Stundentafel

Berufsbezogener

Lernbereich

Berufsübergreifender
Lernbereich

  • Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen
  • Spezielle Betriebswirtschaftslehre: Bankbetriebslehre und Steuerlehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Informationswirtschaft
  • Wirtschaftsinformatik
  • Projektmanagement
  • Betriebspraktikum
    (12 Wochen)
  • Mathematik
  • Englisch
  • Physik
  • Deutsch/Kommunikation
  • Religionslehre
  • Politik / Gesellschaftslehre
  • Sport / Gesundheitsförderung

Differenzierungsbereich

  • Betriebspraktika (SchuB plus)
  • Spanisch (vorrangig für Schüler, die später studieren möchten)

Unterricht

Die Ausbildung vermittelt mit ihren integrierten Theorie- und Praxisanteilen Kompetenzen, die auf dem Arbeitsmarkt und an Hochschulen nachgefragt bzw. erwartet werden. Das gilt auch für die Bewältigung lebens- und gesellschaftsbedeutsamer Situationen.

Die Schülerinnen und Schüler erwarten von der Ausbildung, dass sie die Basis für ihre spätere Existenzsícherung darstellt. Sie sind insbesondere daran interessiert, zeitgemäße Techniken zu erlernen und diese mit entsprechenden Systemen umzusetzen. Ein wissenschaftsorientierter Bildungsprozess unterstützt die Forderung der Lernenden nach Vermittlung von Studierfähigkeit. Neben der Aufnahme eines Studiums als weiterer Vorbereitung oder Alternative zur Berufsausbildung hat der Bildungsgang auch dem möglichen Bedürfnis nach Erreichen der beruflichen Selbstständigkeit Rechnung zu tragen. Hierzu gehört die Vermittlung wirtschaftlicher und organisatorischer Qualifikationen ebenso wie konsequente Handlungsorientierung bei der Vermittlung beruflicher Qualifikationen.

Die Arbeitgeber erwarten einen möglichst hohen Verwertungsgrad der Mitarbeiterqualifikationen für die Bewältigung betrieblicher und behördlicher Aufgaben. Das heißt, die in der Region nachgefragten Qualifikationen beeinflussen die schulische Ausbildung dahingehend, dass schwerpunktmäßig Professionalität, also unmittelbare Einsetzbarkeit am späteren Arbeitsplatz nach kurzer Einarbeitungszeit, erreicht werden muss. Darüber hinaus müssen die Assistentinnen und Assistenten in der Lage und bereit sein, ihr Fachwissen ständig zu aktualisieren, um damit den Entwicklungen des Fachgebietes folgen zu können. Die Fähigkeit, die Arbeitsleistung im Team zu erbringen und in geeigneter Form zu präsentieren, wird von allen privaten und öffentlichen Arbeitgebern vorausgesetzt.

Die Hochschulen erwarten Qualifikationen, die in besonderer Weise in der Assistentenausbildung gefördert und vermittelt werden. Hierzu zählt neben der fachlichen Kompetenz, die durch enge Verzahnung von Theorie und Praxis gekennzeichnet ist, auch die Fähigkeit zu selbst gesteuertem Lernen im Rahmen wissenschaftspropädeutischer Methoden.

Handlungen im Zusammenhang mit der Bearbeitung von beruflichen Aufgaben und Problemstellungen beziehen sich in der Regel auf Sachverhalte, die sich nicht durch die Systematik eines isolierten Unterrichtsfaches erfassen lassen. Vielmehr gilt es, die Sachzusammenhänge, Arbeitsverfahren, spezifische Methoden und Problemlösungsstrategien aus mehreren Fächern zusammenzuführen, um berufsrelevante Handlungssituationen zu schaffen.
(Richtlinien, S. 7 f.)

Wie diese Erwartungen aller am Bildungsgang Interessierten erfüllt werden können, spiegelt sich in der Stundentafel - aber auch in der Auslegung der einzelnen Unterrichtsfächer wider.

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