Nachrichtenarchiv der Schule 2017

Smoothies schmecken und regen zum Nachdenken an

Erlös der Aktion gegen die wachsenden Müllberge kommt dem NABU Recklinghausen zugute

 

 

Die Verschwendung von Lebensmitteln hat die Klasse EM 2 in den Mittelpunkt ihrer Projektarbeit für die Klimawoche gestellt und daraus eine praktische Aktion entwickelt. Die angehenden Kaufleute im Einzelhandel bereiteten drei verschiedene Smoothie-Sorten zu und boten sie am Mittwoch (18. Oktober) in den Pausen als nahrhafte Erfrischung an.

Die Schülerinnen und Schüler hatten dafür in den Ausbildungsbetrieben der Lebensmittelbranche Obst und Gemüse eingesammelt, das aus optischen Gründen – zum Beispiel leichte Druckstellen – aussortiert worden wäre.

„Wir wollten mit unserer Aktion beispielhaft zeigen, was man konkret gegen die immer mehr steigenden Müllberge unternehmen kann. Eigentlich einwandfreie und genießbare Lebensmittel landen im Abfall, etwa unsere Smoothie-Zutaten“, erläuterte Bildungsgangleiterin Silke Kamerke.

Ein weiterer positiver Aspekt der Aktion: Der Erlös kommt dem Naturschutzbund (Nabu) Recklinghausen zugute.

 

Klimawoche 2017/18 startet: "Mobil ohne Auto"

Assistenten bitten am Montag die Autofahrer zur Kasse

Mit dem Aktionstag „Kuniberg – mobil ohne Auto“ beginnt am Montag (16. Oktober) die Klimawoche im Schuljahr 2017/18. Damit Schülern und Lehrern der Umstieg auf das Fahrrad oder den ÖPNV leichter fällt, bittet die Mittelstufe der Kaufmännischen Assistenten die Autofahrer an diesem Tag um eine Parkgebühr. Schülerinnen und Schüler, die mit dem Pkw auf den Kuniberg düsen, zahlen jeweils 50 Cent, Lehrerinnen und Lehrer einen Euro. Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV-Nutzer bekommen hingegen am Montag eine kleine Belohnung.

Mit der Aktion möchten die Assistenten auf den durch den Verkehr verursachten Kohlendioxid-Ausstoß sowie den Klimawandel aufmerksam machen und zum Handeln anregen. Die „Parkgebühren“  werden zur Finanzierung der Belohnung für   Fahrradfahrer, Fußgänger und ÖPNV-Nutzer  verwendet. „Darüber hinaus­gehende Einnahmen werden dem Weltladen gespendet“, erklärt die Koordinatorin der Klimawoche, Angelika Bakenfelder. „Die Klasse ASM 1 hofft darauf, dass sich möglichst viele Schüler und Lehrer an dem Aktionstag beteiligen.“

 

Der Biologie-Unterricht wird auf Theos Farm verlegt

"Lokaltermin" mit Hofführung und viele interessanten Informationen

Seit dem Beginn des neuen Schuljahres haben sich die Schülerinnen und Schüler der HHO 2 im Biologie-Unterricht mit Aspekten der ökologischen Landwirtschaft beschäftigt. Gegenstände wie der Artenschutz und die Artenvielfalt, die extensive Bewirtschaftung von Böden, die Tierhaltung, der Bauernhof als Wirtschaftsunternehmen sowie der Unterschied zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft prägten die einzelnen Unterrichtsstunden. Am Donnerstag (12. Oktober) hat sich die Klasse mit Fachlehrerin Johanna Krabbe auf Theos Farm in Oer umgeschaut.

Theo Schürmann führte die Lerngruppe über den Hof und griff dabei die im Unterricht behandelten Themen auf. Die Schüler halfen beim Füttern der Kühe, und sie durften die Schweine streicheln. Im Gespräch stellte die Klasse dem Öko-Landwirt viele Fragen, die dieser offen und unterhaltsam beantwortete. Zum Schluss besuchte die Gruppe den Hofladen. "Die Exkursion war sehr informativ und kurzweilig", resümierte Johanna Krabbe.

 

"Buen Vivir" verheißt einen neuen Lebens- und Politikstil

"Grupo Sal" und Alberto Acosta treten in der Kuniberg-Aula auf

„Buen Vivir“ (Gutes Leben) ist ein indigenes Konzept aus Lateinamerika. Es steht für eine „Ethik der Entwicklung“, die ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Veränderung im Lebens- und Politikstil propagiert. Am Mittwoch (11. Oktober) haben die Kult-Band „Grupo Sal“ und der prominente Ecuadorianer Alberto Acosta „Buen Vivir“ vorgestellt. Bei der von der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Kreise im Stadtkomitee der Katholiken präsentierten Konzertlesung verdeutlichte der frühere Bergbauminister und Präsident der verfassungsgebenden Versammlung, dass „gutes Leben“ immer auch etwas mit Kultur zu tun hat. Der Weltladen des Kuniberg Berufskollegs wirkt seit seiner Gründung in der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Kreise mit.

Religiöse Orientierung auf der Jugendburg Gemen

Für den Herbst 2018 ist die sechste Auflage geplant

Intensiv gearbeitet haben die Schülerinnen und Schüler der HHO 2 und HHO 3 bei den Tagen religiöser Orientierung (TrO) vom Montag (9. Oktober) bis Mittwoch (11. Oktober) auf der Jugendburg Gemen. Angeleitet wurden die beiden Lerngruppen aus der Höheren Handelsschule von Teamern des Bischöflichen Generalvikariates Münster. An Ort und Stelle wurde vereinbart, dass es im kommenden Herbst die sechste Auflage der TrO geben soll.

 

Delegation besucht die Handelsakademie I Salzburg

Beim ersten Arbeitstreffen werden die Grundzüge für eine zukünftige Partnerschaft vereinbart

Am Kuniberg Berufskolleg wird nicht nur über Europa gesprochen, sondern europäisch gehandelt. Eine vierköpfige Delegation mit Schulleiter Dr. Walter Schulte an der Spitze hat bei einem Arbeitstreffen in Salzburg die Grundlagen für eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Bundeshandelsakademie / Bundeshandelsschule I geschaffen.

Der mehrtägige Besuch in der österreichischen Landeshauptstadt diente zum Kennenlernen – persönlich und institutionell. Die Schulsysteme beider Länder weisen Übereinstimmungen, aber auch gravierende Unterschiede auf. Während die herkömmlichen Berufsschulen im Nachbarland Ländersache sind, fallen die Handelsakademien – vergleichbar mit den Angebotsbildungsgängen an nordrhein-westfälischen Berufskollegs – in die Zuständigkeit des Bundes.

Die Bundeshandelsakademie I, die von etwa 600 Schülerinnen und Schülern besucht wird, versteht sich als Kompetenzzentrum für betriebswirtschaftliches und volkswirtschaftliches Know-how. Die meisten Schüler kommen nach der achten Schulklasse und erwerben dort in fünf Jahren ihr Abitur. In jedem Jahrgang gibt es eine „Euroklasse“ mit Englisch als Arbeitssprache. Direktorin Magister Britta Becker favorisierte auf Anhieb einen Austausch zwischen dem Wirtschaftsgymnasium und den Kaufmännischen Assistenten vom Kuniberg und ihren Eliteklassen.

Bei dem Treffen in dem direkt an der Salzach gelegenen Gebäudekomplex aus den Siebzigerjahren wurden die unterschiedlichen Kooperationsmöglichkeiten erörtert. Dr. Schulte wies auf die guten Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit beruflichen Schulen aus Finnland und Belgien sowie die seit vielen Jahren zum Schulalltag gehörenden Auslandspraktika hin. „Wir denken, dass ein Gegenbesuch in Recklinghausen der nächste Schritt auf dem Weg zu einer soliden Partnerschaft sein könnte“, sprach der Leiter des Kuniberg Berufskollegs eine konkrete Einladung an die Salzburger Gastgeber aus. Als Termin wurde der Europatag Anfang Mai 2018 ins Auge gefasst.

Während Jochen Sänger als Sprecher der Steuergruppe allgemeine Informationen über den Kuniberg präsentierte, spezialisierte sich Qualitätsmanagerin Martina Brandt auf ihren Aufgabenbereich, der auch ein Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen beiden Schulen sein könnte. Julia Joemann aus der Bildungsgangleitung des Wirtschaftsgymnasiums stellte die Bedeutung der Internationalität am Recklinghäuser Berufskolleg vor. Hier erkannten beide Seiten mehrere Ansatzpunkte für gemeinsame Projekte, auch mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechniken.

Kuniberg Berufskolleg bleibt "Fairtrade-School"

Aufwändige Dokumentation der Weltladen-Aktivitäten ist die Grundlage für den erfolgreichen Prozess

Die Nachhaltigkeit besitzt im Schulprogramm des Kuniberg Berufskollegs einen zentralen Stellenwert. Daran hat der Weltladen mit seinen unterschiedlichen Aktivitäten für den fairen Handel einen wichtigen Anteil. Das ist jetzt auch offiziell bescheinigt worden.

Am Mittwoch (4. Oktober) hat Monika Tomazic als Vorsitzende des Weltladens die Urkunde entgegengenommen, die es dem Kuniberg Berufskolleg weiterhin erlaubt, den anerkannten Titel „Fairtrade-School“ zu tragen.

Überreicht wurde das Zertifikat von Björn Schmidt-Freistühler, dem Sprecher des Lenkungskreises Fairtrade-Town Recklinghausen. Der Rezertifizierung war im vergangenen halben Jahr eine aufwändige Dokumentation der Schul- und Weltladenaktivitäten vorausgegangen.

 

Kooperationsprojekt: "Telefonieren wie die Profis"

Dialogmarketing-Kaufleute "unterrichten" schon zum achten Mal

Zum achten Mal haben die Kaufleute für Dialogmarketing andere Bildungsgänge mit den Grundlagen des professionellen Telefonierens vertraut gemacht. Die Dialogmarketing-Oberstufe trainierte in Dreier- und Vierergruppen die Unterstufen der Automobilkaufleute, der Büromanager sowie der Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellten. Vorbereitet hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Deutsch-Unterricht mit Fachlehrerin Anna Zygiel. Das Motto des Projekts im Schuljahr 2017/18 lautete: "Telefonieren wie die Profis".

Fremdsprachenunterricht überzeugt Realschüler

Kuniberg international: Wirtschaftsgymnasium öffnet die Pforten

Die Internationalität ist neben der Wirtschaft und der Nachhaltigkeit ein Markenzeichen des Kuniberg Berufskollegs. Am Donnerstag (28. September) überzeugten sich fast 100 Zehntklässler aus den Realschulen der Region vom vielseitigen Fremdsprachenangebot der Schule. Die Kurse des Wirtschaftsgymnasiums öffneten ihre Klassenzimmer. Sie demonstrierten den Besuchern, wie der Unterricht in Englisch, Spanisch, Französisch und Niederländisch auf dem Kuniberg läuft.

Der Tag der Sprachen wird seit 2001 gefeiert, um die Mehrsprachigkeit in der Europäischen Gemeinschaft zu fördern. Daran erinnerte der stellvertretende Schulleiter Heinz Erzkamp der die jungen Gäste und ihre begleitenden Lehrer begrüßte. In Anspielung auf den Song „Sowieso“ von Mark Forster verdeutlichte Erzkamp, dass für die Zehntklässler gerade „eine neue Tür aufgeht“. Er meinte damit die Entscheidung, welchen Weg die Schülerinnen und Schüler nach dem Erwerb der Fachoberschulreife einschlagen. Das Wirtschaftsgymnasium biete eine reizvolle Perspektive für Jugendliche, die sich beim Abitur auf Fremdsprachen konzentrieren möchten.

Die Besucher-Schüler erlebten die neue Welt des Kuniberg Berufskollegs nach dem gemeinsamen Auftakt in Kleingruppen, aufgeteilt nach den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Jedes „Land“ wurde von einem Paten aus der Klasse 13 des Wirtschaftsgymnasiums betreut. Neben den Kostproben aus dem Unterricht gab es so die Gelegenheit, zwischendurch persönliche Fragen zu stellen. Die Lehrerinnen und Lehrer der Gäste konnten parallel im Dialog mit dem Kuniberg-Fremdsprachenteam ihre Anliegen vortragen. Ein gefragter Gesprächspartner war  am Donnerstag Prof. Dr. Andreas Müglich von der Westfälischen Hochschule. Er berät die Klasse 12c im Englisch-Projekt „National Model United Nations“.

Zum Abschluss des Fremdsprachentages trafen sich alle wieder. Die „13er“ berichteten anschaulich von ihren Erfahrungen bei den vierwöchigen Auslandspraktika im Frühjahr. Nach der Verabschiedung der Realschüler und dem Aufräumen zog Barbara Erzkamp, die für die Organisation des Tages verantwortlich war, zufrieden Bilanz: „Alle haben gut mitgemacht. Unsere Gäste konnten einen passenden Eindruck davon gewinnen, wie bei uns Fremdsprachen unterrichtet werden.“ Viel zu tun hatte die Klasse 12a, die die Tapas-Bar betreute und etliche Komplimente einheimste: Die Schülerinnen und Schüler stiften den Erlös den Erdbebenopfern in Mexiko.

 

Neue Schüler-Vertretung hockt in den Startlöchern

Hannah Pelz aus der BMU 3 ist neue Schülersprecherin

Die Schüler-Vertretung (SV) des Kuniberg Berufskollegs für das Schuljahr 2017/18 hat sich am Dienstag (26. September) konstituiert. Neue Schülersprecherin ist die angehende Kauffrau für Büromanagement, Hannah Pelz (BMU 3), ihre Stellvertreterin Leonie Chuckzinski (HHU 2). Außerdem arbeiten im SV-Team mit: Onur Sahin Altay (EO 2), Furkan Dinc (FOS 13), Dario Hoppe (ASU 2), Lorenzo Isa (ASO 2), Joshua Kampmann (AH 13c), Simon Möller (BMM 2), Victoira Telescu (ASU 2) und Jeton Tuskay (FLM 1). Zu SV-Verbindungslehrern wurden erneut Julia Joemann, Jose Molina und Christof Tewes gewählt.

Faire Crêpes machen Appetit auf fairen Handel

Martin Brambach und Marita Bergmaier unterstützen die Aktion

(Quelle: Recklinghäuser Zeitung)

Bei der Aktion „1000 faire Sachen“ mischten die Schülerinnen und Schüler des Kuniberg-Weltladenkurses aus dem vergangenen Schuljahr und die Eine-Welt-AG des Gymnasiums Petrinum mit. Sie bereiteten faire Crêpes zu und staunten, wie schnell der vorbereitete Teig verbacken war. Auf diese Art und Weise kamen weit über 100 Euro zusammen – die eine Hälfte kommt der Partnerschule des Petrinums in Brasilien zugute, die andere der Arbeit von Schwester Soledad in Peru.

„Fairverwöhnen“ ließen sich auch der bekannte Schauspieler Martin Brambach und die 1. stellvertretende Bürgermeisterin Marita Bergmaier, die die gute Sache so unterstützten. Die beiden hoben hervor, wie wichtig faires Handeln für die Gerechtigkeit weltweit sei. Das Weltladen-Team freut sich, dass neben den Aktiven auch viele andere Schüler und Lehrer vom Kuniberg den fairen Stand besuchten.

 

Projektpräsentation erfüllt die hohen Erwartungen

Studierende zeigen fachliches Knowhow und Präsentationskompetenz

Voll erfüllt wurden die Erwartungen des Publikums bei der Projektpräsentation der Fachschule für Wirtschaft am Samstag (23. September). Sechs Gruppen stellten die Resultate ihrer Forschungsarbeiten in Wort und Bild vor. Neben dem fachlichen Knowhow bewiesen die Studierenden auch ihre Präsentationskompetenz. Sie reagierten auf kritische Fragen souverän und zur allgemeinen Zufriedenheit.

Wirtschaftsgymnasium plant den Fremdsprachentag

Realschüler dürfen sich auf Mitmach-Projekte und Präsentationen freuen

Rund 90 Realschülerinnen und Realschüler aus der Region werden zum Fremdsprachentag am 28. September (Donnerstag) auf dem Kuniberg erwartet. Alle Klasse aus dem Wirtschaftsgymnasium sind aktiv in die Gestaltung des Veranstaltungstages eingebunden.

Um die Veranstaltung überschaubar zu halten, werden alle Projekte und Ausstellungen in der dritten Etage präsentiert. Die Zehntklässler und ihre Lehrkräfte erfahren, was im und rund um den Fremdsprachenunterricht im Kuniberg Berufskolleg passiert: Auslandspraktika, bilingualer Unterricht, Mitmach-Projekte und Präsentationen in Englisch, Spanisch, Französisch und Niederländisch, Fremdsprachenzertifikate, Informationen zu den Kuniberg Vest-Spielen mit den aktuellen Stücken "A Christmas Carol" und "My Sister Syria".

Der Fremdsprachentag geht am 28. September von 10 bis 13.30 Uhr. Es gibt wie in den vergangenen Jahren einen Getränkestand, Poffertjes und die traditionelle Tapas-Bar.

Der Berg ruft so viele "Ehemalige" wie nie zuvor

Guido Südfeld und Christopher Bock berichten / Beifall für die Lehrerband

Das Alumni-Netzwerk des Kuniberg Berufskollegs wird stabiler und weitet sich gleichzeitig aus! Beim vierten Ehemaligentreffen am Samstag (16. September) meldete das Organisationsteam die bisher höchste Teilnehmerzahl. Christoph Drozda, Sprecher der Ausrichter, sieht die gute Resonanz als besten Beleg dafür, „dass wir mit unserem Ansatz richtig liegen“. Er teilte sich die Begrüßung mit Schulleiter Dr. Walter Schulte, der seinen kurzen Bericht über die aktuellen Entwicklungen am Kuniberg Berufskolleg mit einem anekdotenhaften Rückblick auf sein eigenes Abitur 1972 garnierte.

Im Mittelpunkt des Abends standen die Abiturjahrgänge 1997 und 2007. Einer der „20-Jährigen“, Guido Südfeld, berichtete über seinen Weg nach dem Absprung vom Kuniberg. Er hat seine Ausbildung bei der damaligen Kreissparkasse gemacht und ist heute bei der Sparkasse Vest Geschäftsstellenleiter. Die Zeit am Berufskolleg bleibt ihm auch deshalb gut in Erinnerung, weil er dort seine Frau Sabine kennen und lieben gelernt hat.

Christopher Bock, Abiturjahrgang 2005, hat nach den drei Jahren am Wirtschaftsgymnasium bei IBM ein Duales Studium in Wirtschaftsinformatik absolviert. Vom Weltkonzern wechselte er später zu einem mittelständischen Unternehmen in Siegen und ist bei Media-Dialog schon Prokurist. Nach der kurzen Vorstellung der beiden Karriere-Beispiele richtete sich Ulrich Nowak besonders an die früheren Jahrgänge des Bildungsgangs Banken. Die Kreditinstitute bauen auf Sicht Personal ab – dennoch bleibe die Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann eine solide Grundlage.

Einen besonderen Dank richtete Christoph Drozda an die Lehrerband, die für die musikalische Unterhaltung der „Ehemaligen“ im Foyer des Berufskollegs sorgte. Trotz all der positiven Eindrücke war Drozda am Samstagabend auch ein wenig traurig: „Es ist unser letztes Treffen mit Herrn Dr. Schulte als Schulleiter des Kuniberg Berufskollegs. Er hat uns als Lehrer und als Mensch geprägt.“ Ende Januar tritt der Direktor in den verdienten Ruhestand – vielleicht feiert er in einem Jahr als Pensionär mit.

Viele Anmeldungen für Alumni am 16. September

Jubilare stehen im Mittelpunkt des vierten Ehemaligentreffens

Erfreulich groß ist das Interesse an der vierten Auflage von Alumni am 16. September (Samstag). Das Treffen bietet den früheren Absolventen des Kuniberg Berufskollegs etwas Besonderes: Im Mittelpunkt stehen bei dem Treffen ab 17 Uhr nämlich die „Ehemaligen“, die vor genau 20 und vor genau zehn Jahren ihr Abitur am Wirtschaftsgymnasium des Kuniberg Berufskollegs erlangt haben.

Die Jubilare werden den anderen „Ehemaligen“ eine ganze Menge zu erzählen haben. Das Organisationskomitee, bestehend aus der Schulleitung, einigen Lehrkräften sowie ehemaligen Schülerinnen und Schülern, möchte mit dem vierten Alumni-Treffen dafür sorgen, den Kuniberg mit seinen vielen Absolventen wieder zusammenzubringen.

Weiteres Novum am 16. September: Neben den „Ehemaligen“ aus dem Wirtschaftsgymnasium und den mittlerweile längst erwachsenen Kaufmännischen Assistenten sind auch die früheren Abschlussjahrgänge aus dem Bankenbereich eingeladen. Für den guten Ton sorgen bei Alumni die Lehrerband und Michelle Bliewert.

Um besser planen zu können, benötigen die Organisatoren von allen Kurzentschlossenen eine Rückmeldung, möglichst per Mail unter alumni@kuniberg-berufskolleg.de.

Fortbildung für den Start des Digitalen Klassenbuches

Lagerbereich stellt ab der kommenden Woche komplett um

Alles ist für den Start des Digitalen Klassenbuches im kompletten Lagerbereich vorbereitet. Mit einer Fortbildung brachte Christian Thiäner die Kolleginnen und Kollegen aus den entsprechenden Bildungsgängen am Mittwoch (13. September) auf den neuesten Stand. Im vergangenen Schuljahr hatten die Speditionskaufleute die neue Klassenverwaltung in einem Pilotprojekt bereits erfolgreich ausprobiert. Ab der kommenden Woche soll die herkömmliche Klassenbuchführung für das "Lager" Geschichte sein.

Ausbildungsmesse für Abiturienten auf Schalke

IHK organisiert Veranstaltung: Duales Studium wird immer beliebter

Kuniberg "auf Schalke": Die Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums und die FOS 13 nahmen am Donnerstag (7. September) an der 10. IHK-Messe "Ausbildung und Studium" in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen teil. Das Angebot der IHK Westfalen Nord richtete sich insbesondere an Abiturienten. Begleitet wurde die Gruppe des Kuniberg Berufskollegs von der Koordinatorin für Studien- und Berufsorientierung, Johanna Krabbe.

Ein duales Studium besteht aus einem wissenschaftlichen Studium an der Hochschule, Fachhochschule oder Akademie und einer betrieblichen Ausbildung im Unternehmen. Die Studierenden nehmen an Vorlesungen und Seminaren der Hochschule teil und sammeln Erfahrungen im Betrieb. Es eröffnet den Studierenden hervorragende Perspektiven und angenehme finanzielle Verhältnisse, sowohl während des Studiums als auch danach.
 

Fachschüler stellen ihre Projektergebnisse vor

Studierende freuen sich über alle interessierten Gäste

Fachschule für Wirtschaft – da denken viele an endlose Zahlenkolonnen und dicke Wälzer mit jeder Menge Theorie. Dass ein solcher Stoff nicht nur für Experten, sondern auch für Laien spannend sein kann, zeigen die Projektarbeiten, die die Studierenden jährlich präsentieren. Am 23. September (Samstag) stellen sechs Gruppen ihre Forschungsergebnisse vor.

Die 25 Studierenden freuen sich, wenn das Publikum nicht nur aus dem Kollegium des Kuniberg Berufskollegs sowie aus dem Familien- und Freundeskreis besteht. „Interessierte Gäste, ehemalige Studierende und frühere Kollegen sind selbstverständlich herzlich eingeladen“, betont Stephanie Hidde, die die Veranstaltung für das Fachschulteam koordiniert.

Um 9.30 Uhr eröffnen Schulleiter Dr. Walter Schulte und Fachschulchef Martin Debus die Projektpräsentation. Nach der letzten Vorstellung gegen 12.15 Uhr tagen die Fachschullehrerinnen und -lehrer zur Notenfindung. Die Projekte sollen nicht nur inhaltlich überzeugen; sie müssen auch professionell präsentiert werden. Neu: In der Runde werden auch auf eigenen Wunsch und mit beratender Stimme die Studierenden der Mittelstufe sitzen, die sich für das kommende Jahr auf die Bewertung einstellen möchten.

Die Themenpalette am 23. September ist vielfältig: Die Steuer-Experten haben sich mit den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie den Problemen bei der Gründung von Start-up-Unternehmen auseinander gesetzt.

Auf dem Rechnungswesen liegt der Schwerpunkt bei den vier anderen Projekten: Umstellung eines Krankenhauses auf digitale Rechnungsverarbeitung, Einführung einer Qualitätsmanagements-Zertifizierung, Implementierung einer Kosten- und Leistungsrechnung bei der KOMSYSTEC GmbH und die Umstellung eines bestehenden Qualitätsmanagements in einem Ingenieurbüro von ISO 2008 auf 2015.

Im Aufenthaltsbereich des Präsentationsforums in der dritten Etage des Kuniberg Berufskollegs können sich Referenten und Zuhörer in der Pause (ab 10.35 Uhr) sowie zwischendurch stärken. Die Klasse AH 13a des Wirtschaftsgymnasiums übernimmt das Catering und möchte mit dem Erlös die Abikasse aufbessern.

Assistenten trainieren moderne Umgangsformen

Klaus-Dieter Giersdorf vermittelt "Knigge for Business"

Gutes Benehmen ist ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Kompetenz. Was heißt das im Berufsleben? Gemeinsam mit Coach Klaus-Dieter Giersdorf üben in dieser Woche die „neuen“ Kaufmännischen Assistenten die modernen Umgangsformen im „Business“. Dazu gehört auch der Kleidungsknigge mit Tipps und Tricks zur Kleidung und Körpersprache, Garderobenplanung sowie Farb- und Materialkontrasten.

Die beiden Unterstufen-Klassen erleben Giersdorf, Chef des „Beauty + Feelgood Managements“, in den Tagesseminaren als Trainer aus Leidenschaft. Die Identifikation mit seinen Themen wirkt ansteckend auf die Schülerinnen und Schüler. Sie erkennen, dass ein angemessener, umsichtiger Umgangsstil in Schule und beruflichem Alltag einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeuten kann. Höflichkeit, Respekt und Achtung unterstreichen die eigene Souveränität

Kuniberg trägt zum Erfolg des Modellprojekts bei

Verwaltungsfachangestellte in Teilzeit: Dreijährige Lehrzeit ist nicht überschritten worden

In einem dreijährigen Modellprojekt des Jobcenters Recklinghausen haben zehn alleinerziehende Frauen die Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten in Teilzeit erfolgreich bewältigt. Den schulischen Part der Ausbildung managte das Kuniberg Berufskolleg in Abstimmung mit dem Studieninstitut Emscher-Lippe. Bei der Feierstunde für die glücklichen Absolventinnen gehörte Kuniberg-Bildungsgangleiter Ulrich Heinisch zu den ersten Gratulanten.

Trotz des Teilzeit-Modells war die übliche Ausbildungszeit von drei Jahren nicht überschritten worden. Der lange Atem der Beteiligten zahlt sich aus. Alle zehn Verwaltungsfachangestellten sind von den zehn beteiligten Städten mit einem Anschlussvertrag belohnt worden. Initiiert hatte das Modellprojekt die Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung.

Berufsschüler werden am 30. August eingeschult

Neulinge werden im Foyer empfangen

Die Einschulung der Neulinge in der Berufsschule erfolgt am 30. August (Mittwoch) um 12 Uhr. Im Foyer werden die neuen Berufsschülerinnen und Berufsschüler empfangen und in die Räume für die einzelnen Ausbildungsberufe geleitet.

Für die Bildungsgänge, deren Schulunterricht in Blockform organisiert ist, gelten Ausnahmeregelungen. Die Betriebe werden im Vorfeld gesondert informiert.

Unterichtszeiten der Berufsschule 2017/2018

Das angeführte Zeitraster kann zum Beispiel bedeuten, dass fünf zu verplanende Unterrichtsstunden von der ersten bis zur fünften oder von der zweiten bis zur sechsten Stunde stattfinden können.

Höhere Handelsschule dominiert Turnier

Volleyballer sorgen für gute Stimmung in der Halle

Gleich zwei Klassen aus der Höheren Handelsschule wurden bei der Siegerehrung des traditionellen Volleyballturniers mit besonderem Applaus bedacht. Den Wanderpokal für den Turniersieg heimste die Klasse HHU 3 von Barbara Erzkamp ein, die im Endspiel die Klasse AH 11c mit 27:20 niederrang. Dritter wurde die HHU 4.

Sehr zufrieden mit dem Ablauf des sportlichen Vormittags war Elke Schröder-Münch, die das Turnier gemeinsam mit Johanna Krabbe für die Fachkonferenz Sport organisiert hatte: „Alle neun Mannschaften haben ihr Bestes gegeben. Die Stimmung auf den beiden Spielfeldern und auf der Tribüne war so entspannt, wie wir uns das wünschen.“

 

Internationale Förderklasse feiert den Abschluss

Klassenbeste schaffen sogar die Fachoberschulreife

Ihre Abschlusszeugnisse nahmen am Mittwochabend (12. Juli) die Schüler der Internationalen Förderklasse entgegen. Während üblicherweise in dem Bildungsgang ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 gleichwertiger Abschluss erworben wird, haben einige der neu zugewanderten Jugendlichen an Feststellungsprüfungen in den Fächern Mathematik, Englisch, Deutsch sowie Geschäftsprozesse teilgenommen und so einen höherwertigen Abschluss geschafft.

Fünf Schüler erreichten dabei einen dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertigen Abschluss und zwei besonders ambitionierte Schüler schnitten sogar erfolgreich bei der FOR-Prüfung ab. Da diese beiden Lernenden auch gleichzeitig die Klassenbesten mit Durchschnittsnoten von 1,2 und 1,3 waren, freuten sie sich über je einen vom Förderverein gestifteten Gutschein.

Für viele Jugendliche steht nun ein Schulwechsel zu Berufskollegs mit anderen Schwerpunkten an. Neun Schüler bleiben allerdings auch dem Kuniberg treu und besuchen die Berufsfachschule 1 oder 2 beziehungsweise starten als Auszubildende im Bereich Büromanagement ins neue Schuljahr.

Nach der Zeugnisvergabe feierten die Schüler und alle Lehrer des Klassenteams den großen Tag, der kulinarisch durch ein sehr üppiges und zudem selbst zubereitetes multikulturelles Büffet abgerundet wurde.

Großer Bahnhof für Fremdsprachenassistentin

Brianna Gorman hat auf dem Kuniberg Spuren hinterlassen

Auf Wiedersehen, Brianna Gorman! Nach einem Schuljahr nimmt die amerikanische Fremdsprachenassistentin Abschied vom Kuniberg Berufskolleg. Gern hätte die 22-Jährige ihre Zeit in Recklinghausen verlängert, aber die Bestimmungen dulden keine Ausnahme, so dass Brianna nach den Sommerferien im Berufskolleg an der Königsstraße in Gelsenkirchen assistiert.

Bevor die US-Amerikanerin in ihre Heimat nach Aubum im Bundesstaat Alabama fliegt, dankte ihr Schulleiter Dr. Walter Schulte am Mittwoch (12. Juli) für den Einsatz in etlichen Bildungsgängen auf dem Kuniberg. Corinna Reich, die genauso wie Christina Meister besonders eng mit der Fremdsprachenassistentin zusammengearbeitet hatte, bedankte sich im Namen aller Englisch-Kollegen ganz herzlich "für die tolle Unterstützung".

In der Ansprache hob Corinna Reich hervor, dass Schüler nach den Unterrichtsstunden und in den Pausen zu Brianna Gorman gekommen seien, um mit ihr auf Englisch Small Talk zu machen. Die Fremdsprachenassistentin habe auch an langen Schultagen nie auf die Uhr geschaut. Besonders wichtig sei der Einsatz in den Internationalen Flüchtlingsklassen gewesen, wo sie sich um die Förderung der Sprachanfänger bemüht habe.

„Besonders schön finde ich, dass dich das Jahr an unserem Berufskolleg dazu bewegt hat, dich für ein Lehramtsstudium an der Ruhr-Universität Bochum zu immatrikulieren“, bemerkte Corinna Reich. Als Anreiz, schnell wieder zurück nach Deutschland zu kommen, schenkte das Kollegium der scheidenden Fremdsprachenassistentin zwei Eintrittskarten für den „Starlight-Express“.

 

Großhändler feiern erfolgreiches Finale

Besonderer Beifall für die vier Verkürzer / Bestenehrung

Mit guten bis sehr guten Ergebnissen haben die Großhandelskaufleute ihre Ausbildungen abgeschlossen. In einer Feierstunde nahmen die Absolventen am Mittwoch (12. Juli) die Berufsschulabschlusszeugnisse entgegen. Besonderen Applaus erhielten die vier Schülerinnen und Schüler, die die Lehrzeit trotz einer Verkürzung auf zwei Jahre erfolgreich abgeschlossen haben.

Außerdem zeichneten Bereichsleiterin Katharina Hemme (Foto l.) und Bildungsgangleiter Raphael von Hagen (r.) die besten Schüler des Jahrgangs aus, nämlich Stephanie Klicker, Daniel Neugebauer, Enza Raso, Philipp Tschersich und Robin Demes (v.l.).

 

Die ersten "Büromanager" feierlich verabschiedet

Alle Prüflinge haben bestanden / Fünf Mal die Traumnote 1,0

Der erste reguläre Durchgang der Kaufleute für Büromanagement ist am Montag (10. Juli) in einem feierlichen Rahmen verabschiedet worden. „Alle Schülerinnen und Schüler, die zur Abschlussprüfung angetreten sind, haben sie auch bestanden, teils mit sehr gutem Erfolg“, freut sich Bereichsleiter Stephan Breuer.

Den Berufsschulabschluss haben Ewa Szyszka, Marie Lohoff, Annika Giese, Mara Hilbrich und Dana Reitzner (zweites Foto oben) mit der Traumnote 1,0 geschafft. Sie wurden von Stephan Breuer ausgezeichnet.

Sarah Klaus, David Regner und Fabian Stritzel (erstes Foto unten) haben parallel zur Ausbildung die Fachhochschulreife erworben. Der für die Zusatzqualifikation FOS 12 zuständige Bildungsgangleiter Rainer Lewe überreichte die Zeugnisse. Fabian Stritzel wird übrigens gemeinsam mit Oguzhan Ayser im kommenden Schuljahr die FOS 13 in Vollzeit besuchen, um das Abitur zu erlangen.

Lisa Adolph, Annika Giese, Gina Marie Glatz und Antje Hollender (zweites Foto unten) haben sich „nebenbei“ zur „Europaassistentinnen/IHK“ qualifiziert. Für den zusätzlichen Abschluss drückten sie abends die Schulbank und absolvierten außerdem ein dreiwöchiges Auslandspraktikum.

In den Gratulationschor reihten sich die Klassenlehrer Ulla Olbrischewski, Peter Kempkes und Andreas Laroche ein.

Beim Projekttag wird der Studifinder ausprobiert

Vortrag gibt Tipps zum Orientieren im Hochschuldschungel

Einen Projekttag zur Studien- und Berufsorientierung absolvierten am Montag (10. Juli) die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums und ausgesuchte Schüler aus der Unterstufe der Höheren Handelsschule.

Zunächst sorgte Björn Albrecht für Orientierung im Hochschuldschungel: Der Studienberater der Westfälischen Hochschule informierte über die Unterschiede zwischen Universität und Fachhochschule, klärte über die Wertigkeit der unterschiedliche Abschlüsse (Bachelor, Master) sowie das Verhältnis von Numerus Clausus und Wartemester auf.

Anschließend arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit dem internetbasierten „Studifinder“, der sie bei der Studienwahl unterstützen und ihnen die Möglichkeit bieten soll, auch ohne Anleitung von zu Hause nach passenden Studiengängen und Universitäten zu recherchieren.

Abitur-Kollekte hilft Gasthaus und Weltladen

Abiturienten legen den Betrag doppelt sinnvoll an

Gut angelegt ist die Kollekte des Abiturgottesdienstes am Kuniberg Berufskolleg: Die Abiturienten hatten sich entschlossen, den Erlös je zur Hälfte dem Recklinghäuser Gasthaus und dem schuleigenen Weltladen zukommen zu lassen. Am Montag (10. Juli) übergab Fachlehrerin Daniela Dox im Namen der Gottesdienst-Gruppe 180 Euro an den Gasthaus-Pfarrer Ludger Ernsting. Als 2. Vorsitzende des Weltladens konnte sie den zweiten Teil der Spende selbst weiterleiten. 

Kuniberg-Paddler messen Kanal in voller Breite aus

Kanuten belohnen sich am Grill für den sportlichen Einsatz

Zum Paddeln trafen sich am Freitag (7. Juli) wieder mehrere Kolleginnen und Kollegen. Unter der Leitung von Achim Köppeler begann die Kanutour auf dem Wesel-Datteln-Kanal, wobei die Neulinge zunächst die gesamte Breite des Wasserweges ausnutzten. Im Streckenverlauf Richtung Haltern wurden die Kanuten aber immer besser, zumal sich die Luft nach einem kurzen Regenschauer aufklärte.

In Haltern wechselte die sportliche Gruppe vom Kanal auf die Lippe, die in diesem Flussbereich schon renaturiert ist. An der Ausstiegsstelle unter der Autobahnbrücke wurde es angesichts der relativ hohen Fließgeschwindigkeit noch einmal abenteuerlich, aber letztlich konnten alle Kanuten beim Verladen der Boote mithelfen.

In der Zwischenzeit hatte Renate Oendorf mit Unterstützung von Ute Heger den Grill angeworfen und ein imposantes Buffet aufgebaut. „Das Festessen hatten wir uns auch verdient“, schmunzelte Achim Köppeler.

 

Schüler simulieren Assessment-Center

Barmer "trainiert" Klassen aus der Höheren Handelsschule

Gute Vorbereitung ist die beste Startposition: Unter diesem Leitgedanken absolvierten Schülerinnen und Schüler aus den beiden Unterstufenklassen 1 und 2 der3 Höheren Handelsschule am Freitag (7. Juli) ein Assessment-Center. Organisiert wurde das Bewerbungstraining von der Barmer als Kooperationspartner des Kuniberg Berufskollegs. Regionalgeschäftsführer Michael von gen Hassend und Schulreferentin Sina Marrach leiteten den etwas anderen Unterricht, an dem ausgewählte Schüler aus den beiden Klassen teilnahmen.

Kollegiale Lehrerfortbildung beschert viele Eindrücke

Betriebsbesichtigungen, Glasmuseum und Sportprogramm

Im Mittelpunkt der kollegialen Lehrerfortbildung in Coesfeld-Lette stand die Besichtigung von drei Betrieben: Eine Gruppe besuchte die Firma Ernsting's Family. Zweiter Anlaufpunkt war die Firma Krampe-Fahrzeugbau in der Coesfelder Bauerschaft Flamschen. Die dritte Gruppe fuhr weiter nach Legden zur Firma Venceremos, die mit Umweltschutzprodukten handelt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen teilte sich das Kollegium erneut auf. Ein Teil der Kollegen besichtigte in Lette das Glasmuseum; die andere Hälfte absolvierte ein mehr oder weniger ambitioniertes Sportprogramm mit Volleyball, Basketball und Boule.

Aktuelle Trends aus der Rückenschule vermittelt

Barmer finanziert die Fortbildung: Aufbaukurs im neuen Schuljahr

Neu aufgelegt worden ist auf Grund der großen Nachfrage die Fortbildung „Einführung zum Faszientraining – neue Trends aus der Rückenschule“. Unter der Leitung der Physiotherapeutin Claudia Laser-Hartel lag der Schwerpunkt am Dienstag (4. Juli) auf praktischen Übungen, die auch für den Alltag geeignet sind.

Organisiert worden war die gut zweistündige Fortbildung über das Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ von Fachlehrer Matthias Bomba. Die Kosten übernahm der Kooperationspartner des Kuniberg Berufskollegs, die Barmer. Regionalgeschäftsführer Michael van gen Hassend besuchte die Fortbildung und nahm wichtige Anregungen mit. „Für das nächste Schuljahr planen wir einen Aufbaukurs“, informierte Matthias Bomba.

Rekordjahr 2017: Sechs Schüler schaffen CertiLingua

Zugang zu international orientierten Studiengängen wird erleichtert

Der Abiturjahrgang 2017 geht nicht nur als der zahlenmäßig stärkste in die Geschichte des Kuniberg Berufskollegs ein. Er war auch besonders leistungsstark: Gleich sechs Schülerinnen und Schüler erwarben „nebenbei“ das Exzellenzlabel CertiLingua.

Bei der Abiturfeier hob Schulleiter Dr. Walter Schulte hervor, dass es europaweit nur 100 CertLingua-Schulen gibt. In der Emscher-Lippe-Region ist der Kuniberg das einzige Berufskolleg, das das Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen verleihen darf.

Zum Erwerb der Auszeichnung gehören neben der Kompetenz in zwei Freundsprachen auch bilinguale Sachfachkompetenz sowie der Nachweis internationaler Handlungsfähigkeit. CertiLingua soll den Absolventen den Zugang zu international orientierten Studiengängen erleichtern und beruflichen Perspektiven im europäischen Kontext ermöglichen.

Für das Erreichen des Exzellenzlabels sind bei der Abiturfeier am Samstag (1. Juli) Simon Koch, Jessica Tang, Pauline Gralla, Natascha Klopries, Katharina Brollik und Onur Aksu (Foto, von links) mit einem besonderen Beifall bedacht worden.  

Abitur-Rekordjahrgang feierlich verabschiedet

Schulleiter wünscht sich eine "Renaissance der Komplexität"

Sie viele Abiturienten wie noch nie hat das Kuniberg Berufskolleg am Samstag (1. Juli) verabschiedet. Bei 79 Schülerinnen und Schülern, die im Wirtschaftsgymnasium beziehungsweise in der Fachoberschule (FOS) 13 erfolgreich waren, bot die Aula gerade eben genug Sitzplätze – schließlich hatten die Absolventen ihre Familienangehörigen mitgebracht.

Nach dem Abiturgottesdienst in der Liebfrauenkirche und einer fairen Stärkung, vom Weltladen-Team im Foyer der Schule serviert, zog Bereichsleiter Martin Debus einen Vergleich zwischen dem ersten Abiturjahrgang des Wirtschaftsgymnasiums 1978 und der 40. Auflage 2017. Bei der Premiere waren es 26 Abiturienten, diesmal 70.

Dass der Weg zum Abitur am Berufskolleg längst anerkannt ist, stellte auch Dr. Walter Schulte in seiner Festansprache heraus. Nicht ohne Stolz konstatierte der Schulleiter die sehr guten Werte, die Kuniberg-Absolventen im Zentralabitur regelmäßig vorweisen können. Den Abschlussschülern gab Dr. Schulte mit auf den Weg, bei den wichtigen Entscheidungen nicht auf einfache Lösungen zu setzen. Er wünschte ihnen eine „Renaissance der Komplexität“.

Für die Abiturienten sprachen Onur Aksu und Bjarne Bremer; im Namen der Klassenlehrer richtete Rainer Lewe herzliche Worte an die Schülerinnen und Schüler. Nach der Ausgabe der Abiturzeugnisse wurden die Jahrgangsbesten ausgezeichnet. Im Wirtschaftsgymnasium freute sich Onur Aksu (Notendurchschnitt 1,2) über den Geldpreis des Fördervereins. Bei der FOS 13 hat Sophie Marie Engelkamp (2,1) das beste Abiturzeugnis.

"HöHa" und Assistenten verabschieden Absolventen

Bestenehrung: Beifall für Darwin Turgut, Samira Margaf und Niklas Nehls

Genau 80 Schülerinnen und Schüler haben am Freitag (30. Juni) die begehrten Abschlusszeugnisse in Empfang genommen. Verabschiedet wurden zunächst die 54 Absolventen der Höheren Handelsschule. Anschließend waren die 26 Kaufmännischen Assistenten an der Reihe; sie hatten den Festtag mit einem Gottesdienst in der Johanneskirche begonnen.

Am Ende der beiden Feierstunden in der Aula des Kuniberg Berufskollegs wurden jeweils die Jahrgangsbesten von Schulleiter Dr. Walter Schulte ausgezeichnet. In der Höheren Handelsschule galt der Beifall Darwin Turgut (linkes Foto) aus der Klasse HHO 3 (Klassenlehrerin Dagmar Dramsch-Lipsdorf). Er hat die Fachhochschulreife mit einem Notendurchschnitt von 1,5 erworben.

Als die beiden besten Assistenten wurden Samira Margaf und Niklas Nehls (rechtes Foto) ebenfalls mit einem Geldpreis geehrt. Die Auszeichnung der erfolgreichsten Absolventen erfolgt seit mehreren Jahren aus den Mitteln des Fördervereins am Kuniberg Berufskolleg.

 

Fachschule verabschiedet feierlich 23 Betriebswirte

Christina Schulz wird als Jahrgangsbeste ausgezeichnet

23 Betriebswirtinnen und Betriebswirte sind am Mittwoch (28. Juni) feierlich verabschiedet worden. Den erfolgreichen Absolventen der Fachschule für Wirtschaft mit den Schwerpunkten Rechnungswesen und Steuern war die Erleichterung anzumerken. Schließlich haben sie in den vergangenen drei Jahren neben dem regulären Job 7200 Unterrichtsstunden herunter gespult und 48 Klausuren geschrieben, wie Prof. Dr. Antje-Britta Mörstedt in der Festansprache vorrechnete.

Die Leiterin „Fenstudium“ an der Privaten Hochschule Göttingen, einem Kooperationspartner des Kuniberg Berufskollegs, hob die Wertigkeit des an der Fachschule erworbenen Abschlusses heraus und zollte den Absolventen ihren uneingeschränkten Respekt. Herzliche Glückwünsche sprach auch Barbara Herlinger, Leitende Regierungsschuldirektorin bei der Bezirksregierung Münster, den staatlich geprüften Betriebswirten aus. Die Dezernentin ermunterte den Abschlussjahrgang 2017, sich auch in Zukunft weiterzubilden.

Für die Studierenden verwies Sören Loos auf die Anstrengungen in der Fachschulzeit, machte aber gleichzeitig deutlich, dass er heute das Gefühl habe, „die drei Jahre sind gerannt“. Nachdem Schulleiter Dr. Walter Schulte und Fachschulleiter Martin Debus die 23 Abschlusszeugnisse überreicht hatten, rundete die Bestenehrung den offiziellen Teil der Feierstunde ab. Als Schatzmeister des Fördervereins überreichte Martin Debus der jahrgangsbesten Absolventin Christina Schulz, die einen Notendurchschnitt von 1,2 erreicht hatte, einen Geldpreis.

Zufriedene Gesichter beim Gesundheitstag Logistik

Angebot ist breit gefächert dank der Unterstützung von außen

Gut 120 Schülerinnen und Schüler haben am Dienstag (27. Juni) am „Gesundheitslogistik Logistik“ teilgenommen. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf. In der Feedback-Runde haben sich alle Beteiligten positiv geäußert“, resümierte Fachlehrer Christian Thiäner, der die Veranstaltung koordiniert hatte.

Bereits im Vorfeld waren die Prioritäten abgefragt worden, so dass diesmal fast alle Schülern ihre Wahlmodule angeboten werden konnten. Das Kompetenzzentrum Logistik hatte zwei neue Workshops im Angebot: Beate Röhrich von der Drogenberatung Recklinghausen leitete den Kurs „Alkohohl – Was geht ab…“ Die Barmer, Kooperationspartner des Kuniberg Berufskollegs, informierte anschaulich über Ernährung und Krafttraining.

Außerdem gab es unter dem Leitgedanken „Abenteuer Ernährung“ Anleitungen zum eigenen Herstellen von Smoothies und anderen gesunden Sachen. Ein weiterer Workshop beleuchtete die Tricks der Lebensmittelindustrie. In der Sporthalle bewältigten die Schüler einen Erlebnisparcours, absolvierten das „Strongman-Zirkeltraining“ und gingen in die Rückenschule.

Dank der Unterstützung des Fördervereins am Kuniberg Berufskolleg und des Landesprogramms „Bildung und Gesundheit“ stärkten sich alle Teilnehmer mit einem gesunden Pausensnack in Form von Äpfeln und Bananen. Beim Workshop über die Tricks der Lebensmittelindustrie wurde die Gruppe mit den besten Kenntnissen prämiert. Zu gewinnen gab es einen Gutschein für den Weltladen.

Beim Speed-Dating alles für die Ausbildung gegeben

Unterstufenklassen der Höheren Handelsschule nutzen IHK-Angebot

Die vier Klassen aus der Unterstufe der Höheren Handelsschule haben am Dienstag (27. Juni) am 6. IHK-Azubi-Speed-Dating teilgenommen. Das Konzept der Veranstaltung ist einfach, aber bewährt: Die Schülerinnen und Schüler hatten jeweils zehn Minuten Zeit, sich im Gespräch mit Unternehmern, Personalleitern oder Ausbildern vorzustellen.

Vorbereitet worden war die Teilnahme am Azubi-Speed-Dating im Deutsch-Unterricht. Die Schüler hatten Bewerbungsunterlagen im Gepäck, um die persönliche Vorstellung nachhaltiger zu gestalten. Sandra, Ceyda und Cacid aus der HHU 2 nutzten zum Beispiel auch das Angebot, ihre Bewerbungsmappen von den IHK-Experten checken zu lassen.

Tim und Kemal nahmen einen weiteren Service des Veranstalters in Anspruch: Sie ließen von sich Bewerbungsfotos schießen. Und das kostenlos! „Das ist gut organisiert“, lobte Tim. Für jedes „Fotomodell“ waren exakt fünf Minuten eingeplant. Die entsprechenden Zeiten wurden bei der Anmeldung vergeben.

In Erinnerung bleibt den Schülerinnen und Schülern des Kuniberg Berufskollegs, die mehrere Bewerbungsrunden absolvierten, die positive Atmosphäre des Speed-Datings: „Die Betriebe sind sehr freundlich und bemüht gewesen. Das macht uns die Entscheidung nicht leichter“, berichtete Sandra Reichel.

"Vize-König" der Athleten kommt aus der FOS 13

Dominic Rösner liegt bis zur sechsten Disziplin sogar in Führung

Foto: Thomas Braucks (Medienhaus Bauer)

Am kommenden Samstag schließt Dominic Rösner das Schuljahr in der FOS 13 des Kuniberg Berufskollegs mit der Entgegennahme des Abiturzeugnisses offiziell ab. Am vergangenen Wochenende war der 19-Jährige sportlich erfolgreich aktiv: Bei den Kreismehrkampfmeisterschaften im Stadion Hohenhorst wurde er im Zehnkampf Zweiter. Dem Athleten des TV Datteln 09 fehlten in der Endabrechnung genau 109 Punkt auf Kreismeister Moritz Bonk. In vier Disziplinen war Dominic Rösner der beste Starter, nämlich im 100-Meter-Lauf (11,31sek), im Kugelstoßen (10,86m), über 400m (54,32sek) und im Speerwerfen (38,64m). Bis zur sechsten Disziplin - 110m Hürden - hatte der FOS-13-Absolvent das Feld angeführt.

 

"econo=me": Handelsblatt zeichnet Klasse 13b aus

Schulleiter lobt das Engagement und freut sich mit der Schülergruppe

Mehr als 70 Schulen haben sich bundesweit an dem vom Handelsblatt initiierten Wettbewerb „econo=me“ beteiligt. 2016/17 lautete die Aufgabe „Vom Sinn und Unsinn des Sparens“. Eine achtköpfige Gruppe aus der Klasse 13b des Wirtschaftsgymnasiums am Kuniberg Berufskolleg nahm mit einer Webseite plus Blog teil und erreichte einen beachtlichen fünften Platz im Gesamtklassement.

„Sparen oder nicht sparen, das ist hier die Frage“ nannte die Kuniberg-Gruppe, die von VWL-Lehrer Matthias Bomba betreut wurde, ihren Beitrag. Die Schülerinnen und Schüler beleuchteten die Fragestellung von unterschiedlichen Seiten. „Das hat uns geholfen, die Zusammenhänge besser zu begreifen“, berichtet Hannah Beyer. Im Team gab es auch die eine oder andere Krise, gesteht Pauline Gralla. Der Kreativität hat es nicht geschadet: Im Blog findet sich zum Beispiel ein Interview mit dem Recklinghäuser Bürgermeister Christof Tesche.

Schulleiter Dr. Walter Schulte freute sich mit der Schülergruppe über den Erfolg. „Super, dass Sie sich an ein kompliziertes Thema gewagt haben“. Zufall oder nicht: Im Herbst wird das Kuniberg Berufskolleg ein ökonomisches Forum zur Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank organisieren. Das Team aus der „13b“ wurde für die gute Platzierung mit Gutscheinen für kulturelle Veranstaltung nach Wahl prämiert.

 

Kompetenzzentrum Logistik begrüßt Gäste aus Belgien

Regelmäßiger Austausch mit Sint-Lodewijk aus Genk vorgesehen

Besuch aus Belgien hatte das Kompetenzzentrum Logistik am Dienstag (20. Juni): Eine Schüler-Delegation des Sint-Lodewijk-Schulzentrums aus Genk knüpfte Kontakte mit der Mittelstufe der Speditionskaufleute des Kuniberg Berufskollegs.

Die beiden Schulen arbeiten seit mehreren Jahren zusammen, vor allem in den vom Wirtschaftsgymnasium und von den Kaufmännischen Assistenten getragenen internationalen Projekten.

Die belgischen Schüler bereiten sich auf den Beruf als Lkw-Fahrer vor und sind genauso wie ihre Gastgeber daran interessiert, sich regelmäßig auszutauschen. „Amtssprache“ bei der ersten Arbeitssitzung war Englisch.

Neben dem fachlichen Austausch schauten sich die jungen Belgier unter der Führung des stellvertretenden Schulleiters Heinz Erzkamp das Gebäude des Kuniberg Berufskollegs an.

 

Schüler beraten Schüler über das VL-Sparen

Vier andere Bildungsgänge erhalten persönliche Informationen

Schüler beraten Schüler: Das ist ein Modell, das am Kuniberg Berufskolleg immer häufiger Schule macht. Am Montag (12. Juni) informierten die angehenden Bankkaufleute die Auszubildenden aus vier anderen Bildungsgängen über die Möglichkeiten, die die Vermögenswirksamen Leistungen bieten. In persönlichen Gesprächen beraten wurden Schülerinnen und Schüler aus den Unterstufen des Einzelhandels, der Fachkräfte für Lagerlogistik, der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten sowie der Steuerfachangestellten. Aus dem Bankenteam betreuten Ulrich Nowak, Raphael von Hagen und Christopher Hölzer die Veranstaltung.

Fraktionschef Lucas Kurth sitzt in der ersten Reihe

Planspiel "Jugend und Parlament" bleibt als "unglaublich lehrreiche Erfahrung" in Erinnerung

Lucas mit Bundestagspräsident Norbert Lammert (l.) und mit seiner "Patin" Rita Stockhofe (r.).

Lucas Kurth, der als Absolvent der Fachoberschule (FOS) 13 gerade seine Abiturprüfungen am Kuniberg Berufskolleg erfolgreich bestanden hat, durfte am Planspiel „Jugend und Parlament“ des Deutschen Bundestages in Berlin teilnehmen. „Über 300 Jugendliche waren dabei. Ich selbst wurde von der Bundestagsabgeordneten Rita Stockhofe (CDU) aus Haltern nominiert. Ursprünglich war meine Teilnahme bereits für 2016 vorgesehen. Jedoch kollidierte dies damals mit den Abschlussprüfungen für den Kaufmännischen Assistenten.“

Im Planspiel nahm Lucas die Identität von Maximilian Quick an, war 62 Jahre alt, Lehrer an einem Gymnasium in Hamburg, verheiratet und hatte zwei Kinder. „Ich gehörte der Regierungspartei PGS (Partei für Gerechtigkeit und Solidarität) an.“ Lucas alias Maximilian und seine Mit-Parlamentarier wurden von Dagmar Ziegler (Mitglied im Ältestenrat) im Plenarsaal des Deutschen Bundestages begrüßt und durch das Haus geführt.

Am zweiten Tag begann die parlamentarische Arbeit. „Ich durfte dabei für meine Partei das Amt des Fraktionsvorsitzenden ausüben“, berichtet Lucas, der im Fraktionssaal der SPD den Platz von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz besetzte. Es ging in der Sitzung um vier Themen: Aufnahme der deutschen Landessprache ins Grundgesetz, Veränderung des Wahlrechts/Möglichkeit eines Onlinewahlverfahrens, ein Auslandseinsatz der Bundeswehr und die Verbesserung der Lebensbedingungen im Tierreich (Tierschutz). Als Fraktionsvorsitzende musste der Oer-Erkenschwicker parallel mit den Sprechern der anderen Parteien verhandeln und eine Bundespressekonferenz abhalten. Abends belohnten sich die Jugendparlamentarier mit einem Besuch der Terrasse und der Kuppel des Reichstagsgebäudes, von wo aus sie den Sonnenuntergang über Berlin beobachteten.

„Die ziemlich kurze Nacht steckte mir noch in den Knochen, doch es half nichts“, räumt Lucas ein, dass der dritte Tag im Bundestag an die Substanz ging. Die erste Lesung im Plenarsaal und die entscheidenden Ausschusssitzungen standen an. Unter der Leitung von Johannes Singhammer, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, wurden die Gesetzesvorlagen verlesen und die Ausschüsse eingeteilt. Dort galt es nun einen Konsens zu finden, denn für eine Änderung des Grundgesetzes und des Wahlrechts ist eine Mehrheit von zwei Dritteln notwendig.

Nach den sehr langen Sitzungen besuchten die Kurzzeit-Parlamentarier ihre jeweiligen Abgeordneten. „Ich hatte die Möglichkeit, mit Frau Stockhofe im Jakob-Kaiser-Haus gemeinsam Mittag zu essen. Wir verstanden uns sehr gut. Sie zeigte mir im Anschluss ihr Büro und erklärte mir ihre Aufgabenbereiche. Sie gab mir noch einige Tipps, wie ich mit meinen Kollegen eine Beschlussempfehlung verfassen könne.“

Am abschließenden Tag saß der Fraktionsvorsitzende Maximilian Quick standesgemäß in der ersten Reihe des Bundestages. Positive Ergebnisse der Plenardebatte: „Wir konnten uns die nötige Mehrheit für einen Bundeswehreinsatz und für den Tierschutz sichern. Der einzige Wermutstropfen war, dass ich meine Rede aus Zeitgründen nicht halten durfte.“

Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der einzelnen Parteien statt. Den Fragen stellten sich Michael Kretschmer (CDU/CSU), Carola Reimann (SPD), Anton Hofreiter (Die Grünen) und Dietmar Bartsch (Die Linke). Moderiert wurde das Ganze von Thomas Walde (ZDF). Bei den Fragen ging es um eine Senkung des Wahlalters und eine Quotierung der Listenplätze für junge Abgeordnete. Der Runde wohnte auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) bei, der zum Abschluss des Planspiels eine Rede hielt. „Nachdem wir den Plenarsaal verlassen hatten, liefen uns prominente Abgeordnete über den Weg, zum Beispiel Gregor Gysi (Die Linke), Wolfgang Schäuble (CDU) und Hans-Christian Ströbele (Die Grünen). Selbst Kanzlerkandidat Martin Schulz und Bundeskanzlerin Angela Merkel hielten für ein kurzes Gespräch oder Foto an“, stellt Lucas heraus.

Er empfindet die Tage in der Hauptstadt zurückblickend als „unglaublich schöne und lehrreiche Erfahrung“. Dazu gehört die Aufgabe, eine fremde Rolle einzunehmen und zu spielen, die mitunter nicht mit der eigenen Meinung übereinstimmte. Lucas, der sich selbst bei den Grünen engagiert, empfand es als ganz besondere Ehre, zumindest für ein paar Tage Abgeordneter im Bundestag zu sein. „Vielleicht führt mein Weg eines Tages wirklich vom Kuniberg in den deutschen Bundestag…“

 

Lernen am anderen Ort: Schüler zu Gast bei Fringe

Gruppe staunt über die virtuose Körperkunst von "Imbalance"

Das ist schon ein guter Brauch am Kuniberg Berufskolleg: Auch in diesem Jahr waren Schülerinnen und Schüler zu Gast beim Fringe-Festival. Auf Einladung des Theaterpädagogen Alois Banneyer und durch Unterstützung des Sponsors „Innogy“ besuchten Schüler aus dem Wirtschaftsgymnasium und aus dem Bildungsgang „Kaufmännische Assistenten / FHR“ am Donnerstag (8. Juni) die Fringe-Aufführung „Imbalance“.

Gezeigt wird in virtuoser Körperkunst ein Paar, das verstrickt ist innerhalb seiner eigenen Realität und  Digitalitiät. Die beiden großartigen Körperakrobaten Olivia Quayle und Jan Patze zeigen in einer Kombination aus geradezu perfekter Akrobatik und spektakulärem Tanz, wie  zwischenmenschliche Beziehungen unter dem Drang, immer online zu sein, aus der Balance geraten.

„Ein interessantes, energiegeladenes Stück, das den Schülern Denkanstöße lieferte und zu weiteren Diskussionen anregte“, resümiert Petra Hogrebe, die die Gruppe gemeinsam mit Anna Fimpeler-Becker begleitete.

Schülerorientierte Projekte rücken in den Blickpunkt

Der Förderverein macht's mehr denn je möglich

Der Förderverein macht’s möglich – das ist der Titel des Posters, mit dem die Schüler-Vertretung (SV) sich für die vielfältige Unterstützung bedankt. Das Plakat zeigt unterschiedliche Projekte, die erst durch die Zuschüsse des Vereins möglich geworden sind: Tage religiöser Orientierung, Sitzbänke im Treppenhaus, Dokumentenkameras in allen Klassenräumen… Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins am Donnerstag (1. Juni) wurde deutlich: Es ist kein Kleingeld, das Jahr für Jahr bewegt wird. So schiebt die Initiative auch das Whiteboard-Projekt des Großhandels an.

Martin Debus, seit langem als Schatzmeister für die Finanzen zuständig, spricht nicht ohne Stolz von einer „Erfolgsgeschichte“. Damit diese weitergeschrieben werden kann, soll die Mitgliederakquise, insbesondere im Lehrerkollegium, intensiviert werden. Für 2017 und die folgenden Jahre plant der Förderverein mit dem Vorsitzenden Detlef Juraschek, noch stärker schülerorientierte Projekte zu unterstützen. Dazu gehören nach Informationen von Schulleiter Dr. Walter Schulte etwa der „Mathemeister“ – ein Diagnoseinstrument für mögliche Schwächen im Fach Mathematik – und die Wiederbelebung des ECDL (Europäischer Computer-Führerschein).

 

Beim Briefmarathon für die Menschenrechte gestritten

Schulleiter lobt das Engagement des "Buddy-Projektes"

Einen besonderen Platz im Schulgebäude erhält die Ehrenurkunde, mit dem das außergewöhnliche Engagement des "Buddy-Projektes" ausgezeichnet worden ist. In dem Projekt arbeiten Schülerinnen und Schüler der Internationalen Flüchtlingsklassen unter der Leitung der Fachlehrerinnen Kathrin Kunstmann, Christina Meister und Andrea Sauer mit einem Kurs aus der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums zusammen.

Das "Buddy-Projekt" hat sich für den Briefmarathon 2016 von amnesty international stark gemacht. Schulleiter Dr. Walter Schulte, der der Lerngruppe die Urkunde für die Teilnahme persönlich überreichte, würdigte den intensiven Einsatz. Die Frage der Menschenrechte sei für einige Teilnehmer des Kurses mit ganz konkreten Erfahrungen verbunden.

Die Auseinandersetzung mit der politischen Situation in den Krisengebieten zeige, wie privilegiert die Menschen in Deutschland leben. Immer dann, wenn der Staat die Freiheit seiner Bürger einschränke, müssen die Alarmglocken läuten.

Förderverein lädt zur Mitgliederversammlung ein

Vorstand berichtet über das Geschäftsjahr 2016 und die Projekte 2017

Was wurde in den vergangenen zwölf Monaten erreicht? Welche Projekte sind für das kommende Jahr geplant? Antworten auf die beiden zentralen Fragen gibt die Mitgliederversammlung des Fördervereins, die am Donnerstag (1. Juni) um 18 Uhr in Raum 21 beginnt.

Vorstandswahlen stehen diesmal nicht auf der Tagesordnung. Detlef Juraschek und sein Team sind 2016 für zwei Jahre gewählt worden. Ihre Bilanz - das wird der Geschäftsbericht zeigen - kann sich einmal mehr sehen lassen. Der Förderverein am Kuniberg Berufskolleg besteht bereits seit 1984.

 

Brexit und die Folgen: Es gibt keine einfachen Lösungen

Kompetenzzentrum Logistik organisiert Veranstaltung zum Europatag

Welche Auswirkungen hat der Brexit auf den internationalen Warenverkehr? Im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Protektionismus bewegte sich die zweistündige Veranstaltung zum Europatag am Freitag (12. Mai) in der Aula des Kuniberg Berufskollegs. Die Federführung lag beim Kompetenzzentrum Logistik. Die angehenden Speditionskaufleute und Fachkräfte für Lagerlogistik brachten sich vor und hinter den Kulissen tatkräftig ein.

In Kurzreferaten skizzierten Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Europäischen Union, beleuchteten – in englischer Sprache – die Konsequenzen des Brexits und stellten die Szenarien vor, die der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, für die Zukunft der EU entwickelt hat. In den Vorträgen, aber auch in der Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass es keine Patentrezepte gibt.

Schulleiter Dr. Walter Schulte warnte davor, sich von vereinfachenden Lösungen verführen zu lassen. Als Europaschule, die sich neben ökonomischen und ökologischen Kompetenzen die Internationalität auf die Fahnen geschrieben hat, stelle sich das Kuniberg Berufskolleg mit seinen Lehrern und Schülern der Komplexität des Themas.

Bei der von Janina Amrath (Radio Bochum) moderierten Podiumsdiskussion machten Vertreter aus Wirtschaft und Politik deutlich, dass die populistischen Parolen keine Perspektiven darstellen und vor allem keine Alternative zu den Errungenschaften der Europäischen Union sein können. Das Podium war durchaus prominent besetzt.

An der Diskussion beteiligten sich Rainer Steffens, der seit 2011 die nordrhein-westfälische Landesvertretung bei der EU in Brüssel leitet, und die 30 Jahre junge Europaparlamentarierin Terry Reintke. Gerhard Laudwein ist bei der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen der Experte für Fragen zum Im- und Export. Aus Arbeitgebersicht sprach Uwe Meyer, Personalleiter beim Dachser-Logistikzentrum in Herne. Die Fragen an die Fachleute hatten die Schüler im Politik-Unterricht vorbereitet.

Mit typisch britischem Humor hat sich der Schauspieler Patrick Stewart in die Brexit-Diskussion eingemischt. Eine Schülergruppe spielte in der Kuniberg-Aula seinen Sketsch in Anlehnung an Monty Pythons „Leben des Brian“. Auf die Frage, was die EU dem Vereinigten Königreich gebracht habe, wird der Premierminister mit immer neuen Errungenschaften konfrontiert.

11er-Klassen entwerfen im Unterricht Wahlplakate

Projekt-Jury entscheidet: "11c" gewinnt vier Mal den ersten Preis

Nordrhein-Westfalen hat die Wahl - und die bevorstehende Entscheidung prägt den Politik- und Gesellschaftslehre-Unterricht in vielen Klassen des Kuniberg Berufskollegs. In einem Projekt der GL-Lehrerinnen Melanie Sandmann, Christina Meister und Kathrin Kunstmann haben die drei Klassen aus der Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums jeweils Wahlplakate für die sechs größten Parteien konzipiert. Eine Jury mit Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe 12 bewertete gemeinsam mit Schulleiter Dr. Walter Schulte die drei Vorschläge für jede der Parteien und kürte dabei immer eine Siegergruppe. Auffällig: Vier Mal lag die AH 11c vorne.

In einer kleinen Feierstunde erläuterte der Schulleiter am Donnerstag (11. Mai) das Votum der Jury und gratulierte den Gewinnern. Damit sich die komplette Schulfamilie ein konkretes Bild von dem aktuellen Projekt und der politischen Kreativität der Mitschüler machen kann, werden die Siegerbeiträgen zentral in den einzelnen Stockwerken des Berufskollegs ausgestellt.

Fremdsprachenzertifikate verbessern Perspektive

Schulleiter Dr. Walter Schulte dankt Petra Hogrebe und Jose Molina

In der globalisierten Arbeitswelt nimmt die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen ständig zu. Deshalb nutzen clevere Schülerinnen und Schüler am Kuniberg Berufskolleg die Chance, sich in in diesem Bereich für den beruflichen Werdegang oder ihr Studium zusätzlich zu qualifizieren. Durch die KMK-Fremdsprachenzertifikate, wie sie Schulleiter Dr. Walter Schulte am Freitag (5. Mai) überreichte, bekommen sie unabhängig von den Zeugnisnoten ihre Kenntnisse in Englisch und Spanisch attestiert.

Nachdem zu Jahresbeginn bereits zehn angehende Europa-Assistenten ihre Bescheinigungen hatten entgegennehmen dürfen, gratulierte der Schulleiter nun zehn weiteren Absolventen. Darunter waren auch Schülerinnen und Schüler, die das Exzellenzlabel CertiLingua erworben haben. Sie absolvierten die KMK-Prüfungen in Englisch auf der Niveaustufe C1 und in Spanisch auf der Niveaustufe B2. Ausgezeichnet wurden zudem zwei Kaufmännische Assistenten und zwei Berufsschülerinnen (Tourismus-Kauffrauen).

Dr. Schulte wies auf die steigende Bedeutung der Fremdsprachenkompetenz im Berufsleben hin – übrigens zum letzten Mal vor seiner Pensionierung im kommenden Jahr: „Dass uns dies auch weiterhin gelingen wird, verdanken wir der mit Routine ausgestatteten Arbeit unserer Kollegin Petra Hogrebe, unterstützt vor allem durch Jose Molina, der die Spanischkenntnise der CertiLingua-Schüler als Muttersprachler aufbaut.“

Das KMK-Fremdsprachenzertifikat, eine europaweit anerkannte Zertifizierung, soll auf dem Kuniberg auch in Zukunft engagierten Schülerinnen und Schülern auf freiwilliger Basis angeboten werden. Die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Prüfungsteil bestehenden Prüfungsaufgaben sind realitätsnah und entsprechen typisch beruflichen Handlungssituationen im kaufmännisch-verwaltenden Bereich.   

Über ihre KMK-Zertifikate freuten sich Onur Aksu, Pauline Gralla, Natascha Klopries, Simon Koch, Katharina Brollik und Jessica Tang (Wirtschaftsgymnasium, Klasse 13); Adam Raczkiewicz, Oliver Christ (Kaufmännische Assistenten, Oberstufe); Saskia Bettermann und Lara Dütting (Tourismus-Kaufleute, Mittelstufe).

Logistiker gestalten das Programm zum Europatag

Neben den Diskussionen gibt es auch Sketche und Musik

Das Kompetenzzentrum Logistik ist am Freitag (12. Mai) für die Ausrichtung des Europatages am Kuniberg Berufskolleg verantwortlich. Unter dem Leitgedanken "Der europäische und internationale Warenverkehr im Spannungsfeld von Globalisierung und Protektionismus" diskutieren Vertreter aus (Europa-)Politik und Wirtschaft mit Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs.

Bereichsleiter Christof Stegemann verspricht, dass neben den Referaten und Diskussionen über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Europäischen Union auch der Humor nicht zu kurz kommt. Die Kuniberg-Theater-AG hat einige Euro-Sketche einstudiert. Außerdem tritt der Schüler-Chor unter der Leitung von Daniela Dox auf. 

Die 8. Studienbörse erhält sehr gute Noten

Bundespolizei und Berufsakademie möchten wiederkommen

Viele positive Rückmeldungen gab es am Dienstag (2. Mai) für die 8. Studien- und Weiterbildungsbörse des Kuniberg Berufskollegs. "Das war eine durchweg erfolgreiche Veranstaltung", fasste Julia Joemann als Sprecherin des Organisationsteams das Echo von Schülern und Gästen zusammen.

Hochschulen, Kammern, Kreditinstitute: Das Angebot der Aussteller war wieder breit gefächert. Aus dem eigenen Hause nutzten die Fachschule für Wirtschaft und die FOS 13 die Gelegenheit, sich durch Informationsmaterial und intensive persönliche Gespräche vorzustellen.

"Neu in diesem Jahr dabei waren die Bundespolizei und die Internationale Berufsakademie. Auf sie hat unsere Schule einen ausgesprochen guten Eindruck gemacht, und sie freuen sich schon auf eine Einladung für 2018", berichtete Julia Joemann. Schulleiter Dr. Walter Schulte überzeugte sich ebenfalls vom reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, die für die Übergangsberatung des Berufskollegs einen wichtigen Stellenwert einnimmt.

Kuniberg kooperiert mit der größten Krankenkasse

Berufskolleg und Barmer vereinbaren Zusammenarbeit: Assessmentcenter und Präventionsarbeit

Das Kuniberg Berufskolleg und die Barmer als größte deutsche Krankenkasse arbeiten künftig eng zusammen. Am Mittwoch (26. April) haben Schulleiter Dr. Walter Schulte und Regionalgeschäftsführer Michael van gen Hassend die Partnerschaft mit ihren Unterschriften offiziell besiegelt. Der Kooperationsvertrag sieht vor, dass die Barmer schon in wenigen Wochen für ausgesuchte Klassen ein Assessmentcenter-Training auf dem Kuniberg anbietet.

Das spezielle Bewerber-Auswahlverfahren wird den Schülerinnen und Schülern bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz noch häufiger begegnen. Insofern simuliert das Training den Ernstfall und ist eine praktische Vorbereitung. „Wir freuen uns über diesen Impuls. So profitieren unsere Schüler von Ihrer Kompetenz“, bedankte sich Schulleiter Dr. Schulte bei den Verantwortlichen der Barmer. Regionalgeschäftsführer van gen Hassend war von den beiden Schulreferenten Sina Marrach und Marc Kaminski begleitet worden.

Fachlehrer Matthias Bomba, der den Bereich „Bildung und Gesundheit“ am Kuniberg Berufskolleg koordiniert, berichtete über die erstaunlich hohe Akzeptanz des Angebotes der Krankenkasse bei den Schülern. „In den betroffenen Klassen haben sich spontan über 50 Prozent der Schüler angemeldet. Es handelt es sich um einen besonderen Workshop, der nachmittags ausgerichtet wird, so dass die Teilnehmer entsprechend Freizeit investieren müssen.“

Ein zweiter Pfeiler der Zusammenarbeit soll die schulische Präventionsarbeit sein. Dabei ist die Schulsozialarbeiterin Renate Oendorf die erste Ansprechpartnerin der Barmer. Aber auch die Lehrerinnen und Lehrer aus der Fachkonferenz Sport und Gesundheitsförderung freuen sich über die neuen Möglichkeiten, die sich aus der Zusammenarbeit mit der Krankenkasse ergeben.

 

8. Studienbörse am 2. Mai bietet guten Überblick

Vorträge und persönliche Gespräche sind vorgesehen

Der Ablauf für die 8. Studienbörse am Kuniberg Berufskolleg steht. Zwölf Hochschulen und Unternehmen informieren am 2. Mai (10 bis 13 im Präsentationsforum, drittes Stockwerk) Schülerinnen und Schüler aus der Berufsschule und aus ausgewählten vollzeitschulischen Bildungsgängen über die Perspektiven, die sich ihnen nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung beziehungsweise nach dem Schulabschluss bieten.

Die Teilnehmer erhalten in drei Durchgängen die Möglichkeit, an 45-minütigen Vorträgen des jeweiligen "Anbieters" teilzunehmen. Es besteht dabei auch die Möglichkeit, im persönlichen Gespräch Fragen zu stellen, berichtet Julia Joemann, die die Studienbörse koordiniert. Neben den Hochschulen und Unternehmen ist das Kuniberg Berufskolleg mit eigenen Ständen durch die Fachschule für Wirtschaft, die Studien- und Berufsorientierung und die FOS 13 vertreten.

 

Nächtliche Prozessionen und Paraden in Pontevedra

Ausflug auf die Islas Cies war "wie ein Tag im Paradies"

 

An Ostern wurden die Auslandspraktikanten im spanischen Pontevedra nachts geweckt. "Wir haben die Paraden und Prozessionen genossen. Es war eine interessante Erfahrung, das einmal mitzuerleben", berichtet Christina Mursa aus der Ferne. "Uns geht es hier sehr gut. Wir haben tolles Wetter, das wir zum Teil am Strand genießen können."

Das Quartett vom Kuniberg Berufskolleg machte einen Ausflug auf die Islas Cies, "der einfach traumhaft und wie ein Tag im Paradies war". Voller Tatendrang stürzen sich die vier Schülerinnen aus der Klasse 12a des Wirtschaftsgymnasiums in die letzte Arbeitswoche, an deren Ende dann die Rückkehr in die Heimat ansteht.

 

Praktikanten erkunden den "Giant's Causeway"

Ausflügler vom Kuniberg erleben das irische Wetter hautnah

Nach zwei Wochen Sonne haben die vier Auslandspraktikanten vom Kuniberg Bekanntschaft mit dem typisch irisch Wetter gemacht. Trotz der feuchtkalten Witterung war der sonntägliche Ausflug nach Nordirland ein ereignisreiches Unternehmen für das Quartett.

Erstes Ziel der Tagesreise war die Hauptstadt Belfast. "Wir haben Foto-Stopps am Titanic-Museum und am Dunluce Castle eingelegt", berichtet Natalie Witt. "Anschließend besuchten wir den berühmten 'Giant's Causeway', der einem Mythos nach von einem Riesen geschaffen worden sein soll."

Den letzten Halt machten die Ausflügler an der Carrick-a-Rede Rope Bridige, die allerdings wegen des schlechten Wetters nicht überquert werden konnte. "Schade, aber es war auch eine schöne Erfahrung, nach zwei Wochen des Hauptstadtlebens in Dublin die Natur Irlands kennen zu lernen", findet Natalie Witt. 

Weltladen ist stolz auf die gute Jahresbilanz

Getränkesortiment erweitert / Schwester Soledad unermüdlich

Sein Getränkesortiment hat der Weltladen im Kuniberg Berufskolleg erweitert. Neben Kaffee, Tee, Orangensaft und Limonade gibt es zur Erfrischung faire Cola, „ChariTea“ und „LemonAid“. „Das neue Angebot wird gut angenommen“, berichtete Monika Tomazic, 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins, bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch (5. April).

Schulleiter Dr. Walter Schulte hob hervor, dass der Weltladen die personelle Umstrukturierung, die nach der Pensionierung von Christel Schürmann-Riewe notwendig geworden war, gemeistert habe: „Wir haben uns entschlossen, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Das hat sehr ordentlich funktioniert.“

Hinter dem Weltladen liegt ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Nur zwei Mal wurde ein höherer Umsatz erzielt als 2016. Mit dem Erlös ist im Wesentlichen die Arbeit von Schwester Soledad im Partnerland Peru unterstützt worden. Die Ordensfrau scheint unermüdlich. Das Geld aus Recklinghausen – 2016 waren es 3750 Euro – hat sie für unterschiedliche Projekte eingesetzt: Zum Beispiel erhalten Schulkinder täglich eine warme Mahlzeit. Außerdem wird die Ausbildung zweier junger Frauen unterstützt.

Den Kontakt ins Andenland hält Spanisch-Fachlehrerin Corinna Reich, nach wie vor begleitet von ihrer Vorgängerin Feli Esche-Poetsch. In den unterschiedlichen Eine-Welt-Gremien der Stadt Recklinghausen vertritt die 2. Vorsitzende Daniela Dox den Kuniberg-Weltladen. Sie machte den Mitgliedern Appetit auf die nächste faire Woche im September.

Über den Wahlkurs der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums, der den Weltladen führt, berichtete Vera Knufmann. Aktuell arbeiten 20 Schülerinnen und Schüler mit. Neben den Pausendiensten hat sich das „Faire Frühstück“ als eine Kernveranstaltung etabliert. Gut angenommen wird der Verkauf von Berlinern an Weiberfastnacht und von Stutenkerlen zu Nikolaus. „Die Idee, dass Klassen im Vorfeld ihre Bestellungen abgeben, kommt prima an“, freute sich Monika Tomazic.

2016 wurden zur Europameisterschaft in Frankreich faire Crêpes gebacken. Der Weltladen organisierte erstmals bei der Abiturfeier zwischen Gottesdienst und Zeugnisübergabe in der Aula einen Imbiss für alle Gäste. Außerdem beschickte der Weltladen einen fairen Weinstand zu „Recklinghausen leuchtet“ im Herbst.

Skifahrer der AH 11 grüßen aus dem Ötztal

Tolles Rahmenprogramm: Lagerfeuer mit Stockbrot und Gesang

Nicht nur auf den Skipisten des Ötztals, sondern auch rundherum fühlen sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums sehr wohl. Die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer stellen einiges auf die Beine. In den zurückliegenden Tagen gab es ein Lagefeuer mit Stockbrot und Gesang, ein Tischtennisturnier, einen Ausflug nach Innsbruck, Basketball und Fußball. Stellvertretend für alle Skifahrer schickt Matthias Bomba frohe Grüße aus Tirol.

 

Lange Arbeitstage in der ungarischen Hauptstadt

Auslandspraktikantinnen genießen das freie Wochenende

Gut ausgefüllt sind die Tage der vier Schülerinnen, die ihr Auslandspraktikum in der ungarischen Hauptstadt Budapest absolvieren. Nach den langen Arbeitstagen in den Betrieben - das Quartett ist bei "C&A" beziehungsweise bei "New Yorker" eingesetzt - fehlte in der ersten Woche auch die Motivation, abends loszuziehen.

Jasmin, Justine, Kathrin und Marie nutzten den ersten freien Samstag, um bei angenehmen äußeren Bedingungen das Burgviertel zu besichtigen. "Uns geht es in jedem Fall gut", versichert Jasmin Hoffmann froh gelaunt in ihrer Sonntagsmail von der Donau.

Sprachschule und Sonnenschein in Dublin

Leonie und Natalie absolvieren ihr Praktikum gleich vor Ort

Bei strahlendem Sonnenschein haben die vier "Iren" des Kuniberg Berufskollegs in den vergangenen Tagen die Hauptstadt Dublin erkundet. Neben dem Büffeln in der Sprachschule blieb für das Quartett aus der Klasse 12a genügend Zeit, um die Sehenswürdigkeiten samt der Kaufhäuser in Augenschein zu nehmen. "Uns geht es sehr gut", schreibt Natalie Witt.

In der kommenden Woche beginnt das eigentliche Auslandspraktikum. Natalie blickt der kommenden Zeit erwartungsvoll entgegen: "Für Leonie und mich hat sich der Plan ein wenig geändert. Wir werden beide die drei Wochen in der Sprachschule arbeiten, was uns sehr freut."

"Spanierinnen" fühlen sich in Pontevedra zu Hause

Schülerinnen absolvieren Praktika beim Optiker, im Reisebüro und Hotel

Die vier "Spanierinnen" aus der Klasse 12a des Wirtschaftsgymnasiums melden sich aus Galizien. Das Quartett absolviert das vierwöchige Auslandspraktikum in Pontevedra. "Die Stadt gefällt uns gut. Auch den Strand in Marin haben wir schon besucht", berichtet Christina Mursa. Das Wichtigste: "Wir kommen in unseren Betrieben gut zurecht."

Während Christina mit einer Mitschülerin im Hotel Galicia Palace arbeitet, sind die beiden anderen bei einem Optiker und in einem Reisebüro beschäftigt. Die vier Schülerinnen haben sich schon etwas von der entspannten spanischen Mentalität abgeschaut: "Wir hatten einen etwas holperigen Start, was die Unterkunft anbelangt. Aber das ist jetzt alles geklärt", freut sich Christina.

SV-Team schafft einen Ansporn für den Aufstieg

Auf dem Weg zum Unterricht Kalorien verbrennen

Ansporn für den Aufstieg: Schülerinnen und Schüler, die auf dem Weg zum Unterricht in das erste, zweite und dritte Stockwerk müssen, werden seit Donnerstag (30. März) besonders motiviert. Die Schüler-Vertretung (SV) ermuntert die Benutzer des Treppenhauses mit aufgeklebten Kurzinformationen an den Stufen, den Aufstieg als sportliche Herausforderung und kostenloses Fitnessprogramm anzusehen.    

„Wir brauchen Sie dringender denn je“

IHK verleiht Karl-Holstein-Preis: Kuniberg Berufskolleg drei Mal vertreten

Mit dem höchsten Bildungspreis der nordrhein-westfälischen Wirtschaft sind am Donnerstag (23. März) in Münster 25 Ausbildungs- und fünf Weiterbildungsabsolventen von Unternehmen aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region ausgezeichnet worden. Sie haben bei den IHK-Prüfungen 2016 am besten abgeschnitten und wurden dafür von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit dem Karl-Holstein-Preis geehrt.

Das Kuniberg Berufskolleg stellte bei der Feierstunde in Münster gleich drei Prüfungsbeste. Ausgezeichnet wurden die beiden Tourismuskauffrauen Isabel Wensing (Foto links) und Mandy Stöckmann (Foto Mitte) sowie der Einzelhandelskaufmann Alexander Peters (Foto rechts). Im Namen des Recklinghäuser Berufskollegs gratulierte Fachlehrer Jörg Quickels, der an der Veranstaltung in der Domstadt teilnahm.

Den Preis verleiht die IHK jährlich an ihre Prüfungsbesten, um darauf aufmerksam zu machen, „wie sehr der wirtschaftliche Erfolg der Region von jungen Menschen abhängt, die sich für eine Karriere mit betrieblicher Aus- und Weiterbildung entscheiden“, sagte IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer. Der Fachkräftemangel sei bereits vielerorts spürbar. „Dabei werden vor allem beruflich-qualifizierte Fachkräfte und weniger Akademiker gesucht“, betonte der IHK-Präsident und wandte sich direkt an die Preisträger: „Unsere Wirtschaft braucht Sie dringender denn je.“

Der Unternehmer warnte angesichts der Rekordzahl von 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland davor, weiter an der Nachfrage vorbei zu qualifizieren. Leider werde die Wissensgesellschaft „viel zu oft nur mit Hochschule und Studium gleichgesetzt“, sagte Hüffer. „Ihnen stehen alle Möglichkeiten offen“, versicherte der IHK-Präsidenten den erfolgreichen Absolventen, bevor er ihnen die Urkunden überreichte. Die 25 ehemaligen Auszubildenden sind die Besten der 10.933 Absolventen, die 2016 ihre Berufsausbildung in Unternehmen des Münsterlandes und der Emscher-Lippe-Region erfolgreich abgeschlossen haben.

Der Karl-Holstein-Preis ist der höchste Bildungspreis der IHK Nord Westfalen. Er wird seit 1980 jährlich an die 25 prüfungsbesten Auszubildenden der regionalen Wirtschaft vergeben und seit 2003 zusätzlich an die fünf besten Weiterbildungsabsolventen der IHK Nord Westfalen. Belohnt werden individuelle Spitzenleistungen in der Aus- und Weiterbildung. Namensgeber ist der ehemalige IHK-Präsident und Konsul Karl Holstein aus Gelsenkirchen, der sich besonders um die berufliche Bildung verdient gemacht hat.

Zwölftklässler schwärmen aus in alle Welt

Praktikanten sind in fünf europäischen Ländern im Einsatz

Heute Recklinghausen – am Wochenende in aller Welt: 18 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums verabschieden sich für vier Wochen aus dem gewohnten Alltag. Sie treten ein vierwöchiges Auslandspraktikum an. „Diesmal geht es in fünf unterschiedliche europäische Länder“, berichtet Andrea Thommes, die auf dem Kuniberg für die Koordinierung der Europa-Aktivitäten verantwortlich ist.

Die Praktikanten sammeln in Finnland, Irland, Rumänien, Spanien und Ungarn berufliche Erfahrungen. Gleichzeitig erhalten sie die Chance, ihre Sprachkenntnisse weiter zu verbessern. Deshalb hat sich zum Beispiel Jacob Frank entschlossen, seine vier Wochen auf Ibiza ohne einen Mitschüler zu verbringen. „Ich möchte nicht in die Versuchung kommen, doch wieder Deutsch zu sprechen“, erklärt der 18-Jährige.

Kindergarten lernt mit dem Weltladen-Team

Wie aus der Kakaobohne eine fair gehandelte Schokolade wird

Gut möglich, dass die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte St. Elisabeth Recklinghausen ihren Eltern und den älteren Geschwistern jetzt etwas voraus haben. Sie wissen, wie aus der Kakaobohne eine fair gehandelte Schokolade wird. Erarbeitet haben das die drei- bis sechsjährigen Kinder gemeinsam mit vier Schülerinnen und Schülern aus dem Weltladen-Team des Kuniberg Berufskollegs.

Sonja Buchaly, Michelle Matzek, Felix Lackmann und Marius Nierobisch aus der Klasse 12c des Wirtschaftsgymnasiums waren begeistert von der Neugierde ihrer Schützlinge. Gemeinsam mit Fachlehrerin Daniela Dox, gleichzeitig 2. Vorsitzende des Weltladens, hatten sie die etwas andere Unterrichtsstunde vorbereitet.

Als richtige Entscheidung stellte sich heraus, einiges an Anschauungsmaterial mitgebracht zu haben. Zum Beispiel eine Kakaofrucht, die Kakaobutter und den Zucker sowie den großen Topf für die komplette Masse. „Gestaunt haben die Kinder darüber, wie groß ein Kakaobaum wird, nämlich 15 Meter“, berichtet Sonja. Die Turnhalle der Tagesstätte reichte nicht aus, um mit Kreppband auf dem Fußboden die imposante Länge abzubilden.

Birgit Busch passte das Angebot von Daniela Dox, die Einrichtung auf ihrem „fairen Weg“ zu begleiten, ausgezeichnet ins Konzept. Die Leiterin der Kindertagesstätte und ihr Team sind derzeit im Rahmen ihrer themen- und jahreszeitlich orientierten Arbeit dabei, die Mädchen und Jungen – ihrem Alter entsprechend – aus der Perspektive des christlichen Menschenbildes für die Zusammenhänge des gerechten Welthandels zu sensibilisieren.

Beim abschließenden Probieren fanden die aufgeweckten Kids heraus, dass Fairtrade-Schokolade gut schmeckt und gewährleistet, dass keine Kinder auf den Kakaoplantagen arbeiten müssen, sondern die Töchter und Söhne der Kakaobauern zur Schule gehen können. Für die Eltern hatten die Gäste vom Kuniberg eine kleine Broschüre mit den wichtigsten Inhalten des Projekts zusammengestellt.

Kuniberg gehört zu den "Zukunftsschulen NRW"

Dr. Walter Schulte und Renate Oendorf nehmen das Siegel entgegen

Das Kuniberg Berufskolleg gehört zu den „Zukunftsschulen NRW“. Bei der Regionaltagung im Regierungsbezirk Münster nahmen Schulleiter Dr. Walter Schulte und Schulsozialarbeiterin Renate Oendorf die Auszeichnung entgegen. Das offizielle Siegel überreichte die Leitende Regierungsschuldirektorin Ursula Klee.

Schon seit dem Jahr 2010 tauscht sich das Beratungsteam des Kuniberg Berufskollegs regelmäßig mit dem Eduard-Spranger-Berufskolleg Gelsenkirchen-Buer und weiteren Schulen über die Möglichkeiten des Sozialen Lernens aus. Seit Ende 2015 vertreten Renate Oendorf und Matthias Bomba das Kuniberg Berufskolleg im Netzwerk „Soziales Lernen“.

Das Netzwerk bietet eine offizielle Plattform, um die Förderung der Entwicklung sozialer Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern im System weiterzuentwickeln. Der Arbeits- und Austauschprozess läuft über die (Beratungs-)Lehrer und Schulsozialarbeiter der verschiedenen Schulen. Sie organisieren das soziale Training in Form von Kursen und Projekten an ihren Schulen.

 

 

Weltladen lädt ein: Mitgliederversammlung

Rückblick und Entwicklung der Partnerschaft mit Peru

Der Vorstand des Weltladens im Kuniberg Berufskolleg e.V. lädt zur Mitgliederversammlung ein. Am Mittwoch (5. April) beginnt die jährliche Zusammenkunft um 15 Uhr in Raum 18. Auf der Tagesordnung seht neben dem Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate ein Bericht über die Entwicklung der Partnerschaft mit Peru. Diskutiert werden soll auch über die im neuen Schul- und Vereinsjahr geplanten Aktivitäten.

"Nachhaltigkeitspreis" für Verwaltungsfachangestellte

Schüler haben unterschiedliche Stationen vorbereitet

Nachhaltigkeit macht Schule am Kuniberg Berufskolleg. Das beweist die jährliche Klimawoche im Allgemeinen, das zeigt ein Beitrag der Verwaltungsfachangestellten im Besonderen. Die Oberstufe hatte anlässlich der Veranstaltungsreihe im Herbst 2016 andere Klassen eingeladen, sich mit unterschiedlichen Aspekten des Themas auseinander zu setzen. Für das Projekt, das die Klasse im Politikunterricht gemeinsam mit Fachlehrer Dennis Henkel vorbereitet hatte, wurde sie jetzt ausgezeichnet. Schulleiter Dr. Walter Schulte und die Sprecherin der Gruppe Umwelt und Naturschutz, Angelika Bakenfelder, beglückwünschten die engagierte Lerngruppe. Klassensprecher Stefan Taken nahm die Ehrenurkunde und einen Geldpreis stellvertretend in Empfang.

Die Schülerinnen und Schüler hatten für die Besucherklassen unterschiedliche Stationen zum Thema Nachhaltigkeit aufgebaut, an denen zum Beispiel der ökologische Fußabdruck ermittelt und über nachhaltigen Konsum reflektiert wurde. Die Zukunft der Automobilität bildete einen weiteren Schwerpunkt - wie auch die Frage der Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz. Dazu gab es eine Präsentation zur Agenda 21 und ein Quiz. "Die meisten Schüler waren interessiert, alle anderen haben zumindest kooperiert", lautete die Antwort auf die Frage, wie die Adressaten das Projekt angenommen hätten. Schulleiter Dr. Schulte wies auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit als einem der drei Leitziele des Kuniberg Berufskollegs hin. In der Volkswirtschaft werde das Thema in Zukunft noch wichtiger.

 

Ein anderer Dracula ist zu Gast auf dem Kuniberg

Kaufmännische Assistenten managen das englische Theater

Ein volles Haus bescherte die American Drama Group am Montag (6. März) der Aula des Kuniberg Berufskollegs. Das Ensemble führte beim zweiten Gastspiel des englischen Theaters im Schuljahr 2016/17 das Stück "Dracula" aus der Feder von Paul Stebbings auf. Wieder immer managte die Unterstufe der Kaufmännischen Assistenten den Auftritt, einschließlich der Versorgung der zahlreichen Zuschauer. 

Berliner aus dem Weltladen schmecken am besten

Bestellservice wird immer besser angenommen

Süße Stärkung an Weiberfastnacht: Die Schülerinnen und Schüler aus dem Weltladen versorgten die Klassen des Kuniberg Berufskollegs am Donnerstag (23. Februar) traditionell mit Berlinern. Immer besser angenommen wird der Bestellservice. Die Lerngruppen können sich im Vorhinein und in Ruhe überlegen, ob und wie viel Gebäck sie ordern.

"Insgesamt haben wir 330 Berliner verkauft", freute sich Monika Tomazic, Vorsitzende des Weltladens, über das gute Ergebnis der Aktion, mit der wieder die Projektarbeit von Schwester Soledad in Peru unterstützt werden soll. 
Für das kommende Jahr überlegen die Verantwortlichen, den "freien Verkauf" stärker zu berücksichtigen.

Assistenten forschen wieder für den Media-Markt

Wissenschaftlicher Anspruch und anspruchsvolles Design

So geht professionelles Projektmanagement: Die Kaufmännischen Assistenten haben für den Media Markt Recklinghausen eine Umfrage zum Kundenverhalten entwickelt, durchgeführt und ausgewertet. Am Dienstag (14. Januar) präsentierte die Mittelstufe 1 die Resultate ihrer Studie. Wichtigstes Ergebnis: Die Kunden sind mit dem Service des Unternehmens zufrieden.

Im Publikum saßen bei der Präsentation Media-Markt-Geschäftsführer Michael Herbstmann, der stellvertretende Schulleiter Heinz Erzkamp und mehrere Lerngruppen des Kuniberg Berufskollegs, die sich vom wissenschaftlichen Anspruch des Projekts und dem anspruchsvollen Design überzeugten. Die Befragung hatten die Schülerinnen und Schüler vom 21. bis zum 26. November vergangenen Jahres durchgeführt. Begleitet worden war das Projekt von Klassen- und Fachlehrerin Monika Tomazic.

„Die Besucher des Media Markts im Palais Vest kommen überwiegend aus Recklinghausen“, informierte Marie Mosebach. Und: „Die meisten Kunden kommen mehr als einmal im Monat in den Markt.“ Hendrik Reschke ergänzte, dass über 70 Prozent der Befragten als Grund für ihren Besuch angaben, sich zu informieren und gezielt einzukaufen. Beim Kaufverhalten fiel auf, dass in der DVD-Abteilung drei von vier Kunden ihren gezielten Kaufwunsch tatsächlich umsetzten. In der Computer-Abteilung war das nur bei 40 Prozent, im TV-Heimkino-Bereich sowie bei der „Weißen Ware“ – Waschmaschinen, Kühlschränke, Geschirrspülautomaten – nur bei jedem Dritten.

„Bei der Befragung haben wir auch festgestellt, dass die Kunden bei der hochpreisigen Ware nicht spontan zuschlagen“, hob Theresa Timmerhaus hervor. In den beratungsintensiven Abteilungen wünschen sich die Kunden mehr Personal. „Dazu günstigere Preise“, schmunzelte Mikail Kaplan, „allerdings nicht so häufig, wie eigentlich bei so teurer Ware zu erwarten gewesen wäre“. Einige Kunden hatten zudem angemerkt, dass sie sich eine bessere Warenpräsentation wünschten.

Kompetenzzentrum kooperiert mit Kreishaus

Landrat Cay Süberkrüb führt die Delegation an

Das Kompetenzzentrum Logistik am Kuniberg Berufskolleg und die Kreisverwaltung haben am Dienstag (14. Februar) eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Intensiviert werden soll vor allem der Draht zwischen den Logistikern und dem Jobcenter des Kreises Recklinghausen. Konkreter Anlass für das informative Gespräch auf dem Kuniberg war die bevorstehende Ansiedlung der Großunternehmen Arvato und Metro in Marl.

Angeführt wurde die Delegation aus dem Kreishaus von Landrat Cay Süberkrüb. Außerdem nahmen Dr. Richard Schröder, Fachbereichsleiter Gesundheit, Bildung und Erziehung, sowie vom Jobcenter des Kreises Dominik Schad und Patrick Hundt an der Besprechung teil. Neben Schulleiter Dr. Walter Schulte stellten Bereichsleiter Christof Stegemann sowie die Koordinatoren Sabine Grieger und Christian Thiäner das Kompetenzzentrum vor.

Unter dem Dach des Kompetenzzentrums sind die Ausbildungsberufe Fachlagerist, Fachkraft für Lagerlogistik, Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen vereint. Während der Fachraum „Logistik“ noch eingerichtet werden muss, sind die weiteren Bestandteile des Bildungsgangprogramms bereits weitgehend realisiert worden. Dazu gehören die Professionalisierung der Lehrkräfte, die Kooperation mit anderen Berufskollegs, Didaktische Jahresplanungen, Individuelle Förderung, Bildungsgangevaluation, Feedbackverfahren und das „Logistics Diversity Program“ mit Exkursionen und Gesundheitstagen.

Beirat attestiert der Schule eine sehr gute Arbeit

Aktuelle Schulentwicklung und Kompetenzzentrum Logistik

Berichte über die aktuellen Schulentwicklungsschwerpunkte und das Kompetenzzentrum Logistik standen am Donnerstag (9. Februar) im Mittelpunkt der Frühjahrssitzung des Beirates im Förderverein des Kuniberg Berufskollegs. Das Gremium, zu dem Vertreter der IHK, der unterschiedlichen Betriebe und der Schulpflegschaft gehören, gab der Schulleitung mit Dr. Walter Schulte an der Spitze in der zweistündigen Konferenz eine positive Rückmeldung.

Zunächst hatte Martina Brandt, am Kuniberg Berufskolleg für das Qualitätsmanagement zuständig, die Arbeit der neu eingerichteten Qualitätszirkel vorgestellt. Zehn Bildungsgänge übernehmen mit „Premium-Projekten“ zu den Bereichen Individuelle Förderung, Selbstorganisiertes Lernen und Digitalisierung eine Vorreiterrolle. Bereichsleiter Christof Stegemann stellte das in der Region einzigartige Kompetenzzentrum Logistik vor. Die Bedeutung der Branche werde angesichts der Ansiedlung großer Betriebe in der Nachbarschaft immer größer.

Assistenten trainieren die richtige Bewerbung

Debeka-Bezirksleiter geben den Schülern Praxistipps

Statt BWR, Mathe und Deutsch stand für die beiden Mittelstufen der Kaufmännischen Assistenten am Donnerstag (9. Februar) Bewerbungstraining auf dem Stundenplan. Die Bezirksleiter Julian Michalski und Rolf Lewanskowski von der Recklinghäuser Geschäftsstelle der Debeka simulierten mit den Assistenten die einzelnen Schritte der erfolgreichen Bewerbung. Tipps und Kniffe zum Anschreiben wurden dabei genauso behandelt wie das angemessene Verhalten beim Vorstellungsgespräch. Immer wieder wurden die Schüler aktiv einbezogen. Die Assistenten machten ihre Sache gut, hob Julian Michalski ausdrücklich hervor.

Bänker und Großhändler setzen auf Mnemotechniken

Schüler lernen Grundlagen des Gedächtnistrainings kennen

Beim Methodentag, den die Bankkaufleute und Großhändler am Donnerstag (9. Februar) gemeinsam ausrichteten, lernten die Schülerinnen und Schüler aus den Unterstufen der beiden Bildungsgänge Grundlagen der Mnemotechniken. Das Gedächtnistraining erfolgte spielerisch - Musik, Bewegung und gute Laune inbegriffen.

 

Info- und Beratungsangebot wird intensiv genutzt

Wirtschaftsgymnasium freut sich über den regen Zulauf

Intensiv genutzt worden ist der 9. Informations- und Beratungstag des Kuniberg Berufskollegs. Am Samstag (4. Februar) nahmen erneut sehr viele Zehntklässler aus Recklinghausen und der Region die Gelegenheit wahr, nach dem Ende des ersten Halbjahres die Weichen für die schulische Zukunft zu stellen.

Insbesondere das Wirtschaftsgymnasium freute sich über einen regen Zulauf. Aber auch die Vertreter der anderen Bildungsgänge hatten viel zu tun. Die hohe Resonanz war besonders im Sinner der Schülerinnen und Schüler der Klasse AH 13c, die das Catering übernommen hatte, um die Abiturkasse aufzubessern.

Während etliche Jugendliche und junge Erwachsene die Gelegenheit nutzten, sich direkt anzumelden, vertagten einige andere die Entscheidung. Sie müssen im Laufe der nächsten Wochen Nägel mit Köpfen machen. Schulleiter Dr. Walter Schulte lobte die bewährte Organisation des Vormittags.

"Steaua Sambucarest" wird zum Seriensieger

"Kuniberg Masters": Topteam kombiniert Assistenten im Endspiel müde

Die Titelhamster haben wieder zugeschlagen. Als „Steaua Sambucarest“ gewann die AH 13d am Freitag (3. Februar) die 23. Auflage der „Kuniberg Masters“. Die Klasse von Rainer Lewe hatte das Hallenfußballturnier der Schüler-Vertretung (SV) bereits vor zwei Jahren für sich entschieden, damals in der Jahrgangsstufe 11 als „FC Vincebus“. 2016 gehörten die Top-Fußballer des Wirtschaftsgymnasiums zu den unglücklichen Klassen, die wegen des großen Bewerberandrangs nicht mitspielen durften.

Im gutklassigen Endspiel profitierte „Steaua“ diesmal von der langen Ersatzbank, während die „AntiSozialUnderdogs“ (ASU 2) nicht wechseln konnten. Lange stand die Begegnung dennoch auf des Messers Schneide, doch das Siegerteam kombinierte den Gegner müde. Maurice Pagels (3) und Tom Kiel sorgten mit feinen Treffern für eine beruhigende 4:0-Führung. Hinten ließ die weiße Wand, gebildet aus Lennart Hake und André Rotthoff samt Keeper Thomas Werner, nichts anbrennen. Erst kurz vor dem Schlusspfiff verkürzten die tapferen Kaufmännischen Assistenten auf 1:4.

Auch Platz drei ging an eine Assistenten-Unterstufe, nämlich die ASU 1. Der „1. FC Magdalena 187“ (AH 12b) verzichtete nach der Halbfinalniederlage auf das kleine Finale, so dass das von der SV gut organisierte Fußballturnier sogar ein paar Minuten früher beendet war als geplant. Die Siegerehrung übernahmen Schülersprecherin Gizem Balaban und ihre Stellvertreterin Nadine Menn gemeinsam mit Schulleiter Dr. Walter Schulte. Zufrieden mit dem Turniertag durfte auch die FOS 13 sein, die die Bewirtung von Aktiven und Zuschauern übernommen hatte.

Die drei SV-Lehrer Julia Joemann, Jose Molina und Christof Tewes werden die „Kuniberg Masters“ jetzt in der gebotenen Ruhe mit dem SV-Team analysieren, um die 24. Auflage noch ein wenig perfekter zu gestalten.

 

"Einmal hin - alles drin": Infotag am 4. Februar

Kim und Thomas sind überzeugt: "Dieser Weg hat sich für uns gelohnt"

Kim Watermann und Thomas Werner sind überzeugt: „Dieser Weg hat sich für uns gelohnt.“ Die beiden angehenden Abiturienten meinen den Besuch des Informations- und Beratungstages, den sie vor etwa drei Jahren im festen Glauben verließen, dass das Wirtschaftsgymnasium am Kuniberg Berufskolleg für sie die richtige Entscheidung nach dem Erreichen der Fachoberschulreife wäre.

Am 4. Februar (Samstag nach Ausgabe der Halbjahreszeugnisse) richtet das Kuniberg Berufskolleg zum neunten Mal den Informations- und Beratungstag aus. Jugendliche, die am Ende dieses Schuljahres die Fachoberschulreife erwerben oder den Hauptschulabschluss erlangen, sind gemeinsam mit ihren Eltern eingeladen, sich über die vielfältigen Angebote des Recklinghäuser Berufskollegs zu informieren.

Die Verantwortlichen des Wirtschaftsgymnasiums, des Bildungsgangs Kaufmännische Assistenten/Fachhochschulreife, der Höheren Handelsschule und der Berufsfachschule möchten in der Zeit von 10 bis 13 Uhr mit allen Interessierten konkret ins Gespräch kommen. „Es bietet sich wiederum die Gelegenheit, auf individuelle Fragen und Bedingungen einzugehen“, verspricht Schulleiter Dr. Walter Schulte.

In den Informationstag integriert ist die Vorstellung der Fachoberschule Klasse 13 (FOS 13), die das Kuniberg Berufskolleg im Schuljahr 2017/18 schon zum fünften Mal anbietet: Mit dem Besuch dieses Bildungsgangs können Jugendliche und junge Erwachsene, die über die Fachhochschulreife und eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung verfügen, innerhalb eines Jahres das Abitur erwerben.

Für Schüler, die die Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk anstreben, bieten sich am Wirtschaftsgymnasium des Kuniberg Berufskollegs zwei Wahlmöglichkeiten, und zwar das „Abitur mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre“ sowie das „Abitur und Fremdsprachenkorrespondent / in“. „Wer die Zukunft nach dem Abschluss der Sekundarstufe I zu spät plant, steht im Sommer möglicherweise nur auf einer Warteliste“, betont Martin Debus, Leiter des Wirtschaftsgymnasiums.

Wichtiger Hinweis: Schülerinnen und Schüler, die ein Gymnasium besuchen und sich früh spezialisieren möchten, können nach Abschluss der neunten Klasse in die Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums wechseln. Konkrete Fragen dazu werden vor Ort beantwortet.

Während des Informations- und Beratungstages besteht auch unmittelbar die Möglichkeit der Anmeldung. Dazu sind das aktuelle Halbjahreszeugnis sowie gegebenenfalls die Dokumente für das Schüler-Online-Verfahren mitzubringen.

Während die Zehntklässler sich in diesen Tagen entscheiden, wie es für sie nach der „Mittleren Reife“ weitergeht, haben Kim Watermann und Thomas Werner schon die Weichen gestellt. Kim wird nach dem Abi im Herbst eine Ausbildung zur Bankkauffrau machen; Thomas plant eine Ausbildung zum Industriekaufmann und parallel ein Studium.

 

Infos im Überblick

9.Informations- und Beratungstag

  • Datum: 4. Februar (Samstag), 10 bis 13 Uhr im Präsentationsforum (3. Stock)
  • Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10
  • Informationen über: Wirtschaftsgymnasium, Kaufmännische Assistenten, Höhere Handelsschule, Integrierte Handelsschule, FOS 13
  • Es informieren: Lehrerinnen und Lehrer, aktuelle Schülerinnen und Schüler, Ehemalige
  • Weitere Schwerpunkte: Auslandspraktika, Exzellenzlabel „Certi Lingua“, Hochschul-Übergangsberatung, Weltladen, Schüler-Vertretung

Das "Faire Frühstück" schmeckt allen Besuchern

Über 120 hungrige Gäste genießen große Tischgemeinschaft

Wo sonst Klausuren und Lehrerkonferenzen abgehalten werden, sind die Tische an diesem Morgen geschmackvoll gedeckt und als lange Tafeln aufgereiht worden: Der Weltladen-Kurs aus der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums organisiert am Mittwoch (1. Februar) in Raum 308/09 das „Faire Frühstück“ für alle interessierten Schülerinnen und Schüler aus den Vollzeitklassen.

Brot und Brötchen, Käse und Wurst, Ei und Salat, Tee und Kaffee, Quark und Müsli, Saft und Wasser – alles fair gehandelt: Die gut 120 hungrigen Gäste genießen die ungewöhnliche Pause in der riesigen Tischgemeinschaft. Ein Teil von ihnen verlängert den Aufenthalt im großen Frühstücksraum um eine Unterrichtsstunde und setzt sich dabei – von Schulleiter Dr. Walter Schulte ausdrücklich genehmigt – mit dem Anliegen des Weltladens auseinander.

Der Weltladen möchte dazu beitragen, dass Schüler und Lehrer ihre globale Verantwortung erkennen und sich den ökologischen Gedanken „Bewahrung des Lebensraums“ bewusst machen. Der Verein pflegt einen intensiven Kontakt mit dem Partnerland Peru und unterstützt die Arbeit von Schwester Soledad. Die Ordensfrau investiert das auf dem Kuniberg erwirtschaftete Geld in verschiedene soziale Projekte, die immer nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ angelegt sind.

Bei der ersten Bilanz nach dem arbeitsreichen Vormittag ist Monika Tomazic, Vorsitzende des Weltladens, rundum zufrieden. Mit den Schülerinnen und Schülern aus dem Weltladen-Kurs wird sie die Veranstaltung in aller Ruhe auswerten. Schon jetzt bedankt sie sich bei den „Ehemaligen“, Felicitas Esche-Poetsch und Christa Krause, die hinter den Kulissen das „Faire Frühstück“ tatkräftig begleitet haben.

Robin Gibas informiert über das Duale Studium

Experte der Westfälischen Hochschule steht Rede und Antwort

Das Duale Studium, das Studium und Ausbildung miteinander verbindet, wird auch für die Absolventen der Vollzeitbildungsgänge am Kuniberg Berufskolleg immer interessanter. Am Dienstag (31. Januar) stellte Robin Gibas von der Westfälischen Hochschule allen interessierten Schülerinnen und Schülern Perspektiven und Möglichkeiten in Verbindung mit dem Dualen Studium vor. "Die Informationsveranstaltung ist besonders für die Schüler interessant, die ihren Abschluss im kommenden Schuljahr machen", erläuterte die Koordinatorin für Berufs- und Studienorientierung, Johanna Krabbe.

Jutta Kinberger in den Ruhestand verabschiedet

Schulleiter fungierte damals als Ausbildungslehrer

Ihr halbes Leben hat Jutta Kinberger auf dem Kuniberg verbracht. Am Dienstag (31. Januar) ist die verdiente Pädagogin in den Ruhestand verabschiedet worden. Ihre Spuren hat die künftige Pensionärin besonders im Einzelhandel hinterlassen.

Schulleiter Dr. Walter Schulte erinnerte daran, dass Jutta Kinberger das Berufskolleg schon aus ihrer Zeit als Absolventin der Höheren Handelsschule kenne. Nach dem Studium absolvierte sie hier auch ihr Referendariat in Recklinghausen, wobei der heutige Schulleiter als ihr Ausbildungslehrer fungierte. Sie unterrichte im Anschluss an diese Zeit in Wesel und kehrte Anfang der Neunzigerjahre zurück auf den Kuniberg.

Dr. Schulte würdigte das Engagement, die Loyalität sowie die Gelassenheit der scheidenden Kollegin, die ihr pädagogisches Geschick künftig auf die Enkel konzentriert. Dem Kuniberg Berufskolleg bleibt sie in Person von Sohn Tim, der seit einigen Jahren zum Kollegium gehört, zumindest indirekt erhalten.

"13a" gibt alles für den Deutsch-Französischen Tag

„Vielfalt ist unsere Stärke: unis dans la diversité.“

Deutschland und Frankreich sind Partner, die zusammengehören. Was durch die Unterzeichnung des Elysée-Vertrages am 22. Januar 1963 offiziell bekundet wurde, lebt heute in den Herzen vieler Menschen – auch auf dem Kuniberg. Zu den Aktivitäten anlässlich des „Deutsch-Französischen Tages“ gehört ein Internet-Teamwettbewerb, an dem sich am Donnerstag (19. Januar) das Berufskolleg wie in den vergangenen Jahren beteiligt hat. Vielsagendes Leitwort des Wettbewerbs für die aktuelle Auflage: „Vielfalt ist unsere Stärke: unis dans la diversité.“

Die Klasse 13a des Wirtschaftsgymnasiums löste die zum Teil kniffligen Aufgaben aus den Bereichen Sprache, Sport, Begegnung, Kultur, Literatur, Alltagsleben, Essgewohnheiten, Umwelt, gesellschaftliche Mitgestaltung, Wirtschaft und Arbeitswelt. Die Schülerinnen und Schüler gingen in zwei unterschiedlichen Gruppen an den Start. Die „Franzosen“ wählten die höchste Niveaustufe. Die Schüler, die Spanisch als zweite Fremdsprache belegen, hatten für den Anfängerbereich gemeldet.

Ausgerichtet wird der Wettbewerb vom Institut français und dem Cornelsen Verlag. „Als Europaschule in Nordrhrein-Westfalen fühlen wir uns der Partnerschaft zwischen den beiden Ländern, dem Deutsch-Französischen Tag und damit auch dem Wettbewerb besonders verbunden“, betonten Anna Fimpeler-Becker und Werner Rhein, die die Schüler während der dreistündigen Arbeitszeit als Fachlehrer betreuten.

Studienberatung praktisch: FOS 13 fährt zur RUB

Schüler können zahlreiche Vorlesungen besuchen

Was passiert nach dem Abitur? Der Ruhr Universität Bochum (RUB) haben die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule (FOS) 13 am Freitag (13. Januar) einen Besuch abgestattet. Begleitet wurde die Lerngruppe von Johanna Krabbe, Koordinatorin für Berufs- und Studienorientierung am Kuniberg Berufskolleg.

Die FOS 13 wurde in Bochum durch die zentrale Studienberatung der RUB begrüßt. Die Schüler erhielten Informationen zur Bewerbung und zur Organisation des Studiums. Danach hatten sie die Möglichkeit, Vorlesungen zu besuchen.

Veranstaltungen, die die Gäste vom Kuniberg besuchen konnten, waren zum Beispiel: Management and Economics: Kosten- und Erlösrechnung; Maschinenbau: Werkstoffe; Anglistik/Amerikanistik: Business English, U.S. Ethnic Literatures; Mathematik: Höhere Mathematik, Statistik, Analysis; Jura: Methodik der der Fallbearbeitung im Strafrecht; Sozialwissenschaften: Einführung in die Sozial- und Kulturpsychologie.

Einige Schüler nutzten das Alternativprogramm. „Sie konnten die Universitätsbibliothek, die Studienberatung und die Mensa besuchen“, berichtet Johanna Krabbe, die auf der Rückfahrt nach Recklinghausen gemeinsam mit den Schülern ein positives Fazit der Exkursion zog.

Bessere Orientierung im Hochschul-Dschungel

Björn Albrecht informiert die Klasse 12c des Wirtschaftsgymnasiums

„Studieren! Aber was und wo?“ Zu einer besseren Orientierung im Hochschul-Dschungel trug Björn Albrecht von der Zentralen Studienberatung der Westfälischen Hochschule mit seinem Besuch der Klasse 12c des Wirtschaftsgymnasiums bei. In der 90-minütigen Veranstaltung referierte der Studienberater über die Unterschiede zwischen FH und Uni, über den NC, über Informationsmöglichkeiten zu passenden Studiengängen und über Beratungsangebote. Außerdem ging Albrecht auf die Organisation von Bachelor- und Masterstudiengängen ein.