Laleh Zaremoradi aus dem Iran hat seit Anfang November im Deutsch-Unterricht des Kuniberg Berufskollegs hospitiert und die Gelegenheit genutzt, mit Leidenschaft ihr Heimatland vorzustellen. Die 34-Jährige, die an einer Highschool in der Hauptstadt Teheran unterrichtet, schwärmte von der landschaftlichen Schönheit des Landes zwischen dem Kaspischen Meer und dem Persischen Golf.
Die Praktikantin ist über das PASCH-Programm nach Recklinghausen gekommen. PASCH steht für die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“. Das Programm wird vom Auswärtigen Amt koordiniert und gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz umgesetzt.
Die Islamische Republik Iran, so der amtliche Name, zählt rund 90 Millionen Einwohner. Mit einer Fläche von 1,65 Quadratkilometern gehört der Staat zu den 20 bevölkerungsreichsten und größten Ländern der Erde. Besonders interessant fanden die Schülerinnen und Schüler die Ausführungen über die Hauptstadt Teheran, mit ihren 8,7 Millionen Einwohnern das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Staates.
Gern nahmen die Schülerinnen und Schüler des Deutsch-Leistungskurses aus der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums die Gelegenheit wahr, ergänzende und durchaus auch kritische Fragen zu stellen. Laleh Zaremoradi, die während ihres Aufenthaltes in Deutschland bei Jutta von Lukowicz untergebracht gewesen ist, antwortete offen und authentisch.