sprach unter dem Leitgedanken "Etwas ist anders" über die Wahrnehmung von psychosozialen Auffälligkeiten. Michael Allekmper vom Verein Nienhof aus Gelsenkirchen stellte Unterstützungsstrategien für Schülerinnen und Schüler vor. Im zweiten Teil der Tagung wurden unterschiedliche Aspekte des Themengebietes in fünf Workshops konkret bearbeitet.

 

 

Weiterbildungsbörse schafft "Win-win-Situation"

 


Dr. Verena Wockenfuß dürfte in den nächsten Tagen jede Menge E-Mails in ihrem elektronischen Postkasten vorfinden. Die Studienberaterin der Universität Duisburg-Essen hat die Teilnehmer der Studien- und Weiterbildungsbörse am Kuniberg Berufskolleg eingeladen, sich bei weitergehenden Fragen formlos mit ihr in Verbindung zu setzen. Das unkomplizierte Angebot der promovierten Psychologin ist ein Beispiel für die Offenheit, mit der die Gäste am Dienstag (18. Juni) die gut 500 Schülerinnen und Schüler aus den Mittelstufenklassen der Berufsschule sowie aus verschiedenen Lerngruppen der Vollzeitbildungsgänge berieten.

Schulleiter Dr. Walter Schulte machte zum Abschluss der Studien- und Weiterbildungsbörse deutlich, dass die so genannte Übergangsberatung ein wichtiger Bestandteil der individuellen Förderung am Recklinghäuser Berufskolleg sei: „Wir fühlen uns für die Zukunft unserer Schüler verantwortlich. Deshalb wünsche ich mir, dass die Veranstaltung im kommenden Jahr neu aufgelegt wird.“ Der Direktor sah sich auf Grund des durchweg positiven Echos in der Entscheidung bestätigt, bei der Börse zweigleisig zu fahren. Neben den Hochschulen informierten mehrere Weiterbildungsbildungsinstitute aus der Region über ihre Angebote.

Ein „Heimspiel“ hatte die Fachschule für Wirtschaft des Kuniberg Berufskollegs, die die Gelegenheit nutzte, um mit den beachtlichen Ergebnissen der vergangenen Studienjahre zu werben. „Unsere Intention ist es, Fachkräfte mit geeigneter  Ausbildung und Erfahrung zu staatlich geprüften Betriebswirten zu qualifizieren“, konkretisierte Fachschulleiter Martin Debus. Ebenfalls mit einem Stand auf dem „Bildungsmarkt“ vertreten war die neue FOS 13, die Absolventen mit den entsprechenden Zugangsvoraussetzungen ab dem Schuljahr 2013/14 die Möglichkeit eröffnet, in einem Jahr das Abitur zu bauen.

Rundum zufrieden war Fachlehrerin Jutta von Lukowicz, die die Studien- und Weiterbildungsbörse gemeinsam mit ihrem Kollegen Stephan Breuer organisiert hatte, am Dienstagnachmittag: „Sowohl unsere Gäste als auch die Schüler haben die Veranstaltung ausdrücklich gelobt.“ So entsteht eine klassische Win-win-Situation: „Dieser Termin bringt richtig was. Das wird uns bei Vorstellungsgesprächen häufig zurückgespiegelt“, berichtete Denis Hardes, der den Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Perspektive eines Dualen Studiums bei Evonik eröffnete. Julia Lang, angehende Kauffrau für Dialogmarketing, nutzte die Studien- und Weiterbildungsbörse, um sich am Stand der Bundeswehr zu informieren: „Das Beratungsgespräch hat mir wertvolle Anstöße gegeben.“

 

 

„Back on Your Feet“: Schüler wollen jetzt steppen

 

Theateraufführungen genießen bei jungen Menschen nicht unbedingt den Ruf, gute Unterhaltung zu produzieren. Dass dies ein Vorurteil ist, bewies die Vorstellung „Back on Your Feet“, die die Klasse 11a des Wirtschaftsgymnasiums am Kuniberg Berufskolleg auf Einladung des Theaterpädagogen Alois Banneyer besuchen durfte.

„Ich fand das Stück sehr gelungen. Gefallen hat mir besonders, dass es auch für jüngere Leute geeignet war auf Grund der Musik“, berichtet Jill Gerdes und ergänzt, dass sie sehr überrascht gewesen sei, wie viel man mit den Händen und Füßen machen könne. Ihr Fazit galt auch für ihre Mitschüler: „Es hätte noch länger gehen können.“

Die Schülerinnen und Schüler, die gemeinsam mit Fachlehrerin Anna Fimpeler-Becker im Fringezelt II Platz genommen hatten, staunten über den Auftritt der beiden ehemaligen Ensemble-Steptänzer Suzanne Cleary und Peter Harding, die gemeinsam mit dem Videokünstler Jonny Reed die Vorstellungen der Zuschauer vom Traditionstanz nachhaltig entstaubten.

„Beeindruckende, individuelle Kunst“, schwärmt Viktoria Daubert aus der Klasse 11a. „Jetzt möchte ich auch steppen können.“ Jill Gerdes wundert sich allerdings, dass die Kuniberg-Schüler trotz des modernen Arrangements die einzigen jungen Leute in der Vorstellung waren. Schließlich wurde der irische Tanz mit ultramodernem „Hand-Dancing“ und cooler Techno-Musik kombiniert.

 

Börse gibt Tipps zu Studium und Weiterbildung

Bei der Studien- und Weiterbildungsbörse erhalten die Schülerinnen und Schüler des Kuniberg Berufskollegs konkrete Hinweise, welche Wege sich nach dem erfolgreichen Abschluss eröffnen. Am 18. Juni (Dienstag) erlebt die mittlerweile traditionelle Veranstaltung in der Zeit von 11 bis 14 Uhr eine Neuauflage.

Im Präsentationsforum des Berufskollegs (dritte Etage) können sich Schüler der Vollzeitbildungsgänge und aus der Berufsschule in Kurzvorträgen und Beratungsgesprächen informieren. Es ist möglich, gezielte Fragen zur persönlichen Karriereplanung zu stellen und sich mit entsprechendem Informationsmaterial zu versorgen.

Als Gäste haben sich angekündigt: Westfälische Hochschule, FH Münster, Universität Duisburg-Essen, Saxion aus Enschede, BP Europa, Evonik, Arbeitsagentur Recklinghausen, IHK Nord Westfalen, Bundeswehr, Steuerberatungskammer, Handwerkskammer, Vertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung und die Fachschule des Kuniberg Berufskollegs.

 

FOS 13: Neuer Bildungsgang ist fast „ausgebucht“



Start frei für ein neues und einmaliges Bildungsangebot im Kreis Recklinghausen: Zum Schuljahr 2013/14 richtet das Kuniberg Berufskolleg Recklinghausen die Fachoberschule (FOS) 13 ein. Der neue Bildungsgang hat auf Anhieb eine erstaunlich hohe Akzeptanz gefunden.

Es sind nur noch wenige Plätze frei. Bei der Anmeldung werden Interessenten mit einer dualen Ausbildung bevorzugt.
Die Entscheidung für die FOS 13 sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden. „Die Anmeldeliste schließt definitiv am 2. Juli“, informieren Martin Debus und Stephan Breuer, die den Bildungsgang koordinieren.

Mit dem Besuch des Bildungsgangs können Jugendliche und junge Erwachsene, die über die Fachhochschulreife und eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung verfügen, innerhalb eines Jahres das Abitur erwerben. „Mit der FOS 13 / Wirtschaft leisten wir einen Beitrag zum Erreichen des Ziels, die Zahl der Absolventen mit Allgemeiner Hochschulreife zu erhöhen“, verweist Schulleiter Dr. Walter Schulte auf die Bedeutung des neuen Angebotes für die Struktur der Bildungsregion Vest Recklinghausen.

Das Zugangsrecht zu allen Studienrichtungen an den Universitäten des In- und Auslands können auch die Schülerinnen und Schüler erwerben, die die kaufmännischen Assistentenbildungsgänge absolviert haben. „Damit setzen wir sowohl im Kreis als auch im südlichen Münsterland Maßstäbe“, freut sich Stephan Breuer.

Info – Nähere Informationen auf der Homepage des Kuniberg Berufskollegs (www.kuniberg-bk.de); Anmeldung im Sekretariat (Telefon 02361 94830).

„Europa erfahren“: KBK-Quintett radelt mit



Vier Schülerinnen des Wirtschaftsgymnasiums am Kuniberg Berufskolleg und Fachlehrerin Angelika Bakenfelder haben am Projekt „Europa erfahren“ teilgenommen. Das Projekt wurde von Rainer Steffens, dem Leiter der Vertretung Nordrhein-Westfalens bei der Europäischen Union geleitet. Maren Wolters aus der Klasse 12a fasst ihre Eindrücke zusammen.

„Die Fahrradtour führte von Gladbeck bis Aachen, jedoch konnten wir fünf leider nur an der Strecke zwischen Gladbeck und Bottrop teilnehmen. Trotz alledem war es für uns ein sehr schönes Erlebnis. Der Treffpunkt war in Gladbeck am „Grünen Klassenzimmer“ an der Emscher. Hier erhielten wir eine Einweisung in die Geschichte der Emscher und ihrer Entwicklung zu einem umweltfreundlichen Ort. Nach einer kleinen Ansprache der Politiker erhielten wir T-Shirts, die die Fahrradtour repräsentierten. Das erleichterte die Identifikation.

Anschließend unternahmen wir noch eine kleine „Mutprobe“, bei der wir über die Emscher sprangen. Mittlerweile ist dies einfach. Wir erfuhren jedoch, dass genau diese Stelle vor ein paar Jahrzehnten noch sehr beliebt für richtige Mutproben war, da der Fluss damals durch die Industrie und die Häuser in der Umgebung reichlich Abwässer mitführte.

Von Gladbeck aus fuhren wir zum Tetraeder in Bottrop. Der Weg führte über Bauerschaftswege und durch Wälder. Es war eine sehr schöne Fahrt, da viele Bäume gerade in voller Blüte standen und die Wege so angelegt waren, dass man praktisch keinen städtischen Verkehr oder sonstige Störungen erlebte.  Während der Fahrt unterhielten wir uns mit den Politikern und auch sie zeigten großes Interesse an unserer schulischen Laufbahn und an unseren Plänen für die
Zukunft.

Am Tetraeder wiederum machten wir eine kleine Pause. Zunächst hatten wir zu dritt versucht, mit Herrn Steffens die Halde hinaufzufahren, jedoch mussten wir bereits nach der Hälfte aufgeben, da wir nicht mehr konnten. Dafür können wir berichten, dass eine ältere Dame und Herr Steffens es bis oben schafften, wofür sie unseren vollsten Respekt erhielten.

Es ging ein Stückchen weiter nach Bottrop hinein zum „Energiesparhaus“. Dieses Haus wird zurzeit modernisiert, wobei alle nur erdenklichen Möglichkeiten zum Energiesparen genutzt werden. Die Palette reicht von der Solarzelle über die Wärmeisolierung bis zur Wärmepumpe. Hier wurde uns das gesamte Projekt des Hauses vom Bauleiter persönlich erklärt und anschließend ließ uns der Hausbesitzer einen kurzen Blick in das Innere des Hauses werfen.

Nach der Besichtigung trennten sich unsere Wege: Während die anderen Mitglieder weiter nach Düsseldorf fuhren, machten wir uns gemeinsam auf den Heimweg. Im Großen und Ganzen hat uns die Tour sehr gut gefallen und es war sehr schön, selbst zu sehen, wie viel doch tatsächlich für die Umwelt getan wird und dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Als "Fairtrade-School" ein Vorbild für die Region

 

Die Stadt Recklinghausen ist stolz auf das Kuniberg Berufskolleg. Anlässlich der Auszeichnung als „Fairtrade-School“ hob Bürgermeister Ferdinand Zerbst am Mittwoch (22. Mai) die Vorbildfunktion für andere Schulen in der Region hervor.

Zuvor hatte Maike Schliebs von der Kampagne Fairtrade-Schools (Köln) das Kuniberg Berufskolleg und das Gymnasium Petrinum im Rathaus als elfte beziehungsweise zwölfte Schule in Deutschland mit dem  Gütesiegel geehrt.

Für den Kuniberg führte Jana Pigge aus dem Wahlkurs des Wirtschaftsgymnasiums durch die stimmungsvolle Feierstunde, die von der Areopag-Band musikalisch mitgestaltet wurde. In einer computergestützten Präsentation erfuhren die Gäste, welche Bedingungen für die Ernennung zur „Fairtrade-School“ erfüllt werden mussten und wie der Weltladen am Kuniberg Berufskolleg die Idee des fairen Handels in den Unterricht und das Schulleben integriert hat.

Über die Verleihung der Ehrenurkunde freuten sich die beiden Vorsitzenden des Weltladens, Christel Schürmann-Riewe und Monika Tomazic, aber auch Schulleiter Dr. Walter Schulte, der am Ende der Feierstunde ein gefragter
Gesprächspartner der lokalen Medien war.

Beeindruckt vom vielseitigen Eine-Welt-Engagement an den beiden Schulen zeigte sich Maike Schliebs, die hoffte, „dass die Auszeichnung eine Motivation darstellt, auf diesem Weg weiterzumachen“. In Deutschland sei der faire Handel auf dem Vormarsch, habe aber nicht den Stellenwert wie in den Nachbarländern. Sechs Euro gibt der Bundesbürger bisher im Durchschnitt pro Jahr für fair gehandelte Lebensmittel aus.

Am Ende des offiziellen Programms und nach einer kleinen Stärkung ließen Schüler und Gäste Luftballons mit dem Fairtrade-Logo steigen – als Symbol für die Hoffnung, dass der persönliche Beitrag für einen gerechteren Handel im Aufwind bleibt.

Informationsabend der Fachschule für Wirtschaft


Die Notwendigkeit, lebenslang zu lernen, ist längst nicht mehr nur eine Erkenntnis forscher Bildungspolitiker, sondern ruht auf einem breiten gesellschaftlichen Fundament. Das Kuniberg Berufskolleg nimmt den Anspruch schon seit Jahren ernst. Die Fachschule für Wirtschaft bietet die praktische Chance, sich parallel zur Berufstätigkeit zum staatlich geprüften Betriebswirt zu qualifizieren.

Am 22. Mai 2013 (Mittwoch) lädt die Fachschule alle Interessierten zu einem Informationsabend für das neue Studienjahr ein. Um 18:00 Uhr besteht in Raum 318 des Kuniberg Berufskollegs die Gelegenheit, alles rund um das Weiterbildungsangebot zu erfahren. Ob Workshops, Projektarbeit oder Abschlussprüfung, das Fachschulteam nimmt sich dabei auch die Zeit, persönliche Fragen zu beantworten.

Aufgenommen werden an der Fachschule Studierende, die eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung und eine einjährige Berufspraxis nachweisen können, die aber auch während der Fachschulausbildung abgeleistet werden kann, besitzen. Der schulische Teil der Fachhochschulreife bietet zusätzliche Vorteile in der Weiterqualifizierung nach der Fachschulausbildung.

Auch in diesem Jahr können sich wieder Auszubildende der Bildungsgänge Steuerfachangestellte, Bankkaufleute, Büroberufe, Groß- und Außenhandel sowie Verwaltungsfachangestellte aus den Oberstufen des Schuljahres 2013/14 bewerben, da die Richtlinien hausintern abgestimmt sind. Vorausgesetzt wird für diese Bewerber die Fachhochschulreife (schulischer Teil) oder die Allgemeine Hochschulreife.

Die Weiterbildung am Kuniberg Berufskolleg dauert in Teilzeitform sechs Semester, also drei Jahre. Der Unterricht findet zwei Mal wöchentlich (dienstag- und mittwochabends) von 17.30 bis 21.45 Uhr und 14-tägig am Samstagvormittag von 8 bis 13 Uhr statt. Darüber hinaus sind Selbstlernphasen sowie Workshops und Seminare mit Experten aus Wissenschaft und Praxis einzuplanen.

Förderverein ist bei fünf Großprojekten gefragt

 

Neben den vielen kleinen "Baustellen" ist die Hilfe des Fördervereins am Kuniberg Berufskolleg in den kommenden Monaten bei fünf neuen großen Projekten gefragt. Schulleiter Dr. Walter Schulte präsentierte die Vorhaben bei der Mitgliederversammlung des Vereins, die am Donnerstag (16. Mai) vom Vorsitzenden Detlef Juraschek (Foto) geleitet wurde.

Mit 8000 Euro unterstützt der Förderverein den Aufbau des naturwissenschaftlichen Zentrums mit dem Schwerpunkt Biologie. Außerdem werden die Kosten für das EMAS-Audit - das Kuniberg Berufskolleg ist in einem internationalen Projekt für seine Umweltanstrengungen zertifiziert worden - übernommen. Der Förderverein sponsert die Anstrengungen der Marketing-Arbeitsgemeinschaft, die eine Imagekampagne für das Wirtschaftsgymnasium entwickelt.

Darüber hinaus wird der Ausbau der IT-Infrastruktur, die bereits im zurückliegenden Jahr mit einem fünfstelligen Betrag gefördert wurde, erneut finanziell unterstützt. Zu guter Letzt hilft der 1984 gegründete Förderverein bei der professionellen Entwicklung eines elektronischen Organisationshandbuches für das Kuniberg Berufskolleg mit.

Zu den Projekten, die regelmäßig nur durch die Initiative des Vereins laufen können, gehören die Tutorien für Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule, die Ehrung der besten Absolventen der Vollzeitbildungsgänge und die Betreuung der WC-Anlagen durch eine Servicekraft.

Die "Wunschliste" der Schule für 2014 und die folgende Jahre ist schon eröffnet worden. "Wir wünschen uns die Unterstützung des Fördervereins bei verschiedenen außergewöhnlichen Vorhaben im Fremdsprachenbereich", trug Dr. Schulte ein wichtiges Anliegen vor. Bei der Finanzierung der hochkarätigen Workshops der Fachschule müsste der Förderverein bei Bedarf ebenfalls einspringen. Dazu wünscht sich die Schulleitung die Anschaffung eines mobilen Messestandes, der bei repräsentativen Außenterminen eingesetzt werden kann.  

 

Schüler besitzen Antenne für die europäische Idee

Europa zum Anfassen: Einen anschaulichen Eindruck von seinen Aufgaben in Brüssel vermittelte Dr. Karsten Krause den Schülerinnen und Schüler beim EU-Projekttag am Montag (6. Mai). Der Gast ist Referent der Europäischen Kommission und diskutierte in der Aula der Dependance mit einer Gruppe, die aus Schülern der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums und der Integrierten Handelsschule bestand.

Das Gespräch mit dem EU-Referenten war aus Anlass des Europatages (9. Mai - Tag der "Schuman-Erklärung") organisiert worden. Dr. Krause stellte zunächst sich und seinen beruflichen Werdegang vor. Dann ging er auf die Arbeit der unterschiedlichen europäischen Gremien ein und beschäftigte sich abschließend mit seinem Tätigkeitsschwerpunkt, nämlich der Klimapolitik.

In der Diskussion mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen stellte der Gast aus Brüssel fest, dass die Schüler durchaus eine Antenne für die europäische Idee besitzen. Stellvertretender Schulleiter Heinz Erzkamp wünschte sich, dass "Europa noch stärker in den Herzen der Menschen ankommt".

 

"Girls' Day": Informative Stippvisite im Landtag

Nachdem der „Girls‘ Day“ des Landtags im vergangenen Jahr ausgefallen war, nahm das Kuniberg Berufskolleg die aktuelle Einladung der Landtagspräsidentin Carina Gödecke gern an. Bereits zum zweiten Mal hatten Kuniberg-Schülerinnen über das Büro des heimischen Landtagsabgeordneten Andreas Becker die Chance, den Landtag  zu besuchen.

Die zehn Mädchen aus den Unterstufenklassen der Höheren Handelsschule fuhren in Begleitung der beiden Schulsozialarbeiter Achim Köppeler und Renate Oendorf nach Düsseldorf. Dort erhielten sie neben weiteren 500 Schülerinnen in einer sehr verständlichen Art und Weise  eine Einführung  in die Arbeit des Parlaments.

Allein die Tatsache, sich im Plenarsaal aufhalten und auf dem Sitz eines Landtagsabgeordneten Platz nehmen zu können, war für viele Schülerinnen schon ein besonderes Erlebnis. „Unsere Gruppe fand es beeindruckend, die Landtagspräsidentin aus nächster Nähe in ihrer Begrüßungsrede zu erleben“, berichtet Renate Oendorf.

Eine weitere Besonderheit der Veranstaltung war das persönliche Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Andreas Becker. Hier konnten die Schülerinnen alles, was mit seiner Arbeit als Landtagsabgeordneter zu tun hat, in Erfahrung bringen.

Anschließend erhielten die Schülerinnen beim „Markt der Möglichkeiten“ die Chance, sich an zahlreichen Ständen in der Bürger- und Wandelhalle über Berufe aus Technik, Handwerk und Naturwissenschaften zu informieren
und bestimmte Tätigkeiten auch direkt auszuprobieren.

Die kostenlose Versorgung mit Getränken und einem kleinem Imbiss während der  Veranstaltung war eine weitere Annehmlichkeit. Die Schülerinnen gaben positive Rückmeldungen, hatten aber auch Verbesserungsvorschläge.

„Die Frauen, die ihren Beruf vorgestellt haben, waren sehr freundlich und bemüht“, lobten zum Beispiel Aida und Ronja aus der Klasse HHU 3. „An mehreren Ständen waren zu lange Schlangen. Das hat der Motivation geschadet.“

Ayse aus der HHU 4 fand es spannend zu erfahren, was hinter den riesigen Glaswänden des Landtages passiert. „Das Gespräch mit Herrn Becker war informativ und lustig. Jetzt kann ich mir besser vorstellen, wie in Düsseldorf Politik gemacht wird.“

EMAS-Treffen: Wetter ist kein "Frühlingsmärchen"

Am Tage der offiziellen Verleihung des EMAS-Gütesiegels zeigte das Thermometer Temperaturen über 20 Grad Celsius an - gut 24 Stunden später präsentierte sich der deutsche Frühling von seiner nasskalten Seite. Ausgerechnet vor dem geplanten Paddeln der Schüler und Lehrer auf der Lippe in Dorsten öffnete der Himmel seine Schleusen.

Also trauten sich nur die Hartgesottenen in die Boote, die die "Lippe-Piraten" zur Anlegestelle gebracht hatten. Die aktiven Kanuten durften sich nach der Paddeltour am Grill zuerst bedienen. Trotz der feuchten Witterung war auch der zweite Tag des internationalen Treffens mit Teilnehmern aus Belgien, Finnland, Italien, Tschechien, Ungarn und Deutschland ein Erfolg. Am Freitagmorgen hatte die Gruppe das Abfallkraftwerk in Herten besichtigt.

Für den Samstag ist eine Exkursion nach Düsseldorf geplant. Zum Programm gehört auch eine Führung durch die rheinische Landeshauptstadt. Abends klingt der sechste und letzte EMAS-Workshop gemütlich aus.

 

Kuniberg ist mit dem EMAS-Zertifikat „Vorbild für andere Berufskollegs“

Europa lebt auf dem Kuniberg: Mit Gästen aus fünf europäischen Ländern hat das Kuniberg Berufskolleg am Donnerstag (25. April) den erfolgreichen Erwerb des EMAS-Zertifikates und gleichzeitig den Abschluss eines internationalen Comenius-Projektes gefeiert. Die Festansprachen in der Aula hielten Rainer Steffens, Leiter der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union, Ernst Tiemeyer im Auftrag des NRW-Schulministeriums und Landrat Cay Süberkrüb.

Im März hatte der unabhängige Prüfer Dr. Burkhard Kühnemann die Anstrengungen des Kuniberg Berufskollegs zur Erlangung des Gütesiegels für Umweltmanagement in einem Audit positiv bewertet. EMAS bedeutet „Eco-Management and Audit Scheme“. Das ist ein von der Europäischen Union entwickeltes Instrument für Unternehmungen, die ihre Umweltleistungen verbessern wollen. Dabei steht EMAS nicht nur für einzelne Umweltprojekte, sondern vereint in einem systematischen Umweltmanagement Maßnahmen für einen Aktionsplan zur kontinuierlichen Verbesserung von Umweltleistungen.

Die Grundlagenarbeit war im Wesentlichen von den Kaufmännischen Assistenten mit den Klassenleitern der ASO 1, Stephan Breuer, und der ASO 2, Ute Rücker, sowie der Kuniberg-Umweltbeauftragten Angelika Bakenfelder geleistet worden. Für Schulleiter Dr. Walter Schulte bedeutet das Zertifikat Anerkennung und Ansporn zugleich: „Wir sind stolz, die zweite EMAS-Schule in Nordrhein-Westfalen zu sein. Wir wissen aber auch, dass der Weg, in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz etwas zu bewirken, noch viel Durchhaltevermögen erfordert.“

Rainer Steffens begrüßte es in seinem Grußwort, dass sich die Jugendliche aus Deutschland, Belgien, Finnland, Italien, Tschechien und Ungarn gemeinsam „einmischen“. Dass sie dies im Sinne von Nachhaltigkeit und über die Landesgrenzen hinweg tun, sei gerade in den Zeiten der EU-Krise beispielhaft.  Landrat Cay Süberkrüb gratulierte zum Erwerb des Zertifikates und stellte eine Verbindung zwischen dem EMAS-Gütesiegel und der Sanierung des Berufskollegs her. „Der vestische Kreis Recklinghausen investiert 8,5 Millionen Euro. Nach der Sanierung wird die Schule den höchsten internationalen Umweltstandards entsprechen.“  Ernst Tiemeyer würdigte das EMAS-Projekt als Beitrag zu einer „nachhaltigen Schulentwicklung“.  Der Kuniberg übernehme damit Vorbildfunktion für andere Berufskollegs.

Die 90-minütige Feierstunde wurde von Schülerinnen des Wirtschaftsgymnasiums gestaltet und moderiert – selbstverständlich auf Englisch.  Thomas Vennes sorgte mit der Big Band der Erich-Klausener-Realschule für jazzige Unterhaltung in der vollbesetzten Aula. Ein Höhepunkt war neben der offiziellen Überreichung der EMAS-Urkunde die Power-Point-Präsentation über den Verlauf des zweijährigen Projektes, an der sich Schüler aus allen sechs Ländern beteiligten.

Bankkaufleute besuchen die RWE-Hauptversammlung

 



Einen der größten Energiekonzerne Deutschlands lernten die Schülerinnen und Schüler der Bankfachklassen am Donnerstag von einer ganz neuen Seite kennen. Die angehenden Bankkaufleute besuchten die Hauptversammlung der RWE AG in der Essener Grugahalle.
In den Vorträgen des Vorstandsvorsitzenden Peter Terium und des Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Manfred Schneider ging es neben den Berichten über das abgelaufene Jahr vor allem um die Energiewende und die Anforderungen, denen sich die Energiekonzerne zukünftig stellen müssen.
Von Seiten der Anleger wurden durchaus kritische Fragen an die Geschäftsführung gestellt, die unter anderem die Arbeitsbedingungen der Zulieferer in Russland kritisieren. „Neben dem kulinarischen Angebot sorgten auch Aktivisten von Greenpeace für Abwechslung, die mit Plakaten und Parolen Stimmung gegen den Konzern machten, resümiert Daniel nders aus Mittelstufe 1.



EMAS: Internationale Feierstunde am 25. April



Mit Gästen aus fünf europäischen Ländern feiert das Kuniberg Berufskolleg am 25. April (Donnerstag) den erfolgreichen Erwerb des EMAS-Zertifikates und gleichzeitig den Abschluss eines internationalen Comenius-Projektes. Im März hatte der unabhängige Prüfer Dr. Burkhard Kühnemann die Anstrengungen der Schule zur Erlangung des Gütesiegels für Umweltmanagement in einem Audit positiv bewertet.

Für Schulleiter Dr. Walter Schulte bedeutet das Zertifikat Anerkennung und Ansporn zugleich: „Wir sind stolz, die zweite EMAS-Schule in Nordrhein-Westfalen zu sein. Wir wissen aber auch, dass der Weg, in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz etwas zu bewirken, noch viel Durchhaltevermögen erfordert.“  Zur Zertifizierungsfeier, die um 11.30 Uhr in der Aula des Berufskollegs beginnt, kommen Rainer Steffens, Leiter der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union, Ernst Tiemeyer als Vertreter des NRW-Schulministeriums und Landrat Cay Süberkrüb auf den Kuniberg. Die etwa 90-minütige Feierstunde wird von Schülerinnen des Wirtschaftsgymnasiums gestaltet und moderiert – selbstverständlich auf Englisch. Thomas Vennes sorgt mit der Big Band der Erich-Klausener-Realschule (EKS) für jazzige Unterhaltung.

Gemeinsam mit Partnerschulen aus Belgien, Finnland, Italien, Tschechien und Ungarn haben die Kaufmännischen Assistenten in den vergangenen beiden Jahren gemeinsam an dem Zertifizierungsprozess gearbeitet. EMAS bedeutet „Eco-Management and Audit Scheme“. Das ist ein von der Europäischen Union entwickeltes Instrument für Unternehmungen, die ihre Umweltleistungen verbessern wollen. Dabei steht EMAS nicht nur für einzelne Umweltprojekte, sondern vereint in einem systematischen Umweltmanagement Maßnahmen für einen Aktionsplan zur kontinuierlichen Verbesserung von Umweltleistungen.  „Die Leistungen des Systems, hier der Schule, und auch das Managementsystem selbst werden einer systematischen, objektiven und regelmäßigen Bewertung unterzogen“,
erläutert der Schulleiter.

Die Zertifizierungsfeier ist der Höhepunkt des sechsten Workshops im Projektverlauf. Zum Programm des Arbeitstreffens gehören ein Besuch des Wissenschaftsparks in Gelsenkirchen mit unterschiedlichen Bildungsangeboten für Schüler und Lehrer, eine Exkursion zum Landschaftspark in Duisburg sowie eine Führung durch das RZR in der Nachbarstadt Herten. Zum Ausgleich gibt es eine Tagestour nach Düsseldorf und eine Kanu-Tour auf der Lippe.

"Copsoq" erhebt die Gesundheit von Lehrern

 

Ihren Antrittsbesuch hat Christina Köhn der Gruppe „Bildung und Gesundheit“ (BuG) des Kuniberg Berufskollegs abgestattet. Sie ist die neue Koordinatorin für den Kreis Recklinghausen sowie die Städte Bottrop und Gelsenkirchen. Frau Köhn nutzte die Gelegenheit, die Mitglieder der Gruppe kennen zu lernen, die nicht an den regelmäßigen Netzwerktreffen des Landesprogrammes teilnehmen.

In der BuG-Gruppe des Kuniberg Berufskollegs arbeiten neben Sprecher Matthias Bomba die Kollegen Christoph Hanke,  Timo Krüger, Renate Oendorf, Elke Schröder-Münch und Christian Thiäner mit.

Christina Köhn informierte über ihre Arbeitsschwerpunkte. Sie stellte außerdem den Fragebogen „Copsoq“ vor, der nach den Sommerferien allen Schulen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt werden soll, um auf freiwilliger Basis den Gesundheitsstatus aller Lehrkräfte zu erheben. Damit sei auch ein Vergleich zwischen Schulen möglich.

Matthias Bomba informierte den Gast kurz über das Schulleben am Kuniberg Berufskolleg und gab einen Überblick über Projekte und Entwicklungsprozesse, die mit BuG zu tun haben - beispielsweise EMAS, Ökoprofit, Individuelle Förderung und Kollegiale Fallberatung.

Gemeinsam wurden die IQES-Befragungsergebnisse aus den Schuljahren 2011/12 und 2012/13 ausgewertet. Christian Thiäner präsentierte sein Konzept zur Suchtprävention. Er zeigte einen Film zum Thema Alkohol, den er mit Schülern des Werkstattjahres in einem Unterrichtsprojekt gedreht hatte.

Praktikanten trinken Tee am Giant`s Causeway

 

Schnell eingewöhnt haben sich die Praktikanten des Kuniberg Berufskollegs im europäischen Ausland. Die reiselustigen Schülerinnen und Schüler sammeln in den Betrieben und in der Freizeit jede Menge neue Eindrücke. Besonders zufrieden wirkt die Gruppe, die ihr Auslandspraktikum in der irischen Hauptstadt Dublin absolviert.

Anna Kasa arbeitet zum Beispiel in einem Unternehmen, das Reinigungsmittel für Teppiche vertreibt. Zusätzlich ist der Chef des Betriebs für das Marketing einer Muiskband zuständig. Anna hilft dabei, die Gruppe in Deutschland und Österreich bekannter zu machen. Außerdem schreibt sie E-Mails an die Kunden des Reinigungsunternehmens. „Daneben bin ich auch dafür zuständig, die Datenbank zu aktualisieren“, berichtet die Schülerin, die die Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums besucht.

Als Höhepunkt des Freizeitprogramms hat Anna bisher die Tagestour nach Nordirland empfunden. Auf dem Plan standen Belfast, die Carrick-a-Rede-Brücke und der weltberühmte Giant`s Causeway. „Selbstverständlich gibt es auch in Dublin viel zu sehen. Hier vereinen sich Wasser, Berge und das normale Großstadtleben“, schreibt die 18-Jährige.

Sie schwärmt von der Herzlichkeit der Menschen in Irland. Das gilt auch für die Familie, in der Anna und ihre Mitschülerin Meltem Karaman während der vier Wochen in Dublin leben. Die Gastmutter bereitet ihren Gästen das typisch irische Frühstück zu. Dazu gibt es Tee. „Den trinken wir hier sehr oft“, schmunzelt Meltem. Mit der U-Bahn, die in Dublin DART heißt, hat die Gruppe aus Recklinghausen die Hauptstadt der grünen Insel erkundet – eine Besichtigung der Guinness-Brauerei inbegriffen.

Nils und Sebastian haben sich aus Siebenbürgen/Rumänien gemeldet. Beide durchlaufen die Abteilungen des Maschinenbauunternehmens Brandl. Während des gesamten Praktikums werden sie von einem früheren Kommilitonen ihres Englischlehrers, Studiendirektor Erich Drotleff, betreut. Das Trio hat in der Freizeit mehrere Kirchenburgen besucht. „Die Kultur Rumäniens war uns bisher unbekannt. Sie gefällt uns sehr gut“, stellt Sebastian zusammenfassend fest.

Fatih Catal meldet sich aus Ungarn: „Fabian, Jan und ich sind sehr zufrieden. Budapest ist eine sehr schöne Stadt. Wir haben schon einige neue Bekanntschaften geknüpft. Unsere Betriebe sind auch prima.“

Wechselhaftes Wetter herrscht in diesen Wochen in Spanien. „Es regnet sehr viel, und manchmal ist es auch sehr windig“, schreibt Maren Wolters und freut sich über das gute Miteinander in der Gruppe. Positiv vermerkt sie, „dass wir uns gut mit den Einheimischen verständigen können“. Das Sprechen, das zu Beginn Probleme bereitete, funktioniert immer besser.

„Die Spanier geben sich viel Mühe, wenn sie mit uns sprechen“, lobt Maren. Neben der Arbeit in den Praktikumsbetrieben bleibt gerade an den Feiertagen Zeit für ein touristisches Programm. „Wir haben uns die Prozessionen der Semanta Santa, also der Osterwoche, angesehen. Dazu gibt es eine Ausflug nach Vigo.“

"Fairtrade School": Feierstunde ist am 22. Mai

Das Kuniberg Berufskolleg wird am 22. Mai offiziell zur „Fairtrade School“ ernannt. Bei der Mitgliederversammlung des Weltladens am Mittwoch (20. März) wies die alte und neue Vorsitzende Christel Schürmann-Riewe auf die Auszeichnung hin. Das Zertifikat wird der Schule im Recklinghäuser Rathaus überreicht.

Dem gemeinnützigen Verein, der 1995 gegründet wurde und der von einem Wahlkurs aus der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums unterhalten wird, gehören zurzeit 58 Mitglieder an. Noch vor dem 20. Geburtstag wird der Weltladen, so die Hochrechnung der 2. Vorsitzenden Monika Tomazic, die magische „Umsatzgrenze“ von 100.000 Euro übersprungen haben.

Hinter dem Laden liegen ereignisreiche Monate. Die Einführung des wöchentlichen Verkaufs fair gehandelter Bananen – jeweils 18 Kilogramm – hat zu einer deutlichen Steigerung des Umsatzes im Lebensmittelbereich gesorgt. Zum Valentinstag wurden faire Rosen angeboten, an Weiberfastnacht Berliner und zum Nikolaustag Stutenkerle.

„Fest etabliert“ hat sich nicht nur nach Auffassung des Weltladen-Vorstands, zu dem neben den beiden Vorsitzenden Katharina Hemme (Kasse) und Annika Scholz (Schriftführung) gehören,  das „Faire Frühstück“. Am 20. November hatten 120 Schülerinnen und Schüler eine große Tischgemeinschaft, wobei ausschließlich fair gehandelte Lebensmittel verzehrt wurden.

Direktor Dr. Walter Schulte attestierte dem Weltladen, dass er wesentlich zur Schärfung des Schulprofils beitrage.  Der Schulleiter freut sich, dass immer mehr Bildungsgänge die Anliegen des Vereins in unterrichtliche Zusammenhänge integrieren. Dazu haben auch die informativen und didaktisch gut durchdachten Beiträge des Weltladens an zwei Pädagogischen Tagen beigetragen.

Dr. Schulte hält es außerdem für wünschenswert, dass die Kontakte zum Partnerland Peru institutionalisiert werden. Felicitas Esche-Poetsch, die regelmäßig mit Schwester Soledad telefoniert, informierte darüber, dass die Ordensfrau seit Anfang des Monats wieder in Pangoa wirkt. „Dort hat sie früher schon einmal gearbeitet“, ergänzte Christel Schürmann-Riewe. Die Mitgliederversammlung beschloss, die bestehenden Projekte weiterhin zu fördern – gleichzeitig aber auch die neuen Vorhaben der umtriebigen Schwester Soledad ideell und finanziell zu unterstützen.

"Theater Till" in der Aula: Schüler mischen sich ein

 

Gewalt hat viele Gesichter. Täter und Opfer kommen zu Wort in dem Projekt, mit dem das „Theater Till“ am Dienstag (19. März) auf Einladung des Beratungsteams in der Aula des Kuniberg Berufskollegs gastiert. Die Schülerinnen und Schüler aus den Unterstufen der Vollzeitbildungsgänge wissen nicht, dass es sich bei den Akteuren auf der Bühne um Schauspieler handelt.

Das macht die Geschichten authentisch und wühlt die Zuschauer auf. Sie fühlen sich provoziert, ergreifen Partei, wollen ihre Fragen loswerden. Dazu haben sie nach den Berichten der fünf Gäste, die sich noch immer nicht als Schauspieler zu erkennen gegeben haben, auf dem „heißen Stuhl“ die Gelegenheit. Sie bedrängen den „Neonazi“ und nähern sich vorsichtig der „Frau“, die Zeugin einer Vergewaltigung war, dazwischen gegangen ist und dabei schwere Gesichtsverletzungen erlitten hat.

Mit Hilfe eines Fragebogens bewerten die Jugendlichen die fünf Personen. Die besten Noten erhält der vorwitzige Ausländer, der aus seiner aggressiven Grundhaltung kein Geheimnis macht. Erst danach geben sich die Leute vom „Theater Till“ als Schauspieler zu erkennen. Sie betonen gleichzeitig, dass die Berichte auf tatsächlichen Ereignissen beruhen. Die Schüler wollen in der Feedbackrunde wissen, was die Protagonisten mit der gespielten Rolle verbindet.

Nach dem offiziellen Ende ist die Veranstaltung auf dem Pausenhof ein Thema. Die Schauspieler haben es geschafft, die Distanz zu ihren jungen Zuschauern zu überwinden. Das wirkt nach, da kann sich niemand heraushalten. Es erscheint wünschenswert, dass Schulsozialarbeiterin Renate Oendorf und ihr Team die Veranstaltung in einem der nächsten Schuljahre neu auflegen.

Sanierung im Plan: Alle arbeiten Hand in Hand

 

Die Sanierung des Kuniberg Berufskollegs verläuft nach Plan. Am Montag (18. März) überzeugte sich Landrat Cay Süberkrüb vom augenblicklichen Stand der Arbeiten, die bei laufendem Schulbetrieb erfolgen. Das 1968 errichtete Gebäude erhält eine komplett neue Fassade. Außerdem werden sämtliche Fenster modernisiert. Im Zuge der Sanierung erfolgt zudem eine Vergrößerung des Foyers und eine Neugestaltung der sanitären Anlagen.

Das Schulgebäude wird durch das Millionen-Projekt nicht nur optisch aufgewertet; nach Abschluss der Arbeiten werden auch die aktuellen energetischen Grenzwerte deutlich unterschritten. Alle Beteiligten - Bauleitung, Schulleitung und Kreisverwaltung - lobten die konstruktive Zusammenarbeit, die nach dem derzeitigen Stand nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell den Planungen entspricht.     

 

Auslandspraktikum: Irland ist besonders beliebt

 

Alle Wege führen nach Europa: In fünf unterschiedliche Länder schwärmen an diesem Wochenende (16./17. März) 30 Schülerinnen und Schüler des Kuniberg Berufskollegs aus. Am Montag treten sie dann quer über den Kontinent ihre vierwöchigen Auslandspraktika an.

Den Großteil der Gruppe stellt wie in den vergangenen Jahren die Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums. Es fliegen aber auch drei Schüler aus dem Bildungsgang Kaufmännischer Assistent / FHR ins europäische Ausland. Es geht nach Irland, Rumänien, Schweden, Spanien und Ungarn.

„Besonders groß war diesmal das Interesse an Praktikumsstellen in Irland", erläutert Andrea Thommes, die als Europa-Koordinatorin am Kuniberg Berufskolleg die Auslandspraktika begleitet. Die meisten „Iren" möchten während der vier Wochen nicht nur Land, Leute und wirtschaftliche Zusammenhänge auf der grünen Insel kennen lernen, sondern auch
ihre Sprachkenntnisse verbessern.

„Wir haben von unseren Vorgängern nur Gutes über die Praktikumsstellen und die Mentalität der Menschen dort gehört", nennt Anna-Maria Kasa einen weiteren Grund für ihren Wunsch, nach Irland zu gehen. Alle Praktikanten haben sich im Unterricht und mit einem Wochenendseminar auf die vier Wochen in der Fremde vorbereitet.

Zu der Gruppe der Auslandspraktikanten gehören fünf Schülerinnen, die im kommenden Jahr das Exzellenzlabel „CertiLingua" erwerben möchten. Das Kuniberg Berufskolleg als Europaschule in Nordrhein-Westfalen ist eins von zwei Berufskollegs im Regierungsbezirk Münster, an denen Schüler das Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen erlangen können. „CertLingua" öffnet die Türen zu international orientierten Studiengängen und schafft berufliche Perspektiven im europäischen Kontext.

 

EMAS-Zertifikat: Dr. Kühnemann leitet das Audit

 

Auf dem Weg zur angestrebten EMAS-Zertifizierung hat das Kuniberg Berufskolleg am Montag (11. März) eine wichtige Etappe zurückgelegt. Dr. Burkhard Kühnemann begutachtete in einem Audit die Anstrengungen der Schule zur Erlangung des Gütesiegels für Umweltmanagement. Der Auditleiter schaute sich vor Ort um und suchte das Gespräch mit Vertretern der am EMAS-Projekt Beteiligten.

Nach der Begrüßung durch das EMAS-Managementteam, dem die Umwelt- und Nachhaltigkeitsbeauftragte Angelika Bakenfelder vorsteht, stand ein Gespräch mit Schulleiter Dr. Walter Schulte und dem Lehrerrat auf dem Programm. Im Weltladen, aber auch später im Klassenraum suchte Dr. Kühnemann ganz bewusst den Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern, um ihre Haltung zu dem EMAS-Prozess zu erfragen.

Die Erlangung des begehrten Umweltlabels EMAS (Eco-Management and Audit) ist am Kuniberg Berufskolleg durch die Teilnahme an einem Comenius-Projekt angestoßen worden. Schülerinnen und Schüler von sechs europäischen Partnerschulen haben den Zertifizierungsprozess vorbereitet. Ende April ist der abschließende internationale Workshop in Recklinghausen. Die Kaufmännischen Assistenten tragen das Projekt auf dem Kuniberg schwerpunktmäßig.

 

62 Schüler kehren begeistert aus dem Ötztal zurück



62 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums haben an der Skifreizeit im wunderschönen Ötztal teilgenommen. Die Leitung hatte Michael Mohr, der von Petra Hogrebe, Elke Schröder Münch, Matthias Bomba, Timo Krüger und Eckhard Schmiedel unterstützt wurde.

Neben vier Ski-Anfängerkursen und einer Gruppe für fortgeschrittene Skifahrer wurden zwei Snowboard-Kurse angeboten, denen sich 16 Jugendliche anschlossen. „Die gute Schulung sowie der eigene Mut und der persönliche Ehrgeiz haben dazu beigetragen, dass die meisten Schüler nach den ersten Tagen bereits die blauen und roten Pisten im Skigebiet sicher bewältigen konnten“, berichtet Michael Mohr.

Abends standen unterschiedliche Freizeitbeschäftigungen auf dem Programm. Es gab einen gemeinsamen Kinoabend, ein Kicker- und ein Tischtennisturnier und einen Karaoke-Contest. Dabei zeigten die Jugendlichen den Lehrern eindeutig ihre gesanglichen Grenzen auf. Kleine Gruppen unternahmen Ausflüge nach Innsbruck und Imst. Unter dem Motto „Kuniberg meets Sölden“ ging es außerdem einmal zum Après-Ski ins „Ibiza der Alpen“.

Alle Mitfahrer kehrten begeistert nach Recklinghausen zurück. Die Schüler lobten die guten Schneebedingungen und das Essen auf der Hütte. Die Lehrerinnen und Lehrer fanden, dass sich die Jahrgangsstufe von ihrer besten Seite gezeigt hatte. Die gute Stimmung hing auch damit zusammen, dass es auf den Pisten keine schweren Verletzungen gab. „Das lag am vorausschauenden Fahren und der Beachtung der Pistenregeln durch die Schüler“, stellt Matthias Bomba anerkennend fest.

Arbeitsgruppe bereitet neue Hausordnung vor

Die aktuelle Hausordnung des Kuniberg Berufskollegs ist vor 16 Jahren von der Schulkonferenz verabschiedet und im Laufe der Zeit immer wieder ergänzt worden. Jetzt haben sich die schulischen Gremien dazu entschlossen, das gesamte Papier zu überarbeiten.

Am Dienstag (5. März) sind Vertreter der Schulleitung, des Lehrerrates und der Schüler-Vertretung erstmals zusammengekommen, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Sie verabredeten, dass die Hausordnung aus dem Jahre 1997 samt ihrer Ergänzungen und Anlagen verschlankt werden soll.

Außerdem ist eine sprachliche Vereinheitlichung geplant. Im Mittelpunkt der neuen Hausordnung werden im Sinne eines Vertrages die Leitlinien des gemeinsamen Arbeitens aufgeführt. Schülerinnen und Schüler sowie die Schul- oder Klassenleitung unterschreiben den "Schulvertrag" gemeinsam.

Die Arbeitsgruppe wird sich nach den Osterferien zu einer nächsten Arbeitssitzung zusammenfinden. Bis dahin informieren sich die Mitglieder auch über die Regelungen an anderen Berufskollegs.

 

 

Bewerber-Workshop im Dialogmarketing

 

Die Kaufleute für Dialogmarketing absolvieren gerade ihren sechsten und damit letzten Schulblock. Wenige Wochen vor der Abschlussprüfung ist das Thema "Bewerbung" für die Schülerinnen und Schüler aktuell. Andreas Wissing, Qualitätsmanager bei der Deutschen Telekom, vermittelte der Oberstufenklasse jetzt in einem vierstündigen Workshop Tipps und Tricks, um die Phase zwischen Ausbildung und "richtigem" Berufseinstieg möglichst effektiv zu nutzen.

 

Beirat begrüßt Innovationen am Kuniberg Berufskolleg

Der Beirat des Fördervereins am Kuniberg Berufskolleg begrüßt die neuen Angebote im Berufsschulbereich. Am Donnerstag (28. Februar) informierten sich die Vertreter der Ausbildungsberufe über die Innovationen, die Schulleiter Dr. Walter Schulte und sein Stellvertreter Heinz Erzkamp anschaulich vorstellten.

Zum Schuljahr 2013/14 integriert das Kuniberg Berufskolleg die Möglichkeit, die Fachhochschulreife (FHR) zu erwerben, in den Berufsschulunterricht. "Damit betreten wir Neuland. Im gesamten Regierungsbezirk Münster gibt es nur zwei Berufskollegs, die den FHR-Erwerb für Berufsschüler anbieten", stellte Dr. Schulte klar.

Neu eingeführt wird für die Berufsschüler außerdem das Angebot, parallel zur Ausbildung in einer Profilklasse die Zusatzqualifikation zum "IHK-Europaassistenten" zu erwerben. In einem Pilotprojekt steigt der Kuniberg zudem in das duale Studium ein.

Schulleiter Dr. Schulte ging in der Versammlung auch auf den Ausbau der Feedbackkultur am Recklinghäuser Berufskolleg ein. Zu Beginn der Sitzung hatte er die Gäste ausführlich über den Fortgang der Sanierungsarbeiten auf dem Kuniberg informiert. "Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten im Oktober 2013 beendet sind", kündigte Heinz Erzkamp an.

Huxleys "Brave New World" in der Kuniberg-Aula

 

Vor vollem Haus spielte die American Drama Group aus München am Montag (25. Februar) Aldous Huxleys "Brave New World". Organisiert worden war die englischsprachige Aufführung im Rahmen der Kuniberg Vest-Spiele von den beiden Unterstufen-Klassen der Kaufmännischen Assistenten. Die Schülerinnen und Schüler kümmerten sich um die Zuschauerakquise, den Verkauf der Eintrittskarten und das Catering in der Aula des Kuniberg Berufskollegs.

Die beiden Klassenleiter Monika Tomazic und Dirk Hoffmann waren mit dem Einsatz ihrer Schützlinge rundum zufrieden. Das galt auch für die Besucher, die sich sowohl bei den Darstellern als auch bei den "Theater-Managern" durch ihren lautstarken Applaus bedankten. In den nächsten Tagen werden die Schüler den Verlauf ihres Projektes reflektieren und die Veranstaltung abrechnen. 

EMAS-Workshop in Genk - für die Umwelt in Europa

 

Das internationale Comenius-Projekt „EMAS connects the European Union“ biegt auf die Zielgerade ein. Zur Vorbereitung des Abschlusstreffens Ende April in Recklinghausen nahmen vier Schülerinnen und Schüler des Kuniberg Berufskollegs über das Karnevalswochenende an einem viertägigen Workshop im belgischen Genk teil. Das deutsche Quartett arbeitete mit 18 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Gastgeberland sowie aus Finnland, Italien, der Tschechischen Republik und Ungarn an der Umsetzung einer EU-Umweltrichtlinie.

Gemeinsames Ziel der Schülerinnen und Schüler: Sie möchten dazu beitragen, dass ihre Schulen nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme) zertifiziert werden. Die EU-Richtlinie stellt ein anspruchsvolles System für nachhaltiges Umweltmanagement dar. Bei dem Workshop im „Technischen Instituut Sint-Lodewijk“ in Genk informierten sich die einzelnen Ländergruppen gegenseitig darüber, wie weit sie jeweils kurz vor dem Finale mit der Umsetzung sind.

Tamara Gorgidze und Anna Nellissen aus der Klasse 12 des Wirtschaftsgymnasiums sowie die Kaufmännischen Assistenten Yasin Tinkilic und Leonard Tonscheidt berichteten über den Projektverlauf auf dem Kuniberg – selbstverständlich in der EMAS-Verkehrssprache Englisch. Anschaulich skizzierten die beiden Assistenten die Entwicklung des Online-Quizspiels „Wer wird Müllionär?“ – ein Beispiel für die Werbekampagne, die die eher theoretische Umweltrichtlinie vor Ort fassbarer machen soll. Für ihre Erfahrungen interessierte sich auch der Bürgermeister von Genk, dem das Duo routiniert Rede und Antwort stand.

Die belgischen Gastgeber hatten für die internationale Gruppe ein vielseitiges Programm ausgetüftelt, das sowohl einen lebendigen Eindruck vom Leben und Lernen in Belgien vermittelte als auch zwei Ausrufezeichen im Umweltschutz-Bereich setzte. Bei „Aquafin“ erlebten die Schüler innovative Methoden zur Wasseraufbereitung in Flandern;  die Mitarbeiter von „Bigblue“ zeigten in ihrem Informationszentrum Wege zum Energiesparen im eigenen Haus. „So einfach, konkret und effizient ist mir das bisher noch nie aufgezeigt worden“, staunte Tamara Gorgidze.

Als besonders eindrucksvoll empfanden die Kuniberg-Schüler den Gegensatz zwischen der pulsierende Europa-Metropole Brüssel und dem trotz des Touristenandrangs beschaulichen Städtchens Brügge. Hier verfolgten die jungen Leute aus den sechs Ländern im Besucherzentrum des Europäischen Parlamentes den Weg des europäischen Einigungsprozesses nach; dort begaben sie sich auf die Spuren mittelalterlichen Lebens.

Auf der Rückreise nach Recklinghausen tauschten sich die vier Schülerinnen und Schüler intensiv über die frischen Eindrücke aus. Leonard Tonscheid stellte beeindruckt fest, „wie unkompliziert wir mit den anderen ins Gespräch gekommen sind“. Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ soll das zweijährige EMAS-Projekt nun nach Ostern erfolgreich abgeschlossen werden.

Assistenten-Unterstufe macht es den anderen Klassen vor

 

Die Unterstufe 2 der Kaufmännischen Assistenten hat den Wettbewerb zur Einführung der gelben Wertstofftonne gewonnen. Schulleiter Dr. Walter Schulte gratulierte der Siegerklasse und überreichte den beiden Klassensprechern den Gewinn - 50 Euro für die Klassenkasse.

In den Wochen vor Weihnachten hatten die sechs Lerngruppen des Bildungsgangs in einem Pilotprojekt den im Klassenraum anfallenden Müll in drei Abfallbehältern gesammelt. Schüler der Oberstufe kontrollierten regelmäßig, ob die Trennung in Papier, Wertstoffen und Restmüll eingehalten wurde.

Ob die gelbe Tonne jetzt schulweit eingeführt wird, ist noch offen. "Wir werden die Ergebnisse im Detail auswerten und uns dann weitere Schritte überlegen", berichtete Fachlehrerin Angelika Bakenfelder, die am Kuniberg Berufskolleg die Umweltaktivitäten koordiniert. In dieser Woche nimmt eine Delegation der Schule an einem Arbeitstreffen für das europaweite EMAS-Projekt im belgischen Genk teil.

 

Handelsschüler übernehmen „Business-Korrespondenz"

Das deutsch-schwedische Unterrichtsprojekt “The Weltladen goes global”, das die Fächer Englisch und BWR verbindet, setzt neue Akzente. Bei dem im Schuljahr 2008/09 etablierten Projekt ist diesmal zum ersten Mal eine Klasse der Integrierten Handelsschule an Bord. Außerdem gehört bei der Unterstufenklasse 3 (HU 3) ein weiteres Unterrichtsfach dazu. Während die schwedischen Partner den BWR-Teil beisteuern und Bettina Schneider im Englisch-Unterricht mit den Schülerinnen und Schüler englischsprachige Werbetexte zur Präsentation und Vermarktung der Weltladen-Produkte verfasst, kümmert sich die Klasse in Informationswirtschaft mit Christian Thiäner um das geeignete Layout und das Design für Broschüren und Flyer.

„Wir planen wieder die Anbahnung und Abwicklung eines Kaufvertrages. Unsere Schüler sind die Verkäufer, die Schüler unserer schwedischen Partnerschule Sandbackaskolan, einem beruflichen Gymnasium im lappländischen Arvidsjaur, treten als Käufer auf“, berichtet Bettina Schneider. Als „Kick-off“ sind Steckbriefe zwischen den deutschen und den schwedischen Jugendlichen ausgetauscht worden, so dass die Schüler auch wichtige persönliche und interkulturelle Erfahrungen machen können.

Die Pädagogin hebt hervor: „Der Unterricht wird dadurch nicht nur motivierend gestaltet, weil er ein Probehandeln für die berufliche Wirklichkeit darstellt, sondern er dient auch dazu, den Schülerinnen und Schülern den Fair-Trade-Gedanken näher zu bringen. Das passt optimal zur ,Fair-Trade-Town‘ Recklinghausen.“

Die Handelsschüler sind begeistert bei der Sache und haben schon kreative Ideen zur Vermarktung ihrer Produkte entwickelt. So wurde zum Beispiel ein „Party-Paket“ mit Snacks und Rezepten für „faire Cocktails“ erstellt und den schwedischen „Geschäftspartnern“ angeboten. „Die Kontakte zwischen beiden Schulen werden nach wie vor durch Auslandspraktika gestärkt“, informiert Bettina Schneider.

"Volles Haus" beim fünften Info- und Beratungstag

 

Sehr gut besucht war am Samstag (2. Februar) die fünfte Auflage des Informations- und Beratungstages auf dem Kuniberg: Schon vor dem offiziellen Start der Veranstaltung erkundigten sich interessierte Zehntklässler und ihre Eltern über Möglichkeiten, ihre Schullaufbahn nach dem Abschluss der Sekundarstufe I Erfolg versprechend fortzusetzen.

Rund 50 Mitglieder des Kollegiums, das Team des Sekretariats sowie viele (ehemalige) Schülerinnen und Schüler stellten den interessierten Gästen die vollzeitschulischen Angebote des Kuniberg Berufskollegs anschaulich vor. Im Präsentationsforum erhielten die Besucher in Wort, Bild und vielen Gesprächen einen Einblick in das Wirtschaftsgymnasium, die Höhere Handelsschule, den Bildungsgang Kaufmännischer Assistent/FHR, die Integrierte Handelsschule und die neue Fachoberschule (FOS) 13.

Eindruck machten aber auch das besondere Fremdsprachenprofil des Berufskollegs (Stichwort: Auslandspraktika), die Projekte der Kaufmännischen Assistenten, das komfortable Selbstlernzentrum, die Aktivitäten des Weltladens sowie die modernen Computerräume der Schule. Das Gebäude erhält übrigens in Kürze eine neue zeitgemäße Fassade. 

 

Kuniberg kompakt: Beratung steigt am 2. Februar

 


Individuell, informativ, interessant: Zum fünften Mal organisiert das Kuniberg Berufskolleg am 2. Februar (Samstag nach Ausgabe der Halbjahreszeugnisse) einen Informations- und Beratungstag.  Jugendliche, die am Ende dieses  Schuljahres die Fachoberschulreife erwerben oder den Hauptschulabschluss erlangen, sind gemeinsam mit ihren Eltern eingeladen, sich an diesem Tag über die vielfältigen Angebote des Kuniberg Berufskollegs zu informieren.

Die Verantwortlichen des Wirtschaftsgymnasiums, des Bildungsgangs Kaufmännische Assistenten/Fachhochschulreife, der Höheren Handelsschule und der Integrierten Handelsschule möchten in der Zeit von 10 bis 13 Uhr mit allen Interessierten konkret ins Gespräch kommen. „Es bietet sich wiederum die Gelegenheit, auf persönliche Fragen und Bedingungen einzugehen“, verspricht Schulleiter Dr. Walter Schulte.

In den Informationstag integriert ist die Vorstellung der neuen Fachoberschule Klasse 13 (FOS 13): Mit dem Besuch dieses Bildungsgangs können Jugendliche und junge Erwachsene, die über die Fachhochschulreife und eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung verfügen, innerhalb eines  Jahres das Abitur erwerben. „Mit der FOS 13 / Wirtschaft leisten wir einen Beitrag zum Erreichen des Ziels, die Zahl der Absolventen mit Allgemeiner Hochschulreife zu erhöhen“, verweist Dr. Walter Schulte auf die Bedeutung des neuen Angebotes für die Struktur der Bildungsregion Vest Recklinghausen.

Im Präsentationsforum des Kuniberg Berufskollegs stellen sich am 2. Februar die Gruppen, Projekte und Initiativen vor, die das Leben der „Europaschule in Nordrhein-Westfalen“ prägen und bereichern. Dazu gehören beispielsweise die Auslandspraktika, der Erwerb des Exzellenzlabels „CertiLingua“, das Angebot „Studieren Probieren“, der schon mehrfach ausgezeichnete Weltladen und die Schüler-Vertretung (SV). Außerdem berichten mehrere (ehemalige) Schülerinnen und Schüler über ihre guten Erfahrungen auf dem Kuniberg.

Für Schüler, die die Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk anstreben, bieten sich am Wirtschaftsgymnasium des Kuniberg Berufskollegs zwei Wahlmöglichkeiten, und zwar das „Abitur mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre“ sowie das „Abitur und Fremdsprachenkorrespondent / in“. Auch Schülerinnen und Schüler des neunten und zehnten Jahrgangs an den Gymnasien der Region, die über eine attraktive Vorbereitung auf ein wirtschaftswissenschaftliches Studium, ein duales Studium im kaufmännischen Bereich oder eine perspektivenreiche berufliche Ausbildung im Bereich Wirtschaft und Verwaltung nachdenken, sollten jetzt nicht die Hände in den Schoß legen und abwarten. "Wer die Zukunft nach dem Abschluss der Sekundarstufe I zu spät plant, steht im Sommer möglicherweise nur auf einer Warteliste“, lädt Martin Debus, Leiter des Wirtschaftsgymnasiums, zu einer Stippvisite auf dem Kuniberg ein.

Während des Informations- und Beratungstages besteht auch unmittelbar die Möglichkeit der Anmeldung. Dazu sind das aktuelle Halbjahreszeugnis sowie gegebenenfalls die Dokumente für das Schüler-Online-Verfahren mitzubringen.

Info – www.kuniberg-bk.de

19. Kuniberg Masters: HHO 3 holt sich den Titel

 

Die HHO 3 (Höhere Handelsschule Oberstufe 3) hat am Freitag (1. Februar) das traditonelle Hallenfußballturnier des Kuniberg Berufskollegs gewonnen. Im Endspiel siegte die Klasse von Dagmar Dramsch-Lipsdorf im Neunmeterschießen mit 2:1 gegen die HHO 4 (Klassenlehrerin Maren Riecken). Nach Ablauf der regulären Spielzeit hatte es 1:1 gestanden.

Den dritten Platz bei den "Kuniberg Masters", das bereits zum 19. Mal ausgerichtet wurde, belegte die Mittelstufe 1 der Kaufmännischen Assistenten, die im "kleinen Finale" die HHO 1 mit 2:1 auf Distanz hielt. Die Siegerehrung führten Schulleiter Dr. Walter Schulte und das SV-Team mit Schülersprecherin Ina Heinrichs an der Spitze durch. Die Schüler-Vertretung hatte wie gewohnt das Hallenturnier organisiert.

Im Unterschied zum vergangenen Jahr, als die GM 3 überlegen den Titel gewonnen hatte, war das Turnier diesmal sehr ausgeglichen und hart umkämpft. "Bis auf wenige Ausnahmen wurde aber trotzdem sehr fair gespielt", befand Gustav Oberfohren, der gemeinsam mit Jochen Sänger wieder als Schiedsrichter fungiert hatte.

 

Trikolore-Kuchen spornt die "Kuniberg-Franzosen" an

 

Die deutsch-französische Freundschaft lebt auf dem Kuniberg. Mittlerweile schon traditionell hat das Berufskolleg als Europaschule in Nordrhein-Westfalen an dem Online-Wettbewerb zum Deutsch-Französischen Tag teilgenommen. Diesmal legten sich Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen noch ein Stückchen mehr als sonst ins Zeug – sozusagen als Recklinghäuser Beitrag zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages.

Der Team-Wettbewerb verlangte den 28 Schülern aus der Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums am Kuniberg Berufskolleg eine ganze Menge ab. „Sie mussten ordentlich tüfteln und haben das ganz offensichtlich gern getan“, stellte Koordinatorin Felicitas Esche-Poetsch am Donnerstagnachmittag zufrieden fest. Sie hatte mit ihren Kolleginnen Anna Fimpeler-Becker und Bettina Schneider den technischen und organisatorischen Rahmen für eine erfolgreiche Teilnahme geschaffen.

Der Ehrgeiz des aktuellen Jahrgangs kommt nicht von ungefähr. Vor einem Jahr hat eine Gruppe vom Kuniberg kurz vor den Abiturprüfungen den zweiten Platz bei dem Wettbewerb belegt, den das Institut Français Düsseldorf gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung und dem Cornelsen-Verlag für alle weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen ausschreibt. Die „Neuen“ möchten nur allzu gern in die Fußstapfen der Preisträger treten.

Zum Jubiläum des Elysée-Vertrages warteten in diesem Jahr auf die Recklinghäuser Teilnehmer, aber auch auf die Lehrer einige Überraschungen. Fachlehrer Rainer Lewe hatte als ausgewiesener Frankreich-Freund den Chansonier Marcel Sadeaux für einen Auftritt vor dem Schulpublikum vermittelt. Der in Deutschland sesshaft gewordene Barde ist seinem Geburtsland musikalisch treu geblieben und verkörpert mit seinem Musette-Akkordeon originell die französische Lebensart. In den Pausen wurden die Schüler außerdem mit kleinen landestypischen Delikatessen verwöhnt. Die Französisch-Schüler aus der Klasse 11a hatten zudem für Anna Fimpeler-Becker einen Geburtstagskuchen gebacken, und dies stilecht in den Farben der Trikolore.

Nun sind die Schülerinnen und Schüler gespannt, ob der gelungene Rahmen ihre Arbeit für den Wettbewerb befruchtet hat. Erfahrungsgemäß dauert es einige Wochen, bis die Kommission die Beiträge der Schulen aus dem gesamten Bundesland ausgewertet hat.



 

KMK-Zertifikate öffnen die Türen im Arbeitsleben

 

Zeugnisse gibt es erst in gut zwei Wochen: 24 Schülerinnen und Schüler aus dem Wirtschaftsgymnasium am Kuniberg Berufskolleg durften schon jetzt amtliche Dokumente entgegennehmen. Schulleiter Dr. Walter Schulte und Fachlehrerin Petra Hogrebe überreichten ihnen druckfrisch ihre KMK-Zertifikate.

Für das international anerkannte Sprachenzeugnis hatten die Schüler erfolgreich eine schriftliche und eine mündliche Prüfung absolviert. Und das, obwohl sie nebenbei im Klausurstress waren und eh genug zu büffeln hatten.

Der Schulleiter strich in seiner kurzen Ansprache bei der Feierstunde im Selbstlernzentrum des Berufskollegs die weiter wachsende Bedeutung der englischen Sprache im Berufsalltag heraus. Das KMK-Zertifikat weist fortgeschrittene Kenntnisse in Wirtschaft und Verwaltung nach - also genau das, was im Arbeitsleben zunehmend angesagt ist.

 

 

Häusliche Gewalt: Ingeborg Friedrich informiert

 

Kriminalhauptkommissarin Ingeborg Friedrich informierte am Dienstag (15. Januar) über den Umgang mit häuslicher Gewalt. Die Opferschutzbeauftragte im Polizeipräsidium Recklinghausen war erstmals in einer Schule zu Gast, um über die Themengebiete Prävention, Opferschutz und Opferhilfe zu referieren.

Friedrichs Dienststelle notiert jährlich etwa 250 Anzeigen zu Vorfällen häuslicher Gewalt. "Wir gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus", kommentierte die Polizeibeamtin die Zahl. Im Unterschied zu Beratungsstellen stehe ihre Behörde unter einem Strafverfolgungszwang. Das halte Betroffene möglicherweise davon ab, sich an die Polizei zu wenden.

Initiiert worden war die Veranstaltung mit der Kommissarin von Renate Oendorf und dem Beratungsteam am Kuniberg Berufskolleg. An dem Gesprächsnachmittag nahm auch der Stellvertretende Schulleiter Heinz Erzkamp teil.

 

 

Weichen stellen im Wirtschaftsgymnasium

 

Am Dienstag (15. Januar) um 18 Uhr informiert das Wirtschaftsgymnasium am Kuniberg Berufskolleg interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 aus den Gymnasien der Region und deren Eltern über eine aussichtsreiche Perspektive, ihr Abitur im Schwerpunkt Wirtschaft zu bauen.

Schülerinnen und Schüler, die sich ein wirtschaftswissenschaftliches Studium vorstellen können, ein duales Studium im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung absolvieren möchten oder eine anspruchsvolle Berufstätigkeit im kaufmännischen Sektor anstreben, können entscheidende Weichen schon in der Sekundarstufe II stellen. Der obligatorische Leistungskurs Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen und Controlling sowie die weiteren wirtschaftswissenschaftlichen Fächer bieten eine fundierte Vorbereitung auf ein Studium im Bereich der Wirtschaftswissenschaften. In einem Profilzweig kann zudem eine besondere fremdsprachliche Orientierung bis hin zum Zertifikat Certi Lingua vorgenommen worden. Das Kuniberg Berufskolleg bietet als Europaschule außerdem die Möglichkeit eines vierwöchigen Auslandspraktikums.

Ein weiterer Trumpf: Gegenüber der verkürzten Lernzeit in den Gymnasien erfolgt am Wirtschaftsgymnasium die Vorbereitung auf das Abitur in einer dreijährigen Oberstufe, die im Prinzip des Klassenverbandes eine Grundlage für die individuelle Begleitung und Beratung schafft. Ebenso erfolgt eine intensive Beratung und Unterstützung bis zum Übergang in Studium oder Beruf.

Das Beratungsteam des Wirtschaftsgymnasiums berät in der Veranstaltung, die um 18 Uhr im Raum 318 beginnt, intensiv zu Übergangsmöglichkeiten nach der Klasse neun beziehungsweise zehn.

Weitere Infos unter http://www.kuniberg-bk.de/index.php/Wirtschaftsgymnasium.html.