Nachrichtenarchiv der Schule Oktober 2020

Klimawoche: Vorstellung der Ergebnisse nach den Ferien

Den typischen Event-Charakter hatte die Klimawoche 2020/21 wegen Corona nicht, aber trotzdem haben sich in der vergangenen Woche mehrere Lerngruppen mit dem Klimawandel und den Perspektiven eines nachhaltigen Lebensstils beschäftigt. Angelika Bakenfelder zog für die Gruppe Nachhaltigkeit am Samstag (10. Oktober) eine positive Bilanz der Veranstaltungsreihe.

Sie zählte die Aktionen der einzelnen Lerngruppen auf, um deutlich zu machen, wie vielseitig die mittlerweile traditionelle Klimawoche in ihrer aktuellen Auflage gewesen ist. Der Biologiekurs der Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums betätigte sich praktisch und pflanzte im Schulgarten Frühblüher und winterharte Kräuter, um den Garten für das Frühjahr insektenfreundlicher zu gestalten.

Die Oberstufe der Verwaltungsfachangestellten beschäftigte sich mit dem Thema „nachhaltige Stadtentwicklung“. Zehn Gruppen besuchten die Klimaexpedition von Geoscopia. Die Schülerinnen und Schüler meldeten zurück, dass sie die Erläuterungen zum Klimawandel anhand der Satellitenbilder sehr interessant und anschaulich fanden sowie außerdem die Diskussionsmöglichkeit als sehr positiv empfunden hätten.

Weitere Unterrichtsthemen waren in der Woche die Klimaflucht (HHO1) und der Konsumwandel (ASM1). Heiße Diskussionen entbrannten darum, ob schon genug für die Reduzierung des Klimawandels getan wird. Außerdem war umstritten, „in welchem Maße wir bereit sind, unseren Konsum zu reduzieren und einige Gewohnheiten zu ändern, um weniger Treibhausgase zu erzeugen“, berichtet Angelika Bakenfelder.

Die Mittelstufe der Kaufmännischen Assistenten führte einen Projekttag zum Thema „Plastik“ durch. Die Assistenten-Oberstufe übernahm im Fach Deutsch/Kommunikation die Plaktwerbung für die Klimawoche.

Im Anschluss an die Herbstferien werden einige Lerngruppen ihre Arbeiten noch fortsetzen und dann beenden. Geplant ist eine Ausstellung aller zum Wettbewerb eingereichten Unterrichtsprodukte. Die besten Ergebnisse werden prämiert.

Wie die Menschen in der Sahelzone leben

Julius Burghardt als Vertreter der Hilfsorganisation Help ist am Donnerstag (7. Oktober) bei der HHO1 zu Gast gewesen. In einem Workshop der Klimawoche beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Lebensbedingungen der Menschen in der Sahelzone, die von Wassermangel, Armut, Terror und Perspektivlosigkeit geprägt sind. Viele Menschen finden in ihrer Heimat keine ausreichende Lebensgrundlage mehr und flüchten in andere Regionen ihres Heimatlandes, in Nachbarländer oder auch in Richtung Europa.

Die Hilfsorganisation Help führt Projekte als Hilfe zur Selbsthilfe durch. Aufgrund des Klimawandels verschärft sich in der Sahelzone die Wasserproblematik. Die Wüste Sahara dehnt sich aus. Brunnen versiegen und Landwirtschaft wird unmöglich. Die Mitarbeiter von Help verhelfen der einheimischen Bevölkerung zum notwendigen Know-how, um solarbetriebene Pumpen zu betreiben, Brunnenbohrungen durchzuführen sowie die Landwirtschaft an den Klimawandel anzupassen. Die Schülerinnen und Schüler waren von den so ganz anderen Lebensbedingungen der Menschen in der Sahelzone berührt und stellten interessierte Fragen bezüglich des Einsatzes von Help weltweit.

Weitere Information zu Help: https://www.help-ev.de/

Studierende präsentieren ihre Projektergebnisse

Die Ergebnisse ihrer Projekt-Arbeiten haben am Mittwoch (7. Oktober) die ersten drei Gruppen der Fachschule für Wirtschaft präsentiert. Wegen der der aktuellen Situation erfolgte die traditionelle Vorstellung diesmal in einem kleineren Rahmen und nicht am am Samstagmorgen.  Die Studierenden hatten sich für ihre Arbeiten mit ganz unterschiedlichen Fragen auseinandergesetzt: Lohnt es sich aus ökonomischen und steuerlichen Gründen, einen Fuhrpark auf Elektromobilität umzustellen?; Ist eine Photovoltaikanlage für mittelständische Unternehmen eine Alternative gegen steigende Strompreise?; Wie lässt sich die finanzielle Situation eines Tierheims stärken? Nach den anschaulichen Präsentationen stellten sich die Studierenden mit Erfolg dem Kreuzverhör durch das Fachschulteam unter Leitung von Martin Debus. 

Klimawoche: "Warming Stripes" beeindrucken

Die Klimawoche 2020 hat mit dem Aufhängen eines riesigen Banners durch Schülerinnen und Schüler aus dem Physik-Kurs der AH 13 im Foyer der Schule begonnen. Auf den „Warming Stripes NRW“ ist wie bei einem Barcode jedem Jahr seit 1850 eine farbcodierte Linie zugeordnet. Die Farben in Blau- und Rottönen spiegeln die Durchschnittstemperatur eines Jahres in NRW wider. Sehr eindrucksvoll ist zu erkennen, wie sich die wärmsten Jahre im vergangenen Jahrzehnt häufen.  

Schon beim Aufhängen kamen die Schülerinnen und Schüler über den Klimawandel ins Gespräch. Ihr Tenor: „Hoffentlich wird in der Woche vor den Herbstferien noch häufiger über die Warming Stripes NRW, die Folgen des Klimawandels und Maßnahmen, die dazu ergriffen werden können, gesprochen.“

Fremdsprachenassistentin kommt aus dem Baskenland

Idoia Valverde Jauregui (Foto M.) aus dem spanischen Baskenland hat am Donnerstag (1. Oktober) ihren Dienst als Fremdsprachenassistentin am Kuniberg Berufskolleg angetreten. Die offizielle Begrüßung übernahm Schulleiterin Michaela Korte; aus dem Kollegium wird Jennifer Wiesrecker Idoia betreuen. Die Fremdsprachenassistentin hat im vergangenen Jahr ihren Abschluss als Übersetzerin und Dolmetscherin gemacht. Ihre Entscheidung, nach Deutschland zu gehen, hängt mit ihrer Zeit als Erasmus-Studentin in Heidelberg zusammen. „Ich bin sehr aufgeregt, weil dies ein neuer Lebensabschnitt sein wird, und ich werde das Beste daraus machen, um mein kulturelles und sprachliches Wissen den Schüler/innen und Lehrer/innen zu übermitteln“, erklärte die Baskin bei der kleinen Feierstunde im Lehrerzimmer II.