Nachrichtenarchiv der Schule Juni 2018

Teamgeist ist Erfolgsrezept des Abiturjahrgangs 2018

48 Abiturientinnen und Abiturienten haben am Samstag (30. Juni) die begehrten Reifezeugnisse entgegengenommen. Nach dem stimmungsvollen Gottesdienst in St. Petrus Canisius und einem vom Weltladen organisierten Imbiss im Foyer des Kuniberg Berufskollegs erlebte die Entlassfeier in der Aula ihren Höhepunkt.

Bereichsleiter Martin Debus unternahm in seiner Ansprache Zahlenspielereien: Zum 41. Mal entließ das Wirtschaftsgymnasium seine erfolgreichen Absolventen. Bei der FOS 13 war es der fünfte Jahrgang. Zum ersten Mal überreichte Schulleiterin Michaela Korte die Abiturzeugnisse. Zum letzten Mal bildete die Aula, die einem modernen Multifunktionsgebäude Platz macht, die Kulisse für die Abschlussfeier.

Nach einem Grußwort des stellvertretenden Landrates Hilmar Claus wandte sich die Schulleiterin an Schülerinnen und Schüler, Eltern, Verwandte und das Lehrerkollegium. Michaela Korte wählte die Fußball-Weltmeisterschaften als Bild für Ziele, Stimmungen, Perspektiven des Abiturjahrgangs 2018. Dass der Teamgeist eine entscheidende Rolle spielt, haben die Kuniberg-Schüler besser verinnerlicht als die deutsche Nationalmannschaft.

Für die Abiturienten sprach Joshua Kampmann. Die Abschiedsworte der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer übernahm Annika Scholz. Umrahmt wurde die Entlassfeier von Musikstücken, die Philippe Lim auf dem E-Piano spielte. Als Jahrgangsbeste ausgezeichnet wurde beim Wirtschaftsgymnasium Christina Mursa (Durchschnittsnote 1,1) sowie bei der FOS 13 Oguzhan Ayser und Fabian Stritzel (beide 1,4).

Abschlussschüler sagen mit Stil auf Wiedersehen

Beste Assistenten: Wiebke Siekierka, Gianluca Geßling, Schulleiterin Michaela Korte, Markus Rigano und Merle Pohl (v.l.).

Mit stimmungsvollen Abschlussfeiern haben sich die drei Klassen der Höheren Handelsschule und die beiden Klassen der Kaufmännischen Assistenten am Freitag (29. Juni) vom Kuniberg Berufskolleg verabschiedet. Schulleiterin Michaela Korte hob in ihren Ansprachen die guten Perspektiven hervor, die sich den Absolventen nach den erfolgreich absolvierten Prüfungen bieten.

Im Anschluss an die Zeugnisvergabe und vor dem "gemütlichen" Teil wurden in beiden Bildungsgängen die Jahrgangsbesten ausgezeichnet. In der Höheren Handelsschule überreichte Klassenlehrerin Sibylle Helbich (HHO 1) den Geldpreis des Fördervereins an Mirko Samatin.

Bei den Kaufmännischen Assistenten teilten sich Schulleiterin Michaela Korte und Bereichsleiter Erich Drotleff die Ehrung der vier besten Absolventen: Merle Pohl, Markus Rigano (ASO 1), Wiebke Siekierka und Gianluca Geßling (ASO 2).

Mehr Fotos von der Feier der Assistenten: https://kuniberg-bk.de/index.php/nachrichtenleser-536/id-18.html

Bester in der Höheren Handelsschule: Mirko Samatin.

"12er" schauen sich an der Ruhr-Universität um

Die Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums hat am Donnerstag (28. Juni) die Ruhr-Universität in Bochum besucht. Auf dem Stundenplan standen ein Vortrag über das Studium in Bochum, die Zugangsvoraussetzungen und das Bewerbungsverfahren um einen Studienplatz. Danach konnten die Schülerinnen und Schüler selbstständig Vorlesungen nach ihren persönlichen Interessen hören. Besonders gefragt waren Wirtschaftsrecht, Rechnungswesen und Medizin. Organisiert worden war der Hochschultag von Julia Joemann. Begleitet wurde die Gruppe außerdem von Johanna Krabbe.

 

Betriebswirte gehen mit Erfolg an ihre Grenzen

Ganz ohne Fußball ging es bei der feierlichen Verabschiedung der staatlich geprüften Betriebswirtinnen und Betriebswirte an der Fachschule für Wirtschaft am Mittwoch (27. Juni) nicht: Während Schulleiterin Michaela Korte die erfolgreichen Absolventen mit dem Hinweis tröstete, "dass es auch ein Leben nach und vor der WM gibt", war Landrat Cay Süberkrüb nur ein wenig traurig. Der passionierte Handballer rechnete vor, dass es "nur noch 200 Tage bis zur richtigen Weltmeisterschaft" seien.

Der Landrat gratulierte den 24 Studierenden mit den Schwerpunkten Rechnungswesen und Steuern. "Gut ausgebildete junge Menschen werden gebraucht", versicherte Süberkrüb und verneigte sich vor dem Engagement der Prüflinge, die die Fachschule neben dem Beruf an zwei Abenden in der Woche und an jedem zweiten Samstag absolviert hatten. Als Vertreter der Studierenden gestand Hendrik Böing ein, dass er und seine Mitstreiter in den vergangenen drei Jahren an ihre Grenzen gekommen seien.

Schulleiterin Michaela Korte lobte die Studierenden für ihre Disziplin: "Sie haben erkannt, dass Weiterbildung neben dem Beruf unabdingbar ist. Genießen Sie diesen Tag." Besonders beherzigen durfte dies der Jahrgangsbeste Timo Daum. Er wurde vom Leiter der Fachschule, Martin Debus, der gleichzeitig Schatzmeister des Fördervereins am Kuniberg Berufskolleg ist, mit einem Geldgeschenk ausgezeichnet.

  

Kultur-AG präsentiert "Künstlerische Akademie"

Doppelt hält besser: Zwei Generalproben hat am Mittwoch (27. Juni) die Kultur-AG des Kuniberg Berufskollegs in der schuleigenen Aula absolviert. Die zu Beginn des bald endenden Schuljahres eingerichtete Arbeitsgemeinschaft nimmt mit ihrem Stück "Künstlerische Akademie - die ganz besondere Art Schule" an den Schultheatertagen teil. Am Donnerstag (28. Juni) gastiert das Kuniberg-Ensemble, das von Daniela Dox, Rainer Lewe und Anna Zygiel gecoacht wird, im Theater Marl.

Schulleiterin Michaela Korte ließ als Dankeschön für das Engagement der Schülerinnen und Schüler Blumen sprechen. Gleichzeitig wünschte sie der Gruppe viel Glück für den Auftritt beim Festival. Zur zweiten Generalprobe war auch ihr Vorgänger Dr. Walter Schulte auf den Kuniberg gekommen.

An der "Künstlerischen Akademie" studieren die Schüler Schauspiel, Musik und Tanz. Wie überall kämpfen die jungen Künstlerinnen und Künstler nicht nur um die Abschlüsse, sondern auch um Anerkennung, Zuneigung und Liebe. In der Kultur-AG, die nach den Sommerferien fortgesetzt wird, arbeiten Jugendliche aus unterschiedlichen Angebotsbildungsgängen erfolgreich zusammen.

Verwaltungsfachangestellte für Deutschland bei der WM

Julia Strach hat mit dem KV Adler Rauxel den Deutschen Pokal und den "Europa-Shield" gewonnen

Julia Strach im Trikot des KV Adler Rauxel

Alle Welt spricht von der Weltmeisterschaft in Russland, sogar die Nachrichtensendungen. Julia Strach hat die WM auch im Kopf, allerdings eine ganz andere. Die 20-Jährige spielt vom 7. bis zum 14. Juli für Deutschland bei der U-21-Korfball-Weltmeisterschaft in Budapest.

Für den Titel wird es in der ungarischen Hauptstadt wohl nicht reichen, vermutet die angehende Verwaltungsfachangestellte, die zurzeit den zweiten Unterstufen-Schulblock am Kuniberg Berufskolleg absolviert.

„Die Niederlande sind als Favorit gesetzt. Dort ist Korfball ein Volkssport. Die Trainer der führenden Vereine können ihren Job hauptamtlich ausüben“, berichtet Julia Strach, die in der deutschen Korfball-Hochburg Castrop-Rauxel beheimatet ist und für den KV Adler Rauxel antritt.

Mit sechs, sieben Jahren ist sie über Freundinnen und Freunde aus der Nachbarschaft zu dem hierzulande eher exotischen Sport gekommen. „Zwischendurch war ich bei der Leichtathletik, habe Handball gespielt, bin geschwommen und geritten. Aber Korfball hat mir am meisten gelegen“, blickt Julia zurück.

Korfball weist Parallelen zum Basketball auf. Doch die beiden Körbe hängen höher und befinden sich nicht an den beiden Spielfeldenden. Es gibt Angriffs- und Abwehrfächer. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass die Mannschaften beim Korfball aus vier Frauen und vier Männern bestehen. Die Spielregeln schreiben vor, dass im direkten Zweikampf Frauen auf Frauen und Männer auf Männer treffen.

In der zurückliegenden Saison hat Julia Strach mit dem KRV Adler Rauxel „nur“ den vierten Platz in der höchsten deutschen Spielklasse – Regionalliga Nord-West – belegt, dafür aber durch ein „Golden Goal“ im Finale gegen den TuS Schildgen (bei Bergisch Gladbach) den Deutschen Pokal gewonnen. Außerdem siegte das Team als erste deutsche Vereinsmannschaft im Januar beim Europa-Shield in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon.

Auch auf Grund der Erfolge ist Korfball angesagt in Castrop-Rauxel. „Es gab zwischendurch eine Phase, da hatten wir weniger Nachwuchs. Mittlerweile boomt der Sport wieder“, befindet die künftige Verwaltungsfachangestellte, die ihre Ausbildung im Rathaus der Heimatstadt absolviert.

Dass sie für die WM in Ungarn Sonderurlaub erhalten hat, geht auch auf die Unterstützung ihres Bildungsgangleiters am Kuniberg Berufskolleg, Ulrich Heinisch, und die Zustimmung von Bereichsleiter Ulrich Nowak sowie der Schulleiterin Michaela Korte zurück. „Dafür möchte ich mich herzlich bedanken“, betont die Nationalspielerin.

AH 11c befragt den Landrat zur Kreishaus-Diskussion

Aktuelle Stunde zur Diskussion um den Neubau des Kreishauses: Nachdem der Gesellschaftslehre-Kurs der Klasse 11c des Wirtschaftsgymnasiums am Kuniberg Berufskolleg vor gut einer Woche die Kreistagssitzung mit der Abstimmung über die Sanierung des bisherigen oder die Errichtung eines neuen Kreishauses vor Ort verfolgt hatte, begrüßte die Lerngruppe mit Fachlehrerin Jutta von Lukowicz am Mittwoch (20. Juni) Landrat Cay Süberkrüb im Unterricht. Der erste Bürger des Vestischen Kreises beantwortete offen alle Fragen der Schülerinnen und Schüler zu dem komplexen Thema.

Dabei brachte er seinen Zuhörern anschaulich näher, warum die Kreisverwaltung der Politik die Errichtung eines neuen Kreishauses empfiehlt. In dem gut 45-minütigen Gespräch bedauerten sowohl der Landrat als auch die Schülerinnen und Schüler die aktuelle Tendenz, politische Diskussionen vermehrt über Schlagzeilen und weniger sachorientiert zu führen. Bei der aktuellen Stunde zu dem aktuellen Thema der Kommunalpolitik waren auch Schulleiterin Michaela Korte sowie Bildungsgang- und Klassenleiterin Annika Scholz zu Gast.

Bankkaufleute beraten andere Auszubildende

Schüler beraten Schüler: Das ist ein Modell, das am Kuniberg Berufskolleg zunehmend und erfolgreich Schule macht. Am Montag (18. Juni) informierten die angehenden Bankkaufleute die Auszubildenden aus fünf anderen Bildungsgängen über die Möglichkeiten, die die Vermögenswirksamen Leistungen bieten. In persönlichen Gesprächen beraten wurden Schülerinnen und Schüler aus den Unterstufen des Büromanagements, des Einzelhandels, der Kaufleute für Dialogmarketing, der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten sowie der Verwaltungsfachangestellten. 

Weltladen bietet faire WM-Obstspieße an

Zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland hat der Weltladen am Freitag (15. Juni) bunte WM-Obstspieße angeboten, und zwar in den Landesfarben der Teilnehmerländer Deutschland, Peru und Portugal. Gleichzeitig informierte der Weltladen-Kurs über den fairen Handel in Verbindung mit "König Fußball" - zum Beispiel bei der Produktion von Bällen und Trikots. Wiederholt wird die Aktion am 27. Juni.

Kuniberg bei Akademie "#Nachhaltigkeit"

„#Nachhaltigkeit – audiovisuelle und interaktive Medien“ lautete das Thema einer Schülerakademie am Mittwoch (13. Juni). Bei der von der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW in Recklinghausen organisierten Veranstaltung war auch eine Gruppe des Kuniberg Berufskollegs mit Biologie-Fachlehrerin Johanna Krabbe dabei. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Wahl zwischen unterschiedlichen Workshops.

Sina Weber aus der Klasse 12a des Wirtschaftsgymnasiums entschied sich für das Angebot „Erstellen von Filmen mit dem Schnittprogramm Edius“. Vermittelt wurden Einblicke in die Möglichkeiten des Programms. Anschließend probierten die Teilnehmer das Schneiden von Filmbeiträgen aus.

Steffi Wesselbaum, ebenfalls aus der Klasse 12a, machte im Workshop „Professionell vor der Kamera agieren: Interview und Moderation“ mit. Die Schauspielerin und Moderatorin Miss Miri zeigte den Schülern den richtigen Umgang mit Kamera und Mikrofon.

„Für die Rezertifizierung zur ,Schule der Zukunft‘ gilt es, eine bestimmte Anzahl an Veranstaltungen der Natur- und Umweltschutz-Akademie zu besuchen. Dies war eine davon“, berichtet Johanna Krabbe, die sich selbst über das wachsende Angebot der Nachhaltigkeits-Apps informierte.

"Unterricht" bei Fringe auf dem grünen Hügel

Auf Einladung des Theaterpädagogen Alois Banmeyer durften Schülerinnen und Schüler des Kuniberg Berufskollegs erneut die Ruhrfestspiele besuchen. Dabei bot das Fringe-Stück „Déconcerto“ virtuoses Musikkabarett. Egal ob Klassik, Walzer oder Country, das „Duo Gama“ aus Belgien und Frankreich rockte das Fringe-Zelt. Die beiden Künstler ließen unter anderen Bachs Präludium Nr.1 in einer fantastischen Bierflaschen-Version ploppen, spielten Mozart auf Gläsern  und meisterhaft zusammen auf einer Gitarre. Dieser 60-minütige Mix aus Konzert, Pantomime und Clownerie bescherte den Zuschauern am Mittwoch (13. Juni) einen amüsanten und unterhaltsamen Nachmittag.

 

Alle Tourismuskaufleute schneiden sehr gut ab

Besser geht es nicht: Die fünf Tourismuskaufleute des Kuniberg Berufskollegs, die ihre Ausbildung am Dienstag (12. Juni) mit der mündlichen Prüfung abgeschlossen haben, erreichten allesamt die IHK-Abschlussnote "sehr gut". Nach dem tollen Finale stellte sich das Erfolgsquintett zum Gruppenfoto auf. 

Brandschutzhelferschulung mit praktischer Übung

Brandschutzhelferschulung: Die Ersthelfer und die Brandschutzbeauftragten aus dem Kollegium des Kuniberg Berufskollegs durften am Mittwoch (13. Juni) nachsitzen. Im Anschluss an den regulären Unterricht vermittelte Norbert Kaiser, Brandamtmann a.D., den Kolleginnen und Kollegen rechtliche und theoretische Grundlagen zu ihrem zusätzlichen Einsatzfeld. Abschließend gab es noch eine praktische Übung. Ausprobiert wurde die richtige Anwendung des Feuerlöschers.

 

Fabian Stritzel öffnet am Kuniberg die richtigen Türen

In vier Jahren Ausbildung, Fachhochschulreife und Abitur geschafft

Ein Marathonläufer, der nach gutem Start zurückfällt und dann ehrgeizig auf die Überholspur wechselt: Der Vergleich kennzeichnet den Bildungsweg von Fabian Stritzel, der sich in wenigen Tagen mit seinem sehr guten Abiturzeugnis für ein Lehramtsstudium an der Ruhr-Universität Bochum bewerben wird. Die „Karriere“ des 23-Jährigen geht problemos als Werbespot für das Berufskolleg durch.

Vor vier Jahren kam der Hertener mit der Fachoberschulreife auf den Kuniberg. Jetzt ist er Kaufmann für Büromanagement und hat neben der Fachhochschulreife am 30. Juni auch die allgemeine Hochschulreife in der Tasche. Und das als bester Schüler seiner Klasse! Fabian hat die Chancen, die ihm das Berufskolleg geboten hat, konsequent genutzt.

„Die Einstellung hatte ich früher nicht“, gesteht der Schalke-Fan und Hobby-Gitarist selbstkritisch ein. Sein erster Versuch, das Abitur zu erwerben, endete in der Jahrgangsstufe 10 des Städtischen Gymnasiums Herten. Fabian wiederholte sein letztes Schuljahr. „Da passte es nicht mehr richtig. Meine Kumpel waren weiter. Ich habe mich nicht mehr wohl gefühlt.“

Er verließ das Gymnasium mit der „mittleren Reife“ und absolvierte ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Deutschen Roten Kreuz in seiner Heimatstadt. „Durch die zwölf Monate bin ich wohl gereift“, erkennt der Abiturient rückblickend. Mit einer Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement bei der Vestischen ging es weiter.

In den ersten Wochen der Berufsschule erfuhr Fabian von der Möglichkeit, am Kuniberg Berufskolleg parallel zur Ausbildung die Fachhochschulreife (FHR) zu erwerben – in Form eines ergänzenden Abendunterrichts. „Es lief für mich gut im Betrieb und in der Schule. Also habe ich das Angebot wahrgenommen“, erinnert er sich.

Eine Entscheidung, die der 23-Jährige nicht bereut hat, auch wenn die langen Tage mit Berufsschulunterricht am Vormittag, Arbeit im Betrieb am Nachmittag und dem zusätzlichen Abendunterricht ganz schön viel Kraft kosteten. „Wir sind super auf die FHR-Prüfung vorbereitet worden“, betont Fabian, der zwischendurch mit dem Gedanken spielte, an der Fachhochschule etwas Wirtschaftsaffines zu studieren.

Wenig später keimte aber sein ursprünglicher Berufswunsch wieder auf. „Ich wollte früher Grundschullehrer werden. Jetzt stelle ich es mir reizvoller vor, mit älteren Schülern zu arbeiten.“ Also entschloss er sich, nach erfolgreicher Berufsabschluss- und FHR-Prüfung am Kuniberg Berufskolleg die Fachoberschule (FOS) 13 anzuhängen.

„Durch das zusätzliche Schuljahr kann ich das Abitur erwerben und habe bei der Studienwahl quasi unbegrenzte Möglichkeiten“, erklärt Fabian, der die Vorhersage seines Bereichsleiters bei den Büroberufen erfüllte. Studiendirektor Stephan Breuer hatte prognostiziert, dass er in der FOS 13 zu den besten Absolventen gehören würde.

„Das letzte Jahr hat mich noch einmal anders gefordert“, gibt Fabian Stritzel zu.  Auf dem Papier gab es mehr freie Zeit, die er mit Erfolg in die selbstständige Vor- und Nachbereitung des Unterrichts investierte. Ein gutes Training für das Lehramtsstudium. Englisch und Geschichte will der Kino-Liebhaber später einmal unterrichten. „Das historische Interesse habe ich wohl von meiner Mutter geerbt“, schmunzelt der Abiturient.

Abiturgottesdienst in der St.-Petrus-Canisius-Kirche

Der Gottesdienst zum Auftakt der Verabschiedung der Abiturienten wird am 30. Juni (Samstag) wieder in der St.-Petrus-Canisius-Kirche begangen, nachdem er vor einem Jahr in der Liebfrauen-Kirche gefeiert worden war. Beginn ist um 9.30 Uhr. Vorbereitet wird der Gottesdienst von den Schülerinnen und Schülern der Religionskurse aus der Jahrgangsstufe 13 des Wirtschaftsgymnasiums und von den Absolventen der FOS 13.