Nachrichtenarchiv der Schule 2017

"econo=me": Handelsblatt zeichnet Klasse 13b aus

Schulleiter lobt das Engagement und freut sich mit der Schülergruppe

Mehr als 70 Schulen haben sich bundesweit an dem vom Handelsblatt initiierten Wettbewerb „econo=me“ beteiligt. 2016/17 lautete die Aufgabe „Vom Sinn und Unsinn des Sparens“. Eine achtköpfige Gruppe aus der Klasse 13b des Wirtschaftsgymnasiums am Kuniberg Berufskolleg nahm mit einer Webseite plus Blog teil und erreichte einen beachtlichen fünften Platz im Gesamtklassement.

„Sparen oder nicht sparen, das ist hier die Frage“ nannte die Kuniberg-Gruppe, die von VWL-Lehrer Matthias Bomba betreut wurde, ihren Beitrag. Die Schülerinnen und Schüler beleuchteten die Fragestellung von unterschiedlichen Seiten. „Das hat uns geholfen, die Zusammenhänge besser zu begreifen“, berichtet Hannah Beyer. Im Team gab es auch die eine oder andere Krise, gesteht Pauline Gralla. Der Kreativität hat es nicht geschadet: Im Blog findet sich zum Beispiel ein Interview mit dem Recklinghäuser Bürgermeister Christof Tesche.

Schulleiter Dr. Walter Schulte freute sich mit der Schülergruppe über den Erfolg. „Super, dass Sie sich an ein kompliziertes Thema gewagt haben“. Zufall oder nicht: Im Herbst wird das Kuniberg Berufskolleg ein ökonomisches Forum zur Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank organisieren. Das Team aus der „13b“ wurde für die gute Platzierung mit Gutscheinen für kulturelle Veranstaltung nach Wahl prämiert.

 

Kompetenzzentrum Logistik begrüßt Gäste aus Belgien

Regelmäßiger Austausch mit Sint-Lodewijk aus Genk vorgesehen

Besuch aus Belgien hatte das Kompetenzzentrum Logistik am Dienstag (20. Juni): Eine Schüler-Delegation des Sint-Lodewijk-Schulzentrums aus Genk knüpfte Kontakte mit der Mittelstufe der Speditionskaufleute des Kuniberg Berufskollegs.

Die beiden Schulen arbeiten seit mehreren Jahren zusammen, vor allem in den vom Wirtschaftsgymnasium und von den Kaufmännischen Assistenten getragenen internationalen Projekten.

Die belgischen Schüler bereiten sich auf den Beruf als Lkw-Fahrer vor und sind genauso wie ihre Gastgeber daran interessiert, sich regelmäßig auszutauschen. „Amtssprache“ bei der ersten Arbeitssitzung war Englisch.

Neben dem fachlichen Austausch schauten sich die jungen Belgier unter der Führung des stellvertretenden Schulleiters Heinz Erzkamp das Gebäude des Kuniberg Berufskollegs an.

 

Schüler beraten Schüler über das VL-Sparen

Vier andere Bildungsgänge erhalten persönliche Informationen

Schüler beraten Schüler: Das ist ein Modell, das am Kuniberg Berufskolleg immer häufiger Schule macht. Am Montag (12. Juni) informierten die angehenden Bankkaufleute die Auszubildenden aus vier anderen Bildungsgängen über die Möglichkeiten, die die Vermögenswirksamen Leistungen bieten. In persönlichen Gesprächen beraten wurden Schülerinnen und Schüler aus den Unterstufen des Einzelhandels, der Fachkräfte für Lagerlogistik, der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten sowie der Steuerfachangestellten. Aus dem Bankenteam betreuten Ulrich Nowak, Raphael von Hagen und Christopher Hölzer die Veranstaltung.

Fraktionschef Lucas Kurth sitzt in der ersten Reihe

Planspiel "Jugend und Parlament" bleibt als "unglaublich lehrreiche Erfahrung" in Erinnerung

Lucas mit Bundestagspräsident Norbert Lammert (l.) und mit seiner "Patin" Rita Stockhofe (r.).

Lucas Kurth, der als Absolvent der Fachoberschule (FOS) 13 gerade seine Abiturprüfungen am Kuniberg Berufskolleg erfolgreich bestanden hat, durfte am Planspiel „Jugend und Parlament“ des Deutschen Bundestages in Berlin teilnehmen. „Über 300 Jugendliche waren dabei. Ich selbst wurde von der Bundestagsabgeordneten Rita Stockhofe (CDU) aus Haltern nominiert. Ursprünglich war meine Teilnahme bereits für 2016 vorgesehen. Jedoch kollidierte dies damals mit den Abschlussprüfungen für den Kaufmännischen Assistenten.“

Im Planspiel nahm Lucas die Identität von Maximilian Quick an, war 62 Jahre alt, Lehrer an einem Gymnasium in Hamburg, verheiratet und hatte zwei Kinder. „Ich gehörte der Regierungspartei PGS (Partei für Gerechtigkeit und Solidarität) an.“ Lucas alias Maximilian und seine Mit-Parlamentarier wurden von Dagmar Ziegler (Mitglied im Ältestenrat) im Plenarsaal des Deutschen Bundestages begrüßt und durch das Haus geführt.

Am zweiten Tag begann die parlamentarische Arbeit. „Ich durfte dabei für meine Partei das Amt des Fraktionsvorsitzenden ausüben“, berichtet Lucas, der im Fraktionssaal der SPD den Platz von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz besetzte. Es ging in der Sitzung um vier Themen: Aufnahme der deutschen Landessprache ins Grundgesetz, Veränderung des Wahlrechts/Möglichkeit eines Onlinewahlverfahrens, ein Auslandseinsatz der Bundeswehr und die Verbesserung der Lebensbedingungen im Tierreich (Tierschutz). Als Fraktionsvorsitzende musste der Oer-Erkenschwicker parallel mit den Sprechern der anderen Parteien verhandeln und eine Bundespressekonferenz abhalten. Abends belohnten sich die Jugendparlamentarier mit einem Besuch der Terrasse und der Kuppel des Reichstagsgebäudes, von wo aus sie den Sonnenuntergang über Berlin beobachteten.

„Die ziemlich kurze Nacht steckte mir noch in den Knochen, doch es half nichts“, räumt Lucas ein, dass der dritte Tag im Bundestag an die Substanz ging. Die erste Lesung im Plenarsaal und die entscheidenden Ausschusssitzungen standen an. Unter der Leitung von Johannes Singhammer, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, wurden die Gesetzesvorlagen verlesen und die Ausschüsse eingeteilt. Dort galt es nun einen Konsens zu finden, denn für eine Änderung des Grundgesetzes und des Wahlrechts ist eine Mehrheit von zwei Dritteln notwendig.

Nach den sehr langen Sitzungen besuchten die Kurzzeit-Parlamentarier ihre jeweiligen Abgeordneten. „Ich hatte die Möglichkeit, mit Frau Stockhofe im Jakob-Kaiser-Haus gemeinsam Mittag zu essen. Wir verstanden uns sehr gut. Sie zeigte mir im Anschluss ihr Büro und erklärte mir ihre Aufgabenbereiche. Sie gab mir noch einige Tipps, wie ich mit meinen Kollegen eine Beschlussempfehlung verfassen könne.“

Am abschließenden Tag saß der Fraktionsvorsitzende Maximilian Quick standesgemäß in der ersten Reihe des Bundestages. Positive Ergebnisse der Plenardebatte: „Wir konnten uns die nötige Mehrheit für einen Bundeswehreinsatz und für den Tierschutz sichern. Der einzige Wermutstropfen war, dass ich meine Rede aus Zeitgründen nicht halten durfte.“

Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der einzelnen Parteien statt. Den Fragen stellten sich Michael Kretschmer (CDU/CSU), Carola Reimann (SPD), Anton Hofreiter (Die Grünen) und Dietmar Bartsch (Die Linke). Moderiert wurde das Ganze von Thomas Walde (ZDF). Bei den Fragen ging es um eine Senkung des Wahlalters und eine Quotierung der Listenplätze für junge Abgeordnete. Der Runde wohnte auch Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) bei, der zum Abschluss des Planspiels eine Rede hielt. „Nachdem wir den Plenarsaal verlassen hatten, liefen uns prominente Abgeordnete über den Weg, zum Beispiel Gregor Gysi (Die Linke), Wolfgang Schäuble (CDU) und Hans-Christian Ströbele (Die Grünen). Selbst Kanzlerkandidat Martin Schulz und Bundeskanzlerin Angela Merkel hielten für ein kurzes Gespräch oder Foto an“, stellt Lucas heraus.

Er empfindet die Tage in der Hauptstadt zurückblickend als „unglaublich schöne und lehrreiche Erfahrung“. Dazu gehört die Aufgabe, eine fremde Rolle einzunehmen und zu spielen, die mitunter nicht mit der eigenen Meinung übereinstimmte. Lucas, der sich selbst bei den Grünen engagiert, empfand es als ganz besondere Ehre, zumindest für ein paar Tage Abgeordneter im Bundestag zu sein. „Vielleicht führt mein Weg eines Tages wirklich vom Kuniberg in den deutschen Bundestag…“

 

Lernen am anderen Ort: Schüler zu Gast bei Fringe

Gruppe staunt über die virtuose Körperkunst von "Imbalance"

Das ist schon ein guter Brauch am Kuniberg Berufskolleg: Auch in diesem Jahr waren Schülerinnen und Schüler zu Gast beim Fringe-Festival. Auf Einladung des Theaterpädagogen Alois Banneyer und durch Unterstützung des Sponsors „Innogy“ besuchten Schüler aus dem Wirtschaftsgymnasium und aus dem Bildungsgang „Kaufmännische Assistenten / FHR“ am Donnerstag (8. Juni) die Fringe-Aufführung „Imbalance“.

Gezeigt wird in virtuoser Körperkunst ein Paar, das verstrickt ist innerhalb seiner eigenen Realität und  Digitalitiät. Die beiden großartigen Körperakrobaten Olivia Quayle und Jan Patze zeigen in einer Kombination aus geradezu perfekter Akrobatik und spektakulärem Tanz, wie  zwischenmenschliche Beziehungen unter dem Drang, immer online zu sein, aus der Balance geraten.

„Ein interessantes, energiegeladenes Stück, das den Schülern Denkanstöße lieferte und zu weiteren Diskussionen anregte“, resümiert Petra Hogrebe, die die Gruppe gemeinsam mit Anna Fimpeler-Becker begleitete.

Schülerorientierte Projekte rücken in den Blickpunkt

Der Förderverein macht's mehr denn je möglich

Der Förderverein macht’s möglich – das ist der Titel des Posters, mit dem die Schüler-Vertretung (SV) sich für die vielfältige Unterstützung bedankt. Das Plakat zeigt unterschiedliche Projekte, die erst durch die Zuschüsse des Vereins möglich geworden sind: Tage religiöser Orientierung, Sitzbänke im Treppenhaus, Dokumentenkameras in allen Klassenräumen… Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins am Donnerstag (1. Juni) wurde deutlich: Es ist kein Kleingeld, das Jahr für Jahr bewegt wird. So schiebt die Initiative auch das Whiteboard-Projekt des Großhandels an.

Martin Debus, seit langem als Schatzmeister für die Finanzen zuständig, spricht nicht ohne Stolz von einer „Erfolgsgeschichte“. Damit diese weitergeschrieben werden kann, soll die Mitgliederakquise, insbesondere im Lehrerkollegium, intensiviert werden. Für 2017 und die folgenden Jahre plant der Förderverein mit dem Vorsitzenden Detlef Juraschek, noch stärker schülerorientierte Projekte zu unterstützen. Dazu gehören nach Informationen von Schulleiter Dr. Walter Schulte etwa der „Mathemeister“ – ein Diagnoseinstrument für mögliche Schwächen im Fach Mathematik – und die Wiederbelebung des ECDL (Europäischer Computer-Führerschein).

 

Beim Briefmarathon für die Menschenrechte gestritten

Schulleiter lobt das Engagement des "Buddy-Projektes"

Einen besonderen Platz im Schulgebäude erhält die Ehrenurkunde, mit dem das außergewöhnliche Engagement des "Buddy-Projektes" ausgezeichnet worden ist. In dem Projekt arbeiten Schülerinnen und Schüler der Internationalen Flüchtlingsklassen unter der Leitung der Fachlehrerinnen Kathrin Kunstmann, Christina Meister und Andrea Sauer mit einem Kurs aus der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums zusammen.

Das "Buddy-Projekt" hat sich für den Briefmarathon 2016 von amnesty international stark gemacht. Schulleiter Dr. Walter Schulte, der der Lerngruppe die Urkunde für die Teilnahme persönlich überreichte, würdigte den intensiven Einsatz. Die Frage der Menschenrechte sei für einige Teilnehmer des Kurses mit ganz konkreten Erfahrungen verbunden.

Die Auseinandersetzung mit der politischen Situation in den Krisengebieten zeige, wie privilegiert die Menschen in Deutschland leben. Immer dann, wenn der Staat die Freiheit seiner Bürger einschränke, müssen die Alarmglocken läuten.

Förderverein lädt zur Mitgliederversammlung ein

Vorstand berichtet über das Geschäftsjahr 2016 und die Projekte 2017

Was wurde in den vergangenen zwölf Monaten erreicht? Welche Projekte sind für das kommende Jahr geplant? Antworten auf die beiden zentralen Fragen gibt die Mitgliederversammlung des Fördervereins, die am Donnerstag (1. Juni) um 18 Uhr in Raum 21 beginnt.

Vorstandswahlen stehen diesmal nicht auf der Tagesordnung. Detlef Juraschek und sein Team sind 2016 für zwei Jahre gewählt worden. Ihre Bilanz - das wird der Geschäftsbericht zeigen - kann sich einmal mehr sehen lassen. Der Förderverein am Kuniberg Berufskolleg besteht bereits seit 1984.

 

Brexit und die Folgen: Es gibt keine einfachen Lösungen

Kompetenzzentrum Logistik organisiert Veranstaltung zum Europatag

Welche Auswirkungen hat der Brexit auf den internationalen Warenverkehr? Im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Protektionismus bewegte sich die zweistündige Veranstaltung zum Europatag am Freitag (12. Mai) in der Aula des Kuniberg Berufskollegs. Die Federführung lag beim Kompetenzzentrum Logistik. Die angehenden Speditionskaufleute und Fachkräfte für Lagerlogistik brachten sich vor und hinter den Kulissen tatkräftig ein.

In Kurzreferaten skizzierten Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Europäischen Union, beleuchteten – in englischer Sprache – die Konsequenzen des Brexits und stellten die Szenarien vor, die der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, für die Zukunft der EU entwickelt hat. In den Vorträgen, aber auch in der Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass es keine Patentrezepte gibt.

Schulleiter Dr. Walter Schulte warnte davor, sich von vereinfachenden Lösungen verführen zu lassen. Als Europaschule, die sich neben ökonomischen und ökologischen Kompetenzen die Internationalität auf die Fahnen geschrieben hat, stelle sich das Kuniberg Berufskolleg mit seinen Lehrern und Schülern der Komplexität des Themas.

Bei der von Janina Amrath (Radio Bochum) moderierten Podiumsdiskussion machten Vertreter aus Wirtschaft und Politik deutlich, dass die populistischen Parolen keine Perspektiven darstellen und vor allem keine Alternative zu den Errungenschaften der Europäischen Union sein können. Das Podium war durchaus prominent besetzt.

An der Diskussion beteiligten sich Rainer Steffens, der seit 2011 die nordrhein-westfälische Landesvertretung bei der EU in Brüssel leitet, und die 30 Jahre junge Europaparlamentarierin Terry Reintke. Gerhard Laudwein ist bei der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen der Experte für Fragen zum Im- und Export. Aus Arbeitgebersicht sprach Uwe Meyer, Personalleiter beim Dachser-Logistikzentrum in Herne. Die Fragen an die Fachleute hatten die Schüler im Politik-Unterricht vorbereitet.

Mit typisch britischem Humor hat sich der Schauspieler Patrick Stewart in die Brexit-Diskussion eingemischt. Eine Schülergruppe spielte in der Kuniberg-Aula seinen Sketsch in Anlehnung an Monty Pythons „Leben des Brian“. Auf die Frage, was die EU dem Vereinigten Königreich gebracht habe, wird der Premierminister mit immer neuen Errungenschaften konfrontiert.

11er-Klassen entwerfen im Unterricht Wahlplakate

Projekt-Jury entscheidet: "11c" gewinnt vier Mal den ersten Preis

Nordrhein-Westfalen hat die Wahl - und die bevorstehende Entscheidung prägt den Politik- und Gesellschaftslehre-Unterricht in vielen Klassen des Kuniberg Berufskollegs. In einem Projekt der GL-Lehrerinnen Melanie Sandmann, Christina Meister und Kathrin Kunstmann haben die drei Klassen aus der Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums jeweils Wahlplakate für die sechs größten Parteien konzipiert. Eine Jury mit Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe 12 bewertete gemeinsam mit Schulleiter Dr. Walter Schulte die drei Vorschläge für jede der Parteien und kürte dabei immer eine Siegergruppe. Auffällig: Vier Mal lag die AH 11c vorne.

In einer kleinen Feierstunde erläuterte der Schulleiter am Donnerstag (11. Mai) das Votum der Jury und gratulierte den Gewinnern. Damit sich die komplette Schulfamilie ein konkretes Bild von dem aktuellen Projekt und der politischen Kreativität der Mitschüler machen kann, werden die Siegerbeiträgen zentral in den einzelnen Stockwerken des Berufskollegs ausgestellt.

Fremdsprachenzertifikate verbessern Perspektive

Schulleiter Dr. Walter Schulte dankt Petra Hogrebe und Jose Molina

In der globalisierten Arbeitswelt nimmt die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen ständig zu. Deshalb nutzen clevere Schülerinnen und Schüler am Kuniberg Berufskolleg die Chance, sich in in diesem Bereich für den beruflichen Werdegang oder ihr Studium zusätzlich zu qualifizieren. Durch die KMK-Fremdsprachenzertifikate, wie sie Schulleiter Dr. Walter Schulte am Freitag (5. Mai) überreichte, bekommen sie unabhängig von den Zeugnisnoten ihre Kenntnisse in Englisch und Spanisch attestiert.

Nachdem zu Jahresbeginn bereits zehn angehende Europa-Assistenten ihre Bescheinigungen hatten entgegennehmen dürfen, gratulierte der Schulleiter nun zehn weiteren Absolventen. Darunter waren auch Schülerinnen und Schüler, die das Exzellenzlabel CertiLingua erworben haben. Sie absolvierten die KMK-Prüfungen in Englisch auf der Niveaustufe C1 und in Spanisch auf der Niveaustufe B2. Ausgezeichnet wurden zudem zwei Kaufmännische Assistenten und zwei Berufsschülerinnen (Tourismus-Kauffrauen).

Dr. Schulte wies auf die steigende Bedeutung der Fremdsprachenkompetenz im Berufsleben hin – übrigens zum letzten Mal vor seiner Pensionierung im kommenden Jahr: „Dass uns dies auch weiterhin gelingen wird, verdanken wir der mit Routine ausgestatteten Arbeit unserer Kollegin Petra Hogrebe, unterstützt vor allem durch Jose Molina, der die Spanischkenntnise der CertiLingua-Schüler als Muttersprachler aufbaut.“

Das KMK-Fremdsprachenzertifikat, eine europaweit anerkannte Zertifizierung, soll auf dem Kuniberg auch in Zukunft engagierten Schülerinnen und Schülern auf freiwilliger Basis angeboten werden. Die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Prüfungsteil bestehenden Prüfungsaufgaben sind realitätsnah und entsprechen typisch beruflichen Handlungssituationen im kaufmännisch-verwaltenden Bereich.   

Über ihre KMK-Zertifikate freuten sich Onur Aksu, Pauline Gralla, Natascha Klopries, Simon Koch, Katharina Brollik und Jessica Tang (Wirtschaftsgymnasium, Klasse 13); Adam Raczkiewicz, Oliver Christ (Kaufmännische Assistenten, Oberstufe); Saskia Bettermann und Lara Dütting (Tourismus-Kaufleute, Mittelstufe).

Logistiker gestalten das Programm zum Europatag

Neben den Diskussionen gibt es auch Sketche und Musik

Das Kompetenzzentrum Logistik ist am Freitag (12. Mai) für die Ausrichtung des Europatages am Kuniberg Berufskolleg verantwortlich. Unter dem Leitgedanken "Der europäische und internationale Warenverkehr im Spannungsfeld von Globalisierung und Protektionismus" diskutieren Vertreter aus (Europa-)Politik und Wirtschaft mit Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs.

Bereichsleiter Christof Stegemann verspricht, dass neben den Referaten und Diskussionen über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Europäischen Union auch der Humor nicht zu kurz kommt. Die Kuniberg-Theater-AG hat einige Euro-Sketche einstudiert. Außerdem tritt der Schüler-Chor unter der Leitung von Daniela Dox auf. 

Die 8. Studienbörse erhält sehr gute Noten

Bundespolizei und Berufsakademie möchten wiederkommen

Viele positive Rückmeldungen gab es am Dienstag (2. Mai) für die 8. Studien- und Weiterbildungsbörse des Kuniberg Berufskollegs. "Das war eine durchweg erfolgreiche Veranstaltung", fasste Julia Joemann als Sprecherin des Organisationsteams das Echo von Schülern und Gästen zusammen.

Hochschulen, Kammern, Kreditinstitute: Das Angebot der Aussteller war wieder breit gefächert. Aus dem eigenen Hause nutzten die Fachschule für Wirtschaft und die FOS 13 die Gelegenheit, sich durch Informationsmaterial und intensive persönliche Gespräche vorzustellen.

"Neu in diesem Jahr dabei waren die Bundespolizei und die Internationale Berufsakademie. Auf sie hat unsere Schule einen ausgesprochen guten Eindruck gemacht, und sie freuen sich schon auf eine Einladung für 2018", berichtete Julia Joemann. Schulleiter Dr. Walter Schulte überzeugte sich ebenfalls vom reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, die für die Übergangsberatung des Berufskollegs einen wichtigen Stellenwert einnimmt.

Kuniberg kooperiert mit der größten Krankenkasse

Berufskolleg und Barmer vereinbaren Zusammenarbeit: Assessmentcenter und Präventionsarbeit

Das Kuniberg Berufskolleg und die Barmer als größte deutsche Krankenkasse arbeiten künftig eng zusammen. Am Mittwoch (26. April) haben Schulleiter Dr. Walter Schulte und Regionalgeschäftsführer Michael van gen Hassend die Partnerschaft mit ihren Unterschriften offiziell besiegelt. Der Kooperationsvertrag sieht vor, dass die Barmer schon in wenigen Wochen für ausgesuchte Klassen ein Assessmentcenter-Training auf dem Kuniberg anbietet.

Das spezielle Bewerber-Auswahlverfahren wird den Schülerinnen und Schülern bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz noch häufiger begegnen. Insofern simuliert das Training den Ernstfall und ist eine praktische Vorbereitung. „Wir freuen uns über diesen Impuls. So profitieren unsere Schüler von Ihrer Kompetenz“, bedankte sich Schulleiter Dr. Schulte bei den Verantwortlichen der Barmer. Regionalgeschäftsführer van gen Hassend war von den beiden Schulreferenten Sina Marrach und Marc Kaminski begleitet worden.

Fachlehrer Matthias Bomba, der den Bereich „Bildung und Gesundheit“ am Kuniberg Berufskolleg koordiniert, berichtete über die erstaunlich hohe Akzeptanz des Angebotes der Krankenkasse bei den Schülern. „In den betroffenen Klassen haben sich spontan über 50 Prozent der Schüler angemeldet. Es handelt es sich um einen besonderen Workshop, der nachmittags ausgerichtet wird, so dass die Teilnehmer entsprechend Freizeit investieren müssen.“

Ein zweiter Pfeiler der Zusammenarbeit soll die schulische Präventionsarbeit sein. Dabei ist die Schulsozialarbeiterin Renate Oendorf die erste Ansprechpartnerin der Barmer. Aber auch die Lehrerinnen und Lehrer aus der Fachkonferenz Sport und Gesundheitsförderung freuen sich über die neuen Möglichkeiten, die sich aus der Zusammenarbeit mit der Krankenkasse ergeben.

 

8. Studienbörse am 2. Mai bietet guten Überblick

Vorträge und persönliche Gespräche sind vorgesehen

Der Ablauf für die 8. Studienbörse am Kuniberg Berufskolleg steht. Zwölf Hochschulen und Unternehmen informieren am 2. Mai (10 bis 13 im Präsentationsforum, drittes Stockwerk) Schülerinnen und Schüler aus der Berufsschule und aus ausgewählten vollzeitschulischen Bildungsgängen über die Perspektiven, die sich ihnen nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung beziehungsweise nach dem Schulabschluss bieten.

Die Teilnehmer erhalten in drei Durchgängen die Möglichkeit, an 45-minütigen Vorträgen des jeweiligen "Anbieters" teilzunehmen. Es besteht dabei auch die Möglichkeit, im persönlichen Gespräch Fragen zu stellen, berichtet Julia Joemann, die die Studienbörse koordiniert. Neben den Hochschulen und Unternehmen ist das Kuniberg Berufskolleg mit eigenen Ständen durch die Fachschule für Wirtschaft, die Studien- und Berufsorientierung und die FOS 13 vertreten.

 

Nächtliche Prozessionen und Paraden in Pontevedra

Ausflug auf die Islas Cies war "wie ein Tag im Paradies"

 

An Ostern wurden die Auslandspraktikanten im spanischen Pontevedra nachts geweckt. "Wir haben die Paraden und Prozessionen genossen. Es war eine interessante Erfahrung, das einmal mitzuerleben", berichtet Christina Mursa aus der Ferne. "Uns geht es hier sehr gut. Wir haben tolles Wetter, das wir zum Teil am Strand genießen können."

Das Quartett vom Kuniberg Berufskolleg machte einen Ausflug auf die Islas Cies, "der einfach traumhaft und wie ein Tag im Paradies war". Voller Tatendrang stürzen sich die vier Schülerinnen aus der Klasse 12a des Wirtschaftsgymnasiums in die letzte Arbeitswoche, an deren Ende dann die Rückkehr in die Heimat ansteht.

 

Praktikanten erkunden den "Giant's Causeway"

Ausflügler vom Kuniberg erleben das irische Wetter hautnah

Nach zwei Wochen Sonne haben die vier Auslandspraktikanten vom Kuniberg Bekanntschaft mit dem typisch irisch Wetter gemacht. Trotz der feuchtkalten Witterung war der sonntägliche Ausflug nach Nordirland ein ereignisreiches Unternehmen für das Quartett.

Erstes Ziel der Tagesreise war die Hauptstadt Belfast. "Wir haben Foto-Stopps am Titanic-Museum und am Dunluce Castle eingelegt", berichtet Natalie Witt. "Anschließend besuchten wir den berühmten 'Giant's Causeway', der einem Mythos nach von einem Riesen geschaffen worden sein soll."

Den letzten Halt machten die Ausflügler an der Carrick-a-Rede Rope Bridige, die allerdings wegen des schlechten Wetters nicht überquert werden konnte. "Schade, aber es war auch eine schöne Erfahrung, nach zwei Wochen des Hauptstadtlebens in Dublin die Natur Irlands kennen zu lernen", findet Natalie Witt. 

Weltladen ist stolz auf die gute Jahresbilanz

Getränkesortiment erweitert / Schwester Soledad unermüdlich

Sein Getränkesortiment hat der Weltladen im Kuniberg Berufskolleg erweitert. Neben Kaffee, Tee, Orangensaft und Limonade gibt es zur Erfrischung faire Cola, „ChariTea“ und „LemonAid“. „Das neue Angebot wird gut angenommen“, berichtete Monika Tomazic, 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins, bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch (5. April).

Schulleiter Dr. Walter Schulte hob hervor, dass der Weltladen die personelle Umstrukturierung, die nach der Pensionierung von Christel Schürmann-Riewe notwendig geworden war, gemeistert habe: „Wir haben uns entschlossen, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Das hat sehr ordentlich funktioniert.“

Hinter dem Weltladen liegt ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Nur zwei Mal wurde ein höherer Umsatz erzielt als 2016. Mit dem Erlös ist im Wesentlichen die Arbeit von Schwester Soledad im Partnerland Peru unterstützt worden. Die Ordensfrau scheint unermüdlich. Das Geld aus Recklinghausen – 2016 waren es 3750 Euro – hat sie für unterschiedliche Projekte eingesetzt: Zum Beispiel erhalten Schulkinder täglich eine warme Mahlzeit. Außerdem wird die Ausbildung zweier junger Frauen unterstützt.

Den Kontakt ins Andenland hält Spanisch-Fachlehrerin Corinna Reich, nach wie vor begleitet von ihrer Vorgängerin Feli Esche-Poetsch. In den unterschiedlichen Eine-Welt-Gremien der Stadt Recklinghausen vertritt die 2. Vorsitzende Daniela Dox den Kuniberg-Weltladen. Sie machte den Mitgliedern Appetit auf die nächste faire Woche im September.

Über den Wahlkurs der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums, der den Weltladen führt, berichtete Vera Knufmann. Aktuell arbeiten 20 Schülerinnen und Schüler mit. Neben den Pausendiensten hat sich das „Faire Frühstück“ als eine Kernveranstaltung etabliert. Gut angenommen wird der Verkauf von Berlinern an Weiberfastnacht und von Stutenkerlen zu Nikolaus. „Die Idee, dass Klassen im Vorfeld ihre Bestellungen abgeben, kommt prima an“, freute sich Monika Tomazic.

2016 wurden zur Europameisterschaft in Frankreich faire Crêpes gebacken. Der Weltladen organisierte erstmals bei der Abiturfeier zwischen Gottesdienst und Zeugnisübergabe in der Aula einen Imbiss für alle Gäste. Außerdem beschickte der Weltladen einen fairen Weinstand zu „Recklinghausen leuchtet“ im Herbst.

Skifahrer der AH 11 grüßen aus dem Ötztal

Tolles Rahmenprogramm: Lagerfeuer mit Stockbrot und Gesang

Nicht nur auf den Skipisten des Ötztals, sondern auch rundherum fühlen sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums sehr wohl. Die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer stellen einiges auf die Beine. In den zurückliegenden Tagen gab es ein Lagefeuer mit Stockbrot und Gesang, ein Tischtennisturnier, einen Ausflug nach Innsbruck, Basketball und Fußball. Stellvertretend für alle Skifahrer schickt Matthias Bomba frohe Grüße aus Tirol.

 

Lange Arbeitstage in der ungarischen Hauptstadt

Auslandspraktikantinnen genießen das freie Wochenende

Gut ausgefüllt sind die Tage der vier Schülerinnen, die ihr Auslandspraktikum in der ungarischen Hauptstadt Budapest absolvieren. Nach den langen Arbeitstagen in den Betrieben - das Quartett ist bei "C&A" beziehungsweise bei "New Yorker" eingesetzt - fehlte in der ersten Woche auch die Motivation, abends loszuziehen.

Jasmin, Justine, Kathrin und Marie nutzten den ersten freien Samstag, um bei angenehmen äußeren Bedingungen das Burgviertel zu besichtigen. "Uns geht es in jedem Fall gut", versichert Jasmin Hoffmann froh gelaunt in ihrer Sonntagsmail von der Donau.

Sprachschule und Sonnenschein in Dublin

Leonie und Natalie absolvieren ihr Praktikum gleich vor Ort

Bei strahlendem Sonnenschein haben die vier "Iren" des Kuniberg Berufskollegs in den vergangenen Tagen die Hauptstadt Dublin erkundet. Neben dem Büffeln in der Sprachschule blieb für das Quartett aus der Klasse 12a genügend Zeit, um die Sehenswürdigkeiten samt der Kaufhäuser in Augenschein zu nehmen. "Uns geht es sehr gut", schreibt Natalie Witt.

In der kommenden Woche beginnt das eigentliche Auslandspraktikum. Natalie blickt der kommenden Zeit erwartungsvoll entgegen: "Für Leonie und mich hat sich der Plan ein wenig geändert. Wir werden beide die drei Wochen in der Sprachschule arbeiten, was uns sehr freut."

"Spanierinnen" fühlen sich in Pontevedra zu Hause

Schülerinnen absolvieren Praktika beim Optiker, im Reisebüro und Hotel

Die vier "Spanierinnen" aus der Klasse 12a des Wirtschaftsgymnasiums melden sich aus Galizien. Das Quartett absolviert das vierwöchige Auslandspraktikum in Pontevedra. "Die Stadt gefällt uns gut. Auch den Strand in Marin haben wir schon besucht", berichtet Christina Mursa. Das Wichtigste: "Wir kommen in unseren Betrieben gut zurecht."

Während Christina mit einer Mitschülerin im Hotel Galicia Palace arbeitet, sind die beiden anderen bei einem Optiker und in einem Reisebüro beschäftigt. Die vier Schülerinnen haben sich schon etwas von der entspannten spanischen Mentalität abgeschaut: "Wir hatten einen etwas holperigen Start, was die Unterkunft anbelangt. Aber das ist jetzt alles geklärt", freut sich Christina.

SV-Team schafft einen Ansporn für den Aufstieg

Auf dem Weg zum Unterricht Kalorien verbrennen

Ansporn für den Aufstieg: Schülerinnen und Schüler, die auf dem Weg zum Unterricht in das erste, zweite und dritte Stockwerk müssen, werden seit Donnerstag (30. März) besonders motiviert. Die Schüler-Vertretung (SV) ermuntert die Benutzer des Treppenhauses mit aufgeklebten Kurzinformationen an den Stufen, den Aufstieg als sportliche Herausforderung und kostenloses Fitnessprogramm anzusehen.    

„Wir brauchen Sie dringender denn je“

IHK verleiht Karl-Holstein-Preis: Kuniberg Berufskolleg drei Mal vertreten

Mit dem höchsten Bildungspreis der nordrhein-westfälischen Wirtschaft sind am Donnerstag (23. März) in Münster 25 Ausbildungs- und fünf Weiterbildungsabsolventen von Unternehmen aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region ausgezeichnet worden. Sie haben bei den IHK-Prüfungen 2016 am besten abgeschnitten und wurden dafür von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit dem Karl-Holstein-Preis geehrt.

Das Kuniberg Berufskolleg stellte bei der Feierstunde in Münster gleich drei Prüfungsbeste. Ausgezeichnet wurden die beiden Tourismuskauffrauen Isabel Wensing (Foto links) und Mandy Stöckmann (Foto Mitte) sowie der Einzelhandelskaufmann Alexander Peters (Foto rechts). Im Namen des Recklinghäuser Berufskollegs gratulierte Fachlehrer Jörg Quickels, der an der Veranstaltung in der Domstadt teilnahm.

Den Preis verleiht die IHK jährlich an ihre Prüfungsbesten, um darauf aufmerksam zu machen, „wie sehr der wirtschaftliche Erfolg der Region von jungen Menschen abhängt, die sich für eine Karriere mit betrieblicher Aus- und Weiterbildung entscheiden“, sagte IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer. Der Fachkräftemangel sei bereits vielerorts spürbar. „Dabei werden vor allem beruflich-qualifizierte Fachkräfte und weniger Akademiker gesucht“, betonte der IHK-Präsident und wandte sich direkt an die Preisträger: „Unsere Wirtschaft braucht Sie dringender denn je.“

Der Unternehmer warnte angesichts der Rekordzahl von 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland davor, weiter an der Nachfrage vorbei zu qualifizieren. Leider werde die Wissensgesellschaft „viel zu oft nur mit Hochschule und Studium gleichgesetzt“, sagte Hüffer. „Ihnen stehen alle Möglichkeiten offen“, versicherte der IHK-Präsidenten den erfolgreichen Absolventen, bevor er ihnen die Urkunden überreichte. Die 25 ehemaligen Auszubildenden sind die Besten der 10.933 Absolventen, die 2016 ihre Berufsausbildung in Unternehmen des Münsterlandes und der Emscher-Lippe-Region erfolgreich abgeschlossen haben.

Der Karl-Holstein-Preis ist der höchste Bildungspreis der IHK Nord Westfalen. Er wird seit 1980 jährlich an die 25 prüfungsbesten Auszubildenden der regionalen Wirtschaft vergeben und seit 2003 zusätzlich an die fünf besten Weiterbildungsabsolventen der IHK Nord Westfalen. Belohnt werden individuelle Spitzenleistungen in der Aus- und Weiterbildung. Namensgeber ist der ehemalige IHK-Präsident und Konsul Karl Holstein aus Gelsenkirchen, der sich besonders um die berufliche Bildung verdient gemacht hat.

Zwölftklässler schwärmen aus in alle Welt

Praktikanten sind in fünf europäischen Ländern im Einsatz

Heute Recklinghausen – am Wochenende in aller Welt: 18 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums verabschieden sich für vier Wochen aus dem gewohnten Alltag. Sie treten ein vierwöchiges Auslandspraktikum an. „Diesmal geht es in fünf unterschiedliche europäische Länder“, berichtet Andrea Thommes, die auf dem Kuniberg für die Koordinierung der Europa-Aktivitäten verantwortlich ist.

Die Praktikanten sammeln in Finnland, Irland, Rumänien, Spanien und Ungarn berufliche Erfahrungen. Gleichzeitig erhalten sie die Chance, ihre Sprachkenntnisse weiter zu verbessern. Deshalb hat sich zum Beispiel Jacob Frank entschlossen, seine vier Wochen auf Ibiza ohne einen Mitschüler zu verbringen. „Ich möchte nicht in die Versuchung kommen, doch wieder Deutsch zu sprechen“, erklärt der 18-Jährige.

Kindergarten lernt mit dem Weltladen-Team

Wie aus der Kakaobohne eine fair gehandelte Schokolade wird

Gut möglich, dass die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte St. Elisabeth Recklinghausen ihren Eltern und den älteren Geschwistern jetzt etwas voraus haben. Sie wissen, wie aus der Kakaobohne eine fair gehandelte Schokolade wird. Erarbeitet haben das die drei- bis sechsjährigen Kinder gemeinsam mit vier Schülerinnen und Schülern aus dem Weltladen-Team des Kuniberg Berufskollegs.

Sonja Buchaly, Michelle Matzek, Felix Lackmann und Marius Nierobisch aus der Klasse 12c des Wirtschaftsgymnasiums waren begeistert von der Neugierde ihrer Schützlinge. Gemeinsam mit Fachlehrerin Daniela Dox, gleichzeitig 2. Vorsitzende des Weltladens, hatten sie die etwas andere Unterrichtsstunde vorbereitet.

Als richtige Entscheidung stellte sich heraus, einiges an Anschauungsmaterial mitgebracht zu haben. Zum Beispiel eine Kakaofrucht, die Kakaobutter und den Zucker sowie den großen Topf für die komplette Masse. „Gestaunt haben die Kinder darüber, wie groß ein Kakaobaum wird, nämlich 15 Meter“, berichtet Sonja. Die Turnhalle der Tagesstätte reichte nicht aus, um mit Kreppband auf dem Fußboden die imposante Länge abzubilden.

Birgit Busch passte das Angebot von Daniela Dox, die Einrichtung auf ihrem „fairen Weg“ zu begleiten, ausgezeichnet ins Konzept. Die Leiterin der Kindertagesstätte und ihr Team sind derzeit im Rahmen ihrer themen- und jahreszeitlich orientierten Arbeit dabei, die Mädchen und Jungen – ihrem Alter entsprechend – aus der Perspektive des christlichen Menschenbildes für die Zusammenhänge des gerechten Welthandels zu sensibilisieren.

Beim abschließenden Probieren fanden die aufgeweckten Kids heraus, dass Fairtrade-Schokolade gut schmeckt und gewährleistet, dass keine Kinder auf den Kakaoplantagen arbeiten müssen, sondern die Töchter und Söhne der Kakaobauern zur Schule gehen können. Für die Eltern hatten die Gäste vom Kuniberg eine kleine Broschüre mit den wichtigsten Inhalten des Projekts zusammengestellt.

Kuniberg gehört zu den "Zukunftsschulen NRW"

Dr. Walter Schulte und Renate Oendorf nehmen das Siegel entgegen

Das Kuniberg Berufskolleg gehört zu den „Zukunftsschulen NRW“. Bei der Regionaltagung im Regierungsbezirk Münster nahmen Schulleiter Dr. Walter Schulte und Schulsozialarbeiterin Renate Oendorf die Auszeichnung entgegen. Das offizielle Siegel überreichte die Leitende Regierungsschuldirektorin Ursula Klee.

Schon seit dem Jahr 2010 tauscht sich das Beratungsteam des Kuniberg Berufskollegs regelmäßig mit dem Eduard-Spranger-Berufskolleg Gelsenkirchen-Buer und weiteren Schulen über die Möglichkeiten des Sozialen Lernens aus. Seit Ende 2015 vertreten Renate Oendorf und Matthias Bomba das Kuniberg Berufskolleg im Netzwerk „Soziales Lernen“.

Das Netzwerk bietet eine offizielle Plattform, um die Förderung der Entwicklung sozialer Kompetenzen bei den Schülerinnen und Schülern im System weiterzuentwickeln. Der Arbeits- und Austauschprozess läuft über die (Beratungs-)Lehrer und Schulsozialarbeiter der verschiedenen Schulen. Sie organisieren das soziale Training in Form von Kursen und Projekten an ihren Schulen.

 

 

Weltladen lädt ein: Mitgliederversammlung

Rückblick und Entwicklung der Partnerschaft mit Peru

Der Vorstand des Weltladens im Kuniberg Berufskolleg e.V. lädt zur Mitgliederversammlung ein. Am Mittwoch (5. April) beginnt die jährliche Zusammenkunft um 15 Uhr in Raum 18. Auf der Tagesordnung seht neben dem Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate ein Bericht über die Entwicklung der Partnerschaft mit Peru. Diskutiert werden soll auch über die im neuen Schul- und Vereinsjahr geplanten Aktivitäten.

"Nachhaltigkeitspreis" für Verwaltungsfachangestellte

Schüler haben unterschiedliche Stationen vorbereitet

Nachhaltigkeit macht Schule am Kuniberg Berufskolleg. Das beweist die jährliche Klimawoche im Allgemeinen, das zeigt ein Beitrag der Verwaltungsfachangestellten im Besonderen. Die Oberstufe hatte anlässlich der Veranstaltungsreihe im Herbst 2016 andere Klassen eingeladen, sich mit unterschiedlichen Aspekten des Themas auseinander zu setzen. Für das Projekt, das die Klasse im Politikunterricht gemeinsam mit Fachlehrer Dennis Henkel vorbereitet hatte, wurde sie jetzt ausgezeichnet. Schulleiter Dr. Walter Schulte und die Sprecherin der Gruppe Umwelt und Naturschutz, Angelika Bakenfelder, beglückwünschten die engagierte Lerngruppe. Klassensprecher Stefan Taken nahm die Ehrenurkunde und einen Geldpreis stellvertretend in Empfang.

Die Schülerinnen und Schüler hatten für die Besucherklassen unterschiedliche Stationen zum Thema Nachhaltigkeit aufgebaut, an denen zum Beispiel der ökologische Fußabdruck ermittelt und über nachhaltigen Konsum reflektiert wurde. Die Zukunft der Automobilität bildete einen weiteren Schwerpunkt - wie auch die Frage der Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz. Dazu gab es eine Präsentation zur Agenda 21 und ein Quiz. "Die meisten Schüler waren interessiert, alle anderen haben zumindest kooperiert", lautete die Antwort auf die Frage, wie die Adressaten das Projekt angenommen hätten. Schulleiter Dr. Schulte wies auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit als einem der drei Leitziele des Kuniberg Berufskollegs hin. In der Volkswirtschaft werde das Thema in Zukunft noch wichtiger.

 

Ein anderer Dracula ist zu Gast auf dem Kuniberg

Kaufmännische Assistenten managen das englische Theater

Ein volles Haus bescherte die American Drama Group am Montag (6. März) der Aula des Kuniberg Berufskollegs. Das Ensemble führte beim zweiten Gastspiel des englischen Theaters im Schuljahr 2016/17 das Stück "Dracula" aus der Feder von Paul Stebbings auf. Wieder immer managte die Unterstufe der Kaufmännischen Assistenten den Auftritt, einschließlich der Versorgung der zahlreichen Zuschauer. 

Berliner aus dem Weltladen schmecken am besten

Bestellservice wird immer besser angenommen

Süße Stärkung an Weiberfastnacht: Die Schülerinnen und Schüler aus dem Weltladen versorgten die Klassen des Kuniberg Berufskollegs am Donnerstag (23. Februar) traditionell mit Berlinern. Immer besser angenommen wird der Bestellservice. Die Lerngruppen können sich im Vorhinein und in Ruhe überlegen, ob und wie viel Gebäck sie ordern.

"Insgesamt haben wir 330 Berliner verkauft", freute sich Monika Tomazic, Vorsitzende des Weltladens, über das gute Ergebnis der Aktion, mit der wieder die Projektarbeit von Schwester Soledad in Peru unterstützt werden soll. 
Für das kommende Jahr überlegen die Verantwortlichen, den "freien Verkauf" stärker zu berücksichtigen.

Assistenten forschen wieder für den Media-Markt

Wissenschaftlicher Anspruch und anspruchsvolles Design

So geht professionelles Projektmanagement: Die Kaufmännischen Assistenten haben für den Media Markt Recklinghausen eine Umfrage zum Kundenverhalten entwickelt, durchgeführt und ausgewertet. Am Dienstag (14. Januar) präsentierte die Mittelstufe 1 die Resultate ihrer Studie. Wichtigstes Ergebnis: Die Kunden sind mit dem Service des Unternehmens zufrieden.

Im Publikum saßen bei der Präsentation Media-Markt-Geschäftsführer Michael Herbstmann, der stellvertretende Schulleiter Heinz Erzkamp und mehrere Lerngruppen des Kuniberg Berufskollegs, die sich vom wissenschaftlichen Anspruch des Projekts und dem anspruchsvollen Design überzeugten. Die Befragung hatten die Schülerinnen und Schüler vom 21. bis zum 26. November vergangenen Jahres durchgeführt. Begleitet worden war das Projekt von Klassen- und Fachlehrerin Monika Tomazic.

„Die Besucher des Media Markts im Palais Vest kommen überwiegend aus Recklinghausen“, informierte Marie Mosebach. Und: „Die meisten Kunden kommen mehr als einmal im Monat in den Markt.“ Hendrik Reschke ergänzte, dass über 70 Prozent der Befragten als Grund für ihren Besuch angaben, sich zu informieren und gezielt einzukaufen. Beim Kaufverhalten fiel auf, dass in der DVD-Abteilung drei von vier Kunden ihren gezielten Kaufwunsch tatsächlich umsetzten. In der Computer-Abteilung war das nur bei 40 Prozent, im TV-Heimkino-Bereich sowie bei der „Weißen Ware“ – Waschmaschinen, Kühlschränke, Geschirrspülautomaten – nur bei jedem Dritten.

„Bei der Befragung haben wir auch festgestellt, dass die Kunden bei der hochpreisigen Ware nicht spontan zuschlagen“, hob Theresa Timmerhaus hervor. In den beratungsintensiven Abteilungen wünschen sich die Kunden mehr Personal. „Dazu günstigere Preise“, schmunzelte Mikail Kaplan, „allerdings nicht so häufig, wie eigentlich bei so teurer Ware zu erwarten gewesen wäre“. Einige Kunden hatten zudem angemerkt, dass sie sich eine bessere Warenpräsentation wünschten.

Kompetenzzentrum kooperiert mit Kreishaus

Landrat Cay Süberkrüb führt die Delegation an

Das Kompetenzzentrum Logistik am Kuniberg Berufskolleg und die Kreisverwaltung haben am Dienstag (14. Februar) eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Intensiviert werden soll vor allem der Draht zwischen den Logistikern und dem Jobcenter des Kreises Recklinghausen. Konkreter Anlass für das informative Gespräch auf dem Kuniberg war die bevorstehende Ansiedlung der Großunternehmen Arvato und Metro in Marl.

Angeführt wurde die Delegation aus dem Kreishaus von Landrat Cay Süberkrüb. Außerdem nahmen Dr. Richard Schröder, Fachbereichsleiter Gesundheit, Bildung und Erziehung, sowie vom Jobcenter des Kreises Dominik Schad und Patrick Hundt an der Besprechung teil. Neben Schulleiter Dr. Walter Schulte stellten Bereichsleiter Christof Stegemann sowie die Koordinatoren Sabine Grieger und Christian Thiäner das Kompetenzzentrum vor.

Unter dem Dach des Kompetenzzentrums sind die Ausbildungsberufe Fachlagerist, Fachkraft für Lagerlogistik, Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen vereint. Während der Fachraum „Logistik“ noch eingerichtet werden muss, sind die weiteren Bestandteile des Bildungsgangprogramms bereits weitgehend realisiert worden. Dazu gehören die Professionalisierung der Lehrkräfte, die Kooperation mit anderen Berufskollegs, Didaktische Jahresplanungen, Individuelle Förderung, Bildungsgangevaluation, Feedbackverfahren und das „Logistics Diversity Program“ mit Exkursionen und Gesundheitstagen.

Beirat attestiert der Schule eine sehr gute Arbeit

Aktuelle Schulentwicklung und Kompetenzzentrum Logistik

Berichte über die aktuellen Schulentwicklungsschwerpunkte und das Kompetenzzentrum Logistik standen am Donnerstag (9. Februar) im Mittelpunkt der Frühjahrssitzung des Beirates im Förderverein des Kuniberg Berufskollegs. Das Gremium, zu dem Vertreter der IHK, der unterschiedlichen Betriebe und der Schulpflegschaft gehören, gab der Schulleitung mit Dr. Walter Schulte an der Spitze in der zweistündigen Konferenz eine positive Rückmeldung.

Zunächst hatte Martina Brandt, am Kuniberg Berufskolleg für das Qualitätsmanagement zuständig, die Arbeit der neu eingerichteten Qualitätszirkel vorgestellt. Zehn Bildungsgänge übernehmen mit „Premium-Projekten“ zu den Bereichen Individuelle Förderung, Selbstorganisiertes Lernen und Digitalisierung eine Vorreiterrolle. Bereichsleiter Christof Stegemann stellte das in der Region einzigartige Kompetenzzentrum Logistik vor. Die Bedeutung der Branche werde angesichts der Ansiedlung großer Betriebe in der Nachbarschaft immer größer.

Assistenten trainieren die richtige Bewerbung

Debeka-Bezirksleiter geben den Schülern Praxistipps

Statt BWR, Mathe und Deutsch stand für die beiden Mittelstufen der Kaufmännischen Assistenten am Donnerstag (9. Februar) Bewerbungstraining auf dem Stundenplan. Die Bezirksleiter Julian Michalski und Rolf Lewanskowski von der Recklinghäuser Geschäftsstelle der Debeka simulierten mit den Assistenten die einzelnen Schritte der erfolgreichen Bewerbung. Tipps und Kniffe zum Anschreiben wurden dabei genauso behandelt wie das angemessene Verhalten beim Vorstellungsgespräch. Immer wieder wurden die Schüler aktiv einbezogen. Die Assistenten machten ihre Sache gut, hob Julian Michalski ausdrücklich hervor.

Bänker und Großhändler setzen auf Mnemotechniken

Schüler lernen Grundlagen des Gedächtnistrainings kennen

Beim Methodentag, den die Bankkaufleute und Großhändler am Donnerstag (9. Februar) gemeinsam ausrichteten, lernten die Schülerinnen und Schüler aus den Unterstufen der beiden Bildungsgänge Grundlagen der Mnemotechniken. Das Gedächtnistraining erfolgte spielerisch - Musik, Bewegung und gute Laune inbegriffen.

 

Info- und Beratungsangebot wird intensiv genutzt

Wirtschaftsgymnasium freut sich über den regen Zulauf

Intensiv genutzt worden ist der 9. Informations- und Beratungstag des Kuniberg Berufskollegs. Am Samstag (4. Februar) nahmen erneut sehr viele Zehntklässler aus Recklinghausen und der Region die Gelegenheit wahr, nach dem Ende des ersten Halbjahres die Weichen für die schulische Zukunft zu stellen.

Insbesondere das Wirtschaftsgymnasium freute sich über einen regen Zulauf. Aber auch die Vertreter der anderen Bildungsgänge hatten viel zu tun. Die hohe Resonanz war besonders im Sinner der Schülerinnen und Schüler der Klasse AH 13c, die das Catering übernommen hatte, um die Abiturkasse aufzubessern.

Während etliche Jugendliche und junge Erwachsene die Gelegenheit nutzten, sich direkt anzumelden, vertagten einige andere die Entscheidung. Sie müssen im Laufe der nächsten Wochen Nägel mit Köpfen machen. Schulleiter Dr. Walter Schulte lobte die bewährte Organisation des Vormittags.

"Steaua Sambucarest" wird zum Seriensieger

"Kuniberg Masters": Topteam kombiniert Assistenten im Endspiel müde

Die Titelhamster haben wieder zugeschlagen. Als „Steaua Sambucarest“ gewann die AH 13d am Freitag (3. Februar) die 23. Auflage der „Kuniberg Masters“. Die Klasse von Rainer Lewe hatte das Hallenfußballturnier der Schüler-Vertretung (SV) bereits vor zwei Jahren für sich entschieden, damals in der Jahrgangsstufe 11 als „FC Vincebus“. 2016 gehörten die Top-Fußballer des Wirtschaftsgymnasiums zu den unglücklichen Klassen, die wegen des großen Bewerberandrangs nicht mitspielen durften.

Im gutklassigen Endspiel profitierte „Steaua“ diesmal von der langen Ersatzbank, während die „AntiSozialUnderdogs“ (ASU 2) nicht wechseln konnten. Lange stand die Begegnung dennoch auf des Messers Schneide, doch das Siegerteam kombinierte den Gegner müde. Maurice Pagels (3) und Tom Kiel sorgten mit feinen Treffern für eine beruhigende 4:0-Führung. Hinten ließ die weiße Wand, gebildet aus Lennart Hake und André Rotthoff samt Keeper Thomas Werner, nichts anbrennen. Erst kurz vor dem Schlusspfiff verkürzten die tapferen Kaufmännischen Assistenten auf 1:4.

Auch Platz drei ging an eine Assistenten-Unterstufe, nämlich die ASU 1. Der „1. FC Magdalena 187“ (AH 12b) verzichtete nach der Halbfinalniederlage auf das kleine Finale, so dass das von der SV gut organisierte Fußballturnier sogar ein paar Minuten früher beendet war als geplant. Die Siegerehrung übernahmen Schülersprecherin Gizem Balaban und ihre Stellvertreterin Nadine Menn gemeinsam mit Schulleiter Dr. Walter Schulte. Zufrieden mit dem Turniertag durfte auch die FOS 13 sein, die die Bewirtung von Aktiven und Zuschauern übernommen hatte.

Die drei SV-Lehrer Julia Joemann, Jose Molina und Christof Tewes werden die „Kuniberg Masters“ jetzt in der gebotenen Ruhe mit dem SV-Team analysieren, um die 24. Auflage noch ein wenig perfekter zu gestalten.

 

"Einmal hin - alles drin": Infotag am 4. Februar

Kim und Thomas sind überzeugt: "Dieser Weg hat sich für uns gelohnt"

Kim Watermann und Thomas Werner sind überzeugt: „Dieser Weg hat sich für uns gelohnt.“ Die beiden angehenden Abiturienten meinen den Besuch des Informations- und Beratungstages, den sie vor etwa drei Jahren im festen Glauben verließen, dass das Wirtschaftsgymnasium am Kuniberg Berufskolleg für sie die richtige Entscheidung nach dem Erreichen der Fachoberschulreife wäre.

Am 4. Februar (Samstag nach Ausgabe der Halbjahreszeugnisse) richtet das Kuniberg Berufskolleg zum neunten Mal den Informations- und Beratungstag aus. Jugendliche, die am Ende dieses Schuljahres die Fachoberschulreife erwerben oder den Hauptschulabschluss erlangen, sind gemeinsam mit ihren Eltern eingeladen, sich über die vielfältigen Angebote des Recklinghäuser Berufskollegs zu informieren.

Die Verantwortlichen des Wirtschaftsgymnasiums, des Bildungsgangs Kaufmännische Assistenten/Fachhochschulreife, der Höheren Handelsschule und der Berufsfachschule möchten in der Zeit von 10 bis 13 Uhr mit allen Interessierten konkret ins Gespräch kommen. „Es bietet sich wiederum die Gelegenheit, auf individuelle Fragen und Bedingungen einzugehen“, verspricht Schulleiter Dr. Walter Schulte.

In den Informationstag integriert ist die Vorstellung der Fachoberschule Klasse 13 (FOS 13), die das Kuniberg Berufskolleg im Schuljahr 2017/18 schon zum fünften Mal anbietet: Mit dem Besuch dieses Bildungsgangs können Jugendliche und junge Erwachsene, die über die Fachhochschulreife und eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung verfügen, innerhalb eines Jahres das Abitur erwerben.

Für Schüler, die die Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk anstreben, bieten sich am Wirtschaftsgymnasium des Kuniberg Berufskollegs zwei Wahlmöglichkeiten, und zwar das „Abitur mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre“ sowie das „Abitur und Fremdsprachenkorrespondent / in“. „Wer die Zukunft nach dem Abschluss der Sekundarstufe I zu spät plant, steht im Sommer möglicherweise nur auf einer Warteliste“, betont Martin Debus, Leiter des Wirtschaftsgymnasiums.

Wichtiger Hinweis: Schülerinnen und Schüler, die ein Gymnasium besuchen und sich früh spezialisieren möchten, können nach Abschluss der neunten Klasse in die Jahrgangsstufe 11 des Wirtschaftsgymnasiums wechseln. Konkrete Fragen dazu werden vor Ort beantwortet.

Während des Informations- und Beratungstages besteht auch unmittelbar die Möglichkeit der Anmeldung. Dazu sind das aktuelle Halbjahreszeugnis sowie gegebenenfalls die Dokumente für das Schüler-Online-Verfahren mitzubringen.

Während die Zehntklässler sich in diesen Tagen entscheiden, wie es für sie nach der „Mittleren Reife“ weitergeht, haben Kim Watermann und Thomas Werner schon die Weichen gestellt. Kim wird nach dem Abi im Herbst eine Ausbildung zur Bankkauffrau machen; Thomas plant eine Ausbildung zum Industriekaufmann und parallel ein Studium.

 

Infos im Überblick

9.Informations- und Beratungstag

  • Datum: 4. Februar (Samstag), 10 bis 13 Uhr im Präsentationsforum (3. Stock)
  • Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10
  • Informationen über: Wirtschaftsgymnasium, Kaufmännische Assistenten, Höhere Handelsschule, Integrierte Handelsschule, FOS 13
  • Es informieren: Lehrerinnen und Lehrer, aktuelle Schülerinnen und Schüler, Ehemalige
  • Weitere Schwerpunkte: Auslandspraktika, Exzellenzlabel „Certi Lingua“, Hochschul-Übergangsberatung, Weltladen, Schüler-Vertretung

Das "Faire Frühstück" schmeckt allen Besuchern

Über 120 hungrige Gäste genießen große Tischgemeinschaft

Wo sonst Klausuren und Lehrerkonferenzen abgehalten werden, sind die Tische an diesem Morgen geschmackvoll gedeckt und als lange Tafeln aufgereiht worden: Der Weltladen-Kurs aus der Jahrgangsstufe 12 des Wirtschaftsgymnasiums organisiert am Mittwoch (1. Februar) in Raum 308/09 das „Faire Frühstück“ für alle interessierten Schülerinnen und Schüler aus den Vollzeitklassen.

Brot und Brötchen, Käse und Wurst, Ei und Salat, Tee und Kaffee, Quark und Müsli, Saft und Wasser – alles fair gehandelt: Die gut 120 hungrigen Gäste genießen die ungewöhnliche Pause in der riesigen Tischgemeinschaft. Ein Teil von ihnen verlängert den Aufenthalt im großen Frühstücksraum um eine Unterrichtsstunde und setzt sich dabei – von Schulleiter Dr. Walter Schulte ausdrücklich genehmigt – mit dem Anliegen des Weltladens auseinander.

Der Weltladen möchte dazu beitragen, dass Schüler und Lehrer ihre globale Verantwortung erkennen und sich den ökologischen Gedanken „Bewahrung des Lebensraums“ bewusst machen. Der Verein pflegt einen intensiven Kontakt mit dem Partnerland Peru und unterstützt die Arbeit von Schwester Soledad. Die Ordensfrau investiert das auf dem Kuniberg erwirtschaftete Geld in verschiedene soziale Projekte, die immer nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ angelegt sind.

Bei der ersten Bilanz nach dem arbeitsreichen Vormittag ist Monika Tomazic, Vorsitzende des Weltladens, rundum zufrieden. Mit den Schülerinnen und Schülern aus dem Weltladen-Kurs wird sie die Veranstaltung in aller Ruhe auswerten. Schon jetzt bedankt sie sich bei den „Ehemaligen“, Felicitas Esche-Poetsch und Christa Krause, die hinter den Kulissen das „Faire Frühstück“ tatkräftig begleitet haben.

Robin Gibas informiert über das Duale Studium

Experte der Westfälischen Hochschule steht Rede und Antwort

Das Duale Studium, das Studium und Ausbildung miteinander verbindet, wird auch für die Absolventen der Vollzeitbildungsgänge am Kuniberg Berufskolleg immer interessanter. Am Dienstag (31. Januar) stellte Robin Gibas von der Westfälischen Hochschule allen interessierten Schülerinnen und Schülern Perspektiven und Möglichkeiten in Verbindung mit dem Dualen Studium vor. "Die Informationsveranstaltung ist besonders für die Schüler interessant, die ihren Abschluss im kommenden Schuljahr machen", erläuterte die Koordinatorin für Berufs- und Studienorientierung, Johanna Krabbe.

Jutta Kinberger in den Ruhestand verabschiedet

Schulleiter fungierte damals als Ausbildungslehrer

Ihr halbes Leben hat Jutta Kinberger auf dem Kuniberg verbracht. Am Dienstag (31. Januar) ist die verdiente Pädagogin in den Ruhestand verabschiedet worden. Ihre Spuren hat die künftige Pensionärin besonders im Einzelhandel hinterlassen.

Schulleiter Dr. Walter Schulte erinnerte daran, dass Jutta Kinberger das Berufskolleg schon aus ihrer Zeit als Absolventin der Höheren Handelsschule kenne. Nach dem Studium absolvierte sie hier auch ihr Referendariat in Recklinghausen, wobei der heutige Schulleiter als ihr Ausbildungslehrer fungierte. Sie unterrichte im Anschluss an diese Zeit in Wesel und kehrte Anfang der Neunzigerjahre zurück auf den Kuniberg.

Dr. Schulte würdigte das Engagement, die Loyalität sowie die Gelassenheit der scheidenden Kollegin, die ihr pädagogisches Geschick künftig auf die Enkel konzentriert. Dem Kuniberg Berufskolleg bleibt sie in Person von Sohn Tim, der seit einigen Jahren zum Kollegium gehört, zumindest indirekt erhalten.

"13a" gibt alles für den Deutsch-Französischen Tag

„Vielfalt ist unsere Stärke: unis dans la diversité.“

Deutschland und Frankreich sind Partner, die zusammengehören. Was durch die Unterzeichnung des Elysée-Vertrages am 22. Januar 1963 offiziell bekundet wurde, lebt heute in den Herzen vieler Menschen – auch auf dem Kuniberg. Zu den Aktivitäten anlässlich des „Deutsch-Französischen Tages“ gehört ein Internet-Teamwettbewerb, an dem sich am Donnerstag (19. Januar) das Berufskolleg wie in den vergangenen Jahren beteiligt hat. Vielsagendes Leitwort des Wettbewerbs für die aktuelle Auflage: „Vielfalt ist unsere Stärke: unis dans la diversité.“

Die Klasse 13a des Wirtschaftsgymnasiums löste die zum Teil kniffligen Aufgaben aus den Bereichen Sprache, Sport, Begegnung, Kultur, Literatur, Alltagsleben, Essgewohnheiten, Umwelt, gesellschaftliche Mitgestaltung, Wirtschaft und Arbeitswelt. Die Schülerinnen und Schüler gingen in zwei unterschiedlichen Gruppen an den Start. Die „Franzosen“ wählten die höchste Niveaustufe. Die Schüler, die Spanisch als zweite Fremdsprache belegen, hatten für den Anfängerbereich gemeldet.

Ausgerichtet wird der Wettbewerb vom Institut français und dem Cornelsen Verlag. „Als Europaschule in Nordrhrein-Westfalen fühlen wir uns der Partnerschaft zwischen den beiden Ländern, dem Deutsch-Französischen Tag und damit auch dem Wettbewerb besonders verbunden“, betonten Anna Fimpeler-Becker und Werner Rhein, die die Schüler während der dreistündigen Arbeitszeit als Fachlehrer betreuten.

Studienberatung praktisch: FOS 13 fährt zur RUB

Schüler können zahlreiche Vorlesungen besuchen

Was passiert nach dem Abitur? Der Ruhr Universität Bochum (RUB) haben die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule (FOS) 13 am Freitag (13. Januar) einen Besuch abgestattet. Begleitet wurde die Lerngruppe von Johanna Krabbe, Koordinatorin für Berufs- und Studienorientierung am Kuniberg Berufskolleg.

Die FOS 13 wurde in Bochum durch die zentrale Studienberatung der RUB begrüßt. Die Schüler erhielten Informationen zur Bewerbung und zur Organisation des Studiums. Danach hatten sie die Möglichkeit, Vorlesungen zu besuchen.

Veranstaltungen, die die Gäste vom Kuniberg besuchen konnten, waren zum Beispiel: Management and Economics: Kosten- und Erlösrechnung; Maschinenbau: Werkstoffe; Anglistik/Amerikanistik: Business English, U.S. Ethnic Literatures; Mathematik: Höhere Mathematik, Statistik, Analysis; Jura: Methodik der der Fallbearbeitung im Strafrecht; Sozialwissenschaften: Einführung in die Sozial- und Kulturpsychologie.

Einige Schüler nutzten das Alternativprogramm. „Sie konnten die Universitätsbibliothek, die Studienberatung und die Mensa besuchen“, berichtet Johanna Krabbe, die auf der Rückfahrt nach Recklinghausen gemeinsam mit den Schülern ein positives Fazit der Exkursion zog.

Bessere Orientierung im Hochschul-Dschungel

Björn Albrecht informiert die Klasse 12c des Wirtschaftsgymnasiums

„Studieren! Aber was und wo?“ Zu einer besseren Orientierung im Hochschul-Dschungel trug Björn Albrecht von der Zentralen Studienberatung der Westfälischen Hochschule mit seinem Besuch der Klasse 12c des Wirtschaftsgymnasiums bei. In der 90-minütigen Veranstaltung referierte der Studienberater über die Unterschiede zwischen FH und Uni, über den NC, über Informationsmöglichkeiten zu passenden Studiengängen und über Beratungsangebote. Außerdem ging Albrecht auf die Organisation von Bachelor- und Masterstudiengängen ein.