Nachrichtenarchiv der Schule Mai 2021

Vanessa Retling aus der "11b" ist ein Ruhr-Talent

Im Wirtschaftsgymnasium ist ein neues Ruhr-Talent entdeckt worden. Vanessa Retling aus der Klasse 11b bewertet die Aufnahme in das Schülerstipendienprogramm als „gute Chance, meinen Horizont zu erweitern“. Den Tipp, sich bei der Westfälischen Hochschule für das Stipendium zu bewerben, verdankt Vanessa übrigens Johanna Krabbe, am Kuniberg Berufskolleg für die Studien- und Berufsorientierung verantwortlich.

Die 18-Jährige hat sich ihre Entscheidung für den Kuniberg nicht leicht gemacht. „Ich bin von der Realschule zum Gymnasium gegangen, habe aber dort festgestellt, dass dies nicht der richtige Weg für mich war. Ich habe mich dann intensiv informiert und nach einer Möglichkeit gesucht, mich auf den wirtschaftlichen Bereich zu konzentrieren.“

Das Ruhr-Talente-Programm besteht aus Workshops, Seminaren, kulturellen Veranstaltungen und spannenden Exkursionen. Den Stipendiaten werden darüber hinaus individuelle Angebote unterbreitet, die sich an ihren persönlichen Interessen orientieren.  Die Förderung umfasst fünf Handlungsfelder: Orientierung schaffen, praktische Erfahrungen sammeln, Politik und Gesellschaft gestalten, Kultur erleben und Fachkenntnisse vertiefen.

Vanessa Retling, die nach dem Abitur ein Studium oder eine Ausbildung im Bereich Wirtschaft, Verwaltung, Management anstrebt, nimmt sich vor, auch als Ruhr-Talent Zeit für sich zu blocken. Vor Corona hat sie viel mit Freunden unternommen und ist gern zum Tanzen gegangen; derzeit entspannt sie sehr gern beim Spazieren.

Dezentrale Prüfungen beginnen am Montag

In der 20. Kalenderwoche, also ab dem 17. Mai, werden die dezentralen Abschlussprüfungen in den Bildungsgängen Höhere Handelsschule, Kaufmännische Assistenten, Fachschule für Wirtschaft, FOS 13 und "Berufsabschluss mit Fachhochschulreife" durchgeführt. 

Weitere Klassen erhalten im Wechselmodell (tageweise) Präsenzunterricht. Aktuelle Informationen können Sie, lieber Schülerinnen und Schüler, dem Informationssystem Web-Untis entnehmen. Ergeben sich weitere Fragen, wenden Sie sich bitte an Ihre Klassenleitungen.

Sekretariat am beweglichen Ferientag geschlossen

Am Freitag (14. Mai) ist unterrichtsfrei. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer freuen sich über den beweglichen Ferientag, der ihnen ein langes Wochenende beschert. Am Freitag bleibt auch das Sekretariat des Kuniberg Berufskollegs geschlossen.

 

Landrat eröffnet das Multifunktionale Forum

Eröffnung der neuen Aula: Anja Kobus, Michaela Korte, Christian Kappenhagen, Benno Portmann (Vorsitzender des Bildungsausschusses), Peter Goller und Landrat Bodo Klimpel (v.l.).

Das Multifunktionale Forum des Kuniberg Berufskollegs ist am Donnerstag (6. Mai) seiner Bestimmung übergeben worden. Zur offiziellen Eröffnung durch Landrat Bodo Klimpel gab es umständehalber keinen großen Bahnhof. Schulleiterin Michaela Korte freute sich bei der kleinen Feierstunde über die architektonisch sehr gelungene Komplettierung des Gebäude-Dreiklangs.

Nach der Sanierung des Haupthauses und der Sporthalle sei der Abriss der alten Aula unvermeidlich gewesen, erklärten Christian Kappenhagen, Fachdienstleiter Immobilienwirtschaft des Vestischen Kreises, und Projektleiter Peter Goller unisono. Die Instandsetzung des in die Jahre gekommenen Aula-Gebäudes mit einer maroden Bausubstanz, Feuchtigkeit im Kellerbereich und einer überholten Bühnentechnik wäre zu aufwändig geworden.

Das Forum bietet zwar bei Großveranstaltungen „nur“ Platz für knapp 290 Besucherinnen und Besucher, dafür ist es aber in mehrere Räume unterteilbar und daher für unterschiedliche schulische Zwecke nutzbar. In energetischer Hinsicht liegen Welten zwischen dem von der Planungs-GmbH Wallmeier Stummbillig konzipierten neuen Gebäude und seinem „Vorgänger“.

Landrat Klimpel überzeugte sich, dass die Kosten von drei Millionen Euro für das Gebäude mit einer Grundfläche von rund 550 Quadratmetern gut angelegt sind. „Wir finden, dass das Forum eine zeitgemäße Lösung darstellt. Wir sind dankbar und stolz“, versicherte Schulleiterin Michaela Korte und kündigte gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Anja Kobus an, dass die große Party zur Einweihung nach dem Ende der Corona-Pandemie gefeiert wird

Europaschulen beleuchten die Zukunft der Arbeit

Als Europaschulen in Nordrhein-Westfalen haben das Kuniberg Berufskolleg und die Realschule Waltrop den Europatag am Mittwoch (5. Mai) gemeinsam gefeiert. Beteiligt waren an dem Online-Projekt „Trends in the European World of Work“ die Klasse 11a des Wirtschaftsgymnasiums und die Klasse 9a aus Waltrop. Trotz oder vielleicht auch wegen des Distanzformates, in dem zurzeit unterrichtet wird, gelang es den beteiligten Schülerinnen und Schülern, sich arbeitsteilig und durchgängig in der „Verkehrssprache“ Englisch mit den Arbeitsbedingungen in Europa auseinanderzusetzen.

Zunächst hatten die beiden Klassen ihre Großeltern zu deren Arbeitsbedingungen befragt und die Ergebnisse online gesammelt. Besonders interessant war für die Schülerinnen und Schüler, dass viele ihrer Großeltern damals keine Probleme hatten, einen Job zu finden und zwei Drittel später nie ihren Arbeitgeber gewechselt haben. Außerdem waren früher die Ansprüche an die Ausbildung und Weiterbildungen weniger gefragt als heute. Digitale Geräte spielten bei den meisten gar keine Rolle.

Betroffen registrierten die Europaschüler, dass 60 Prozent der Großeltern über gesundheitliche Beschwerden im Zusammenhang mit dem Beruf klagen. „Alle Ergebnisse haben den Schülerinnen und Schülern gezeigt, wie wichtig für jeden persönlich die Berufswahl und die zukünftigen Entwicklungen in der Arbeitswelt sind“, resümierte Julia Joemann (Kuniberg Berufskolleg), die das Projekt gemeinsam mit Julija Wulfmeier (Realschule Waltrop) betreut hatte.

Auf Grundlage einer aktuellen Studie der Europäischen Kommission über die zukünftigen Trends in der Arbeitswelt hatten beide Klassen zum Thema recherchiert und sich darüber hinaus über Unterschiede zwischen den einzelnen europäischen Ländern informiert. Die Ergebnisse wurden übersichtlich auf einem Padlet (https://kuniberg-berufskolleg.padlet.org/JOEM/vxmu1e240b2f12ps) zusammengetragen, und die Schüler/innen diskutierten auf der Grundlage ihre Visionen im Hinblick auf das zukünftige Arbeitsleben.

Den Höhepunkt des Projekts bildete die abschließende Präsentation der vielfältigen und differenzierten Visionen der Schüler/innen zur zukünftigen Arbeitswelt, die sie in dem Online-Meeting mit der Partnerklasse am Europatag gekonnt auf Englisch vortrugen. Wenig überraschend: Beide Klassen waren sich einig, dass die Digitalisierung unaufhaltsam voranschreiten wird, und dass lebenslanges Lernen an Bedeutung zunimmt.

Von den starken Ergebnissen überzeugten sich am Mittwoch auch Anja Kobus, stellvertretende Leiterin des Kuniberg Berufskollegs, und Elisabeth Dahlhues, Rektorin der Realschule Waltrop. Das Feedback aller Beteiligten fiel positiv aus. Sowohl die beteiligten Schülerinnen und Schüler als auch die beiden Fachlehrerinnen möchten in der nahen Zukunft gemeinsame Projekte starten.

Bericht auf der Seite der Realschule Waltrop

Kuniberg wünscht viel Erfolg für die Abschlussprüfungen

In der Woche ab Montag (3. Mai) gibt es wegen der immer noch zu hohen Inzidenzwerte keinen Präsenzunterricht am Kuniberg Berufskolleg. Dennoch wird Leben im Schulgebäude sein. Das liegt daran, dass die Jahrgangsstufe 13 des Wirtschaftsgymnasiums am Dienstag (4. Mai) die Klausuren für das 3. Abiturfach schreibt. Außerdem stehen am Dienstag (4. Mai) und am Mittwoch (5. Mai) die Abschlussprüfungen der Auszubildenden aus der Berufsschule - kurz: IHK-Prüfungen - an.

Das Kuniberg Berufskolleg wünschen allen Auszubildenden und  Schüler/innen für die Berufsabschluss- und Abiturprüfungen alles Gute und viel Erfolg. 

 

Ehemaliger Kuniberger will ins DFB-Pokal-Finale

Wenn am Samstag (1. Mai) der zweite Teilnehmer des Endspiels um den DFB-Pokal ermittelt wird, ist das Kuniberg Berufskolleg ein klein wenig beteiligt. Phil Neumann, von 2013 bis 2016 Schüler des Wirtschaftsgymnasiums, spielt seit 2019 für den KSV Holstein Kiel. Die "Störche" treten bekanntlich im Halbfinale beim hohen Favoriten Borussia Dortmund an.

Zu seinen Kuniberg-Zeiten wurde der heute 23-Jährige noch nebenbei in der Knappenschmiede ausgebildet. Vom FC Schalke 04 wechselte der Junioren-Nationalspieler zum FC Ingolstadt und dann an die Kieler Förde.

Der Abwehrspieler aus Herten, der bei seinem aktuellen Klub einen Vertrag bis 2022 besitzt, stand beim jüngsten Zweitliga-Spiel des KSV Holstein in der Startformation und hat damit gute Chancen, auch heute zur ersten Elf zu gehören.