Die Schülerinnen und Schüler des Kuniberg Berufskollegs bauen mit am weltweit größten digitalen Denkmal für die Opfer und Überlebenden des Nationalsozialismus.
Mehrere Klassen, zum Beispiel die AH 11b aus dem Wirtschaftsgymnasium (Foto), erfassen in diesen Tagen bei #everynamecounts Namen und Daten von Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus, um ein Zeichen für Respekt, Vielfalt und Demokratie heute zu setzen. Anlass für die von der Fachkonferenz Religionslehre initiierten Aktion ist der 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz am 27. Januar.
Die Dokumente in dem Archiv von #everynamecounts, die Schicksale von 17,5 Millionen Menschen belegen, sind bereits eingescannt. Um sie aber in dem Online-Archiv weltweit auffindbar und sichtbar zu machen, müssen die Informationen in eine Datenbank eingetragen werden – etwa mit Hilfe der Kuniberg-Schüler:innen. In einer Schulstunde schafft jeder von ihnen, fünf bis acht Dokumente zu digitalisieren.
In dieser Woche gibt es weitere Aktionen rund um den Holocaust-Gedenktag. Die FOS Polizei Oberstufe etwa absolviert am Montag und Dienstag einen Antirassismus-Workshop, für den Bärbel Baucks und Ulla August als Referentinnen gewonnen werden konnten.